Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 37 (28.10.1937)
- Date
- 1937-10-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2629891-2630682-2630717--5597-2637965- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
'ftr & deulsddäkd •FfffWfrViPfrlP Bitte Rabbi Akiba Eger-Vernnstaltnng in de* Israelitischen tfeligiftl: ,־Gesellschaft 2!1 PfanklttH ä. M. Die vom Lefiiverein Mekor G a jim innerhalb der Isr, Religions-Gesellschaft, Frankfurt/M., veranstaltete Gedenkfeier ans Anlaß des hundertjährigen Todestages Rabbi Akiba Egers zeichnete sich von allen Veranstaltungen dadurch aus, daß hier von einem kundigen, einem am Lebenswerke Egers innerlich interessierten Publikum gezeigt wurde, welch gewaltiges, in unsere Tage hineinreichendes Bollwerk für das unverfälschte Thorajüdentum der Posener Ober* rabbiner in den fast 60 Jahren seiner Wirksamkeit geschaffen hat. Der große Hörsaal der Synagoge Friedberger-Anlage war bis auf den letzten Platz angefUllt, Erfreulich mutete der große Jugendkranz an, der, aus Platzmangel, sich um die Wände herum bis zu den Fensterbänken hinauf- Schlängelte. Der Redner, der beständige Geschichtsdozent des Mekor Chajim, J. Schachno witz, führte in großangelegtem Vortrage alle Phasen der Lebensgeschichte Rabbi Akiba Egers dem gespannt aufmerksamen Publikum in plastischen Bildern vor Augen. Von der Kindheit in Eisenstädt und Breslau bis zur Jugendzeit in Lissa und weiter bis zum Rabbirtate in M,-Friedland Und zum Gipfel seines Wirkens in Posen sahen wir den großen Rabbi steigen. Als Geschichtler und Schriftsteller sprach der Redner, als Geschichtler unter Verwendung aller historischen Daten und auch der später zutage getretenen Akten und Dokumente, als Schriftsteller, indem er aus dem reichen bunten Sagenkränz, den eine dankbare Nachwelt um das Haupt ihres geistigen Heros gewunden hat, das plastisch herausarbeitete, was zur vollen Erfassung des Wesens und Charakters Akiba Eger ihm von Belang erschien. Wir bekamen auch eine vollkommene Darstellung seiner Werke und Lehrweise. Ein! bedeutsames Kapitel jüdischer Kulturgeschichte entfaltete sich aber vor unseren Ohren, als Redner den Kampf Rabbi Akibas gegen die anflutenden Reformwellen seiner Zeit in all seinen Phasen schilderte. Es gäbe, so meinte der Redner zusammenfassend zum Schlüsse, nur eine Art, Rabbi Akiba Eger zu feiern: Durch Erfassung seiner Lehren, durch Beherzigung seiner Mahnungen. Von der Agudas Jisroel in Wien Frauen- und Mädchengruppe der Agudas Jisroel. Am 19. Oktober fand die erste Versammlung der neu gegründeten Agudas Jisroel-Frauengruppe statt. Nach Begrüßung־ der zahlreich erschienenen Frauen und Mädchen durch die Vorsitzende, Frau Ernestine Bondi, hielt Herr Dr, Max Cohen den ersten Vortrag aus dem Zyklus »Agudismus«. Ausgehend von den Bestrebungen zur Schaffung einer gesetzestreuen Weltorganisation,׳ sprach der Redner dann ■über die Gründungsversammlung der Aguda in Kattowitz, erläuterte das dort angenommene Programm der Agudas Jisroel *und zeigte, wie es immer aktuell ist, indem es sich ja gerade zur Pflicht gemacht hat, die j e w eil i gen Gesamtheitsaufgaben ♦des jüdischen Volkes zu lösen. ■׳ Der Vortragende bemühte sich darzustellen, wie es heute auch für die jüdische Frau und das heranwachsende Mädchen notwendig ist, den Ideengehalt der Agudas Jisroel zu beherrschen, in der agudistischen Weltanscliauung zu leben, um dadurch in der Lage zu sein, allen Anfeinclungen, die von äußen an jeden Menschen herantreten, begegnen zu können. : Am 25.!