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Jüdische Presse · 1937-10-08 · 34 (8.10.1937) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
34 (8.10.1937)
Date
1937-10-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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1 Erfdfmch0 Milchaktion von koscher Milch an der ft. T. Volks-nnd Hauptschule für Knaben nnd Mädchen, Wien tt., Malzgasse 16. 4 ... Das Ministerhim für Forst* und Landwirtschaft hftt dem Herrn Lehrer Ernst Kohlt an obiger Volksschule für ״ seine ersprießliche Tätigkeit und hervorragenden Leistengen unter ZI» 40.544 vom 15. Juli 193? für das abgelaufene Schuljahr den wärmsten Dank ausgesprochen und seine Leistungen auf diesem Gebiete dem Wiener Stadtschulrate beKähütgegebeit. ■. Es wurden an t?ö Schultagen 36.314 1/4-Liter-FJaschen koscher Milch verabfolgt, bezahlt waren darunter 29.034, unbezahlt?280 1/•!-׳Liter-Flaschen, hiemit täglich durchschnittlich 171 bezahlte und 43 unbezahlte, also in Stimme 214 Flaschen täglich im Durchschnitte. Welche Ziffer bei einer Schülerzahl von 310 Schülern bloß 47.3% darstellt. Es ist bedauerlich, daß die geehrte Elternschaft die* ser eminent vrichtigen, die Gesundheit der Kinder för* dernden Aktion so wenig Verständnis entgegenbringt, wo doch in der Milch sämtliche Nährstoffe enthalten sind, die ein Kind eben zum Knochenaufbau seines Körpers braucht. Welches auch vom schulärztlichen Standpunkte der Schulärzte an der Lehranstalt lobend anerkannt wurde, daß die * Besserentwicklung im vergangenen Schuljahre auf diese Milchaktion zurückzuführen sei» Es würde auch dem ׳Herrn Lehrer E. Kohu sicherlich leichter gemacht werden können, bei den maßgebenden Regierungsstellen, denen von hier aus besonderer Dank gebührt, mehr Freimilch für arme Kinder zu erwirken, Wenn sämtliche Schüler der Lehranstalt an dieser Aktlöh teilnehmen, denn von zahlenden Kindern wird die Freimilch abhängig gemacht. , Herr Lehrer E. K. wird bestimmt gerne auch im heurigen Schuljahre 1957/38 wieder die Aktion weiterführen,, wenn man seiner Sorge Verständnis entgegenbringt, allen armen Kindern gerecht zu werden. Die Schulärzte der Talmud Thora Volksu. Hauptschule fiir Knaben und Mädchen, Wien 11., Malzg. 16.; * Frauengruppe der Agudas Jisroel. ״ Nachdem ein' provisorisches.Komitee eine ugudistische Frauengruppe in Wien gegründet hatte, sprach Sonntag Abend nach einer warmen und freudigen Begrüßung des endlichen Zusammenschlusses der agudistischen Frauen durch' Herrn Rabbiner Dr. Joel Pollak, Frau Ernestine "Bondi. Ausgehend von dem großen Eindruck, den die Marienbader Frauentagung ausgelöst hat, verpflichtet durch die dortige Arbeit, ruft Frau Bondi zur ־ Gemeinschaftsarbe.it• unserer jüdischen Frauen für Agudas Jisroel. Die Fraiiengruppe muß die Eser Knegdau der Aguda werden. In allernächster Zeit wird Herr iDr. Max Cohen belehrende Vortrüge über »Agudistische Weltanschauung« halten, für die starkes Interesse bei den Damen vorhanden ist. Außerdem beginnen schon Arbeitsgemeinschaften im kl eineren Kreis. Wir wünschen der neuen Gruppe ersprießliehe Arbeit für Agudas Jisroel und hoffen, daß sie alle thrtratreiien Kreise umfassen wird. Agudas’ Jisroel Mädchengruppe, Wien II. * Den dies wöchigen Schabbos-Vortrag hält Fr 1. Rosa Sch echter um 5411' 'Uhr•'•yorm. in der »Wienea«, Wien II., Obere Donau?,־ ״ ■vt •;;׳.