Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 36 (22.10.1937)
- Date
- 1937-10-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Vorläufig sollen köine tveitefeft Truippen nach Pa* läsiina entsendet werden, da die Regierung überzeugt ist, daß die vorhandenen Truppen genügen, um der Lage Herr zu werden. Am 18. d. wurden über dreihundert Personen in jerusalem verhaftet. Die britischen Truppen haben alle öffentlichen!Gebäude besetzt, da die Regierung weitere Attentate gegen Flugplätze, Kasernen und Radiostationen befürchtet. # Auf der Straße nach Hebron wurden die Telegraphenmaste umgestürzt, so daß die telephonische und telegraphische Verbindung mit der Hauptstadt bis zur Stunde unterbrochen ist. Im jüdischen Stadtviertel warf ein Araber zwei Bomben. Die Passanten verfolgten ihn, nahmen ihn fest und übergaben ihn der Polizei. i * Auf dem allindischen Kongreß in Lucknow wurde eine Resolution beschlossen, in der die Einmütigkeit aller Mohammedaner auf der ganzen Welt betont und an der Politik der britischen!Regierung in Palästina äußerst scharfe Kritik geübt wird. Die Mohammedaner in Italienisch-Ostafrika haben an den Völkerbund und an die britische Regierung Protestschreiben wegen, des Verhaltens der Behörden in Palästina gesandt. * Einer Meldung des »Manchester Guardian« zufolge soll die neue, zur Erhebung von Tatsachen nach Palastina zu entsendende Kommission erst zu einem späteren Zeitpunkt als ursprünglich beabsichtigt die Ueberfährt nach Palästina antreten. Bisher ist noch kein einziges Mitglied der neuen Kommission ernannt worden. Die Verzögerung, so ,wird in dem Blatt erklärt, scheine auf zwei Ursachen zuriickzuführen zu sein: die Arbeit der Regierung an der Nieclerkämpfung der arabischen Mordkampagne in Palästina und den Tod Lord Peels. Lord Peel wäre sicherlich in die Kommission entsandt worden. Es war stets die Absicht der Regierung, daß ein Mitglied der ursprünglichen Kommission auch in der zur Tatsachenerhebung bestimmten Körperschaft mitarbeiten solle, und es hätte dies kaum jemand anders als Lord Peel sein können. Das Blatt bemerkt weiter, daß nach den aus Palästina eingetroffenen Berichten das Vorgehen der Regierung scheinbar keinerlei Unwillen unter den Arabern hervorgerufen hat. Verantwortlichen Arabern seien die Maßnahmen keineswegs unwillkommen gewesen und es heißt, daß sie in arabischen kaufmännischen Kreisen durchaus gebilligt werden. * . °־ Die italienischen Blätter melden aus Addis Abeba, daß die höchsten Kirchenbehörden von Abessinien an den Völkerbund, an den englischen Premierminister, an den Großmufti von Jerusalem, an die arabische Presse in Kairo und Damaskus ein Protestschreiben gerichtet haben, in dem die Mohammedaner von Abessinien die von der englischen.!Regierung in Palästina verfolgte Politik aufs schärfste verurteilen und ihre Solidarität mit den Brüdern in Palästina proklamieren. Diese werden aufgefordert, sich jedem Plan der Zerstückelung Palästinas zu widersetzen. »Popolo d’Italia« schreibt, daß falls die Methoden von Lydda in irgend׳ einer europäischen Stadt angewendet vvdirdenT־־srch^ein׳a-״Stn1W-d^-׳EtrtiitStii!irg^äif§lö&äiti'JWti4rd^^ Das Blatt fügt dann, hinzu, daß keine Seite irgend..jeinand das Mandat erteilt hat, Tod und Vernichtung., im Heiligen Lande zu säen. Italien wartet ab, um zu sehen, ob die englischen Priester im Namen