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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1906-01-01 · 3 (1906) · p. Seite 100

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
Neue Folge. Zweiter Jahrgang (1906)
Issue
3 (1906)
Date
1906-01-01
Page
Seite 100 (sequence 12)
Language
German
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— 100 — f. 140 bittet Joel den Adressaten, er möge ihm durch %,D"VIÖ '"1 zu Sehabuot Käse schicken, um nach der Vorschrift — V?n ropnira ""6* nunn nn^O Wim (nach Lewysohn, Mekore minhagim 71 aus IV. Mose 28,26) — an diesem Feste milchig essen zu können, zumal auch die Tora mit Honig und Milch verglichen werde. 140b wendet sich gegen die Verleumdung, eine gewisse Braut habe an einem öffentlichen Hochzeitszuge sich darum nicht beteiligt, weil ihre Kleider sämtlich Pfänder waren (JVIH $h pt>l "Tsn mmm "pro byncb rant?). 152b heisst es: „Es' kam gestern ein Bote aus Deutschland und berichtete, dass fünf von jenen Christen, welche Lazaron •(pfr) und seinen Sohn erschlagen haben, gefangen worden seien; es ist bei ihnen viel Geld, nahezu 2000 Dukaten, gefunden worden." 158b Joels Mutter wird nach dem Tode ihres Gatten zur Wiederverehelichung ein braver und nicht unwissender Mann empfohlen. Die Partie erscheint ihr annehmbar; „denn es finden sich heut nicht viel junge Leute, die mit geringer Mitgift zufrieden sind. Er bedankt sich für die Purimgeschenke (Wein und Zunge.) f. 45 wird ein DpJT *12 pD^2 blblN (Wölfel) genannt, der vor sechs Jahren Haus und Hof verlassen hat, um für die Armen von Tiberias Almosen zu sammeln, und nun aus Palästina eingetroffen ist. f. 102b ff. stehen folgende deutsche ftrfisse: 1) der da macht wachsen an die reben die hengel un? het der zu geboten über die heiige engel, der soll dir machen ewig wolgehn, ewig un' immerinen. 2) der da hat beschaffen die hirzen un? hind, der sol behiten mein lieb geschwisterkind, das man ir gleichnis nit vieler find. das madlich mensch, das dich Gott jithbarakh benseh (= Gott, gelobt sei Er, segne!), hajekara wehamaskeleth (== die Teuere und Kluge), weis' as wie Koheleth. 3) ich beschwör euch alle vogel im' tier, das es solt nit gen mit andr hinführ (?), bis das die Schwester mein, die schön un' fein, marath pelonith (= N. N.) is sie genannt, mir schickt ein brieflein von ihr geschrift hant, her geschwind (V gefahren? p""0V:i nj?n) von Niederland.

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