Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 24 (30.7.1937)
- Date
- 1937-07-30
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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,. Jüdische Geg^nvorsthlage. *ut Aus Öer Pttbliftsst Eaötetütan, der seinerzeit als erster «die TeiinngsplSne Übe* Palästina melde« konnte, berichtet hriittn litt״. »Daily Hereid« über die *jüdische«Gegenvorschläge. Die Informationen will er von autorisierter jüdischer Seite erhalten haben. Danach sind die Gegenvorschläge der Jaden: Erstens Jerusalem selbst wird geteilt, die Neustadt fällt an die jaden, ebenso die jüdischen und christlichen heiligen Stätten. Die englische Üebergangsregierithg soll nur eine ganz kurze Zeit dauern. Die jüdische Einwanderungsfrage wird sofort den jüdischen Vertretern unterstellt. Das Ruthenbergwerk und die Kaliwerke des Toten Meeres fallen an die Jaden. Als jüdischer Hafen wird Tel-Aviv fungieren. Die jüdischen Zuschüsse an den arabischen Staat fallen fort. Die englisehen Beamten, die gegen die Einwanderung waren, werden sofort entfernt. Eeasterman meint, es sei durchaus möglich, daß die jüdischen Gegenvorschläge akzeptiert werden./ Warum sind Öpahken so beliebt? Weil sie alle Vorteile von iSommerschuhen besitzen und luftig, leicht und billig sind. Sie schützen ׳die Füße hinreichend vor den Unebenheiten des ׳Bodens, bedecken sie aber so wenig, daß die Luft freien Zuzug hat. Vor allem bewähren sie sich an heißen Tagen. Sie passen gut zur Sommerkleidung und sind dabei so billig, daß jede Frau einige Paare zum Wechseln haben sollte. Die heurige.׳!Bafa-KölLektion hat eine große Auswahl der verschiedensten Muster. Italien und die Palästinafrage »Daily Telegraph« teilt mit, der italienische Sender von Bari habe jetzt zum erstenmal in arabischer Sprache zum Palästina-Teilungsplan der englischen Regierung Stel- Jung genommen und erklärt, die arabische Welt solle nicht flauben, daß Italien zu diesem Plan nichts zu sagen habe, n der Mandatskommissionssitzung des Völkerbundes werde cler italienische Vertreter seine Stimme erheben, und die Araber würden dann wissen, woran sie seien. Bisher wurde}5 in der englischen Presse immer erklärt, Italien werdenden Völkerbund-Diskussionen über Palästina, also auch, den׳ runmittelbar bevorstehenden Beratungen der Manclätskommission fernbleiben, Die Mitteilungen des? Senders von Bari liahen daher gewaltige, lieber rasch ung hervorgerufen; , H. Grün, II.. Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine HerrengaMerobe. , Delegation der Agudas Jisroel in Genf Die Delegation der Agudas Jisroel unter.'׳Führung von Rabbiner Blau und Dr. Isak Breuer hat vor ihrer Abreise aus Jerusalem nach Genf mit dem Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, M. Shertok, eine Beratung abgehalten. Es wurde ein volles Einvernehmen über die im gegenwärtigen Zeitpunkt zu führende Politik erzielt.;Die Delegation der Aguda wird in Genf die Postulatc des religiösen Judentums ׳hinsichtlich Palästinas vertreten. In erster Reihe wird die Aguda eine Ausdehnung der dem Judenstäat gesetzten Grenzen fordern, wobei Jerusalem in diesen als Residenz einbezogen werden sollte. In einem ausführlichen Memorial werden alle Stellen aus der ‘Heiligen Schrift zitiert, die sich auf die Grenzen von Erez Jisroel beziehen und es wird die Forderung erhoben, daß die Zusagen, derc Bibri^resp^tievt werden sollten.5Weifers ’die! religiösen ׳ Judentums auf die Erlösung vom Gölüth,; die sich auf die'Thora und auf die Weissagungen, der Proplie-; ten stützt, feierlich bekräftigt. U. a. wird