Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1937-05-21 · 19 (21.5.1937) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
19 (21.5.1937)
Date
1937-05-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2629891-2630682-2630701--5508-2637860
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

« Nr. 16 Die polnische Hölle 1. Werkstätten in den landwirtschaftlichen Kibbuzim einsuriehten und die nötigen Maschinen, Roh* Stoffe Und dergleichen beisustellenr , 2. produktive Rau arbeiten durehzuführen, um die feiernden landwirtschaftlichen Arbeiter 2u beschäftigen; 3. Afbeitsvermittlungsst eil e n ins Leben jsu rufen; 4. eine ״S c h m i 11 o - J e ä c 11 i w 0 h“ 2u schaffen, in der sich talentierte landwirtschaftliche Arbeiter während des Schmitto-Jahres dem Thora-Studium widmen sollen und WO sie auch theoretische Ausbildung in ihrem eigenen Rache genießen werden; 'S. den Arbeitslosen finan2ielle Unter- Stützung angedeihen zu lassen. , * £>er politische Sekretär der Agudas Jisroel, Mr. H. A. Goodman, hat vom Kommissariat für die deutschen Flüchtlinge die Verständigung erhalten, daß die Interventio'n der Agudas Jisroel für die deutschen Emigranten in Südafrika, denen die Deportation gedroht hat, von Erfolg begleitet war; "die Durchführung der geplanten Maßnahmen unterbleibt bis; auf Weiteres. Alle für einen Wie aus den Tageszeitungen bekannt, hat sich am 13. Mal in ÖreSt*Lit0WSk ein Judenpogrom Äugetragen. Nach dem Polizeibericht War die Ursache davon die Tat eines jüdischen Fleischers, der einen Polizeipostenführer üiedergestöchen hatte. Auf die Nachricht von dem Tode des Polizeibeamten sammelte sich die Ortsbevölkerung in den meist von Juden bewohnten Straßen der Stadt, demolierte alle jüdischen Geschäftsiäden und Wohnungen. Die jüdischen Straßenpassanten wurden Überfallen und verletzt. In einer hauptsächlich von Juden bewohnten Straße wurde ein Brand gelegt, der sich rasch ausbreitete. Der Juden bemächtigte sich eine Panik. Sie flüchteten auf den I QciCuneH täßi sich nickt iäuscUen! ן Bahnhof, um die Stadt zu verlassen, wurden jedoch daran gehindert und zahlreiche von ihnen blutiggeschlagen. Zwei Hauptstraßen der Stadt boten ein Bild der Verwüstung. Nach den ersten Meldungen waren zwei Tote und 60 Verletzte zu verzeichnen. Der jüdische ViZebürgermCister Von Bfest-Litöwsk teilte dem Vertreter der J. T. A. mit, daß die Exzesse in der Nacht Zum 14. Mai Wieder aufflaekefteü. Zahlreiche jüdische Geschäfte .wurden demoliert und Hunderte Fensterscheiben jüdischer Wohnungen zertrümmert. Sämtliehe jüdische Geschäfte sind geschlossen, nachdem sie restlos geplündert wurden. Weitere vier luden ermordet . In der Nähe des polnischen Städtchens Sion im wurden zwei jüdische Hausierer auf"der Landstraße ermordet aufgefunden. Im Dorfe Juchampol bei Zaleszczyki drangen Huligans in die Wohnung des einzigen jüdischen Dorfbewohners, Neufeld, ein und ermordeten ihn und seine Frau. Die Huligans konnten flüchten. OS WOC’lM• ziiWodie Die polnische Regier un g hat zwei S alo- ■iii k er Juden das silberne Kreuz des Verdienstordens verliehen. Die Auszeichnung erfolgte im. Hinblick auf ihre ■erfolgreiche Tätigkeit bei Herstellung einer Verbindung zwischen. Saloniki und der Fluglinie Warschau—Haifa. ' In Tulkarem haben die Araber neuerlich den Streik proklamiert, da die Regierung das Ersuchen der ■arabischen Notabein der Stadt, den über die Stadt ver- ]längten Aus nah in e zu st an d aufzuheben, abgelehnt hatte. Polizei und Militär halten nach wie vor sämtliche' Straßen der Stadt ■besetzt, um Terrorakte zu verhüten. Anläßlich der Krönung des englischen Königspaares sind eine Reihe j ü di s c h e r Persönlichkeiten in den Adelsstand erhoben, ־beziehungsweise a u sgezeichnet icorden. Der