׳.,")*;־),.;,),r; M o z z e S c 11a b b o s, den 9. Oktober, beginnt Herr Dr. Bogner um 8 Uhr abends einen, Tehillim-Kurs ׳(Tehil-, lim aus der Tefiloh). , . V Freitag ׳Abend, gemütliche Zusammenkunft um '•'■1/28.Uhr. in unserem provisorischen Lokal, II.. Malzg. 16. II. Grün, II.. Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für leine I lerrengarderobe. , Die Exzesse in Polen. 1111־ Verlauf der letzten jüdischen Feiertage kamen in .■.Warschau, .mehrere terroristische Akte nationalsozialistischer Organisationen vor, wobei mehrere Juden schwere Verletzungen davontrugen. Urheber dieser Attentate ist, wie die Berichterstatter der »Times« und andere ausländi.sche Pressevertreter feststellen, die radikale nationalsozialistische• Organisation »Fulahga«, die im engen Zustunmenhang mit der Nationalen Einheitsorganisation des Obersten Koc (Regievungslager) steht und um ־deren Mitarbeit sich Oberst Koc außerordentlich bemüht. Die Reihe der Attentate begann mit einem Anschlag auf eine marschierende Kolonne der sozialistischen Jugend an der Kreuzung der Nowy Swiat-Gasse und der Jerusa- ־temska, ■׳einer־ der wichtigsten Verkehrsadern der Hauptstadt. ׳,In die Kolonne wurde eine Bombe geschleudert, durch .deren Explosion mehrere Teilnehmer am Zuge und Zu- ,schauer zuni Teil sehr erheblich verletzt wurden. Unter den Schwerverletzten befindet sich dev jüdische Arbeiter Sainuel ׳Finster, Der Attentäter konnte entkommen. Weitere zwei Bombenanschläge waren direkt gegen jüdische Arbeiterinstitutionen gerichtet, der eine gegen das Lokal des »Bund« in der Dluga, der zweite gegen das Redaktionsbüro der jüdisch-polnischen Zeitung »5 Rano«. Während die in die genannte Redaktion geschleuderte Bprube vor der Explosion unschädlich gemacht werden konnte, war die Wirkung des Bombenanschlages gegen das Lokal des »Bund« verheerend. Es wurden insgesamt sieben Bomben geschleudert, von denen zwei explodierten. Ferner wurden ־mehrere Brandbomben geworfen, die walirscheinlieh den Zweck hatten, die Flucht der Attentäter zu decken. Die Terroristen gaben auf ihre , Verfolger etwa 30 Schüsse ah, drei Personen wurden durch Bauchschüsse schwer verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht und sofort einer Operation unterzogen. Durch die Bombenexplosionen wurden die Hausbesorgerin des »Bund«-Hauses sowie der iS,jährige Meyer Traub und der 20jährige Hersch Duzo schwer verletzt. Vor den Bombenanschlägen war eine Gruppe Falangisten in־ den Sitzungssaal des »Bund« eiligedrnngeu und gab auf die anwesenden »ßuiuk-Mitglieder Schüsse ab, durch die ein *Bund«-Mitglied schwer verletzt wurde. Die Terroristen hatten rings um das Gebäude des iiiiind« mit Petroleum getränkte Tücher gelegt, die beim Schleudern der• Brandbomben Feuer fingen, Die Feuerwehr konnte den Brand rechtzeitig löschen, Wie Augenzeugen berichten, waren die Attentäter durchwegs gutgekleidete polnische junge Leute, Die jiddische »Folkszeitung« teilt mit, daß die Polizei im Zusammenhang mit dem Attentat nhf den sozialistischen Umzug mehrere junge Juden verhaftet hat, ,obwohl genau bekannt ist, daß die Bombe von Angehörigen einer faschistischen. 