der Heiligen Schrift und die. demokratische : Presse im. Namen der unsterblichen Prinzipien diese neuherodischen Greueltaten im Heiligen Lande billigen. . , Das Internat der Preßburger Jeschiwo Unterstützet das Werk! Ein edles Projekt sieht in diesen Tagen seiner Verwirklichung entgegen. Der tiefgefühlte Wunsch eines großen Herzens soll demnächst endlich seine Erfüllung finden. Der Bau eines Internats für die Preßburger Jeschiwo wird,bereits in Angriff genommen, getragen von der lang jährigen Sorge unseres allverehrten Lehrers und Meisters, des Preßburger Raw שליט״א Was die Preßburger Jeschiwo für das Judentum der gewesenen ungarischen Länder bedeutet, muß gar nicht des näheren erörtert werden, um damit etwa die Bedeutung eines Internats dieser Anstalt denjenigen vor Augen zu führen, deren tatkräftigste Unterstützung für die Errichtung und Erhaltung dieses Instituts mit vollster Selbst- Verständlichkeit erwartet wird. Welcher, in den genannten Ländern wohnende Jude, hatte nicht schon vernommen vom Rufe dieser Pflanzstätte wahrer jüdischer Wissenschaft und des unverfälschten Geistes g—ttesfiirchtiger Ethik und Moral, deren Name weit über die Grenzen unseres Landes reicht! Durchweht vom Geiste einer 131jährigen Tradition stehen die geheiligten Hallen unserer Jeschiwo als ein lichtumflössenes Denkmal alter jüdischer geistiger Größe da. Von dem großen »Chassam Sofer« s. Z, 1. gegründet und von seinen großen Nachkommen und Nachfolgern s. Z. 1, bis auf den heutigen Tag erhalten, war es Generationen hindurch unsere Jeschiwo, von der die meisten rabbinischen Führer des sogenannten ungarischen traditionstreuen Juden- Turns ihre geistige Ausrüstung auf den zukünftigen Weg ihres priesterlichen Wirkens erhielten. Insoferne dem einen und dem anderen dieser Führer die Gelegenheit nicht gegeben war, iim mittelbar an dem Geistesborn unserer Jeschiwo zu weilen, wurde ihn! dieser Geist von einem Jünger des Lehrerhauses des Chassam Sofer זי״ע vermittelt, Zweimal schon hatte diese altehrwürdige Anstalt den veränderten äußeren Verhältnissen Rechnung zu tragen. Das erstemal zur Wirkungszeit des »Ksaw Sofer« s. Z. 1., als sich der Raum des alten Beth Hamidrasch für zu klein erwies, um die zu mehreren Plünderten, angewachsene , Jüngerzahl fassen zu koitrtigft. da wurde der jestchiwo ein ihr würdiges Lehrhaus errichtet. Und das anderemal schon in der Wirkungszeit unseres verehrten Meisters, wo eiiije die Ehre der Thora schändende Schmach der vergangenen Generationen durch Errichtung einer Mensa gesühnt, wurde. ׳ ־ •; Nun geht unsere Jeschiwo an die Errichtung eines Wohninternates, in welchem besonders ihre jüngeren Schüler gesichertes Obdach und ein dem traditionellen .Erziehungszwecke unserer Thora-Lehranstalt entsprechendes Wohnmilieu finden sollen. Wer nicht der alten jVViirde unserer Jeschiwo, der Jeschiwo des Chassam Sofer s. Z. 1. mit leichtfertiger Gleichgültigkeit gegeniiberstehtj wem eine hundertdreißigjährige, heiligkeiterfüllte Vergangenheit etwas, bedeutet, öffne freigiebigst seine Hand ztir ,Unterstützung dieses Werkes( Er entspricht damit dem letztwilligen Wunsche des Chassam Sofer s.. Z. 1.: »Es sei der Wille G—ttes; daß der Quell nicht versiege und der Baum nicht aufhöre, Früchte zu treiben...«/ Ein T a 1 m i d. ■ ׳•>־ .