Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 20 (28.5.1937)
- Date
- 1937-05-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Kaunas 1× ep/1000678
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נ jüdische presse nt, 19 yaktterkaltend. Die Zahnpasta! Ereignisse von Scham und Schmerz erfüllt sei und den Opfern ihre tiefste Sympathie ausspreche. Die jüdischen Organisationen richteten an die jüdische Bevölkerung Polens einen Aufruf, in welchem die Regierung im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Brest-Litowsk der Tolerierung dieser Vorfälle und der Ausrottungspolitik gegenüber den Juden beschuldigt wird. In dem Aufruf werden alle jüdischen Industriellen, Kaufleute und Gewerbetreibenden, sowie Arbeiter auf gefordert, am Montag, den 24. Mai, für zwei Stunden als P rötest gegen den Brester Pogröm den Betrieb ruhen zu lassen und jede Arbeit einzustellen. In einem besonderen Aufruf wendet sich die pol* nische Agudas Jisroel an die Judenschaft des Landes, die aufgefordert wird, die zweistündige Arbeitsruhe nicht bloß eine Demonstration nach außenhin sein zu lassen, sondern die Gelegenheit auch zu innerer Sammlung zu benützen. Die Aguda appelliert an die Juden in Polen, sich in den Bethäusern und Synagogen einzufinden, um hier gemeinsam Gebete ZU verrichten. Die fiilfcaklion für die Pogromopfer Die Direktoren des Joint Distribution Committee, Dr. Bernhard Kahn und David Schweitzer, sind in Brest-Litowsk ׳eingetroffen, um die Verteilung des vom Joint zur Verfügung gestellten außerordentliehen Hilfsbetrages von 20.000 Dollar zu überwachen. Auch in Polen selbst ist die Hilfsaktion schon in vollem Gange. Mehrere große jüdische Gemeinden haben größere Summen nach Brest-Litowsk überwiesen. Das New-Yorker Jüdische Arbeiterk o m i t e e hat 5000 Dollar für die Pogromopfer von Brest-Litowsk überwiesen. Das Komitee des Verbandes der jüdischen Gemeinden Frankreichs hat beschlossen, für die Pogromopfer von Brest-Litowsk eine Summe von 25.000 Francs zu Überweisen. Jewish Agency weist Ichedule zurück Die Exekutive der Jewish Agency hat eine scharfe Protesterklärung gegen die weitgehende Kürzung der neuen Einwanderungsschedul e veröffentlicht. Durch die neue Sehedule, so heißt es in der Erklärung, werde die Alijah in Fesseln gelegt und so gut wie auf Null reduziert. Im besonderen wird Protest dagegen erhöben, daß die Spezialquote für Einwanderer aus Deutschland in die allgemeine Schedule mit eingeschlossen wurde und nur 400 Zertifikate für diesen Zweck bewilligt wurden, obwohl der Council for German Jewry die Mittel zur Verfügung gestellt hat, die die Eingliederung aller Einwanderer gewährleisten, die auf Grund der 700 für diesen Zweck angeforderten Zertifikate ins Land hätten kommen sollen. Die Annahme der restlichen 220 Zertifikate, ciie von der Regierung für den gesamten jüdischen Arbeitsmarkt einschließlich der Landwirtschaft, der Industrie, des Baugewerbes, des Verkehrswesens, der öffentlichen Arbeiten und anderer Arbeitszweige bestimmt worden sind, wird von der Jewish Agency;verweigert. Es wird erklärt, daß der Sinn der Labour-Schedule durch diese 220 Zerti-׳ fikate entstellt werden würde. Die Jewish Agency lehne es ab, die Rolle der Verteilerin einer solchen Zahl von Zertifikaten auf alle jüdischen