Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- Neue Reihe. Erster Jahrgang (1905)
- Issue
- 2 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 133 (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
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von 1829—1866 und dessen Fortsetzung — Goedeke's Grundriss. zur Geschichte der deutschen Dichtung, Dritter Band 1881. — Das Lexikon der Hamb. Schriftsteller bis auf die Gegenwart Bd. 6 — Brümmer's Lexikon der Deutschen Dichter und Prosaisten des neunzehnten Jahrhunderts und der Artikel über Schiff in der allg. Deutschen Biographie, der ebenfalls von Brummer verfasst ist. Alle in diesen Werken gegebenen Notizen sind unvollkommen, denn die xlrbeiten Schiffs sind zu zerstreut und teilweise nur in Zeitschriften erschienen, die heute kaum noch und jedenfalls nicht überall zu haben sind. Beispielsweise ist der „Gesellschafter" von Gubitz hier in Hamburg, in der Stadtbibliothek nicht vertreten, wie auch viele Einzelpublikationen fehlen. Ebenso geht es in anderen Bibliotheken und Privatsammlungen. Goedeke, wohl der hervorragendste Bibliograph Deutschlands verzeichnet nicht einmal des Autors vorzügliche Schrift „Schief Levinche", die bereits 1848 erschienen ist, die er also jedenfalls hätte kennen sollen. Unter Zugrundelegung aller genannten Werke, meistens aber nach eigenen Aufzeichnungen habe ich darum versucht, das folgende Verzeichniss aufzustellen, welches wie ich glaube sich ziemlich der Vollständigkeit nähert, soweit diese aus genannten Gründen erreichbar ist. Wesentliches wird kaum fehlen. Zu bemerken ist noch, dass Schiff ausser seinem eigenen Namen, sich als Schriftsteller gern der Pseudonyme bediente, wie Isaac Bernays, Balzac, Dr. M. Cohn und Heinrich Freese. Auch hieraus ist Goedeke nicht abgeneigt ihm einen Vorwurf zu machen, indem er behauptet, Schiff habe im Uebermut das Publikum düpiert, allerdings um in gleicher übermütiger Laune die Täuschung aufzudecken, Goedeke hatte jedenfalls ganz vergessen, dass er selbst einst keinen Anstand nahm, als „Carl Stahl" Novellen zu schreiben, welches Pseudonym er 1839, im Telegraphen bezüglich der Novelle „der schwarze Mann" ebenfalls gelüftet hat. Aber: Duo si faciunt idem, non est idem. Mit Vorliebe nannte sich Schiff aber „Der Verfasser von Schief-Levinche." Er war klug genug, zu wissen, dass er in diesem Werke, trotz einiger demselben anhaftenden Mängel, etwas vorzügliches geleistet hatte. Und sollten seine sonstigen Arbeiten auch ferner unbeachtet bleiben in „Schief-Levinche" hat er sich ein Denkmal gesetzt, um das ihn mancher beneiden könnte. 1. Marienkind. (Nach Alberti in den 20 er Jahren erschienen. Wo?) 2. Der Dichterspiegel, Eine Monatsschrift Leipzig 1826. Bedigiert von H. Schiff und W. Bernhardi. 3. Höllenbreughel. Novelle. Leipzig 1826. 8°. 288 S. Ueber diese Novelle äusserte Heinrich Heine gegen Schiff: „Entweder Du bist meschugge oder Du gehst direct darauf aus es zu werden. 4. Pumpauf undPumprich. Eine Novelle. Zerbst 1826. 8°.