Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 19 (21.5.1937)
- Date
- 1937-05-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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•»ttttl&tttffc PREJWK , - Niviö - ־ - mm■ t: Ehrfurcht sich einstellen werde, wenn die staatliche Macht jede RÜcksibhtnahrtie Überflüssig Werden Mt?, , Wo die Ehrfurcht fehlt. sCftWindet auch sehr bald di? Gefühl für Gerechtigkeit, Als ״Klerikale״, als ״punkelmänner‘' erscheinen die Hiöratreuen den meisten Treulosen, tat es nicht am Ende ganz Verdienstlich, ein Wenig nachzuhelfen, wenn die Dunkelheit von selbst sich nicht lichten will?< So kam es, daß vielfach in den zwei Jahrzehnten der Geschichte des Nationalheims selbst gegen fundamentäte Grundsätze der Gerechtigkeit, der Gewissensfreiheit bedenkenlos verstoßen wurde. Entsprach das Verhalten des Waad Leumi gegen die ״Separatisten״ der Gerechtigkeit? Ist es gerecht, wenn bis zum heutigen Tage Er* Ziehungsanstalten außerhalb des zionistischen Erziehungsnetzes nicht im entferntesten die gleiche Regierungs* Unterstützung erhalten, Wie Anstalten innerhalb? Ist es gerecht, wenn bis zum heutigen Tage die ״Separatisten״ keine staatlich anerkannte Kehilla bilden können, also im Lande der Väter, infolge des Wider* Spruchs ihrer eigenen •Brüder, nicht einmal die gleichen Rechte besitzen, die ihnen etwa Preußen bereits vor mehr als sechzig Jahren, allerdings gleichfalls unter heftigstem Widerspruch der ״Freien״, gewährt hat? 4 Und nun gar die Frage der Fragen: der Sabbath! Noch nicht einmal dieses kostbarste aller unserer nationalen Güter konnte bis zur Stunde aüf heiligem Boden vor der grenzenlosen Schmach öffentlicher Schändung geschützt bleiben! Volksgenossen stehen gegen Volksgenossen! Diese müssen blutenden •Herzens mit ansehen, wie jene ihr Heiligstes mit Füßen treten und gar, bestärkt durch das verbrecherische' persönliche Verhalten oberster Führer, ihr Treiben wie ein ihnen zustehendes Recht fortsetzen und m Empörung geraten, wenn man ihnen selbst nur mit Worten zu wehren wagt. Wo ist, so frage ich, jenes absolut unabdingbare Minimum praktisch betätigten nationalen Gemeinschaftsg:efühls, das, auf Ehrfurcht gründend, den Willen zu Gerechtigkeit wachhält und ohne das ein Judenstaat nur härteste Bedrückung und Vergewaltigung bedeuten muß, ausgeübt von den ׳Starken gegen die Schwachen, den Vielen gegen die Wenigen? In unseren Tagen und in unserer Zeit ist die staatbildende Kraft im jüdischen Volk noch nicht vorhanden. ■Noch darf das freie Spiel der' Kräfte im werdenden Nationalheim nicht durch übereilte Verleihung der Staatlichkeit unterbrochen Wie die ägyptischen Zeitungen melden, hat der Oberste Arabische Ausschuß in seiner letzten Sitzung den Antrag des Mufti, gegen den Plan ‘einer Teilung Palästinas zu protestieren, abgelehnt. Es wurde lediglich beschlossen, einen Aufruf zu erlassen, in welchem die bekannten arabischen Forderungen nach Einstellung der jüdischen Einwanderung lind yerbot des Boden verkaufe s an Juden wiederholt werden und die Bildung einer nationalen arabisehen Regierung verlangt wird. Hingegen wurde kein definitiver Beschluß hinsichtlich des Planes einer Teilung Palästinas gefaßt. Nach den Meldungen dieser Zeitungen hat die •Sitzung des Obersten Arabischen Ausschusses einen äußerst stürmischen Verlauf genommen. Die