'Organisation geschleudert Wurde,• :.;,׳־■ ׳ ' ■־' ׳־:;'־'>: Masaryk-Tranerfeier der Jerusalemer jüdischen Ortho- - räöMfc־■- ׳<& Die öechöslovahisehe^ jüdisehe GeÄJeiitÜA Bes Kötel Schomre Häehoüiöth iö Trirrfgä|ik veraöstil'tefe: am 21» September, dem Tage ttelf Leteheftbegängiiissi# düi Präg!* dent-Befreters T. G. Mäslryk, eine Trauerfeier in ihrer Hauptsynagöge* bei wetefilr das SM». Konsulat in Jerusa* lern vertreten ivar. Die Trauerrede hielt der Oberrabbiner der orthodoxen Gemeinde in Jerusalem H. Duseliiifsky. Schwedische Initiative füi*Stttäte!110se. ..׳..:•.■ •*»•־;* , ׳ Im Hinblick auf die Einstellung, der Tätigkeit des Nansen-Büros in Genf vor Ende nächsten jahres hat sich eine Deputation angesehener schwedischer Persönlichkeiten an den scl1wedischert'"Atfßenminister Sandler mit der Bitte gewandt, ddß Schweden' sich im Völkerbund für eine zufriedenstellende Regelung der Frage der Staatenlosen und der Flüchtlinge eittSetzen solle. Interessantes aus der Ent&teklttftg der Perückenerzengring. Ein Besuch bei Othnyir Schiff. * Wie wir in Erfahrung gebracht haben, ist Herr Kommerzialrat O t h mar Schiff, der Inhaber der beriihm* ten Perückenkurislwerkstätte, dieser Tage aus Paris heimgekehrt und machte einem unserer Mitarbeiter über dli־ dort erhaltenen . Eindrücke und g^punenen Ertehrnttgeit auf dem ־ Gebiete •des Perückenweseris,, UariSsteheiMe/, MIC* teilung. '.:: .־׳;־ " '־j; T ., ';.ן Die PerüCkenerzeiigung ist einem ständigen Wandel unterworfen. Wenn wir z. B., die Perücken dek Vorkriegs* zeit in ihren plumpen Forniem denen der Gegenwart ge* . geniiberstelten. kann inan erst richtig , den gewaltigen Fort* schritt feststelleti. Die Perücke von heute mit ihtet wun* ctefbar feingearbeiteten Abteilung und ihrem tadellosen Sitz, welcher durch anatomische Anpassung an die jewei* lige Kopfform erzielt wird, ist leicht und angenehm im Tragen lind kann vom Naturhaar nicht unterschieden werden.* Die Perücke wird gleich dem eigenen Haar nicht jnehr mit Rollen im Nacken frisiert, sondern mehr auf- WärtsStrebend, mit Locken reich geschmückt, wodurch das natürliche Aussehen noch erhöht wird. Wir hatten bei. unserem Besuch Gelegenheit, viele neue Modelle in Augenschein zu nehmen, die Herr Kom* merzialrat Otlimar Schiff für die Wintersaison vorbereitet hat, Schöpfungen, die bestimmt das Entzücken der Damen, hervorrufen werden. Wie Uns Meister Othmar Schiff versicherte, sind die Perücken trotz ihres gediegenen Materials und ihrer sorgfältigsten, modernen Ausführung zu Preisen erhältlich, die auch den wirtschaftlich Schwäche* ren erschwinglich sind, יעקב שיפף ׳ ■ ■ — חנה וויטטלץ 1 ■ 1 .. ־ יי 1 י מאולפן, Illy Breiner ,Bf €?