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Jüdische Presse · 1937-10-08 · 34 (8.10.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
34 (8.10.1937)
Date
1937-10-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
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־' W.M■ rfefsetzung gelangen. Werfet die öffentliche Meimittg als solche. noch Proteste große* Geister finden Gehör und Aftklang... Alle Tore sind versperrt — men maß gewisser maßen den Dingen ihren Lauf lassen. Dies ist aber nicht ohne Gefahr. Wenn sieh die Juden aller Länder mit dem Stand der Dinge im Dritten Reiche abfinden, könnte die Rassenideologie auch anderwärts Triumphe feiern. Der Kampf der Juden gegen den Nationalsozialismus gilt also nicht nur im Interesse der Juden in Deutschland. '; .״ ■ ׳׳ . , Das Judentum des XX; Jahrhunderts darf auf sich nicht den Vorwurf sitzen lassen, als minderwertig zu gelten; es handelt sich beileibe nicht tim eine Neuauflage der bekannten Apologetik* Wir Weisen die Notwendigkeit, den Nachweis zu erbringen, daß wir »auch Menschen«, sind, mit Entrüstung von uns; das Volk der Bibel, das der Welt die Zehn Gebote, die Psalmen und die Propheten gegeben hat, hat es nicht nötig, gegen seine »Minderwertigseit« mit Moralsprüchlein anzukämpfen. Ueber diese Dufamierung gehen wir mit der gebührenden Verachtung hin- ' weg. Aber die halbe Million Juden in Deutschland darf nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Es darf auch nicht übersehen werden, daß selbst ein Zusammenbruch des Hitlerismus in absehbarer Zeit die schweren Wunden, die er dem Judentume im;Reiche geschlagen hat, nicht so bald wettmachen würde. Kein Mensch weiß, wie lange dieses Regime dauern werde. Die Logik der Tatsachen ist stärker als alle anderen Erwägungen; und es ist eine Tatsache, daß ein großer Teil des deütsehen Volkes heute der Ideologie des Nationalsozialismus huldigt — mögen die Gründe für diese Erscheinung welche immer sein. Die giftige Saat, die jetzt gesät wurde, wird nicht so leicht ausgejätet werden. Die Tausenden und aber Tausenden, die die Positionen der verjagten jüdisehen Advokaten, Aerzte, Techniker, Lehrer, ׳Künstler, Beamten, Kaufleute, Arbeiter und Angestellten* eingenoramen haben, werden sich nicht so leicht -wieder■Verdrängen lassen.- Die Jugend, die heute zu den ״Fahnen Hitlers; schwört,; ■diese Jugend wird in deA nächsten Jahrzehnten^ zum großen Teile im Reiche führend sein: aus ihrer Mitte׳' werden1'־sichdie Beamten,’ die Lehrer, die Mandatare in den öffentlichen Körperschaften rekrutieren £&f$Idse Etemente werden ■sich nicht so leicht wie^qr, bekehren lassen. Das Detitsche Reich wird für die, Juden ‘für längere Zeit hinaus kein betfuemer Platz s 6,1(11. Und all die Tausende und aber Tausende, die heute um ihre Existenz ז gebracht wurden, werden es kaum vermögen, wieder aufzusteigen. Andererseits machen die Führer des Dritten Reiches kein Hehl daraus, daß sie bestrebt sind, die Rassenicleologie auch in den anderen Ländern zu verpflanzen. Einer derselben enthüllte hiebei die Gründe hiefür in aller Offenheit: Da diese Ideologie im Auslände wenig Anklang findet und daher dein Deutschen Reiche wenig Sympathie verschafft, so