־ * Die Bestrebungen zur ^Errichtung des Internates haben nunmehr kpn’jkrete Formen angenommen. Die am 16. d. unter dem Vorsitze des Herrn Oberrabbiners Schreiber in Bratislava stattgefundene Sitzung des Vorbereitungskomitees hat beschlossen, nunmehr äü die Verwirklichung des Baues zu schreiten. In ,der Schreibergasse ist bereits für diese Zwecke;ein schöner. Baugrund erworben, bedeutende Mittel sind bereits zugesagt, die Baupläne sind in *Ausfertigung, so daß mit der Grundsteinlegung in der nächsten Zeit zu rechnen ist. -1! Dem Vorbereitungskomitee gehören namhafte Persönlichkeiten verschiedener Kreise der jiidisehen Oeffentlichkeit an Und berechtigt diese Zusammensetzung zur Hofftiung, daß in Kürze, ein der Tradition der , Bpatislavaer Jeschiwo würdiges' Internat das Talmudstudium fördern wird. יי - Franzbranntwein uijd jetzt auch Zahn-Creme Eröffnung, des agudistisjdhen Führerkurses Man macht sich keiner Ueb.ertreibung schuldig, wenn man die Eröffnungsfeier des 1. a^uidistischen Führerkurses in ׳ Wien, die an! Sonntag im ' großen Saale der Agudas Jisroel-Jugendgruppe stattfand,. ^js, die gelungenste und eindrucksvollste unter allen agudistischen Veranstaltungen bezeichnet, die wir in Wien seit!'Jahren überhaupt hatten. Angefangen von der bewundernswerten Pünktlichkeit des Beginnes über die sinnvolle Schmückung des Saales hinaus bis zu den Gästen, die die Elite'!■ der prominenten Führer der Wiener'Orthodoxie darstellbar!,. und bis zu dem glänzenden Inhalt , aller Reden, die sich durchwegs auch durch ihre Kürze auszeichneten, erkannte man hier ein kleines Meisterstück zielbewußten Wölleus ' und 'durchdachter Organisation, ein Verdienst der . jungen Aktivistengruppe. Die Eröffnungsworte des :Kursleiters Herrn David Tiirkl zeichneten die Ziele 1ind! Aufgaben des Führerkurses und gaben ein Bild von' Vien Schwierigkeiten, die bis zur Verwirklichung einer sejFjahren in allen agudistisehen Kreisen gehegten Lieblipgsidee zu überwinden waren. Die Begrüßungsansprache,! des ehrw. Herrn Oberrabbiner Fürst, den der Kursleiter als den Führer-imserer Gemeinde und GemQinschaJt bezeichnet hatte, machte tiefen Eindruck. Oberrabbiner Fürst betonte, daß nur Geführte Führer sein können und brachte seine Wünsche für ein gutes Gelingen dieses1' hoffnungsreichen Werkes zum Ausdruck. Rabbiner Di־. P 011 a k befaßte sich mit p י grundsätzlichen Problemen der, ,Agudas Jisroel, Zum Schlüsse folgte ein Referat des Leiters des Chinuchamtes des Keren Hathora, R. Jakob T e i t e l b a u m, der im Führerkurs das Lehrfach Thora d'nd Mussar innehat. Von der Bedeutung einer wirklichen Führerpersönlichkeit war in seinem Referat die Rede und >von der Erkenninis, daß wir einzig und allein aus den Quellen der Thora und Ueberlieferung־ unser Wissen schöpfen können. Die Eröffnungsfeier berechtigt zu großen Hoffnungen, Wenn nun die Hörer — wie zuversichtlich zu erwarten steht — den gleichen Ernst an den Tag legen, der die Eröffnungsfeier kennzeichnete', dann darf man sich von dieser Führerschule m, G, II. einte , Wende zum Besseren im Gefüge der Agudas Jisroel unseres Landes versprechen. Generalkonsul Sally Guggenheim זצ״ל Im Alter von 62 Jahren,;verstarb letzte Woche auf seinem Landgut in Allschwil bei Basel der jugoslawische Generalkonsul Sally Guggenheim, Als Sohn vornehmer Eltern in Basel geboren, wurde er in der Religionsschule der Israelitischen Gemeinde zu Basel von Rabbiner Dr. Cohn