erklärt, daß die Juden seit etwa 2000 Jahren nie aufgehört haben, die Erlös ung zu erwarten, Dreimal täglich erflehen sie in ihren Gebeten die Heimkehr des jüdischen Volkes in das Land /seiner Väter. Der Glaube ah die Erlösung bildete den stärksteil Faktor in der Geschichte des jüdischen Volkes und verlieh ihm Kraft und Ausdauer in den furchtbarsten Perioden seiner leidensvollen Geschichte.’Dieser Faktor muß seitens aller Völker und Staaten respektiert werden, welche die Bibel als die Grundlage der menschlichen Kultur anerkennen. . Die Deklaration für die »Schibath Zion«, die in der Bibel verankert ist, ist stärker als alle anderen politischen Deklarationen. Es existiert keine Kraft, die das erschüttern könnte, was die Thora dem jüdischen. Volke in bezug auf Erez Jisroel verheißen hatte. In dem Memorial wird ferner der unerschütterliche Wille des religiösen Judentums der ganzen Welt zuni Ausdruck gebracht, daß Erez Jisroel auf den Grundlagen der Thora auf gebaut werden sollte, welche auch die Basis der Verfassung des neu zu schaffenden jüdischen Staates zu bilden hätte. Gelegentlich der Aussprache mit den Vertretern der Jewish Agency haben die Delegierten der Aguda es nichtunterlassen, ihre Besorgnisse hinsichtlich des religiösen Charakters des neuen Judenstaates Ausdruck zu geben. Sie erklärten offen und unumwunden, daß für das religiöse Judentum ein Erez Jisroel ohne Thorath Jisroel schwer vorstellbar sei und daß das Bes treben, im Heiligen Lande-einen Staat auf weltlichen Grundlagen aufzurichten, die größten Gefahren für den Bestand dieses Staates in sich bergen müßte. Bei aller Bereitwilligkeit, mit den anderen jüdischen Gruppen zusammenzugehen, kann jedoch die Agudas Jisroel nicht auf das Recht verzichten, die spezifischen religiösen Postulate zu vertreten. Dollfuß-Gedenkfeiern. Am 24. Juli abends, anläßlich des dritten Todestages des Märtyrerkanzlers Dr. Dollfuß, haben in den Wiener Tempeln und Bethäusern Traüerandachten stattgefunden. In den Nachrufeia wurde das! Andenken sowie das Leben und Wirken dieses Märtyrers des neuen Oesterreich gewürdigt. Ein neues Kultusgemeinde-Gesetz. Gegenwärtig finden zwischen der Regierung und den Vertretern der evangelischen ReHgionsgesellsehaft in. Oesterreich Verhandlungen hinsichtlich der Schaffung einer neuen evangelischen Kirchenverfassung statt, Die Schaffung der neu״ en Verfassung hat sich infolge der veränderten politischen und kulturellen Verhältnisse als not״ wendig erwiesen, ׳: üä die VerfäAsitfig ’fbm; 1. Mai; i934 die' Be- Stimmung enthält, daß die ,Verhältirrsse aller Re״ ligiortsgesellschafteil ein« tfeu.e gesetzliche Rege״ hing erfahren sollen* dürfte in absehbarer Zeit auch die Schaffung efnea’itetieb Ktflfttsgemeinde* Gesetzes aktuell werde«!: Äueh dar Kultusge״ memde-Gesetz vom Jahre 1iS^l entstjricht nicht mehr den heutigen verändert^ * Verhältnissen und müßte diesen angepaßt werden. Das geltende Kultusgemeittde״Geset2 hat den Rahmen für den Wirkungskreis der israelitischen Kttttüsgemeinde ziemlich eng gezogen und diesen gewissermaßen in der Hauptsache mehr.fVerwaltüngsaufgäben «ugewiesen. Heute Vertadfeh alle Jüdischen5 se von den Kuttusgememden wesentlich mehr wobei je nach den Weltanschauungen die Wünsehe und Forderungen auseinandergehen und sich vielfach gegeniiberstehen. Wahrend die Zio״ nisten und Nationalisten die Kultusgemeinde politisieren und in sogenannte Volksgemeinden umwandeln mochten, geht der Wunsch der reu־ giösen Kreise dahin, daß’ die KtiltUÜgemeinden wieder das werden, was׳ sie, einst waren: Kehilloth Kedoschot, heilige Gemeinden. Zentralstellen für'das religiöse Lebe«; ׳Das nette Kultusgemeinde-Gesetz wird alle diese Momente. Wünsche und Forderungen zu berücksichtigen haben. Wir behalten uns vot. auf diese Frage demnächst grundsätzlich zurückzukommen. *taten 100. Jahrzeit des Rabbi!Akiwa Eiger s. Z. I. Auf den 13. Tischri 5698 (18; September. 