Arbeitszweige in Palästina und ׳auf vierzig ,Länder der Galuth zu übernehmen. Italienische Freundschaft mit den Arabern Die italienische Regierung hat durch ihr Konsulat in; Palästina hundert palästinensischarabische Jugendführer zu einem Besuch nach Italien eingeladen. Während der Dauer ihres Aufenthaltes in Italien sind die arabischen Jugendführer Gäste der italienischen Regierung und werden von Mussolini und dem italienischen Außenminister Graf Ciano empfangen Ein wundersamer Fall Ein sonderbares Ereignis hält die Wiener orthodoxen Kreise in Atem. Wie allgemein erinnerlich, ist der bekannte Streit zwischen dem jüngst verstorbenen Rabbiner Mayersohn und seinem Amtsnachfolger Rabbiner Babad seinerzeit einem Bes-Din. zur Schlichtung übertragen worden. Als Vorsitzender des geistlichen Gerichtes fungierte über Vorschlag des früheren Czortkower Rebben s. Z. 1. der Rabbiner von Slonim, ein angesehener Godaul des Ostens, Dieser hat den Czort.- kower .nie zu Gesicht bekommen, ־weder bis dahin noch nachher, da der Rabbi noch vor seinem Eintreffen in Wien heimgegangen'•!war. Wie nun aus einem Brief des Slonimer Raws an den jetzigen Czortkower Rebben hervorgeht, erschien ihm zur Zeit, als das Bes-Din zusammentreten sollte, der verschiedene Rabbi im Traum und warnte ihn davor, einen Schiedsspruch zu fällen, da es sonst, noch ehe ein Jahr um ist, das Leben Rabbiner Mayersohns kosten würde. Der Slonimer Rabbiner, ein durchaus nicht chassidisch eingestellter ״Litwak“, maß dem Traum keine Bedeutung bei. Das Bes-Din tagte, verhandelte und entschied. Als das Urteil verkündet werden sollte, wiederholte sich jedoch das Traumgesicht. Beunruhigt wandte sich der Slonimer Raw an den Präsidenten des Polnischen Rabbinerverbändes. ׳Dieser zerstreute aber seine Bedenken, und nach einigem Zögern gab er, der Slonimer Raw, dem Drängen R. Mayersohns nach und veröffentlichte das Erkenntnis des Bes-Din. Als er nun kürzlich vom Ableben Rabbiner Mayersohns erfuhr und also zu seinem Entsetzen die V e r k ü ndüng des Rabbi wahr geworden sah, richtete er das erwähnte Schreiben an dessen Sohn und Nachfolger nach Wien, in dem er beweglich bittet, daß am Grabe des Czortkower Rebben für ihn um M e c h i 1 a gebeten werde. Residenz• Atelier fürmoderne Photographie I, Fleischmarkt 1,Tel. R-29-2-80 1 Bild und 4 Korten von S 15.— ¥Üne Verfärbung der Zähne kann niemals stattfinden, ׳wenn die Zähne regelrecht ׳unter Anwendung einer guten Zahnpasta und einer geeigneten Bürste bebandelt werden. Niederschläge, welche sich aus dem Speichel und aus den Mundsäften bilden, verändern oft sehr rasch und intensiv das saubere Aussehen der Zahn’ reihen, Nur eine gründli(^1e und regelmäßige Pflege mit ÖDCOL-Zahnpasta schütat Ihre Zähne vor lästigen Verfärbungen. ODQL^Zahnpasta beseitigt durch ihre große Abieeptionskraft infolge ihres hohen Gehaltes an kolloidsjen B|#nndteilen alle Unreinigkeiten, unangenehmen Gerüche״ l»d Farbstoffe, die an den Zähnen haften könne». werden. Ferner ist vorgesehen, daß die Führer der Jugenddelegation im römischen Rundfunk Ansprachen in arabischer Sprache halten. Zum erstenmal hohes Defizit im Palästinas Haushalt Die palästinensischen Zeitungen melden, daß das Kolonienministerium das Budget der Palästina- Regierung für das Jahr 1937/38 bisher