*1Oktober •abends ■häbeir-sich •'■im!.Cafe Rudolfs-; köf zum Zweck der .Gründling1 einer Agudas Jisroel-Frauen־* und Mädchengruppe. f ür den VL und VII. Bezirk, zahlreiche Frauen und Mädchen eingefunden. Nach kurzer Begrüßung durch Frau Lotte. Rumpler für das vorbereitende Komitee, entbot Frau Holländer die Grüße der bereits bestehenden . Frauengruppe Wien Und sprach die Hoffnung aus, daß die neu gegründete Bezirksgrujme im guten Einvernehmen mit cler Hauptgruppe an der Erreichung der gemeinsamen; Ziele arbeiten möge. Frau Holländer erzählte, wie jede Besucherin der gelegentlich der III. Kenessio abgehaltenen Frauenkonferenz, trotz der großen Anforderungen, die dort gestellt wurden, mit heiligem Arbeitseifer zurückgekehrt sei. Sie wäre der Ueberzeugung, daß wenn die Frauen und Mädchen die hohen Ziele der Agudas Jisroel verstünden, sie sich auch voll und ganz in den Dienst ihrer Aufgabe stellen würden. _TT ' Darauf erhielt Herr Dr. Max Cohen das Wort zu seinein Referat: »Die Notwendigkeit agudistischer Frauenarbeit.« Der Redner zeigte in kurzen Strichen, was die Agudas Jisroel will, und was sie in der heutigen Zeit für die Erhaltung und Entwicklung des gesetzestreuen Judentums bedeutet. Der Vortragende wies vor allen Dingen daraut hin', daß die jüdische Mutter auch schon aus praktischen Erwägungen heraus, die Arbeit der Agudas Jisroel fördern müßte. Die Erziehung der Kinder würde ja nicht nur von Elternhaus und Schule gewährleistet, sondern als drittes und nicht unwesentliches Element trete noch der Jugend■: verein, das Milieu*der Genossinnen als erzieherischer Faktor hinzu. Aber auch die Frau selbst hätte die Aguda- Arbeit nötig, um sich in allgemein jüdischem Wissen zu vervollkommnen, und um die agudistische Organisation und ihre Strömungen kennenzulernen, über die die heranwachsenden Kinder von der die Erziehung leitenden Muttei immer Auskünfte verlangen. T Frl. Anny Karmel sprach über »Beth Jakob«, ln we- . •1 '1_11_ rliA T^PflnPl‘111 fllft Rabbi Ksiel Kamiiielhaar s. Z, 1. * < ]ßmBtatt des Gedenkens. Am Etat $69? starbin Jerusalem der bekannte jüdische1 wlefirte Ksiet1 Kammelhaar. Üm* ständehatber traf die Nachricht von seinem' Tode verspätet ein, . ’ Nun ist auch Rabbi ksiel Kammelhaar nicht mehr! Das konservativ-jüdische Schrifttum hat durch sein Hinscheiden einen Verlust erlitten,• der tief zu Beklagen ist. . . I.m.,Hause des berühmten Stanislauer Oberrabbiners Arje Leibisch Horowitz lernte ich ihn vor mehr als dreißig Jahren kennen. Es war bald nach seiner Üebernahme der Leitung der in Stanisläu nCu errichteten Jeschiha, an der er jahrelang wirkte. Rabbi (Leibisch Horowitz sprach immer voll Lob vom »Rabbi Ksiel*, und war stolz darauf, daß es ihm gelungen ist, diesen Gelehrten für die Leitung der jeschiba gewonnen zu habetti Obwohl viel jünger,■zog mich Kammelhaar freundschaftlich an sich. Der Zauber, der von seinem liebenswürdigen W#sen ausging, und . seine hohe Geistigkeit lockten mich ׳rfim ich würde bald, sein Verehrer. Kammelhaar zeichnete sich nicht nur durch bestes talmudisches Wissen, Scharfsinn und Gedankenreichtum aus, ihm waren auch Menschenfreundlichkeit und Herzensgüte zu eigen. Es war ein großen Genuß, mit diesem Menschen zu diskutieren, u;; Kammelhaar, der im־~Jahre 1870 in Tarnow geboren wurde, entstammte einer angesehenen Cliassidimfamilie und blieb selbst der chassidischmi Richtung treu. Im Jahre 1898 begründete er eine Zeitschrift für talmudisch-rabbinische Wissenschaft, »Ohel moecl«v,f ich glaube die erste in Galizien, mit der er auf die