s. A. angezogen, und aufs stärkste beeinflußt, so daß er schon in seinen Jünglingsjahren sich ganz den Geböten unserer nWpft?W unterstellte. Fortan blieb er treuer und opfetfroher Sohn des strengreiigiösen Jtt* dentums in allen seihen Lebenslagen. , .Sally Gtiggenheirn unterhielt die besten Restiehnngett 21t Juden und ,Nichtjuden vieler Länder, und so tvurde ihm nach Kriegsschlufi die Errichtung des Basler jttgosla* wischen Honorarkonsulates übertragen, späterhin ernannte ihn die jugoslawische Regierung zum Generalkonsul unter Umwandlung seines Konsulates in ein Generalkonsulat. Er war ein ausgezeichneter und vornehmer Fürsprecher seiner Brüder und sehr oft hat er mit Erfolg sich bei Behorden und Regierungen für jüdische Belange eingesetzt. Sally Guggenheim suchte seine Beziehungen stets zugUrtsten seiner notleidenden Brüder äuszunutzen. Die unermüdliche, keine Zeit noch Opfer scheuende Arbeit Sally Guggenheims in der Politischen Kommission der Agudas Jisroel, besonders auch seine Interventionen in Sachen der Kalenderreform, 3intl noch allen in frischer Erinnerung. Sowohl in Berlin; wo er zeitweilig wohnte, als auch in Basel, hat sich Sally Guggenheim tatkräftig für jüdische Zwecke, sei es humanitärer oder religiöser Art, eingesetzt. In Berlin war er Vorstandsmitglied der Synagogengemein* de Adas Jisroel and hat er in kritischer Zeit viel zum Be* stände der Gemeinde beigetragen. Bezüglich seiner humanitären Arbeit in der Schweiz möchten wir u. a. nur an die hochherzige große Spende erinnern, welche den Grundstein zur Errichtung der Lungenheilstätte »Etania« bildete, in deren Vorstand Sally Guggenheim bis an sein Lebensende Sitz hatte. Desgleichen hat er bei der Errichtung des Basler Beth Hamidrasch entscheidend mitgeholfen und war auch Mitglied der Stiftungskommission des Israelit!- sehen Lehrhauses. Sein eigentliches Lebenswerk war die Gründung der Israelitischen Religionsgesellschaft und die Errichtung der Synagoge Ahornstraße nebst Mikwah. Seine ganze reiche ideelle und materielle Kraft hat er hier eingesetzt, um. konsequent den von ihm als richtig erkannten Weg zu gehen und anderen zu zeigen, Sein ganzes Streben galt Tauroh, Awaudo und Gemiluth Chasodim. Für sich war Sally Guggenheim der bescheidensten einer, und er legte in. der Pflichterfüllung an sich den größten Maßstab. Wo es immer’galt, _Mizwaus zu üben, war Sally Guggenheim zur Stelle, in jedem Trauerhause oder bei freudigen Anlässen war er da, um seiner Mittrauer oder Mitfreude Ausdruck zu verleihen. 1Sein Ableben erweckte allgemeine Trauer und tiefes Beileid für seine Hinterbliebenen. Zu der seitens der Gemeihde veranstalteten erbebenden Tratierfeier versammelte sich ein Ptiblikiim von annähernd 500 Personen in der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft. Es. waren vertreten: Die Regierung des Kantons Basel-Stadt durch Herrn Regierungspräsident Brechbühl, die Geistlichkeit der protestantischen und katholischen Kirche, das Schweizerische Rote Kreuz, Sektion Basel, sowie zahlreiche jüdische und nicht iüdische Organisationen. Aus vielen Gemeinden der Schweiz und des Auslandes waren ׳Freunde und Verehrer des Dahingegangenen herbeigeeilt. Im Mittelpunkt der Trauerfeier stand der. großanger legte und formvollendete Hesped des. verehrten Raw der Israelitischen Religionsgemeinschaft, Rabbiners D. J. Schochet. Unter Anführung vieler Zitate aus unserem heiligen Schrifttum rief er der Trauerversammlung den Geist, durch und in welchem der Dähingegangene überall gewirkt hat, ins Gedächtnis. Es folgte' die überaus 'gehaltvolle Rede des Herrn Konsul ’ Dr. Lu eien Levaillaht, ׳der im Namen des Basler •״Kons«laTko1qys׳^־ew^E>ahmgegffugene׳Tr׳^ein^letzte1???