■ Nandor Herzog Sahy : ■ ־,, T rttava ■ y^&wbte_ ^Zfir wünschen zgßse?er verdienstvollen *z/Zfilarheilerin *tlzl *fdfnny *jfZJiltlyn anläßlich ihrer *Jezlohurlg. mil 3&eegrij;.^ahoh Schiff hez^lidisl מזל. טוב׳ .!< *SFotlfntdungsfaits dei: *ZBelfi. ffaftoOScftuIe <3&ien -Z~JT. *Blfie *zffgudas ffßisgdel-^ugentfgzuppe, *foznana, mü?1schi ihrem langjährigen verdienstvollen cß)rc7sidenien, Sfdezrn fdfandoz ^fer^og, %u seiner cfferlohung mit <SFrl *Eflli/KußSzeiner aus Saht/ hezglidisi ' מזל טו.^ a!MJt 1. jjfie cfoinavaez *EUgudas *fßiszoeldjßugendgzuppe wünsdd ihrem langjctlizigen verdienstvollen *־dfige- Präsidenten, Sfferrn jllzmin <3feulelBaum, $11 seiner *jfJezloljung mit ,fdzt ‘^TZarici fjfofcel, SIZitza, hezgl; ב jjb;:י• .מ ז ל FidalEJIeo D e ül schl äh die r, Wien staatl. geprüfte. «Ptfclägögih, nimmt zum neuen Schuljahr 1937 junge Mädaheu auf. .Geboten wird in streng orthodox geführtem^. kultiviertem Heim Unterricht in Fremdsprachen ׳.{anschließend ׳ Examen'' an der Uni-' versität), in jüdisBlieir Fächern. Kunstgeschichte, Weltliteratur, Gymnastik,׳ Haushaltung und kaufinäiinisclieu Fächern iriit fremdsprachiger Korresponclenz. — Fiir an Wiener Hochschulen oder sonstigen Bilduugsaustalten studierende Mädchen und fiir Wieher Schulen besuchende Kinder wird ein angeriehmes Heini, sowie Hilfe bei den Studien lind ׳Schul- . aufgaben gebotenT^‘B e g i n n des Unterrichtes am 1. Oktober 1937. Lehrkräfte und Leitung erblicken in der He raub ild'tctrg ihrer ,Zöglinge auf jüdischorthodoxer Gruntjjage ihre vornehmste Aufgabe. Referenzen: Oberrabbiner S. Fürst, Wien II., Große Schiffgasse 8; Prov. Dr.' Max Eisler, Wien HL, Untere Weißgürberstraße 37. Anmeldung und Auskunft: Frau Dr. Leo Deutschläncler, Wien XIX״' jlofzeile 12. Sauerkraut Apfelmost David SteinlipfV IX. Uaulgassc 5 VAuabcikliiite . S 9*50 Herbst - Modelmte S 9,80, 12♦-, 14.5Q, 19.-, 28.- Velourliiit - Spezialist Rorsalino antieä Casa II. TubovHtvulSe 3Ö י XIV. Seclisliausoi’sti'ajlie 39 XVII. Knlvarlewberggasse 34 Rasiere dich ׳ ohne Messer mit dem gisch. Rasierpulver Langerin es ist ärztlich begutachtet und• unschädlich. — t Paket, zirka ein halbes Kilogramm;^^ -י־י Zu haben bei!*HILIPD LAKG13B, Friseur, Wleh II, Franz״Hochedlinger-Gasse 25 . . ׳. ׳ ' , ' Juwelen, Uhreq? Q0W* und ■^ijberwjsten, insbesondere י^י קויש-, Sederscliüsse^'Meno'ras, Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäute, stets vorrätig li> TaborstraOe 14 In frauenlosem Haushalt wird bessere JUdiscbe Frau, die einen streng rituellen Haushalt zu führen versteht, undVperfekt kochen kann, per sofort aufgenommen. Zu- Schriften mit Angabe des Alters und bisherigen Lebenslauf unter »Kosice« an die Bratislavaer Atjiri. d. Blattes. Pension Hirsch FifrsfenliLOf Betrieb gesdtlossen. Wiedereröffnung Anfang Dezember Sielten-Ausschreibung Die jüdische Kultusgemeinde m Roznava schreibt die Stelle eines R e 1 i g i o 71s 1 e h r e r s aus. Bewerber um diese Stelle müssen die csl. Staatsbürgerschaft, weiters ein religiöses Vorleben nachweisen, müssen csl. Befähigung