sei es eben notwendig, auch dort dem Rassismus den Boden zu ebnen, um nach dieser Richtung einen Umschwung der öffentlichen Meinung herbeizuführen. Gelingt nun dieses Vorhaben, dann ist die damit verbundene Gefahr für die Juden nur allzu klar. Und damit unterscheidet sich die Gefahr des Nationalsozialismus von der des Bolschewismus in evidenter und eminenter Hinsicht. « lstketkas6makei Großer Kenessio Gedaulo -Vortrag in Bratislava י י . Wie bereits kurz gemeldet, sprach Isru C11ug abends Herr Redakteur Selig Schachnowitz (Frankfurt a. M.) über die stattgefundene Kenessio Geclaulo. im gutbesuchten großen Gremiumsaale begrüßt namens der veranstaltenden Jugendgruppe Herr Max W e i s s den hohen Gast Und die Anwesenden. Redner wirft einen kurzen Ueberblick über die Kenessio Gedaulo und fordert zu Täten auf, und gedachte in dieser ersten öffentlichen Veranstaltung der Ägudas Jisroel nach dem Ableben des Befreier-Präsidenten T. G. Masaryk dieser großen, überragenden Persönlichkeit der allweJtlichen Menschheit und Menschlichkeit. Er wies auch darauf, hin, daß die Agudas Jisroel bestrebt sein wird, durch ein schönes menschliches Werk das Andenken dieses großen Meisters zu ehren. Letzter Teil seiner Ansprache wurde von den Zuhörern stehend ■ an gehört. Hierauf begann־ Herr Schachnowitz seinen mit Spannung angehörten Vortrag, in dem er einen ausführlichen Bericht über die Kenessio Gedaulo gab. Mehr als ein trockener Bericht war die Rede Schachnowitzs. Er hob die bedeutenden Momente der Kenessio, Gedaulo hervor und erläuterte sie auf öine Art, wie sie ein Journalist seines Formats sieht. xRed11er begnügte sich jedoch auch mit der Berichterstattung allein nicht, sondern rief in einer besonders eindrucksvollen, ihm wohl eigenen Weise zu Taten auf. Seine Rede stand im Zeichen seines einleitenden Satzes: »Wenn wir darüber sprechen sollen, »was brachte uns die 3. Kenessio Gedaulö«, so sollte es richtig heißen: was'wird sie uns bringen?. Worauf ich'nur sagen kann: sie wird uns das geben, was wir ihr zu geben gewillt sind.« Vortragender, der oft durch rauschenden Beifall und zustimmenden Applaus unterbrachen wurde, wies darauf hin, daß derzeit das Hauptgewicht auf die Erez Jisroel-Arbeit gelegt werden muß, wenn das orthodoxe Judentum in Erez Jisroel die Position erlangen soll, die ihm zukommt. »Wir müssen«, führt Redner aus, »unsere Kräfte daran setzen, das Vermächtnis unseres großen Erez Jisroel-Führers Rabbi J. Ch. Sonnefeld szl. zu erfüllen, das er mir bei meinem Aufenthalte in Erez Jisroel einige Tage vor seiner Petiroh mit den Worten übergab: »Wir brauchen 10 Kolonien und die Orthodoxie in Erez Jisroel ist gerettet.« »Insolauge wir diese Zwook des Kodausch von Erez 'Jisroel nicht erfüllt haben«, ruft Redner aus,*»dürfen wir nicht ruhen.