-״A’h:s schiedswort zurief. Für die Agudas :׳Jisroel jWeltqrganisation spi־AchsHfe'rr Dr: RobeH G-'iig^eriheim äüs Luzern. Im Namen der/Familie gab sodann!;der älteste Sohn des Verstorbenen aus Straßburg dem Schmerz Ausdruck. In rührenden Worten hielt Herr Hermann Guggenheim, der. beim Ableben seines Vaters in der Ferne, geweilt hatte,. zuletzt eine , kurze Gedenkrede. חנצב״ה י tstketkostmakei Sitzung des Verwaltungsausschusses der orth. Landeskanzlei. Am Montag und Dienstag dieser Woche fand in Bratislava eine Sitzung des Verwaltun'gsausschusses der örth. Zentralkanzlei statt. Die Sitzung hatte eine ganze Reihe von. wichtigen Angelegenheiten auf der Tagesordnung, von denen die Regelung der Kongrua-Frage, in der die nötigen Schritte an zuständiger ,Stelle zu unternehmen beschlossen wurde, hervorzuheben wäre. * Vorbesprechung in der Armenabfertigungsangelegenheit. \ Am 10. d. M. hielt das Vorbereitungskomitee des Landesverbandes der Armenabfertigungsstellen in Nove Zämky eine Beratung ab. Nach der Eröffnungsansprache des Präses Herrn Samuel Quitt erstattete Herr E. D. Bick ein eingehendes Referat, das mit Beifall aufgenommeb wurde. Es wurde der einhellige Beschluß gefaßt, eine große Landesversammlung einzuberufen. Jede Gemeinde erhält den Entwurf des Aufgäbenkreises dieser zu schaffenden Zentralstelle und es wird ihr Gelegenheit geboten, bis zu einer bestimmten ׳Frist dazu Stellung zu nehmen und ev., Anträge einzubringen.־־Das Vorbereitungskomitee setzt voraus, daß in Anbetracht der großen Wichtigkeit des Projektes, das geeignet ist, die Ehre und das Prestige unseres Volkes in den Augen der Andersgläubigen zu heben, eine jede Gemeinde sich ernstlich mit dem ihr unterbreiteten Entwurf befassen wird. ־ * Die Galantaer große Assifo verschoben. Seitens der Leitung der Chawuräs Talmidim, Galanta, werden wir ersucht zu verlautbaren, daß die für den kommenden Sonntag einberufene Assifo, die im Rahmen des Chinnuch Beth Hamidrasch hätte stattfinden sollen, in-# folge einer leichten Erkrankung des Meisters, Sr. Ehrw, Herrn Oberrabbiner Buchsbaum, auf einen späteren, gegenwärtig1 noch unbekannten Zeitpunkt verschoben wurde. Die Erkrankung des Rebbe ist von solcher Art. daß es ihm nicht möglich gewesen wäre,, an der Assifo in der gewohnten Weise teilzunehmen, Es wird aber der warme Wunsch ausgesprochen, daß der große• Meister bald wieder genesen wird und die Assifo bald wieder einberufen werden kann. Der neue Termin wird rechtzeitig — nur im Wege der Presse — bekanntgegeben werden. * ■ '׳'■l' Die Lewajo in Zlate Moravce, Ara Sonntag־, den 10. Oktober,, wurde das verehrte י- '־־י־י־יי‘ י־ י' ׳ Trauerversammlung gab dem allseits geliebten und hoch* geachteten Rabbiner das letzte Geleit. Vom ,Tranerhaus wurde der Oraun in den Tempel gebracht, in dem der Dahingeschiedene mehr als 30 Jahre das Wort Gattes seiner Gemeinde verkündete. Nachdem hier die Hakofejs §' ' in' tiefer Ergriffenheit den Nachruf zu halten. Hierauf sprach Herr Oberrabbiner S. D. Ungar (Nitra),' der di©