Verband" jüdischer Kriegsteilnehmer Frankreichs veranstaltet in Paris eine Massenkundgebung gegen die Verfolgung der Juden in verschiedeneu Ländern Europas. Nach der Kundgebung marschierten die Teilnehmer zum Jüdischen Friedhof, wo ein Gedenkgottesdienst für die im Weltkrieg gefallenen Juden stattfand. Der W ilnaer W o jw o de hat die März d. J. im Zusammenhang mit den berüchtigten Judenpogromen angeordnete Auflösung der Nation aide mo kr atisehen Partei in Wilna und der Wilnaer Wojwod- Schaft rückgängig gemacht. Die Nationaldemokraten haben ihre Tätigkeit wieder auf genommen. ln Paris verstarb der hervorragende Slavist Prof. Dr. Louis Eisen mann, Inhaber des slavistischen Lehrstuhls an der Pariser Universität und Direktor des Institut Francais Ernest Denis in Prag. Mit dem Präsident-Befreier T. G. Masaryk und dem Präsidenten Doktor Eduard Benes verband, ihn herzliche. Freundschaft. Aus Anlaß seines Ablebens kondolierten der Präsident, der Schul- und der Außenminister der Tschechoslowakei der Witwe Professor Eisenmanns und dem Rektor der Pariser Universität. Eisenmann war Jude. Q Am 9. Mai fand die Neuwahl der Vertretung der Jüdischen Gemeinde Lembergs, einer zionistischen Hochburg, statt. Die Wahlbeteiligung betrug über 53 Prozent. 16.299 Personen haben von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Von den 30 Mandaten erhielten die Allgemeinen Zionisten 16, der Bund 5, die wirtschaftlichen Gruppen 3, Agit da und Beizer Chassidim 2 und Hitachdut-Poale Zion und Kleinhändlerverband je eines. Die Polizei ertappte einige jugendliche Nazis aus der deutschen Kolonie S ar onci bei Tel-Aviv, als sie gerade dabei waren, mehrere anläßlich der Krönungsfeierlichkeiten in Jerusalem an offiziellen Gebäuden angebrachte britische xmd jüdische Fahnen herunterzureißen. Mehrere der Täter wurden verhaftet. Das Kreisgericht in Radom hat sechs Juden aus Przytyk von der Anklage, das polnische Volk beleidigt zu haben, f r ei g e spr o ch en. In den polnischen jüdischen Zeitungen wird dar- , auf hingewiesen, daß sich in letzter Zeit die U eb ertritte jüdischer Angehöriger der freien Berufe zum Christentum mehren, obwohl ■die judenfeindliche Strömung in Polen Unterschiede zwischen Glaubensjuden und getauften Juden nicht macht. Zahlreiche Taufen sind auf das Bestreben zurückzuführen, amtliche Anstellungen zu erlangen. An der Aktion für das Rote Kreuz, die soeben in ganz Griechenland durchgeführt wurde, hat sich die jüdische Bevölkerung in hervorragendem Maße beteiligt. Die Leitung des Roten Kreuzes hat an Oberrabbiner Dr. Koretz ein Schreiben gerichtet, in dem sie ihre Anerkennung für die Leistungen, insbesondere der jüdischen Jugend, im Dienste der öffentlichen Wohltätigkeit ausspricht, % Der Rat und die Tagung des Verbandes B ayerischer Israelitischer Gemeinden haben in ihrer Sitzung vom 21. März 1931 in München eine neue Verfassung beschlossen. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus *fiat dazu festgestellt, daß es keine Einwendung erhem, wenn der Verband diese Verfassung seiner Tätigkeit einstweilen zugründe legt. Zwischen Konstantza und Haifa wurde eine neue Schiffslinie eröffnet. Den regelmäßigen Verkehr versehen einstweilen zwei Schiffe 'mit 18,000 und 20.000 Tonnnen. , Aus Anlaß des 25jährigen Regierxingsjubiläums des dänischen Königs Christian X, veranstaltete die Jüdische Gemeinde in Kopenhagen einen .Festgottesdienst. H. Grün, II.; Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier ,für feine Herrengarderobe. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben 1 Sind wir heute noch im glücklichen Besitze schöner und gesunder Zähne, so kann schon in kurzer Zeit die gefürchtete Zahn-Caries ihr Vernichtungswerk beginnen. Darum heißt es rechtzeitig verbeugen durch tägliche Mund- und Zahnpflege mit OD OL -Mund wasser und OD OL-Zahnpasta. ODOL-Mundwasser dringt in die verborgensten Winkel der Mundhöhle ein, des- Infiziert diese und verschafft reinen Atem. ü In jahrelanger Erfahrung und Verbesserung wurden die SIW3 auf eine Unerreichbare Höhe jg der Qualität und des Wohlg geschmacks gebracht. Tausende §§ treue Kunden in Oesterreich g und im Auslande bezeugen es. g Achten Sie, bitte, bei jedem ₪ Einkauf aüf die hier abgebilg dete Marke! 'IRQ §f I1T DDOQEEEI Englische Königskrönung Mit ungeheurem Interesse verfolgte die ganze Welt das seltsame Schauspiel, wie das mächtigste Volk der Erde seinem höchsten Repräsentanten das Symbol seiner Würde verlieh. Die Hilfsmittel der Zeit ließen sie Zeugen der Krönungsfeierlichkeiten in London werden, von denen man noch den Enkeln zu erzählen haben wird. Den Höhepunkt dieser farbenprächtigen Szenenfolge bildete neben der eigentlichen Krönung die Eidesleistung des Königs in der Westminsterabtei. Und gerade dieser Moment hat für uns Juden einen besonderen Reiz. Denn das Gelöbnis wurde auf die Bibel abgelegt, das Buch, das w i r der Welt als Grundlage und zur Norm der Sittlichkeit, Ethik und Religion geschenkt haben. Der Engländer, der sich keinen Sonntag ohne dieses ״Buch der Bücher“ vorstellen kann, will es im feierlichsten und größten Augenblick seines nationalen Lebens erst recht nicht missen. Wenn sein König schwören soll, gut, gerecht und treu zu sein, dann kann er dies nicht besser bekräftigen als eben an der Biebel, die es ist, die die Begriffe wahrer Güte, Gerechtigkeit und Pflichterfüllung in der Seele der Menschheit geweckt hat. Die Wirkung dieser Einstellung ist nicht ausgeblieben. Der Hauch des Geistes, dem es bei jeder Gelegenheit ehrerbietige Reverenz erweist, umgibt das englische Volk wie ein Segen. In England ist der religiöse Gedanke nicht Parteistandpunkt, sondern Gemeingut der ,• ganzen Nation, die er in ruhige Bahnen zwingt. Die Eng- ]ander werden nicht zwischen wilden Radikalismen hin- und hergeworfen, nicht von stürmischem Bewegungen erschüttert. Die einzelnen politischen Richtungen werden nicht durch unüberbrückbare Klüfte voneinander ge- J trennt, keine Gruppe ist außerhalb des Rechtes gestellt. Und darum kennt dort das öffentliche Leben auch keine Willkür, sind in des Wortes wahrstem Sinne alle Bürger gleich. Das hat den Engländer stolz und selbstbewußt gemacht, flößt ihm die stüle, aber große Verehrung für sein Land ein, die Liebe zu ihm, die zwar nicht lärmt, aber um so verläßlicher ist. Und so wurde Britannien stark und mächtig, angesehen und führend im Konzert der Nationen Uhd selbst den Gegnern respektgebietend. ' Wie anders lebt das bibelgläubige England als die Länder, die der Bibel den Krieg angesagt haben! Wie anders als Rußland, das sich im M a t e r i a 1 i smus einen Fetisch errichtet, oder Deutschland, das das B 1 ü t. vergötzt! Wie anders sind Bürgerglück,'Wohlstand und Zufriedenheit, die im Inselreich herrschen, als Leidenschaften,' Urinstinkte und Haß, die Bolschewismus und Nationalsozialismus ihren Völkern als Ersatz für jene bieten! Wie anders ist die in Britannien geübte Gerechtigkeit als eine Justiz, für die Trotzkistenprozes3e oder der 30. Jurfi 1034 kennzeichnend sind! Wie anders ist das englische Königtum, das sich auf G-ttes Gnade beruft, als Tyrannei, die von den Sturmwellen einer sinnlosen Zeit hochgetragen wurde! Daran mußten wir an dem historischen 12. Mai denken, als Georg VI. unter dem Jubel hunderter Millionen Untertanen mit der Hand auf der Bi bei, die wir Jud-en der Menschheit geschenkt, gelobte, ein guter und gerechter. König zu sein. ״Es bleibt uns nichts als diese Thora" Ein Erlaß des Reichserziehungsministers