« Das gleiche gilt für die Organisation als solche, die unaufhaltsam bestrebt sein muß, alle Söhne Jisroels, sowohl die dem thoratreuen Läger noch 'fernstehenden, als auch die heimgekehrteu, aber leider am halben Wege Stehen gebliebenen Brüder, um die Fahne der Agudas jisroel, die, wie die Kenessio Gedaulo bewiesen hat, trotz der. verschiedenen Mentalitäten mul Schittos, so verbindend und vereinend wirken kann, zu scharen. Mit nicht endenwollendem Beifall wurden seine gefühlsmäßig ungemein eindringlichen logischen Ausführungen aufgenommen, denen noch ein kurzes Schlußwort des Vorsitzenden folgte, das in dem Versprechen ausklang, daß clie Worte des jtedners ihren eigentlichen Zweck nicht verfehlen werden, , ׳ ■Üb.) ־f־ . ■ י י \ ' .. Große Manifestation zu Ehren der Thora , . Sa betitelte sich die von seiten der jeschiwo-Aktion der Bratislavuer Jugeudgruppe für die in die Jeschiwos «iahende Bachurim veranstaltete Abschiedsfeier, die am vergangenen Mozoe Schabbos im Rahmen einer Suclos Me• lawe clemalko in den Räumlichkeiten der Gruppe stattfand. Es haben ־sich diesmal eine stattliche Anzahl angesehener Baale Batim, Vertreter des orth. Gemeindevorstandes und Erziehungsinstitutioneu, wie auch ein Vertreter des Res Din i.vt dieser ׳ erhebenden Feier eingefnndeh. Namens der Jugendgruppe begrüßt ihr Vorsitzender Herr J. Salzer die b. e* 11. zahlreich erschienenen Bachurim und Gäste, bespricht die Bedeutung der Arbeit der Jesehiwo-Äktiofl, die derzeit für nahezu 40 Bachurim sorgt und ihnen moralische .tittd finanzielle Hilfe bietet damit sie sieh ungestört dem Ltmud Hathora widmen können.• Die Tischreden eröffnet der talentvolle Bachtrr Farkas mit einer schönen Charifus- Drösche, ln Vertretung des ehrw. Herrn Öberrabbiners sprach sein Sohn Herr Rabb. Sani. Schreiber, für die Leitung der Kultusgemeinde Vizepräsident Pit. Neumann, weifere schöne Ansprachen hielten die Herren Ph. Benedikt und A. Kohn, die zur gesteigerten Unterstützung der Jesehiwo-Aktion aufriefen mul sich in eindrucksvoller Art von den Bachurim verabschiedeten, denen sie versprachen, für ihr physisches Wohl zu sorgen, um sich dem Geistigen ganz und gar widmen zu können. Die Bachurim, und Gäste blieben sodann noch einige Zeit ih geselliger Stimmung betsammeti bei Siraus wesischbocluius, bis Hie ,schöne Feier ihren Abschluß fand. . . , , . Die Zentralisierung der Armenabfertigung Am tü. d. ־ M. findet in Nove Zämky eine Wuchtige Komiteeberatung des Landesverbandes für Durchreisende statt. Seit der Konstituierung in Galant« wurde mit den Gemeinden lind ÜnterstUtztingsvereinen^dpr Slowakei der persönliche Kontakt aufgenommen, *um sie fur die erhöbenen Gedankengänge des Landesverbandes zu gewinnen, welche, Aufgabe Herr Sekretär E. David Bick (D. Streda) mit Erfolg erledigte, da sich bisnun mehr als!00• Gemeinden‘(jeglicher Schattierung demv Verbände freudigst an- ״Schlossen/ Das• Komitee wird den Entwurf fertigstellen, der dahin kulminiert, das Betteln als Beruf, das mit ungemein großem »Ghilül Haschern« verbunden ist, einznstellen und im RahmeU der Finanziellen Möglichkeit uueh^produjetive Arbeit zu, leisten. Es wird eine neuerliche Landeskonferenz :;.pmberufen werden, zu welcher schon sämtliche Gemeinden ihre Delegierte nominieren'werden, da sie nach eingehen- 1 der Beratung von der dringenden Notwendigkeit des Verbandes sich überzeugtem Mitglieder des Komitees sind folgepde Herren:,Samuel Quitt, Rudolf Fleischer (N. Zämky), Arinin Weiss,' Hilel Weiss, Joachim Goldstein (D. Streda), Max Pießburger (Galanta), Simon Kalisch . (Sala n. V.), Jakob Hofftnanu (Komarno, Adolf