noch nicht bestätigt hat. Das Kolonienministerium verlangt eine Reduzierung des Budgets um eine halbe Million Pfund.. Die Meldung gewinnt 'an Wahrscheinlichkeit, wenn man die soeben in London halbamtlich ausgegebene Meldüng in Betracht zieht. Danach endet das palästinensische Budget, das zum 31. März auf gestellt ist, mit einem Fehlbetrag von 1,396.000 Pfund Sterling. Die Einnahmen sind gegenüber dem Vorjahr um 1,150.000 Pfund Sterling gefallen, die Ausgaben haben sich um 1,753.000 Pfund Sterling erhöht, was hauptsächlich eine Folge des arabischen Streiks und der Unruhen sowie der mit der Aufrechterhaltung der öffentliche Ruhe verbundenen Kosten ist. PalästinasRegierung entschädigt die Opfer der Unruhen . Die Palästina-Regierung hat beschlossen, den Angehörigen der bei den Palästina-Unruhen Gefallenen eine Entschädigung zu gewähren. Die - Familie jedes Gefallenen, mit Ausnahme'׳derjenigen, die bei Zusammenstoßen mit Truppen getötet wurden, erhält einen Betrag von 250 Pfund. Eine Entscheidung über Entschädigung für Verluste an Hab und Gut ist bisher noch nicht getroffen worden.. Etwa hundert jüdische und fünfzig arabisehe Familien sollen deii Entschädigungsbetrag erhalten. Traurige Lage der Juden in Marokko Wie uns aus Barcelona gemeldet wird, ist der Schilderung eines Kriegsgefangenen der Franco-Armee zu entnehmen, daß sich die 8000 Juden, die in Spanisch- Marokko leben, in einer verzweifelten Lage befinden. Ihnen ist jede Verdienstmöglichkeit genommen, die Juden von Melilla und Ceuta sind direkt an den Bettelstab gebracht worden. Die Masse leidet buchstäblich Hunger und Selbstmorde sind eine tägliche Erscheinung. Ihre einzige Hoffnung ist, daß sich das Weltjudentum ihrer ahnehmen werde. _ Rabbi Feiwelsobn זצ״ל In der Nacht zum 20. Mai verstarb in Kaunas im Alter von 72 Jahren der frühere ■Präsident der Agudas Jisroel Litauens, Rabbi Feiwelsohn. Der Verstorbene gehörte einer berühmten litauischen ' Rabbinerfamilie an.,ר.נצב*ד Julius Holländer זצ״ל Aus Amsterdam kommt die erschütternde Kunde, daß Julius Holländer einem Herzschlag erlegen ist. Julius Holländer war als Philanthrop und ״Mann der Tat“ allgemein bekannt und geachtet. Aus Hamburg stammend, verlegte er später Wohnsitz und Geschäft nach Kopenhagen, wo er!eine zweite Heimat fand, die die Eigenschaften dieses unermüdlich tätigen Mannes zu schätzen und zu nutzen wußte. Von dort kam Julius Hol-!ander nach dem Weltkriege nach Frankfurt, wo er bald zu den Besten der dortigen Orthodoxie gehörte. Der Agudas J i s r o e 1־Weltorganisation schloß er sich mit ganzem Herzen an und er diente ihr wie der P a 1 äs t i n a-Z entrale der A, J., deren Vorstand er angehörte, mit den Gaben seines Geistes, seinem großen Organisationstalente als auch ■mit reichen!materiellen Mitteln. Er gehörte dem Z. R. und früher vorübergehend auch dem G. A. der Agudas Jisroel an, und man sah ihn als eine der markantesten Gestalten auf dem Podium aller großen Agudakonferenzen und Kongresse. Noch an der jüngsten Kenessio Meohino in Marienbad nahm er regsten Anteü. Neben Hamburg, Frankfurt a. M. und Kopenhagen ׳beweint auch die jüdische Gemeinde zu Amsterdam Holländer, der zuletzt seinen Wohnsitz in ihrer Mitte hatte und auch dort zu den geachtetsten Persönlichkeien zählte. Zwei Söhne und eine