Resolution, gegen den Teilüngsplan nicht zu protestieren, s.oll von Nashashibi beantragt worden und dank dem Wachsenden Einfluß der Opposition im Obersten Arabisehen Ausschuß gegen die Stimme des Mufti angenommen worden sein. AgudasFührer beim High Commission er Wie uns aus Jerusalem telegraphiert wird, hat High Commissioner Sir Arthur Wauchope die Führer der Agudas Jisroel, Rabbi Mosche Blau und Dr. Isaac Breuer, empfangen., Der Inhalt der Unterredung, der sonst niemand beiwohnte, wird streng geheimgehalten. Wie unser Korrespondent dennoch erfährt, war die Aussprache den aktuellen Problemen, insbesondere dem Kantonisierungs-, bzw. Teilungsplan und | Auf dem Schiff Im Jerusalemer ״K o 1 Jisroel“ schreibt der bekannte Aguda-Führer Rabbi Mosche Blau: Auf dem Schiff, mit dem ich vor Pessach ins Heilige Land zurückkehrte, befand sich auch Herr J i 8 c hak Grünbaum, Mitglied der Jewish Agency für Palästina. Donnerstag, am zweiten Reisetag, erfuhr ich, daß Herr Grünbaum sich auf dem Schiff befinde und daß er Trefo esse. Das erstemal trafen wir uns am Freitag. ״Warum sieht man Sie nicht, Herr Doktor?ec fragte ich. Grünbaum: ״Ich speise in einem anderen Saal." Ich: ״Trefo?" Grünbaum: ״Ja." Ich: ״Können Sie mir den Grund Ihres Verhaltens angeben? Ist vielleicht die Küche besser? Oder ist die Gesellschaft eine angenehmere?" (Im Trefo-Speisesaal speisten außer Grünbaum dreißig palästinensische Araber und einige deutsche Juden.) Grünbaum: ״Nein." 1 Ich: ״Weshalb also?" Grünbaum: ״Nur aus Gewohnheit." Ich: ״Was für eine Gewohnheit gibt es da?" Griinbaüm: ״Aber Herr Rabbiner, ich begreife nicht, daß Sie sich mit derartigen Kleinigkeiten abgeben. Ich würde Ihnen das gar nicht zumuten." Ich: ״Kegreifen Sie nicht, Herr Doktor, daß Sie durch Ihr Verhalten die Gefühle der religiösen Juden verletzen?" . "■״ ■ Grünbaum: ״Was kümmert das euch?" Damit war unser Gespräch beendet. werden. Sie würde die heute herrschende national* kulturelle Anarchie geradezu verewigen uftd nach mensch* iibheöi Itmes^h, ohne G*ttea WüMefbarea Eingreifen, das Ende aller M freien! Spiel der Kräfte heute noch vor* handenen Möglichkeiten und Hoffnungen bedeuten, indem sie ein Staatswesen zur Entstehung brächte, das nicht jüdisch, sondern im besten Falle — pälästinehliach oder levantinisch oder balkanisch Wäre. Ist denn wirklich die Wirtschaft allein die ausreichende Basis eines nationalen Staatswesens? Wollte man selbst unterstellen, feg gelänge auf dem Gebiete der Wirtschaft einen ausreichenden Schutz des Sabbaths zu gewährleisten und damit einen einheitlichen Wülen zu erzeugen: ist ein Staatswesen ohne staatlich geregelte Familie denkbar, und klafft nicht gerade auf all diesen entscheidenden Gebieten zwischen den Volksgenossen ein Abgrund, der entweder zu entsetzlichem Ge* wissendruck oder, bei wirklich ausreichendem Schutz, Zur völligen Aushöhlung des Staates selber und damit zu seiner Abtötung führen muß? Das ist ja nun einmal die von keinem Ehrlichen wegzuleügnende unermeßliche Tragik unseres, Volkes, daß in einer Zeitenwende, da alles auf Einheit des Ftihlens und daraus sich ergebende Einheit des Wollens ankärne, diese Einheit nur äußerlich und nur Auf Kosten G-ttes herstellbar wäre, der zu einem Parteianliegen degradiert Würde, wiewohl er, heute Wie einst, zu seinem Volke Spricht: du sollst keine anderen Götter haben neben