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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 129

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1923
Issue
Jahrbuch (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 129 (sequence 133)
Language
German
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Nacht, Der Fuß. 127 Dies geschah und dadurch verwirkte der Bräutigam seine Herrschaft1). Dies ist übrigens, wie Asulai versichert, ein erprobtes Mittel. Von diesem Aberglauben berichtet auch der berühmte Philosoph Salomon Maimon. Er selbst machte davon Gebrauch, wie er uns im folgenden erzählt: „Ich hatte in einem hebräischen Buche als ein erprobtes Mittel für einen Ehegatten, sich auf Lebenszeit der Herrschaft über die andere Hälfte zu versichern, gelesen, daß er ihr bei der Trauung auf den Fuß treten müsse, und daß, wenn beide auf dieses Strategen gerieten, immer der erste sei, der die Oberhand behalte. Da nun bei der Trauung ich und meine Braut nebeneinander gestellt wurden, so fiel mir gleich dieses ein, und ich sagte zu mir selbst, jetzt mußt die Gelegenheit, dich der Herrschaft über deine Frau auf Lebenszeit zu versichern, nicht unbenutzt lassen. Schon wollte ich ihr auf den Fuß treten, aber ein gewisses — je ne sais quoi — sei es Furcht, Scham oder Liebe, hielt mich davon zurück. Indem ich also darüber unschlüssig war, spürte ich auf einmal den 1) -p« .jti„ :e"d nat (1860 mnb) -»«bn« «"-ib omuKb "ion rtfiön nbsn ü:tt« ,b«?om «b« nb» yfrz mp^rt zvddid -n«*! rfej-na «p*n -pnst n:ra nman ,m^^ 'm n-Httwo ynu. ,nEnnn 111211271 rrna 3>rrn .^^b baia nssM ^roi ,-pnn pTra nnss '-»nn .nbijo ,b-™ iitD «in 711b ü?öm ö-»:nnb "ntt«b übi*n bs 1x12 .msiä 't nriön nbsn bsi by rprjtrn -hu n^üb 17112 "jnnn n«ia '7&i2vm ni^iö»i i^i bs mb? aib^na biion b$i raron nm« ■jnnn bii by rrhmzwri tibii tmxn tritt w ttbatt q«i ,7*21*1 bdb ■jnnn traiö ttiösro i-pniö sm .ö'wtt b^ -nb? kts caibttn ,ms%rtt Bibiz^iB ->rD ,mDii 2:212: rrb«OT3tt ttban by m^n iban ri3?mu5 ir-nrnm ttb ranb jD^arn rra«b nb^ti msDiMi ,n*b:? «m nma d^d b\D rn« "jmp ttb «-q^id inntro b«Tan "pra«1-) sni bm rvratt banb bmöft im «im .vb* srw bD «in EibiBno tstttd b'^p nmta tt^s *p^b bM ttsss rion .«-»n tnbiam pnn n^nnia iid ,mb«totDtt ttbsn brc nbn by n-wn ib:n D^b "|nntt s"3> ünsnms -n«-i ysw ,izr«tt s"? msn an:r.m ,T<in5 nsw: «b«ttizn «lüött'tt1D«niö .tt^«tt". Im Zusammenbange damit (besonders was den Druck der Braut auf den „reebten Fuß" des Bräutigams betrifft) dürfte der Aberglaube steben, wonacb die Sebergabe eines Zauberers sieb demjenigen mitteilt, der auf den reebten Fuß des Zauberers tritt. Vgl* über letzteren Aberglauben Aigremont, Fuß usw., S. 6. Vgl. aueb weiter unten.

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