Tochter, die alle im Sinne des Vaters wirken, werden seine Traditionen fortsetzen und sein Andenken in unserer Mitte lebendig erhalten, -- Barcelonaer Gemeinde dankt Agudas Jisroel Das Zentralbüro der Agudas Jisroel, London, hat ei» Sehreiben der jüdische» Gemeinde Barcelona erhalten, in dem es u> a. heißt: ״Im Name» der 4000 Seelen zählenden jüdischen Bevölkerung von Barcelona drücken .wir Ihnen den «tiefsten!Dank für die!gesandten Mazzoth aus. Die Agudas Jisroel hat sich durch diese Tat ein E h r e n b 1 a 11 in der Geschichte unserer Gemeinde gesichert. Gleichzeitig bitten wir um weitere Hilfe und Unterstützung, um unsere Gemeinde erhalten zu können.‘׳ VOS WOt'llC %»W4»CllC Die Ausschreitungen gegen Juden wiederholen sich täglich in einer Reihe polnischer Städte und Ortschaften* Besonderen Ümfang nahmen sie in Ramien Kaszynski an, wo Jugendliche versucht haben, einen Pogrom herbeizuführen. Die Unruhen wurden jedoch durch die Polizei unterdrückt. Vor dem Kreisgericht von Lodz fand wegen E rmp r dun g der Lodzer Juden Chelmner und Gty censtein der Prozeß gegen den national-demokratischen Jugendführer Anczak statt. Die Anklage- Schrift unterstreicht die bestialische Art, mit der AncZak die Morde begangen hat. Anczak wurde wegen des Doppetmordes an Chelmner und Glycenstein und wegen weiterer Ueberfälle auf Juden zu insgesamt zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. (!) Der ״Erlösungsmarsch", den der Warschauer jüdische Rechtsanwalt und ehemalige Österreichs sehe ,Offizier Wilhelm Ry p p el mit den Anhängern der von ihm gebildeten ״jungjüdischen Front" nach Palästina veranstalten wollte, hatte ein gerichtliches Nachspiel. Advokat Ryppel hatte sich wegen Beleidigung der Polizei zu verantworten. Doch wurde die Verhandlung zwecks Vorladung weiterer Zeugen vertagt. Die im Jahre 1740 erbaute Synagoge in B u ttenheim bei Bamberg ist verkauft worden. Die Jiidisehe Gemeinde Buttenheim entstand nach dem 30jährigen Krieg. Die künstlerisch geschnitzte Umrahmung des Aron Hakodesch der Synagoge ist nach Bamberg in die Obhut der dortigen Gemeinde gebracht worden. Das Unterrichtsministerium in Danzig erließ eine Verordnung, wonach die Lehrer sämtlicher Elementar-, Mittel- und Hochschulen im Bereiche des Freistaates verpflichtet werden, ihre bis in das Jahr 1880 zurückreichende arische Abstammung dokumentarisch nachzuweisen. Eine Gruppe von 10 0 Arbeitslosen demonstriert e vergangene Woche vor dem Rathaus von T el - Aviv. Der Bürgermeister Israel Rokach empfing eine Abordnung der Demonstranten, die ihm die Forderung überbrachten, daß die Stadtverwaltung von Tel-Aviv sich mehr um die Arbeitslosen kümmern möge. Der Bürgermeister versprach, im Stadrat die Frage zu behandeln, worauf sich die Demonstranten zerstreuten. In einem offiziellen Kommunique des poln isehen Ministeriums des Aeußeren wird ttnter dem Titel ״Palästina-Madagaskar" angekündigt, daß die polnische Regierung weitere Schritte zur Erschließung größerer Einwanderungsmöglichkeiten für überflüssige (!) J uden aus Polen in Uebersee unternehmen werde, da Palästina offenbar nicht genügend aufnahmsfähig sei. Die Polizei verhaftete in T el- Aviv den Spezialbeauftragten der Komintern Skubovsky, der in der letzten Zeit in Palästina eine umfangreiche Tätigkeit