1937) fällt die 100. Jahrzeit, des •berühmten paön, Rabbi Akiwa Eiger s. Z. 1. Die jüdische Gemeinde in Posen, in der dieser Gaon viele Jahre gelebt imd gewirkt^hat, hat den Beschluß gefaßt, aus diesem Anlaß eine Stiftung auf' den Namen qes Gaon ins Leben zu rufen und wendet , sich an a'lle Nachkommen und Verehrer desselben, Legate für diese Stiftung widmen zu wollen. Direktor Hilel Seidmann Wie uns aus Warschau ׳berichtet}wird, is׳t unser Mitarbeiter, Herr Hilel Seidmann, zum. Leiter des Archivs und > Museums der Jüdischen Gemeinde Warschau, bestellt worden. ״ , , , , . 1 Direktor Hilel ׳Seidmann, ein Enkel des bekannten Godaul Rabbi Wolf Tiirkl s. Z. I. und Tältnicl des Hingst verblichenen Tarnopoler Raw s./Z. 1., hat sich durch sein langjährige Tätigkeit als Sekretär der polnischen Aguda und als Referent des jüdischen‘ Se'jmklubs bekannt^ gemacht.. Zahlreiche literarische itnd; historische Veröffentlichungen aus seiner Feder zeugeiiVoh immensem Wissen und großer Liebe zum Judentum. Berühmtheit hat Hilel 'Seidmann durch die Aufsehen erregende •Broschüre־ er- \ langt, die er im Vorjahre im Kampf um die ßchechitah m j Polen»; herausgegeiben• hat.; WH־ wünsche» unserem MHarbeiter Zlach-urchaw! 1 ׳ . Was der Herr im Sommer: braucht: gründlich gearbeitete Schuhe für den Sport uncl Touristik, luftige Sandalen ans Wasser und für den Spaziergang, elegante Halbschuhe mit breitem Absatz in clie ,Gesellschaft. Diese ganze ßchubausstattung bekommen Sie;bei Bafa -zu einem Preise, der. jedem erschwinglich ist. * , . UcUecUestawakei Aufruf der Agudas Jisroel - Landeszentrale in der Slowakei und P. K. R. zur Kenessio Gedaulo Welt ins Lelmn gerufen hat: den orthodoxe« Gemeindeverbattd mit einer ftihretiMen 2enträlen Stelle s« seiner Spitze* Gerade wir, die. wir dieser Örth^Jö^ie angebbred/ isbltteh; öffettert Sinn und warmes Verständnis besitzen für dieNot- Wendigkeit und für die unendlich frtt#tbringer«fe tttng, die einer Zusammenfassung, aller gesetzestreuen Kräfte für die Erhaltung und Förderung der Thora inrie״ wohnt, .;׳ .'׳■*״ ■:;/ Wir, als die treuen Hüter des heiligen Erbes unseres großen Chassam Safer szl.i die unerschütterliche Könsetruenz in der Wahrung des Älleinherrscheftsanspruchs der Thora, haben in dieser Eigenschaft der Weltorthodoxie viel zu geben, Eilen wir daher nach Märienbad zur Kenilssiö Gedaulo und tragen wir unsere Pfliöhtesschttld ab! Zelgeh Wir vins diösfem seltenen Anlässe würdig! Beteiligen wir fü«s ih grbßetf Massen än diesem den g—ttlichen Namen heiligenden Kongresse! Landeszentrale der Agudas Jisroel in der Slowakei und Podkarpatskä Rus. Aguda *Vorträge in der Propaganda-Arbeit für die Kenessio Gedaulo und die ihr vorangehende Sela-Aktion sprachen in der jüngsten Zeit in mehreren Ortschaften der westlichen Slovakei die Mitglieder des Präsidiums der Aguda-Jugelid- Organisation, die Herren A. S. Ungar, Br׳aUs!äyd’ Jund Awrohom Porges, Topolcany, über die »Agüda^׳ Jisroel« und' die Kenessio Gedaulo. },׳•';,׳,',U״ ׳i ni Sonntag, den 4. d. M,, hielt Hörr, Ung^r.^mHvMinladüng der dortigen Gruppe, im Ijojfe’;de^i,^Gemeinde-Hauses in Novo Zamky vor, einer größöjj,׳Zuhörerschaft über Bedeutung, Ziel und.ZwCck cfär, K. G. einen formvollendeten mit größtet .