mir! Es ist die unermeßliche Tragik unseres Volkes, daß seine gegenwärtige grauenvolle Zerrissenheit — von den tausendfältigen Gegensätzen in den Reihen der. Treulosen selber war bis jetzt überhaupt nicht die Rede! — in ihm die staatsbildende Kraft nicht ent- Wickeln konnte und daher, einstweilen, das Belassen der Staatsmacht in dritter tHand zur absoluten Notwendigkeit macht. Nicht nur der Thoratreue, sondern ein jeder, der die Dinge unbefangen sieht, wie sie sind, wird dem beipflichten, müssen. Aber was denn? Wie kann das brennende Problem einer allmählichen- Lösung zugeführt werden? Wenn weder Kantonisierung noch Judenstaat in Betracht kommt, was bleibt übrig? Vor einigen Monaten habe ich, als Privatarbsit freilich, einen Vorschlag veröffentlicht. Er ist gewiß kein Ideal. Aber er ist wenigstens eine •Möglichkeit. Wäre es nicht an der Zeit, sich mit ihm zu befassen? der Alijahfrage gewidmet. Der High Commissioner hat den Forderungen der Aguda-Delegation großes Verständnis entgegengebracht. Novelle zu den Einwanderungsvorschriften Zugleich mit der Bewilligung der neuen Schedule hat die Regierung eine Novelle zu den bestehen״ den Einwanderungsvorschriften veröffentlicht, die den High Commissioner berechtigt, künftighin die Schedule für eine• kürzere Zeit als sechs Monate zu bewilligen. (Bisher pflegte die Schedule für die Zeit eines vollen Halbjahres bewilligt zu werden.) Die neue Schedule•— ein politischer Akt Die Veröffentlichung der neuen Schedule hat im Jischuw tiefe Enttäuschung hervorgerufen. Besonders deprimierend hat es gewirkt, daß die Schedule bloß für vier Monate erteilt: wurde. Man sieht darin ein Zeichen,־ daß bereits Ende Juli — bis dahin wujAe die neue Schedule bewilligt — eine radikale Aenderung der Palästina-Politik seitens der Regierung zu erwarten ist. In gewissen Kreisen sieht man darin sogar eine Bestätigung der Gerüchte, daß die Regierung ihre künftige Palästina-Politik unmittelbar nach oder gar zugleich mit der Veröffentlichung des •Berichtes der Kgl. Kommission festiegen, und keine öffentliche Diskussion über die Empfehlungen der Kommission zulassen wird. Man glaubt, daß der High Commissioner Sir Arthur Wauchope | hinsichtlich der Höhe der neuen Schedule ausdrückliche Am Schabbos nach der ersten Mahlzeit verkündete einer der anwesenden Chaluzim, daß Herr Grünbaum, Mitglied der Jewish Agendy, um 5 Uhr im Koscher-Speisesaal einen Vortrag über den Zionismus halten werde. Als ich davon erfuhr, lud ich zu mir einige junge Leute und erklärte ihnen, was es bedeutet, wenn ein Jude, Mitglied der höchsten Instanz einer Körperschaft, die einen Großteil des jüdischen Volkes vertritt, Trefo esse. Die jungen Leute stimmten mir zu, fanden sich zum Vortrag ein, dessen Verlauf sie mir dann wie folgt schilderten: Als Grünbaum das Podium bestieg, fragte ein junger Mann: ״Warum speisen Sie von der Trefo-Küche?" Grünbaum antwortete nicht. Der junge Mann fragte wieder: ״Wamm wählen Sie beim Mittag1 die arabische Gesellschaft im Trefo-Speisesaal, während Sie mit Vorträgen zum Geldsammeln zxi uns Juden in den Koscher-Speisesaal kommen?" Grünbaum gab wieder keine Antwort. Da rief einer: ״Ich glaube, es wäre besser, wenn Herr Grünbäum seinen Vortrag im Trefo-Speisesaal vor seinen arabischen Freunden hielte." Jetzt endlich mußte Grünbäum erwidern: ״Wenn ihr unbedingt eine Antwort