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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1907-01-01 · 4 (1907) · p. Seite 141

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
Neue Folge. Dritter Jahrgang (1907)
Issue
4 (1907)
Date
1907-01-01
Page
Seite 141 (sequence 47)
Language
German
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— 141 — da beschwör ich sie bei Gott im' bei zehn gebot, dass sie ihm seilen büssen den siebenden fuss der soll ihm sein bass un' buss mit zweiund'siebenzig arlei krankheit, ob ihr min[d]er oder mehr sein, die sollen ihm all bass un' bues sein, das wer' wahr dem „peloni bar peloni (N.N.)" in Gotts namen. amen", darnach lasst er sich rinnen von der fers in die hand un' sollt aus der hand trinken un' sag ihm vor: ich lafer as ein hund — mit meinem mund — lieber Herrgott, gib nur mein gesund. — das wer' wahr in Gotts namen. — amen, un' was ihm in der hand bleibt, das soll er sprengen über den Kopf. 40) Leib- und Seitenschmerzen. „zu reit [röte] in äugen un' trübe [Augen]". y'DCP Leibschmerzen. "Ty/D^ „wenn einem das zäppel lang im hals werd", genannt „ein hundszahn". T\u2\tf Nachwehen. V'DtP Zahnschmerzen. ""Dt? „wenn ein Kind den wasser mann hat". n"D^ Grimmen. ty'DtP „wenn man ein Kind benommen hat", y'c&f „vor das speien". K"*?^ Schweisstreiben. Einer Frau Milch zu schaffen. .V"?^ Menstruation hemmen. l"hti/ „zu der golden ader". n'lh& Gegen den Stein. V'^tP „wenn die kleine Kinder die my^ im maul haben". V'bti??,ein" Kind „das „9 Tage44 alt is un' es fallt ihm die ^ytPD „d. h. zu deutsch" die weich oben den offen" Gehirn. r\"hw Gegen Würmer. tD'1^ Wer der foetus im Leib gestorben ist. D"t£> schwanger zu werden. zu erfahren, ob ein Kranker sterben oder am Leben bleiben wird. 2uftW Gegen Blut im Urin. Gegen Zauberei: Hascnklauen am Halse tragen. l"D&f Halsschmerzen. n"ö£* Fieber. V'DBf Dass die Kinder nicht sterben: nimm Hirschhorn und verbrenne es in den vier Winkeln des Hauses und lasse den Rauch aufsteigen, 7 Nächte nacheinander. Das nützt sehr. Diebe entdecken und einen Säugling in den ersten 30 Tagen schützen. n"ütP Glück zu haben. tD"DtP Seinen Worten Gehör zu verschaffen, Sich einen Menschen geneigt zu machen. XU1W — V'Jt? Aus dem Gefängnis befreien, i"^ „Zu dem test1) (tD^yto) brennen". n"jcy „Zu goldscheiden", tt":^ — D''W „Zu ziment". N"Dsy „Zu spiessglas durch treiben.u 2ND& Wer nicht uriniren kann. X'üW Geschwollenes membrum. H"DB> — ji"yw Amulette (n"Dt5>) für Feibelmann, Sohn der Peier, gegen böse Geister u. Ähnl. — tt"ytP Für's Glück. Das Folgende von anderer Hand. Seite Y'D Gegen Räuber. Von Rabbi Koppel: Über die Verwendung des Branntweins. *l"Db Gegen Würmer. Gegen Stuhiverhärtung. (Dtf^) Gegen die Bärmutter. n"D Weisser Fluss. Dürsten des Kranken. Geschwollene Frauenbrust. Gegen Hitze des Kranken. Milzkrankheit. Gegen Stein. Gegen Tekufa: Bohnenstroch zu Asche verbrennen, in ein unten durchlöchertes Gefäss schütten, kalten guten Wein daraufgiessen, bis es eine Lauge. wird, dies dem Patienten 3 Hände voll abends und morgens zu trinken geben. n"Db Weibl. Brust. Zähne. Magenpulver. V'D „Ein frische Wunden-Salb." Ein Bad für Unterleibskranke. Stuhl- Verhärtung. l"üh Milz, Nieren.' Menstruation zu befördern. */;D Wenn jemand Gift getrunken hat. Salbe zum Uiiniren. Dass nie Feuer im Haus ausbreche: „grabe aus weiss wegwurz früh morgens", ohne dabei zu reden, zerschneide ihn l) Test: Gefäss zum Brennen des Silbers.

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