Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- Neue Folge. Zweiter Jahrgang (1906)
- Issue
- 3 (1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 99 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 99 — 12b ist von einer Illumination anlässlich des Sieges der Franzosen über die Schweizer und Deutschen (? bei Marignana 13./14. Sept. 1515 *) und von der Gefahr die Bede, aus welcher die Juden damals gerettet worden. jrw nnorr nono rrb-BBn hv npizw vnw ib yi nn) omn^ nrvn r6n: todi d^dek6i ijnm^ rcntc n"T nsnso -pon □ncw -poyrb rcrrcm ninVin -rat&6 ibot ipsn cmn^n to i*e&> (.b&nw now ]tp».*6i rurn ^sdi rms irni wra -nctß^ Dem R. David wird (f. 13) angezeigt, dass die Familie dem Onkel Neklin gegenüber in einem sehr schönen Hause eine neue Wohnung bezogen hat. „Meine Schwester Geile (P,^) hat Jacob, den Sohn des Gobe (Vorstehers) Feiwlein (j^^Tl) zum Manne genommen, die Hochzeit hat am vergangenen ECh Adar stattgefunden. Die Frau meines Oheims Meir Cohen hat einen Sohn geboren, und Tante Reiz ("fH), die Frau des Gobe Feiwlein, war Patin mit Onkel Meir Cohen. (Derselbe Inhalt, nur dass Josef statt Meir Cohen genannt wird, f. 140.) Dem K. Schernuel teilt Joel mit, dass dessen Verwandter OpnriD) pins (?pri2P) auf der Reise nach Posen (rOTS) mit einer Empfehlung seines (Joels) Onkels bei ihm vorgesprochen und dass er ihm geholfen, wie es jedem Juden gebühre [(^fcCll pjn ")£'fcO [sie!] mim IC»; DriTO >D blb r\WVb). „R. Jizchak bat mich, ihm Pferd und Wagen zu leihen bis Villach (p^Tl), 14 Meilen (m«D1B) von uns . Einem Taugenichts (]» p ^Ein)2) werden f. 17 Vorhaltungen gemacht, für die Ausstattung der Tochter des Schammasch Schemuel (18b) wird die Gemeinde Udine (rT^nx) zur Sammlung aufgefordert (lötf jntsn U/~\h JJ1T TtfKD OD^ttf BHpn mjJCD) und von R. Mo sehe f. 19 anlässlich der Hochzeit seines Sohnes für seinen Bruder Sanwil Hilfe erbeten. f. 89b klagt ein Briefschreiber einem in der Provinz tOD1D^*ö?D31D (? etwa Pontremoli, noch heut Name einer angesehenen Pariser Familie) wohnenden Freunde, dass ihm die Mühewaltung mit seinen Schülern jede Müsse und Sammlung unmöglich mache, dass sein jährliches Einkommen sich auf etwa 13 Gulden und ein wenig mehr belaufe, ihm aber jetzt Mos che einen Teil seiner Arbeitslast abgenommen habe. -Er unterschreibt sich: 1^120 12 pWp. *) Ueber diesen deutsch-franz. Krieg findet sich auch ein Bericht bei Kayserimg, Bibliothek jüd. Kanzelredner, 2. Jahrg., Beiblatt S. 59. 2j Auf Eleazar, den Sohn des Simecon ben Jochaj gemünzt: B. niezia 83b u. Parallelst.