könservativ-erzogene Jugend •große Wirkung uusübte. Er samirtelte die Talente um sich und die besten Köpfe ־■des Oste.nsj:]|cferten ihm Beiträge. Kammeihaars eigene Abhandlungen zeichneten sich stets durch außergewöhnliche Sachkenntnis aus und haben immer starken Widerhall in Rabbinerkreisen gefunden. Vier Jahrzehnte arbeitete der Verstorbene am rabbinisehen Geistesleben und; nat : das einschlägige Schrifttum vielfach bereichert. Er .war Mitarbeiter fast aller hebräisehen Blätter, soweit sie konservativ eingestellt waren und hat eine ganze Reihe selbständiger Werke veröffentlicht. So: Abhandlung bei Begiifh/'Mes Sonnencyklus; Biographie tles Prager Gaon Noda n Jehitda; Biographie des Chassidimrabbi Menachem Mendel Von Rymanow; Biographien des deutschen Kabbalisten Rabbi Jehuda ha - Chassid und seines Vaters; WeltwissensCliaften und Weltgeschehnisse im Lichte des Talmuds; Biographien berühmter Chassidimführe!־ und Halacha-Kapazitäten. Außerdem ließ er eine ganze Reihe wertvoller W,eJ'ke zurück, die, der Veröffentlichung־ harren. Kammeihaars Werke und Abhandlungen haben in ^Fachkreisen immer große*«Anerkennung gefunden. Mit seinem Hinscheiden wird auf seinem Betätigungsfeld eine empfindliche Lücke zu spüren sein. Jehi sichro baruch. Ghajim Bloch. UmäsUim werdende Beth Jakob-Bewegung־ gerettet worden ist. Es wurde dann ein fünfgliedriger Ausschuß gewählt, der die Aufgabe hat, ein Arbeitsprogramm für die neue Bezirksgruppe auszuarbeiten und den Mitgliedern m einer weiteren Versammlung zur Annahme vorzulegen. Agudas Jlsroel-Mädchengruppe Wien II. Den dieswöchigen Schabbos-Vortrag hält Herr RabbinerM. Blech um halb 11 Uhr vorm, im Restaurant »Wienea«, II., Ob. Donaustr. 91. II, Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. _ — Kindergarten des’ Jessod Hathora-Schulvereines der Adas Jisroel, Wien II., Nestroygasse H• ׳ Die Jessod Hathora beabsichtigt eine zweite Abteilung des Kindergartens im Laufe der nächsten Wochen zu eröffnen. Aufnahme finden Kinder im Alter vom 3. bis zum 6. Lebensjahr. Anmeldungen werden Sonntag von 9—12 Uhr vorm, und von 2—4 Uhr nachm,, Montag bis Donnerstag von -^6־ Uhr . nachm., entgegen genommen. * ,In der orthodox-jüdischen Bibelschule »Thoras Chajim« IX״ Pfluggasse 5,. werden Kinder im volksschulpflichtigen; A!i§y aüfgenommen. Monatlicher Beitrag S 2—, für Unbemittelte Enthebung des Beitrages, Anmeldungen von Mojitag bis Donnerstag zwischen %2*—3/d> Uhr ap obiger Adresse beim Religionslehrer Abraham Jelenko, Oberhausmitglied Dr. Sähiuel Glücksthal gestorben. Am 8. Oktober verstarb in Budapest Dr. Samuel Glücksthal, Mitglied des. »Oberhauses und Präsidentstellvertreter der Pester Israelitischen Kultusgemeinde. Doktor Glücksthal wurde .1864 jn; Turöcszentmärton (Slowakei) geboren. 1889 erwarb er das Advokatendiplom. 1903 wurde ei־ zum Repräsentanten' der : Stadt' Budapest gewählt und gehörte seither ununterbrochen der hauptstädtischen Munizipalversammlung an! die ihn. ,1927 in das Oberhaus entsandte und 1931 zum' Stadtrepräsentanten auf• Lebensdauer wählte. Der Verstorbene war einer der gründlichsten .Kenner der Budget^und Finanzangelegenheiten der Hauptstadt. Für. die Pesf6r|■ Israelitische Gemeinde, deren Leitung Dr. Glücksthal mehr als eineinhalb Jahrzehnte angehörte, bedeutet sein ,Ableben einen schweren Verlust. Dr. Glücksthal war lange Jahre Vorsteher der Unterrichtsabteilung und Leiter der Bau-Aktion der Gemeinde. Die KONKURS. Der Vorstand der Sevlu§er Beth Jakob- Schule sucht eine A tüchtige Beth Jakob-Lehrerin zum sofortigen Eintritt! Monatsgehalt Kc 1000.