haben wollt", erklärte er, ״so werde ich sie euch geben, aber ich zweifle sehr, ob sie euch befriedigen wird, Ich bin nicht religiös, ich habe mit der jüdischen Religion, nichts Gemeinsames. Die mich als Mitglied der Jewish Agency gewählt haben, wußten davon1 ich habe also niemanden betrogen " . Diese Worte riefen':einen unbeschreiblichen Tumult hervor, Griinbaüm verließ1, wütend den Saal und der Vortrag kam nicht zustande. Ich versprach den Mitreisenden, diesen Vorfall zu veröffentlichen, was ich hiermit erfülle. Eine Kommentierung dieses Vorfalles halte ich für überflüssig, der nackte Tatsachenbericht spricht Bände. Weisungen seitens der Londoner Zentralfegierung bekohl*! men hat. Die Tatsache, daß die Regierung entgegen der Feststellung der Röfüfiiiäsiön' zur Erforsähubg der Auf* nahtftefähigkeitefl in!Palästina, daß es für 80ÜÖ neue Arbeiter schob jetzt Arbeitsmöglichkeiten gibt, nun 0??׳ Zertifikate erteilt hat, wird als politischer Akt auf gefaßt. ’ , Die Exekutive der *Jewish Agency hat von der Regierung für das laufende Halbjahr (April bis Oktober) 11.000 Zertifikate Verlangt. Eine von der Regierung daraufhin eingesetzte Kommission zur Fest* Stellung der Lage des palästinensischen Arbeitsmarktes, die aus einem Juden und Zwei Arabern bestand, hatte ihrerseits dargelegt, daß 8000 neue Arbeiter sofort Ar*, heit finden könnten. Noch vor Bekanntwerden der Ver* Ordnung Über die neue Schedule wurde aus arabischer Quelle mitgeteilt, daß die Schedule diesmal .für eine; kürzere Zeit ats sechs Monate erteilt werden würde. Arabischer Protest . Im Zusammenhang mit der von der Regierung be* willigten neuen Schedule hat der Oberste Arabische Aus schuß eine Sitzung abgehalten. In einem nach der Sitzung veröffentlichten Kommunique wird erklärt, daß die Araber die vollkommene Einstellung der jüdischen Einwanderung erwartet hätten und darum über die Nachricht von der heuen Schedule zutiefst enttäuscht waren. Der Aufruf schließt mit' einem scharfen Protest gegen die Schedule und mit einem Appell an die Weltöffentlichkeit, in der Erteilung der neuen Schedule einen Akt der krassen Ungerechtigkeit zu erblicken. An den englischen Ministerpräsidenten Baldwin und den Vorsitzenden der Königlichen Kommission Lord Peel wurden Protesttelegramme gerichtet. Der Aufruf wurde auch an sämtliche arabischen Könige und Prinzen abgesandt. Jerusalem und Tel Aviv feiern Krönung Die gesamte jüdische Bevölkerung Palästinas hat die Krönung des englischen Königspaares gefeiert. Die Straßen der Altstadt von Jerusalem und der neuen jüdischen Viertel erstrahlten am Vorabend der Krönung in festlicher Beleuchtung. Die Synagogen und zahlreiche jüdische Gebäude waren reich geschmückt. Große Bilder des Königs und der Königin waren an den Häuserfronten angebracht., Auch das Staätbild von T e 1 * A v i v war festlich verändert. An allen Häusern waren Flaggen und Blumenkränze angebracht. Am Vorabend der Krönung fand eine festliche Illumination durch Scheinwerfer und, zahllose Glühlampen statt. Die Hauptstraßen und Plätze boten ein festlich bewegtes Bild. Aus der Agudas Jisroel Wie bereits berichtet, hat in London eine von der Agudas Jisroel einberufene religiöseKonferenz stattgefunden. Es waren Delegationen aus ganz England und viele hunderte Gäste anwesend. Den Vorsitz führte der Präsident der Agudas Jisroel in England