Stark (Nitra), Viktor Ehrenreich (Sahy), Schuldirektor;Rakovsky (Sered). Dr.Oetkeis Das jüdische Altersversorgungsheim in Kosice vor der Verwirklichung Wie bereits mitgeteilt, liabeh .sich, sämtliche in Beiracht kommende Kreise in den Dienst der Verwirklichung dieses wahren humanen Werkes gestellt, so daß mit Recht angenommen werden kann, daß;;dieses ehestens realisiert werden wird. Gerade am vergangenen Schmini Az're's sprach auch Sr. Ehrw. Herr Oberrabbiner Bracht mit aufrufenden Worten fiir'die Perfektuierung dieses schönen Planes und rief alle Mitglieder der Gemeinde auf, ihre Mithilfe in Weitestgehendem Maße zur Verfügung־ zu stellen. Herr Präses Eugen , Feldmann, sprach •sich dafür aus, das zu errichtende Versorgungsbaus mit1' dem Namen Masaryk- Altersheim zu benennen, insbesondere da sich der verewigte große Befreier-Präsident *s. A. mit einem Betrage aus seinem Privatvermögen an diesem Werke beteiligte. * , Die Poalim-Aktion des: Keren Hajisdiuw Die Kenessio Gedaulo in Marienbäd hat uns zu erheuter und erhöhter Tatbereitsqhnft aufgefordert. Der »Mouzas Gedaulo llateuroh« hat die Arbeit für Keren Hajiscliuw und. Agudas Jisroel überhaupt als ein Cheuw icodeusch bezeichnet. Es ist clahq.r unsere sei bst verstandliehe Pflicht, sofort an die Erfüllung der Aufgaben heranzutreten, die der Keren Hajischuw von uns verlangt, 11 ncL die im Interesse der Chawerim in Erez Jisroel; der Pionie re, die unter ungeheurem Messiras Hanefesch ihr Leben für׳ die• Verwirklichung unserer Ideale im Heiligen Lande opfern, (lnrclizufiiluen sind. Wir haben in den Verhandlungen der Kenessio Gedauio oft und von vielen Sei teil ׳.z:u hören Gelegenheit gehabt, wie wichtig und unumgänglich notwendig die Arbeit des Keren Hajischuw in Erez Jisroel ist. um die Basis einer wahren Teuroh-Arbeit auf allen Gebieten des Lebens, insbesondere in den Fragen der jüdischen Erziehung, aber auch in den Fragen des wirtschaftlichen Aufbaues zu. erhalten. ,'.•’•״׳ An uns liegt es, von unserer Arbeit hängt es ab, ob unsere Freunde und Gesinnungsgenossen in Erez Jisroel auch 11 u r die Mög 1 ich keit haben, fürderhin für die Teuroh zu arbeiten und in teurohgemäßer Weise ihr Leben zu führen. Unsere Poalim-Orgauisatioif in Erez Jisroel, die in einer so günstigen Entwicklung, begriffen ist, und die durch ihre Verbundenheit mit dem täglichen tätigen Leben am ehesten die Möglichkeit hat, unsere Positionen in Erez Jisroel zu festigen, bedarf , dringend der Unterstiüzung, wenn sie ihre wirtschaftlichen und damit auch gleichzeitig ihre ideellen Aufgaben erfüllen soll. Seien wir daher unserer Pflicht bewußt und führen wir sofort eine Aktion zugunsten der Poale Agudas Jisroel in Erez Jisröel durch! Unsere Brüder in Erez Jisroel warten auf uns! Sie sind in größter Not und nur die tatkräftigste Unterstützung aller Gesinnungsgenossen in der ganzen Diaspora kann ihnen neuen Mut zur Arbeit geben und sie in di& Lage versetzen, deu vielen Anfeindungen wirtschaftlicher HSSPS® wm niiminmm ׳ .Die SehulkomJnissioü der Bfntislfirtae#: öftfc Tsjp, tüsgetheinrfe schreib{ hiemit auf die per söfptt ztt zende Stelle einer ttw&fifteierten ׳ Religionslehrerin ■ für die Mädchen-Volksschule den Konkurs