—־. Offerte mit Bezeichnung des bisherigen Wirkungskreises erbeten an: Julius Holländer, Sevlüs (C. S. R.). Junge Bedienerin sucht, Stelle, auch •für ganz ins Haus. .Bedienung־, bevorzugt, unter Sabbath frei. Ädolfine .HoleSinsky, XVI., Brüsslg22/10 .־. Köcliin flir Alles mit Jahreszeugnis sucht .Stelle. Bedingung Sabbath frei. Grete Riistl, X., Siccardsburggasse 55/11/23. Streng ortlrodoxe Familie in ungarischer Gegend deV Slowakei sucht zu sofortigem Eintritt ein deutsches Fraiilein. womöglich Absolventin der Beth Jakob-Schule, zu' drei größeren Mädchen, die auch im Haushalte mitzüwirken hat. Gefl. Offerte sinjd unter »Slowakei« an die Btätislavaer Administration dieses Blattes zu richten, ' . * Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren, insbesondere לי קודש; Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig <. II» TabOfStfaB© 14 Beiseteuög Dr. Glücksthäls erfolgte am 10. Oktober 1« eiiiein Ehrengrabe der Ghewra Kadischa» ־ *. Antijüdische Exzesse in Bnhnsi. In Buhusi, Provinz Moldavia, ist* es zu schweren antisemitischen Ausschreitungen gekommen; Mit Eisen- Stangen bewaffnete Trupps von Huligans überfielen jiidisehe Passanten und schlugen sie blutig; zahlreiche Eensterscheihen jüdischer Geschäfte Wurden eingeschlagen^ Der jüdischen Bevölkerung der. Stadt hat sich‘ eine uhgehfüre Panik bemächtigt; die Juden wagen es nicht, ihre ^0Jjmmgen .zu, verlassen. Die Polizei hat Maßnahmen ergriffen, um weiteren Unruhen vorzubeugen. Japanische Polizei und Weißgardisten nehmen Haussuchimgen bei prominenten Juden in Charbin vor. Die japanische Polizei hat gemeinsam mit russischen Weißgardisten Haussuchungen in den Wohnungen prominenter jüdischer Familien in Charbin. die gegenwärtig־ in dem Badeort Loshagu bei Charbin weilen, vorgenommen. Die Wohnung von Rabbiner Moses Aaron KisileV wurde ebenfalls durchsucht. # ׳, . ®ß verlautet, daß die Haussuchungen auf eine Denanziation seitens des »Führers« der russischen Faschisten in Mandschukuo Rodzajevsk, der ebenfalls in Loshagu weilt*" zurückzuführen -sind. - , ., Antisemitisches Hetzpropagandämaterial über Belgrad nach Ungarn. Zahlreiche Kaufleute der an Budapest grenzenden Stadt Ujipest haben aus Belgrad massenhaft Drucksachen in. deutscher Sprache erhalten, in denen die Juden in uriflätigster Weise beschimpft werden. Gleichzeitig werden die Adressaten aufgefordert, neue Adressen bekanntzugeben, damit auch an diese das gleiche Material geschickt werden könne. Die liberale ungarische Presse wirft die Fräge^auf, ob die Kgl-ungar. Post verpflichtet ist, derartige Pamphlete zu befördern. Judengeiseln gegen Boykott seitens der Juden. In der Rede, die der preußische Ministerpräsident Göring am Donnerstag, 2. September, auf der Tagung der Auslandsorganisation der NSDAP in Stuttgart• hielt, führte er u. a. aus, es dürfe in Zukunft, nicht mehr jüdische Vertreter der deutschen Wirtschaft im Ausland geben. Sollten die Juden darauf mit einem neuen Boykott antworten wollen, so könnten sie versichert sein, daß jeden Schaden, den. dadurch Deutsche im Auslande erleiden würden, die in Deutschland lebenden Juden zu bezahlen haben werden. Minister Frank erklärte, wenn in verschiedenen Ländern »unverantwortliche Schritte« gegen die Auslandsorganisationen der NSDAP unternommen werden sollten* sich die deutsche Regierung gezwungen sehen würde, drastische Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Vom ßiiclierti scli ZZZä Bericht über Palästina, erstattet durch die Britische Königliche Palästina-Kommission unter dem Vorsitz von Earl Peel. 480 Seiten Großoktav mit 9 Karten in Zweifarbendruck, kartoniert RM. 6.