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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 11

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
Neue Folge. Zweiter Jahrgang (1906)
Issue
1 (1906)
Date
1906-01-01
Page
Seite 11 (sequence 16)
Language
German
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— 11 — Cat. de Castro Amsterdam 1899, 4° n° 1177 jetzt Bibl. Bosenth.), die, wie Hillesum (1. c. Sep.-Ab. S. 18) sehreibt, ohne Zweifel in. Amsterdam gedruckt wurde, als Beweis für eine Ansiedlung hierorts vor 1604 angeführt werden darf, ist wahrscheinlich, jedoch nicht sicher, da die Jahreszahl antidatiert sein kann. Der Beweis für Amsterdam als Druekort sind, ausser Papier und Buchstabenschnitt, die gebrauchten Verzierungen, die mit den von Uri Phoebus Halevi gebrauchten übereinstimmen und auch von Hillesum in nichthebräischen Drucken nachgewiesen sind. So fand ich z. B. diese Verzierungen auf Bl. 2 zwischen den Approbationen des p^n n?ru Amsterdam 5452 Mio. In diesem Werke kommt übrigens eine interessante Mitteilung über die „Anusim" in religiös-kultureller Beziehung (Bl. 89 col. 1) vor. Auch die von Grunwald: Hamburgs deutsche Juden, Hamburg 1904 S. 168 (u. Nachtrag S. 334) mit Hamb.? als Druekort angeführte Machsor-Ausgabe ist zweifelsohne hier in Amsterdam gedruckt. Diese Ausgabe hat den Titel: „TnnD Orden de Boshasanah y Kipur, trasladado en Espanol, y de nueuo emendato: y anadido el Selihoth, el qual se dize quarenta dias antes del dia de Kipur en las madrugadas. Estampado por industria y despesa de Yahacob Ysrael a 20 de Aclar ano de 5344." Und am Schlüsse: „Fin de Boshasanah y Kipur. Estampado y acabado la presente orden de Boshasanah y Kipur ä loor del Dio en Maguntia, ä 16 de Yiar de 5344". Klein Oktavo, 327 Blätter. Ueber diese Ausgabe gibt St. C. B. col. 2925 n. 8326, Monatsschrift 38 (1899) S. 94 und ZfhB. VII (1903) S. 157 ausführliche Literatur an. Mir lag August 1904 ein Exemplar von Herrn B. Sealtiel-Berlin (erworben von Schlesinger-Wien) vor. Keter Malchuth kommt in dieser Ausgabe noch nicht vor. Auch hier macht die starke Papiersorte, sowie der Buchstabenschnitt es für mich sicher, dass nur Amsterdam der Druckort sein kann, obschon ich vorläufig die Titelvignette noch nicht in einem anderen Amsterdamer Druck nachweisen kann. Ueber die Jahreszahl (1584) weiss ich augenblicklich nichts zu sagen, eine Anfidatierung ist wahrscheinlich, obschon nicht sicher. 5) Menasseh ben Israels Grabschrift (cf. Mitteilungen Heft XI [1903] S. 84) steht in hebr. Uebersetzung schon Meassef 5548 S. 171 und daraus als Vorrede zu btnw nyiffri Wien 1813, auch bei H. A. Wagenaar in N. Isr. Weekblad I (1865) n° 17, sowie in Pinner's Catalog (Berlin 1861) S. 174. Zwei der erwähnten Briefe von M. b. J. an Isaac Vossius, nach Abschrift in der Leidener Universitäts-Bibliothek, publizierte Cardozo de Bethencourt in der Bevue d. E. J. Bd. 49 (1904) S. 98—109. Am Schlüsse gibt auch er die Grabschrift (span. Text). Einen anderen Brief publizierte E. N. Adler (aus seiner Sammlung) mit Facsimile in der

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