aus. Offerte unter Beischlnfi des Befähignngsnachweises, Wirklingszeugnisse, Angabe deä Fattti-f lienstandes, Alters und äechoslovakischer Staatsbütgef4 Schaft sind bis 15. d. M. einzitsenden an den Vorstand der orth. isr. Kulttisgenieirtde* Bratislava, den 5. Oktober 105?. f ־■'i^5' M§! ':vÜ' lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll ' 1tAd ideeller Natur, denen sie täglich und stündlich ausge setzt sind, zu begegnen. Eilen wir ihnen zur Hilfe upd zögern. 'Wir nicht! -־ - # Trnava. Sonntag hach Sdhabbes Tescliiiwa hatte der , hiesige Poel Zedek-Veffeih im Beisein der Gemeindemitr; glieder beider Gemeiitden und Vertretung der Behörden eine Gedenktafel für die jüdischen Gefallenen im Weltkrieg gestellt. v Die Ägudas Jisroel Jtigendgruppe hierorts veranstaltete; dhi Scliemini Azeres Vormittag eine überaus gilt 'be- , suchte Vollversammlung, die hervorheblich deöi Progräimii^ der Winterscliiiirim gewidmet war. Die Debatte stand auf hohem Niveau. Sonntag, den 3. Oktober wurde׳■' die Jaliresgenerälversammlung abgehalten. Nach jahresberichrt durch Präses Berthold Halle und rlafäuffÖlgender Debatte war die Neuwahl, die folgend endigte: Präses Berthold Halle, Vizepräses Josef Bernfeld und David Weingarten, Kassier Eugen Äbelesz, Keren Hajischuw Tgnatz Koth, Kontrollor Alexander Koth, Bibliothekar Abi Schick, Pirche B-Gnippe Leopold Abelesz, C-Gruppe Oskar Schönfehl, Erez JisroeUKomiteeleitung'Desider Abelesz und Arpud Bernfeld, Bibliothekarstellv. Mor Raab. Die Sitzung, clie einen schönen Verlauf hatte, 'Widmete einen schönen Griinclbetrag zur Kesziwusz SzefqrfVThora. Der Schomre Thöra-y,er,ein . hätte auch seine Ver-; .Sammlung gehabt. , Ära‘ Szimchas Thora war die usuelle Versammlung,' 'an welcher die hierortige orth. Jugend, auch י; clie angesehenen und vielen Bale Batim mit Sr. Ehrw.;; Herrn ,Oberrabbiiier an der Spitze teilgenommen haben.; Sr. Ehrw., Herr Oberrabbiner hatte eine sehr eindrucks- : volle Rede an die Jugend gerichtet, besonders geißelte er die verschiedenen neuzeitigen modernen Strömungen, .; die die jüdische Jugend nur vergiften. Redner appellierte an die Jugend, sich nur den orth. Jugendorganisationen;; allzuschließen. •Besonders clie werktätige Jugend, weiche!;(;; tagsüber ihrer (Existenz nachgehend, ׳abends׳' ׳aber:■den::';(:’••; Sclihir des Schomre Thora-Vereines besuchen mögen. Es; sprach noch Herr Israel Abelesz, ein guter Gönner cler orth. Jugend. Die Veranstaltung war eine Manifestation der orth. Jugend. Sonntag, den 3. Oktober war auch die ordentliche General Versammlung cles Vereines, wo Vorsitzender Desider Abelesz in seiner Einleitung cles .großen Verlustes der hierländischen Bevölkerung überhaupt, des : Ü; Staatsgriinclers Präsklenten-Befreiers T. G. Masaryk ge- י dachte. Die Neuwahl hatte folgendes Resultat: Präsidium: Desider Abelesz, Josef Adley, Alexander ,Kotlu.,.. Sigmimd.