entfaltet hatte. Die auf Grund der Einheitsliste gewählte Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde B e rlin hat ihr Präsidium neu gewählt. Zum Vorsitzenden wurde der Zionist Rechtsanwalt Dr. Abraham Löb einstimmig gewählt. Präsident des Vorstandes und somit der Jüdischen Gemeinde Berlin ist bekanntlich Direktor Heinrich Stahl. . ׳• In Sidney ist Sir Daniel Levy, einer der führenden Juden* Australiens, gestorben. Levy war Abgeordneter und Vorsitzender des Parlaments von Neu-Südwales. In dem Uebergangskabinett des Jahres 1932 war er Justizminister und Generalstaatsanwalt. Auf dem Eisenbahndamm in der Nähe der palästinensischen deutschen Kolonie Wilhehnina wurde der jemenitische Jude Abraham Ben Josef erschossen auf gefunden. Die polizeilichen Erhebungen sind eingeleitet. Es wird vermutet, daß der Leichnam auf den Bahnkörper gelegt wurde, um einen Eisenbahn- Unfall vorzutäuschen. Der unter dem Einfluß der antisemitischen Propaganda des Dritten Reiches stehende bekannte b u lgarische Nationalist und antisemitische Führer Professor Kantardjiev gründete soeben eine neue antisemitische Organisation, die den Namen ״Union für Tat und Fortschritt der bulgarische71 Natioxi" fuhrt. Der Verband der W ar s c hau er Krankenkasse71ä7'zte, der zu7n große71 Teil nicht jüdische Aerzte u771faßt, hat eine71 Protest gegen die Einführtmg des Arie r Paragraphen i7n Allge7neine71 polnische71 Ae7'zteve7'ba71d beschlosse71. Ebe71so hat die allgememe Aerzteveremigung der Stadt Drohobycz eine Protestresolution gege71 die Einfiilmmg des Arierparagraphen gefaßt. Die judenfeindliche polnische Presse veröffe71tlicht eine zusammenfassende Darstellung der Folgen des antijüdischen Boykotts. Es wird festgestellt, daß in den letzten Jahre71 in 37 Städte71 allein 826 jiidisehe Unternehmungenי liquidiert wurden. Die Zeitu71ge71 be771e7'ken hiezu, daß dies mir ein Tropfen im Meere i7n Vergleich zu dem sei, was noch bevorsteht. Am Vorabend des ersten Jahrestages der Errichtung des jüdischen H af e n s iw T el- Aviv, dessen Grundstein am 19. Mai 1936 gelegt wu7'de, wurde71 in ganz Tel-Aviv große Feie7'lichkeiten veranstaltet. Der Eh7’envorsitzende des A77xerican Joint Distribution C07n771ittee Felix M. W arbur g kündigte auf einem von den jüdische71 Wohlfahrtsinstitute71 New Yorks u71d Brooklyns veranstalteten Bankett an, daß das Joint Distribution Committee einen Drive zur Aufbringung von 6,250.000 Dollar für 116 verschiedene Wohltätigkeitszwecke durchführen werde. Es ist dies der größte Wohltätigkeitsdrive, der jemals in Amerika durchgeführt worde7x ist. I7n Zentru7n von J e r u 8 al e 77x wurde der 35 jäh* rige Paul Horvath, ein ungarischer Staatsangehöriger, von Arabern überfallen nwd durch Schüsse schwer verletzt. Er wurde in das Hadassa-Krankexihaus gebracht. Bisher ist es nicht gelunge7x, der Täter habhaft zu werden, Auf einen arabischen Arbeiter wurden gestern im Jerusalemer Vorort Nachlath Achim zwei Schüsse abgegebe71. Der Arbeiter starb kurz darauf im Spital an den erlittenen Verletzungen. % König Georg VL v07x England hat den in Pari$ lebenden jüdische71 Maler Jean de Botton beauftragt, ein Gemälde von den Krönungsfeierlichkeiten in London herZustelle71. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier <Ür feine Herrengarderobe,