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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1921-01-01 · 1 (1921) · p. Seite 12

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
22 (1921)
Issue
1 (1921)
Date
1921-01-01
Page
Seite 12 (sequence 14)
Language
German
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12 — II. Familie. 66. Bind mich a'f alle Glieder ün warf mich zwischen meine Brider. Gen. 37: Josef wird von seinen Brüdern gebunden in die. Grube geworfen, aber sein Leben schonten sie brüderlich, s. Bernstein a. a. 0. S. 30. 67. EsoL lang d' Kinder klan sein, ess'n se Broid, wenn se groiss sein, ess'n se Harz. (Galiz.)* 68. Mit Kinder fall'n M'lochem. 69. E' Jingl tor ine' nit züseh'n loss'n, (ohne ihm von der Speise zu verabreichen). 70. E'n Aden (Eidam) is' e' Stück Schwäh'r. Jakob, der Eidam Labans, überlistet diesen Schlauen, seinen Schwäher, bei der Schafzucht. Gen. 30. 71. E'n Oischer hot e' scheue Tochter. 72. Kan Chassene ohne Mach'loike. Leka Kethuba d'lo rame bah tig'ra. Sabb. 118. 73. E' güter Sohn is' e' güter Mon. 74. An e' Schadehen is' ka' Broche. Der Beruf des Heiratsvermittlers erfordert ein weites Gewissen. 75. Ei Schidech, der a'f der Gass liegt, is' kan Schidech. Ein allzubekanntes Heiratsprojekt ist kein H. 76. Entweder me' git (gibt), oder me' get. (Poln.) Entweder der Mann gibt seinem "Weib die Mittel zum Haushalt, oder er g e t - scheidet sich von ihr. 77. Esoi lang me' e' Mutter hot, is me' e' Kind. Ad mathai karui katan? ad schejeor misch'natho w'kore ima, ima * III. Tugend und Laster. 78. Der Arg hot ka' Gründ. 79. Wenn aner a'm e' Ma'sse ra tun will, kann er a4m nit in Ponem ereinseh'n. Korez b'enaw, Proy. 6, 13; s. Jüd. Volksstimme, XIII. Jahrgang, Nr. 9. S. 10. 80. Nichts Schlechte von dem nit Gutes eher kommt. Leth bischa, d'leth bah mamesch tobah * Vgl. Threni 3, 38; Me Ad *" lo teze haraoth w'hatob; die Kraft, die stets das Böse will.. 81. Wer d' Lüg'n sogt, geht a'f Holpern. (Mähr.) Sehik'ra achada khara kai. Sabb. 104; Scheker er lo raglajim'. Klane Kinder, klane Sorgen, groisse Kinder, groisse Sorgen, M. D.

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