* i sKatzburg, .Alexander Berkoyi/s ׳ßncl 1 II Ä־ Kosice. Wie wir schon' mitteilten, hat die Gemeinde' seinerzeit beschlossen, die Errichtung eines Alters verso rg'ungshauses, welches für unbedingt notwendig angesehen ’ wurde, ehestens in clie Wege zu leiten. Uni diesen Plan je' früher zu realisieren, haben sich die Vereine »JescTiuos; Jisroel« und »Gemilas Chassodim« zur Verfügung gestellt,; um an den Vorarbeiten teilzunehmen. So haben auch schon ’ mehrere Privatleute ihre Mithilfe durch clie Bereitstellung von beträchtlichen Summen an geboten, so daß damit gerechnet werden kann, claß es bald zu einer'Realisierung־ kommen wird. S. B. Galanta. Die Leitung der Vereinigung ehemaliger Ga-1 lantaer Talmidim teilt mit, claß clie Talmidim-Assifo auf Scltabbos p. Lechlecho und den darauffolgenden Sonntag; verschoben wurde. Da wie bereits berichtet, dieses *Treffen mit der Einweihung des neuen ßeth Hamidrasch cler Je-. schiwo verbunden werden sollte, und dieses bis zum ur- 'Sprünglich bestimmten Termin nicht fertiggestellt werden konnte, mußte die Verschiebung vorgenommen werden. Surany. Am Schabbos Schuwo sprach hier im Rahmen der Aguda-Jugendgruppe das!hier zu Gast;weilende Mitglied des Jugen dorganisätipns4Ptäsidiums,;He1jr.>A<! Porges; Topoleany, über das Thema:׳,fkjjie 3. Kenessio Gedaulo«, Redner referierte in treffenden; .Worten über die' große Marienbacler Versammlung uncl. kamdiauptsüchijcli auf die zukünftige Arbeit des Keren Hajischuw; für,.Erez Jisroel zu sprechen, dem ungeheuer große Aufgaben harren, denen zu bewältigen jede agudistische Gruppe ihr.: möglichstes beitragen muß. , T Humenne: Mit Genugtuung־ kann׳' verzeichnet weiden; claß auf Grund des von seiten der Gemeinde'gefaßten ße- Schlusses zu der demnächst stattfindenclen Rabbi her wähl eine KaiKlicliemngskanimission eingesetzt weiden wird, der A'ertreter sämtlicher Schattierungen angehören.sollen. Deinnach gibt es zu hoffen, claß clie Rabbinerwahl endlich doch; friedlich clurchgeführt und der würdige Zustand in der Gemeinde wieder hergestellt werden wild. S. B. Kampf mit untauglichen Mitteln Die Prager »Selbstwehr« unternimmt es, den General״ sekretär der Aguda wegen seiner in Marienbad znm Aus-;; druck gebrachten Befürchtung, ׳daß der zukünftige Judeni• staut* clie Avantgarde der Dritten Internationale sein könn- ( te, der!Denunziation zu zeihen. Dieser Angriff zeigt noch eimnul, wie sehr man im gegnerischen Lager ob cles großen!Erfolges cler K. G. außer Rand und Band geraten ist. ■ Als sich die hämischen Glossen als unwirksam erwiesen, greift man zu anderen Mitteln, reißt eine Redewendung aus ihrem Zusammenhang heraus und zettert Uber »De״ nunziation«. Es verlohnt sieh wahrlich kaum, darüber viel ־־־. Worte zu verlieren. Aber, wenn die Herren schon so exnpfindlich sind, sollen sie lieber vor der eigenen Türe kehV;/ ren. Seit Jahr und Tag wird in den zionistischen ׳Qygaöei. fast aller Richtungen immer wieder *bittere Klage darüber f״'" druth« die andersgesinnten Poaiim terrorisieren usw. Die , Revisionisten haben sich offen als die »uichtraaraistischen Zionisten« bezeichnet, womit sie der zionistischen Met#« •/• heit direkt den roten Stempel anfdrückten. Auch ddr , Wahlkampf zum letzten Kongreß spielte sich hauptsäch•׳ lieh auf dieser Liiiie ab, Wer sind also die »Denunzian* ten«? Die Herren sollten lieber den Balken in den eige״ neu Augen sehen, als den Splitter in deu -Augen, der, Aguda!... S, — L. 1^־ ■rf-lf C1W

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