ßegeisterung aufgenommenen Vortrag. Ain iO. d. M., Schabbes, sprach H, ׳Porges im großen , Bes .,Hamidrasch der Pysfanyer Gemeinde uniter großer?Beteiligung seitens der Khilloli^Mitglieder über das Thema, »Die dritte Kenessio Gedaulo eine Schicksalsfrage an das jüdische Volk« und rief zur Teilnahme an der*K. G., die von historischer Bedeutung ist, auf. -Et• fand ungeteilten Beifall. Tags darauf hielt Herr Porges in Vrbove •im stark überfüllten Saale des Cafe Werner einen schön aufgebaute/1 Vortrag, dem sich die Gründung einer Aguda-Gruppe anschloß. Redner sprach über die Entstehungsgeschichte und besondere geschichtliche!Bedeutung der Agudas Jisroel und ihre Aktualität. Besprach schließlich die bevorstehende K. G. und kam zur natürlichen Folgerung, daß jeder wahrhaftige, , gesetzestreue Mensch, der mit offenen Augen die Probleme, die an das jüdische Volk herantreten, sieht und sie im Geiste der Thora gelöst sehen will, der Aguda Jisroel bei treten muß, Redner wurde, von Herrn M. Juszt begrüßt. , Am Montag abends sprach H. Porges in Treue. T e p 1 i c e vor einem im Speisesaale des Restaurant Israeler versammelten, von allen jüdischen Kreisen sich rekrutierendem Publikum von Badegästen. Nach einer kurzen Begriißung durch Herrn Benedikt, begann Herr Porges seine Rede in slowakischer und setzte sie in deutscher Sprache fort, die von den Anwesenden mit atemloser Spannung angehört wurde. Redner setzt sich mit den verschiedensten Richtungen innerhalb .der ..Jud&nheit in würdiger, ,untl. logisch ein- ,leachtender jWeisei; auseinander mtd;^wiefe- .clie i geschichtliche Wahrheit der Agudas Jisroel nach. Die der Agudas Jisroel noch; fernstehenden, ihr ideell aber nähestehenden Kreise rief er mit־ den Worten Mosche Rabbenus, die er den einzelnen Stämmen Israels in bewegten Stunden zurief, auf: »Ha-achechem jez’u lamilchuma we atem teschwu pö«. Es ist nicht die Stunde des zögernden Zurückziehens, alles muß mit an die Front für die heiligen Güter der'Thora, die bedroht sind. Am 20. d. sprach Herr Üngar!• in Komarno über die Leistungen der Agudas Jisroel seit ihrem 25 jährigen Bestände. Aber unvergleichlich groß •zu den Leistungen, sind die Aufgaben, denen die Agudas Jisroel gerecht zu werden hat. Auch die bevorstehende K. G. ist vor ungeheuer große und schwierige Probleme und Fragen gestellt, über die sie zu beraten und sie dann in der Praxis zu lösen haben wird. Wer die Reihen der Agudas Jisroel stärkt — sagt der Redner — stärkt dabei den Einfluß der Thora im und für das jüdische Volk. Sämtliche (Reden wurden mit Ovationen aufgenommen. Verehrte Gesinniingsbrüder! , Einige Tage noch —und die Abgeordneten des thorafreuen jüdischen Volkes werden in Marienbad versammelt sein. Die Kenessio Gedaulo! Aus Ost und West. Nord -und Süd werden sie herbeieileu, die Thorarepräsentanten und Führer, Männer des Geistes und des praktischen Lebens, um über Fragen der materiellen und geistigen Existenz des jüdischen Volkes zu beraten und zu beschließen. Mögen auch die einzelnen, clie Kenessio bildenden Landsmannschaften in ihrem äußeren jüdischen Lebensstil sich von einander unterscheiden, der gemeinsame geistige Lebensboden jedoch verbindet sie zu einer unzertrennlichen Einheit. Diesen gemeinsamen geistigen Lebensboden bildet: clie schriftliche und mündliche Thora, der Glaube an ihre G—ttgegebenheit und ewige Verpflichtungskraft, die Ueberzeug'ung von der Richtigkeit der Interpretation der Weisen und die Anerkennung der unaufhebbaren Gültigkeit ihrer Einrichtung und Maßnahmen. Dieser ihnen gemeinsam heilige geistige Heimatsboden