und politische Sekretär der Weltorganisation, H. A. Goodman. An der Spitze seiner Eröffnungsansprache stand eine Kundgebung der Treue und Ergebenheit der religiösen Judenheit Englands für das Königspaar. Es löste großen Jubel aus, als der Vorsitzende bekanntgab, daß auf das Glückwunschtelegramm der Konferenz an das Königspaar bereits die Antwort des Privatsekretärs eingetroffen sei, in der im Auftrag des Königspaares der י Konferenz der aufrichtige Dank für die Huldi'gungskundgebung ausgesprochen wird. Begrüßungsbotschaften waren eingelangt von dem Bischof von. Durham, dem Erzbischof von Westminster, dem Abgeordneten Lansbury, der jüngst durch seine Aussprache mit Hitler von sich reden machte, u. a. m. Nach den Einleitungsworten Goodmans ergriff der Präsident der Weltorganisation, Jakob Rosenheim, das Wort. Er wandte sich gegen ״unverantwortliche Vorschlage“ einer Z w a n g s au s w an d e r u n g großen Maßstabes, erklärte aber, für die ungeheuer schweren Wirtschaftlichen Probleme, vor die die Judenheit gestellt ist, müsse eine Lösung gefunden werden. Mit der P o 1 itik des Separatismus müsse Schluß gemacht werden. Es sei an der Zeit, daß die großen jüdischen Organisationen der Welt sich zu gemeinsamer Arbeit vereinigen. Der Vorwurf des Separatismus sei gerade der Agudas Jisroel oft gemacht worden. Dieser!Separatismus bestehe aber nur da, wo die T h o r a ihn verlangt. Dagegen sei es kein Vergehen, in allgemeinen Wirtschaftsfragen zusammenzuarbeiten. Was Pa 1 ä s t i n a betrifft, so sei die Agudas Jisroel mit der Jewish Agency einig in der Ablehnung eines ״verstümmelten sogenannten Judenstaates an der palästinensischen Westküste“. Vor allem aber lehne sie jeden Judenstaat ab, dessen Grundlagen nicht die Thora und der Glaube sind. Ein Staat ohne Thora sei der Vernichtung geweiht. Zum Schluß wies Rosenheim auf die Aufgaben der im Herbst zusammentretenden Dritten Kenessio Ged a u 1 o hin, die die Stimme der überlieferungstreuen Judenheit zur Geltung bringen wird. Die Konferenz faßte eine Entschließung, in der •die Juden Englands aufgefordert werden, die Sabbathvor- Schriften zu befolgen, ferner Entschließungen, in denen die Durchführung einer einheitlichen Hilfsaktion für die Juden in Polen unter der, Kontrolle des Board of Deputies, sowie eine Vertretung der orthodoxen Judenheit in der Leitung der Hilfsaktion für die Juden in Deutschland gefordert wird; schließlich eine Resolution, in der die Konferenz sich einer Meinung mit den jüdischen Gruppen in der ganzen Welt bei der A blehnung der Errichtung eines jüdischen Küstenstaates in Westpalästina erklärt. Ein Palästina, das nicht auf dem jüdischen Gesetz und dem jüdischen Geist beruht, könne die biblische Prophezeiung nicht erfüllen. ,*■ Die Zentrale der Agudas Jisroel in Polen hat beschlossen, das agudistische Kinderambulatoriurp. zum ewigen Andenken an Dr. Nathan Birnbaum s. Zv 1. mit dem Namen dieses großen Führers der Agudas Jisroel zu verknüpfen. **• - Die Exekutive der Agudas Jisroel hat mit Zu* Stimmung des Rabbinischen Rates beschlossen, die reli* giösen Siedler im Heiligen Lande ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit bei Beobachtung der Schm i 11 o hach Kräften zu unterstützen. Per Schmitto*Fonds wird die Aufgaben haben: Keine Ablehnung des Teilungsplanet durch Araber ERWERBET DEN KEHESSIO-GEDAULO-SELA!