Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- Neue Folge. Dritter Jahrgang (1907)
- Issue
- 4 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 139 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
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— 139 — .n"D1 Böser Blick. n"öl Weisser Fluss. Y'öl Krampf, n"öl Schlaf. V'tn Nasenbluten. Diebstahl. n"DH Zauber brechen. tD"D1 Liebeszauber. y41 „Zu ausgang des leibes". Reisesegen. 2/;yi Hartleibigkeit. a"n Geschwollene Füsse. Schönes gesicht gewinnen. T\nM »vor mancherlei siechtum". V'JI Verstand öffnen (von Mose dem Josua in der 6. Sivannacht tradirt). V'ü Dieb zu entdecken. n"3") Die Regentage zu erfahren. tD"J1 Weinen zahnender Kinder. d""I — 3"D1 Amulett i. Allgem. (x"D"l ein Amulett ininx m «'sin y>Dpn nni n"y ^kids? '-i vnxD ^nptr yöp minn ttQD). ^'DT Böser Blick. Y'ül Liebeszauber. n"D") Verstand öffnen. 30) V'DI Gegen ein (mpD) böses Begegnis — Gott sei davor! — Nimm einen Stein und mache unter einer träufelnden Dachrinne eine Höhlung hinein in aller Stille und sprich: Im Namen des Ewigen, des Gottes Israels, „da biss ich den N. N. den schoss un' den boss un' den anWurf des stechen, brechen, schiessen, das fliessen, das schwellen, das quellen, es sei geschehn in dem haus oder aus dem haus, das soll dem N. N. alls bös (C2) un' bas (BfM) sein. Amen und so geschehe es. 31) ]UD1 Vor dem Fürsten erscheinen. n"D") Prozess gewinnen. (Sprich 17 mal: Mutter Abrahams, unseres Vaters, Amtelai, Tochter Karkebons [p3"D].) tt"D") Einer Frau, die keine Milch hat. y"i — 2"y"l „Als das ein mensch isst oder trinkt, das geht alls in magen un' siedet (t^T) sich drinnen as ein essen das im top siedet . (Pathologie). yyy"l Stein. 1/7y"i „Die stück gehören var die bär n^utter, er[st] soll man sein rechte hant auf der napel (nabel) [legen] un' soll den scharm" 3 „mal sagen": im „Namen des Herrn, des Gottes Israels" bin ich dich beschwörend, „bärmutter, mit neun un' fufzig" Engeln „red me(hr) einer, dass du sollst gehn, bärmutter, an dein stat, da dich der" Schöpfer — gepriesen sei Er — „hingetan hot, du sollst nit gehn zum herzen, wenn es is nit dein stat, da du hin gehörst, kehr un' geh zum napel, da salb hat dich der" Schöpfer — gepr. s. Er — „hingesetzt, du sollst nit gehn in die seit, unser lieber Herrgott soll dich von danen nemen. du sollst überkehren un' sollst gehn zum napel, da hat dich der" Schöpfer — gepr. s. Er — „hingesetzt, du sollst nit gehn zu den lenden, denn es is nit dein wohnung allda, kehr um un' geh wieder um zum napel, alda hat dich Gott — gepr. s. Er — h.ingeton". Das hilft. Ich habe es ausprobirt. Oder: „ich beschwör dich bei neun dorot un' bei neun sefer torot un' mit neun serafim un' mit neun ofanim, mit neun sefarim, mit neun malakhim un' mit unden im meer, mit neun kokabim (Sternen) im himmel, dass du dich legst in die recht stat, da du von recht liegen sollt. Das wer' wahr in Gotts nainen". Amen. 9 mal zu sprechen, u. a. m. 32) n"jn „wer weh im bauch is nach dem gelegen", „zu allen wehtagen un' gezwäng". V'yi „zu wehtag in därmen". n"y"l Gegen Grimmen, ^"yi „Gelsucht". D"l Stein. „vor den ret kuchen var der sonnen schein". 2"D~| Halsweh. .Vd") „ein stuhl zu machen". Kopfweb. rV'Dl „wenn das Mark schwindt in beinen". 33) für „sieben denfuss: ziech den rechten schuch aus un' stell den fuss ein wenig an die hausdiel un' sprich: „haus steh, ich tritt dich, — den