haben und außer der Staatssprache die ungarische Sprache beherrschen. Bewerber, die die hebräische Sprache beherrschen, werden bevorzugt. Die Stelle kann sofort angetreten werden. Dotation laut Vereinbarung. Gesuche sind mit Angabe der Familienverhältnisse und Angabe der Gelialtforderung bis 25. Oktober 1. J.. an den Vorstand der iüd. Kultusgemeinde in Roznava zu Händen Dr. Ernst Szantd einzureicheii. " Kuratorium der jüdischen Kultusgemeinde in Roznava. Orth. Israelitische Kultusgemeinde Kosice. Konkü r s, , Die Leitung der jüdischen Mädchenschule in Kosice sucht eine Lehrerin, welche geeignet wäre, ־ für die Zöglinge der erwähnten Schute in. den■ Schulgegenständen -Unterricht zu erteilen.' •, ’ L,., , Reflektanten, mögen die Zeugnisabschriften und die eventuellen Nachweise über die bisherigen Erfolge (in ^Sidl'ülcirniiF'ttem (L'ehPp‘Tah׳ des,BöthLJuköb)! äh. die jAdiiesge der Kultusgemeinde einsenden: ׳Gehalt nach Uebereinkommen. . Die ־Schulleitung. zu., meinem 10 jülirigeü Knaben und .12- UliAlü jährigen Mädchen', einen Hauslehrer, der. ׳ihnen sowohl in jüdischen, als in profanen Gegenständen ׳ Unterricht erteilen soll. Gehalt laut Uebereinkommen. —. Der in der Buchführung versiert ist, wird bevorzugt. Eigenhändig geschriebene Offerte in allen drei Landessprachen sind zu rächten an: Viliam Katz. Likörfabrikant, Dobsina. Slreng orthodoxe Familie in ungarischer Gegend der Slowakei sucht zu sofortigem •Eintritt ein deutsches Fräulein, womöglich Absolyentin der Betli Jakob-Schule zu drei größeren Mädchen, die auch im Haushalte mitzuwirken hat. Gefl. Offerte sind unter »Slowakei« an die Adm. dieses Blattes zu richten. 5-:-ך־- Orlh. jüdisches Fräulein mit Praxis, zu 3 Kindern, 2V2 bis 634 Jahren,' gesucht. Zu- ,schritten an Bela Kästner, Bratislava, Heydukova 8. Tag a ׳ M 3= H i M s— 09 .a o דף יומי ומית משנה Kalendarium הו5ין ־ בכורות טהרוח פרק |משנה Freitag 8 8 קמא ב ו Samstag 4 9 קמב ו. Sonntag , 5 10 א ד » . Montag 6 11 ה n Dienstag 7 12 ג ו ׳■יי. Mittwoch 8 13 ד ז מ Donnerst. 9 14 ה ח n . Freilag 10 15 ו ט מ Samstag 11 16 ז א ז ■לולו : Gebetzeiten נח W 1 EN BRATISLAVA Uhr Min. Uhr Min. 5 — 5 10 הנחת תםי5ין כשעת ההדוק.. 8 12 8 12 wp ומן קייאת שמע ש5 שחייתי.. .. 5 10 5 10 בשבת* מנחה כעש״ק ־..•'••••־•• 7' — 6 .45 חשנמה ... 9 30 9 30 . שחיית .... 3 30 4 — י . מנחה . 6 — 6 '! — ■ מעייג כמוצש״ק. — יי — — בחול♦׳ הימכ?!ה ,. 6 15 6 15 ׳»חיית . . . . . . . . . . . . . .'. . . 5 15 5 30 מ^ד,ה . . . . ...... .. .;^י _ ־ ר־'' . yy—■ ׳—־־.“״--י**-׳---——ז--——־—--י—י—-—־—״־ ■,.׳■ 1 1 ... י״ .׳■׳, .—:-י־י■'-1׳»iir-y I■•—■—:—-י---י-:——י-:-■י׳־"-■■'■'...— •"־■־־׳ -- י■־■;—י'׳-, "י■--:-;״’..;״'■■״ י י' -י*—י־־־^ Eigeiitumer, Herausgeber u. Verleger: Orthodox•»jüdischer Preßverem, Wien IL, Malzgasse f2a. F\ir den Inhalt verantwortlich im Sinne des PreBgesetzes: Mendel Geldwerjh, Wien II., Große Pfarrgasse 3. Verantwort!.' Redakteur für die Cechöslovakei: Siegfried •Frommer, Bratislava, Zochgasse 32/XlV/Il. Druck: Melantrich A. G., Wien IX״,Fraraerg, 6»

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