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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 20

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
Neue Folge. Zweiter Jahrgang (1906)
Issue
1 (1906)
Date
1906-01-01
Page
Seite 20 (sequence 25)
Language
German
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— 20 — haben denn mein guter Bote Jacob und der Postbote sich hübsch in Langenhagen den ganzen Tag und ein gutes Stück von der Nacht saufen gesetzt, wie weiter folgen wird. Ich habe von alledem nichts gewusst, wir sind für uns gefahren, und ich habe mich alle Augenblicke nach meinem Jacob umgesehen, aber wer nicht kam, war Jacob. So sind wir fortgefahren bis gegen Einpass zwei Stationen von Hannover, wo man Mauth bezahlen muss. Der Postillon, der die Post führte, Die alte „Diligence" sagte: „Hier muss mau Mauth zahlen." So zahlte ich die Mauth, dem Postillon sagte ich, er solle fortfahren, dass wir bei Zeiten in eine Herberge kämen, denn es war ein Wetter, dass man keinen Hund sollte hinausjagen. Es war um die Purimzeit, und es regnete und schneite so klein unter einander, und wie es vom Himmel auf uns gefallen ist, so ist es gefroren. Die Kinder nebbich haben grosse Qual gelitten und ich selbst. Noch einmal bat ich den Postillon: „Er soll doch fortfahren. Er sieht ja wol, was das für ein "Wetter ist, dass wir da unter blossem Himmel so stehen müssen." Doch der Postillon sagt: „Ich darf hier nicht wegfahren, bis der Postbote kommt. Der hat mir befohlen, ich soll hier so

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