—. (Schocken-Verlag, Berlin.) Angesichts der großen Bedeutung, die dem von der sogenannten Peel-Kommission erstatteten Palästinabericht zukommt, hat der Schocken-Verlag sich entschlossen, ihn. den deutsclilesenden Juden in einer vollständigen Ueber- Setzung zugänglich zu ,machen. Dem dokumentarischen. Charakter' des Berichtes e^täpr.e'chend11st ‘der Wortlaut dfes• Originals in■ 'der Uebersetzung־ nach Inhalt ‘ imd Form so• treu .als möglich gewahrt geblieben. Darum ist auch auf alle Bemerkungen zur Berichtigung von׳ Fakten oder Meir nungen verzichtet worden. Neben seiner politischen Be-- deutung hat der Bericht als umfangreiche Tatsachenaufnähme einen über den Tag hinaus dauernden Wert. Neun׳ Kartenbeigaben ergänzen anschaulich den Wortbericht und erhöhen den Gebrauchswert des Buches, dessen Erscheinen in deutscher U.ebersetzung. allseits auf das lebhafteste begrüßt worden ist. uoiauna oiiDerwaren, 1ns-י «■ן, TI7 ״ ״I. ״״״ כל, Sederschüssel, Menoras.lJlOritZ WBTK91D׳y Frau Dr. Leo Deuischländer.Wien. staatl, geprüfte Pädagogin, nimmt zum neuen Schul- . jahr 1937 junge Mädclien auf. Geboten wird in streng orthodox geführtem, kultmertem Heim Unterricht in Fremdsprachen (anschließend Examen an der Universität), in jüdischen Fächern, Kunstgeschichte, Weltliteratur, Gymnastik, Haushaltung und kaufmännischen Fächern 1mit fremdsprachiger Korrespondenz. — Für an Wienei־ Hochschulen oder sonstigen Bildungsanstalten studierende Mädchen und für Wiener Schulen besuchende Kinder wird ein angenehmes Heim, sowie Hilfe bei den Studien und Schulaufgaben geboten.. B e g i n n des Unterrichtes am 1. Oktober 1937, Lehrkörper und Leitung erblicken in der Heranbildung ihrer Zöglinge auf jüdischorthodoxer Grundlage ihre vowiehmste Aufgabe, Referenzen;;Qberrabbinoi‘ 'S. Fürst, Wien II., Große .Schiffgasse Si'Prov. Dr. Max Eisler, Wien III., Untere Weißgärberstraße ׳/57־ : Anmeldung und A.usknuft: Frau Dr, Leo Deutschiähdej^ Wien Ki^v^ Hofepile 12, Tel. R-lß*4()3׳;: llll!l!!!!llllllllllllllllllllllllll!!llll!lllll!llllllllll!l!!!llllill!li!;;!!t Rasiere dich ohne Messer mit dem ges. gesch. Rasierpulver langerin es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. — 1 Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S 1ל- .40־ Zu haben bei PHILIPP־ LAXGER, Friseur, Wien II, Franz-Hochedlinger-Gasse 25 Tag § h ca co <a S C« 09 09X3 3 09 g| דף יומי משגה יומית Kalendarium בכויות וה מהי משגה פיק 1 Freitag 24 29 כ ה ח Samstag 25 30 כא ו מ Sonntag 26 31 כב . ז » Montag 27 1 כג ח מ תעגית ב׳ נתרא ......... Dienstag 28 2 כד ט Mittwoch 29 3 כה א ט יוכ״ק.. Donnerst. 30 4 כו ב » א׳ דדח כסלו ... . Freitag 1 5 כז ג » Samstag 2 6 כד. ד »1 תולדות Gebetzeiten חי,' שרה WIEN Uhr: Min. 80 27, 35 30 30 5 j 25 6!10 4 : 45 4! 15 4 130 Uhr Min. 40 25 30 15 30 30 20 6 : 30 4; 50 4; 20 4 i 35 ד,!חת תפילין בשעת הדחק . . סוי* זמן קריאת שנוע של שחיית בשבת! מנחה נעש״ק . . . השכמה . י . . . . שחיית. מנחה . . . .,. י . מעיי; במיצש״ק ׳ , השכמה ., . , , שחיית . . .■ י. , מנהד, ׳ יי6 wps־.'t«p י .«;• מנחה בתענית שכי 5׳ Eigentümer, Herausgeber u. Verleger: Orthodox-jüdischer Wien 11״ Große Pfarrgasse 3־. Verantwortl. Redakteur fiir;־.-: *׳j * 'i •X.ד •י v■ ־ •; Preßverein, Wien II., Malzgasse 12a, Für den Inhalt verantwortlich ini Sinne des Preßgesetzes; Mendel Geldwerth, die Cechosiovakei: Siegfried Frommer, Bratislava, Zochgasse 22/XIV/II, Druck? Melantrich A, G״ Wien IX., Pramerg, 6.