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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1905-01-01 · 1 (1905) · p. Seite 72

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
Neue Reihe. Erster Jahrgang (1905)
Issue
1 (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 72 (sequence 76)
Language
German
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— 72 — dingt dein Meehiten N.N. a seheinem Vivet.u. Die Musik setzte kurz aber volltonig ein, wofür der Badchen für sich und die Musiker eine gewisse Summe erhielt. War man mit den Beglückwünschungen fertig, so forderte der Badchen den Vater der Braut auf, mit ihr zu tanzen. Der Vater reichte nun der Tochter den Zipfel eines Taschentuches, an dem er auch selbst hielt, und so führte er sie um den Saal unter den Klängen der Musik herum. A Meehiten tanzen oisrifen mit sein Tochter mich der Sside. As Jiden hobn schoin ubgegessen die hejlige rrTOD, ßejt ich aishören rniCH ^*"D"1> Dus wejsst jeder nriE1D5 Mit wus zi gejhen af a nPiDt^- röD) jnn r\nmf by cdisjdi, Wejssen alle dem p~p")ft "iPD p~ nton vzb , . TiT H'Q'D wet ms nv'*^n dem ^27 }>p . sein rbyß Lernt sech Jiden vin "p2fp DWD nbym Wus oif der Welt is l^ftE ^"H} rbyü2 Vin destwegen sugt der jj^pfcf t£H"1D rbib ]^ipi&' pj7D ninS n2"pn In hot sie gebracht n^JD1? ID^VD. Hant klert njJt&T) ITH Alle wie viel ihr sant du, As grösser vin nv't^n is oif der Welt nit du, Vin destwegen hot er Hin-11 varflochten allejn, In is mit ihr gekimmen zu □"lX~en zi gejhen, In hot sech mit sej nüWß gewejn- In oich gefinen mir in der £0£2 Oich sehr a schejne n*"DD- Asoi wie die fcOJVl sagt: Q^rWWDn ^2 rv6n nonn Darauf beglückwünschten die Gäste den Vater des Bräutigams unter denselben Zeremonien. Auch er tanzte nun mit der Braut. War die Braut „kuscher" (s. oben), so durfte sie während des Hochzeitsschmauses an der Seite des Bräutigams sitzen, war sie aber „treif"' (unrein), so sassen sie getrennt von einander. Im ersten Falle tanzte der Bräutigam mit der Braut den „Kuschertanz", so wie eben beschrieben, indem beide die Zipfel eines Taschentuches hielten. Nachher führten die „Interfihrerins" die is nmm dtdt lmpn In der ppjflq is du pHID niD nmn ^by^b yrpD Dus is a 502} in ÜT1DB- As Q«ipo sein pp^D "ISP 3 is glach DTDT1 nmrv ^t#ÖN we^ ei°h nti^p sem mu*j Noch wus ich rif ois dem n^DD ^D5< friher, Sug ich eich ny&'H Ii 2 a rra*A nmw nuttf : Ti^DN is c^er ]nnn älter in die Juhren. Biu ich nit schildig, wus er is friher geboiren. Dus ist die ganze Kinz Dermit vardinen wir dus bissl Minz, Derfar is ej derer zifrieden vin inser mino. L Wus mir sugen alles pniH Ich hob oisgerifen dem ]ninD» sugt er eich: "IDT ^D» spielt frejlach! rV"t£Tl soll eich helfen bei alle Kinder d erleben. In alle welen far ihm a Vivat geben. A Dreierl (3 Rubel) far sein Vivat gieb ich, wer git mejn Ejder der jninD we^ tanzen gejhen? Vivat, wer dingt dem ersten Vivat? Der ]nnn g^ zenn fühl, vivat 1

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