ist heute mehr denn je vo^Feinden verschiedenster Art umstellt.: Von vieleu Seiten droht ihm Zerstörung und Vernichtung. Not, Armut und Elend einerseits, Lebensbehaglichkeit, Habsucht und geistige Uriterhöhlung des reinen Glaubens andererseits, nagen an seinein Bestände, Diese sie gemeinsam bedrohenden Gefahren führen die Thoratreuen cler verschiedensten Richtungen zu einer Einheitsfront zusammen. Agudas Jisroel bildet den Rahmen dieser Einheitsfront, wo der Chosid dem Misnaged, der »Moderne« des Westens dem^Ghettoverwairzelten« des Ostens einander brüderlipli die Hand reichen.; zu gemeinsamer Schutz- und Aufbauarbeit für die allen gleichermaßen g—ttlich heilige und sie einzjg %f®lüctende Thora. Und so werden denn bei der konimend&ta^'Kenessio.- ■Gedaulo, diesein Weltkongreß der Agudas Jisroel, die in äußerer religiöser Lebenshaltung verschiedenartig nuancierten thoratreuen Volksgruppen zrisau1mentceten} zu; {gemeinsamer Beratung und einheitlicher f Kundgebung für G—tt und seine Thora " ־,:■ri; . ■?, Der öechoslovakischen Judenbeit ist die hohe Ehre zuteil geworden, diu Kenessio ■ Geaaiilo.' ■in.• :ihwr beherbeigeu, Auf Sechoslpyakischeni Bade» wird die^e große. G—tt und seine Thora verherrlichende Manifestation stattfinden, getragen von der autoritativen Kraft und. dem Ansehen der größten Thbräkapa&rtäten und der. fähigsten Männer des Wortes und der Schrift innerhalb der jüdischen WeltorthödoJtie;1 Generalversammlung der Agudas Jisroel-v Frauengruppe, Bratislava Unter ׳ Vorsitz der Ehrenpräsidentin Frau Oberrabbiner Schreiber fand am 11. Turnus (21. Juni) eine schön besuchte Generalversammlung cler A. J. Frauengruppe in Bratislava statt. Eröffnungs- und. Schlußrede hielt Frau Oberrabbiner Schreiber und ,brachte die Versammlung in die richtige Stimmung, — Die Referate der Vicepräsidentm Frau L. Kohlmann, Kassierin Frau S. Sternfeld und Frau Hanna Liebefmann, wie clie klare Erläuterung cler Frau Helene Kohlmann über die Aufgaben der einzelnen Sektionen trugen dazu bei, daß ein großer Teil der Anwesenden spontan ihre Einteilung in den verschiedensten Sektionen verlangte. — Wahlresultat: Frau Helene Kohlmann Präsidentin, Frau Hanna Liebermann, Frau Hanja Schreiber Vicepräsidentirinen — und eine große Anzahl Mitglieder in clen Arbeitsvorstancl und Arbeitsausschuß, die noch auf ihre Einteilung harren. — Dei• bisherige Vorstand wurde für seine langjährigen Verdienste als Ehrenvorstand gewählt und bleibt weiter aktiv tätig. M. G. R. Meier Ro$enbaum s, Z. 1. Ara Tischo Beaw wurde in Bratislava R. Meier Rosenbäum zu Grabe getragen, Die große Beteiligung bei der Lewajo war ein Beweis cler besonderen Verehrung, die der Niftar in allen Kreisen der Kehillo genossen hat, Er entstammte der bekannten Fomilie Roseribaum und war gelbst ein würdiger Sproß seiner 'großem. Ahnen, Er war auch in Klall-Arbeiten tätig und hat sich insbesondere jahrelang für das Bethaus »Nachlass Esriel« aufgeopfert. Der DahinC geschiedene, der ein Alter von 78 Jahren erreichte, war ei» großer Talmid ChQcbpm und Jer.ej Schomajim und sein Hlnscheido» bedeutet insbesondere für die Chewra »^QhJäsgi Esriel« einen unersetzlichen Verlust. Bei der Lewajo sprach jun Namen der Cbewrä Kadischa ferner im Namen .׳des abwesende» Remi Oberrabbiners Schreiber und des gleichfalls abwesenden Vereinsrabbiuers des Herrn Fleischmann, Herr Rabbiner Salomon Nusdorfer zu Herzen geheude Worte des Abschiedes und erwähnte insbesondere die’ Beseheidenheit und Zufriedenheit des Niftar sowie seine durch Tatkraft und Arbeitskraft um den Klall erworbenen Verdienste.