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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1915-01-01 · 3-4 (1915) · p. Seite 51

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
18 (1915)
Issue
3-4 (1915)
Date
1915-01-01
Page
Seite 51 (sequence 13)
Language
German
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— 51 Das sagt man, wenn man den Araun hakaudesch ^Thoraschrein) aufmacht. Schaare rachamim schaare keduscho schaare schomajim usw. Ich hoffe zu kein Menschen mehr neiert zu Gott, den Allmächtigen. Er tut Gutes zu alle Beschäffnis. Deine Würdigkeit werden sie lauben, es soll sein die Begehrung von mein Herz und die Belehrung von kol Israel (ganz Israel) zu Gesund, zu Fried un zu Auscher wechowaud (Reichtum und Ehre) von jetzt uüd bis in der Ewigkeit. Du sollst mir öffnen das Tor von Himmel un das Tor von Gan eden (Paradies) un das Tor von Teschuwo (Buße) un das Tor von Tefillo (Gebet) un das Tor von Techinno (Flehen), un derhör mein Gebet un vernimm mein Gebet als Gebet Abrahams, Isaks un Jakobs, als Gebet Moses, Ahrons, Davids und Salomos und als wie das Gebet von Zaddikim (Gerechten) we- Zadkoniaus (und frommen Frauen). Du derhörst doch alle Gebet un bist mekabbel (nimmst auf) alle Baale teschuwo (Bußfertigen), die da wiederkehren zu Dir. Also sollst auch mekabbel sein mein Gebet un sollst mir geben zu Leutseligkeit in Deine Augen un in die Augen alle Meinigen un sollst mich mazzil sein (bewahren) von midinoh schel gehinnom (Höllenpein) un von Chibbut hakewer (Grabesstrafen) un von Chewle moschiach (messianischen Leiden) un sollst mir vergelten alls Guts heint den Tag! Omen seloh. Wechen jehi rozaun usw. Du Gott, Du forscht den Menschen anit Gnad un Barmherzigkeit, komm ich jetzund zu beten mit mein ganzen Herzen, bin ich jetzund mispallel (bete ich) für (vor) •den kisse hakowaud (Gottesthron): jehi rozaun milfonecho usw. (Es sei Dein Wille, Ewiger usw.), daß Du sollst mit uns umgehn bemiddas hachesed uwemiddas horachamim (in Liebe und Erbarmen), un du sollst Dich derbarmen über Dein Volk Jisroel un sollst vergeben die Sünd, die da heißen: awaunaus ufeschoim rschechotosi wescheowisi wescheposchati lefonecho (Vergehungen •und Versehen, die ich vor Dir begangen habe); un auf unsre Maasim roim (bösen Werke), was mir getan haben, sei uns mau- •chel (vergieb uns) bimchilo gemuroh (mit ganzer Vergebung) un helf dein Volk Jisroel un schicke Dein Volk ein Kefuoh (Heilmittel) die Neschomoh (Seele) von redlichen (?) Menschen un sei mekajjem (erfülle) an Dein Volk Jisroel besiniehoh (in Freuden), was David haineleeh (König David) hat geschrieben in Sefer tehilhim (Psalmen): jehi rozaun: es soll sein der Willen vor Dir, alljnächtiger Gott, ich bitte Dich, daß mir der S'chus von Schabbos «un von alle Schabbosim (Sabbate) soll beistehn, lieber Herrgott, am lasse mich hören Schemuaus tauwaus (gute Kunde) von alle die Meinige zu Guten. Lieber Herrgott! Du sollst benschen mich alle Tag mein Leben, un mein Massol (Glück) soll derhoben weren mit alle Meinige zu Guten, un gieb mir Leutseligkeit in Deine Augen un gieb mir ein Schern tauw (guten Namen), mir un alle Meinige, un mir sollen saucheh (imstande) sein, viel Zedokoh .(Wohltaten) zu geben unter Jisroel, als ich solle haben ein guten

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