Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 22 (1921)
- Issue
- 1 (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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— 13 — 82. Zürn Nichtgeben tor me4 kan Chawer sein, Chabär ani l'chol ascher j'reucha. Ps. 119, 63, 83. Wer d' want, der is' iingeracht. Boche l'mischp'chotaw * al arajoth. Easchi Num. 11, 10. 84. Chaser üm is träfe. Allzuhäufiges Wiederholen eines Arguments ist frefah (verdächtig), s. Bernstein a. a. O. S. 106. 85. Wer den Teufel zum Vetter hat, der kommt bald in die Hölle. 86. An e' Roiten is' ka' B'roche * Esau-Edom, der Rote, verlor den Segen seines Vaters. Gen. 27 .** * IV. Leben und Tod. 87. Mit e' Toit'n is' güt mischpet'n. 88. 's Kind is' gestorben, d' Quatterschaft is' aus. Meth b're d'rachmeeh t'on. Gen. r. c. 96; 89. E'chaje scho' hasst ach leb'n. Chaje schaah * * Chajin j'habith lach, Lev. r. 32. 90. Toid, gleib. (Poln.) Hörst Du nach langen Jahren von jemandem, er sei tott so glaub* es! 91. Sei Leb'n hängt an e' Fod'n. (W'haju chajekha t'lujim ' * Deut. 28, 10.) 92. Wos d' Erd' zudeckt, soll der Mensch nit aufdeck'n. W'ehiper ad'matho amo. Deut. 32, 43. 93. 's Weib starbt nor dem Mon ün der Mon dem Weib. Sanh: 22 s. v. metha alai Rachel; Jalk. Ruth s. v. wajabo s'de moab, s. Bernstein a. a. 0. S. 151. 94. Esoi lang me' lebt tor me' nit red'n, wenn me* gestorben is1, kenn me* nit red'n. 95. Besser gestorb'n wie verdorb'n. 96. A's me' lebt in Zores, lebt me' mit se in Prad. (Poln.) * V. Wissen , und Bildung. 97. Toireh is' d' beste Ss'choireh. Viell. entstanden unter Einfluss der Legende (Jalk. Exod. 363) von dem Gelehrten, der mit anderen Reisenden in eine Stadt kam, die Ware der letzteren verfiel der Zollstrafe, während er mit seinen Kenntnissen Ehre einheimste; s. Bernstein __ a. a. 0. S. 92. * Rote Haare Gott bewahre. M. D. ** Unübersetzbares Wortspiel: Vom Wescbet heisst es: „Chizon odom, p'nimi lowon", daher nennt man auch einen Rothaarigen einen Arami. M. D.