verwehrt den deutschen Juden die Promovierung. Die Köpfe der deutschen Juden, die für die Kultur ihres Landes Unschätzbares geleistet haben, werden also fürderhin Doktor- Das Urteil gegen die Przytyker Mörder Der ,Oberste Gerichtshof in Warschau hat, entgegen dem Antrag des Staatsanwalts, das gegen acht der nicht jüdischen Verurteilten gefällte UrteiL auf zuheben, das Urteil des Lubliner Appellationsgerichtshofes gegen die Brüder Fronczkiewicz, die sich unter der Menge befanden, welche in das Haus des in Przytyk ermordeten Ehepaares Minkowski eindrang, bestätigt. Lediglich das Urteil gegen eine der vier Personen, denen die Beteiligung an dem Ueberfall, nicht aber der Mord selbst nachgewiesen werden konnte, ist aufgehoben worden. Ferner wurden die Urteile gegen drei Nichtjuden aufgehoben, die wegen Beteiligung an den Ausschreitungen zu kleineren Strafen verurteilt worden, waren. HEaHQDCEEIC hüte nicht mehr zieren. ״Bei viel Weisheit ist viel Zorn und wer Kenntnis mehrt, mehrt Weh.“ Mit gutem Grund wird diese Maßnahme von der Weltmeinung als Ungeheuerlichkeit •vom Standpunkt des Rechtes bezeichnet., wird darauf!Angewiesen, daß Juden, wie Wassermann, Ehrlich, Blumenthal und Haber, deren Namen in der wissenschaftlichen Welt besten Klang haben, den akademischen Titel heute nicht mehr erlangen könnten. Dennoch stellt die Tatsache, daß die deutschen Juden und die Wissenschaft einander entrissen werden, nur ein, und nicht einmal das schwerstwiegende Moment in der geistigen Tragödie der deutschen Juden dar. Denn der innere Wert eines Menschen ist keinesfalls durch die akademische Würde gegeben; der Jude jedoch kann der jüdischen Wissensc h-a f t nicht verlorengehen, ohne gleichzeitig viel von seinem Judentum zu verlieren. ]Die deutschen Juden aber sind der jüdischen Wissenschaft erschreckend entfremdet. Vor hundertfünfzig Jahren hat der-Prozeß eingesetzt und ist seither immer weiter fortgeschritten. Seitdem man ihnen diö Tore der Universitäten geöffnet hatte, schlossen sich -immer mehr die Pforten der Thora-Lehrstätten in Deutschland. Man glaubte, die alte Lehre als hinderlichen Ballast über Bord werfen zu können und vergaß dabei, daß sie allein den sicheren Gang des jüdischen Lebensschiffes gewährleistet. Scharenweise wurden die jungen deutschen Juden Doktoren; seither ist ihr Judentum krank, schwer krank. Nun hat sich der ״Fortschritt“, dem sie sich mit Haut und Haaren verschrieben, als ״Haschen nach dem Winde“ erwiesen; neuerdings wurde ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen. Werden sie jetzt den ״Rückschritt“ machen, den Rückweg antreten zu jener Wissenschaft, in der sie souverän wären, die ihr ureigenstes Eigentum ist; * und aus der sie niemand ausschließen kann? Hilflose gegen noch Hilflosere Die österreichische ״Int e r es sl e n g em e inschaft blinder Musiker und Musiklehrer“ hat den Arierparagraphen eingeführt und ihre jüdischen Mitglieder ausgeschlossen. Es sind also auch die von ewigem D u n k e 1 Umgebenen vom ״Blutmythos“ ״erleuchtet“ worden, es machen auch die,Aermsten der Armen Unterschiede unter sich. . Fragt sich nur, wie •Menschen, die auf das Mitleid und die Barmherzigkeit anderer angewiesen sind, den sehenden Sehenden ein so schlechtes Beispiel geben können. Es fragt sich weiters, ob die Behörden Oesterreichs, das die Ariergesetzgebung nicht kennt, diesem in des Wortes Doppelsinn blind wütigen Rassenantisemitismus stillschweigend Zusehen wollen. Schein und Sein Ein gewisser Leo Reis hat vor Jahren — weil er es seiner schauspielerischen Karriere für förderlich hielt — das Judentum verlassen und seinen Namen in Reuß umgewandelt. Als Hitler kam, mußte Reuß gehen. In Oesterreich ließ •er sich einen blonden Vollbart, wachsen und unter dem bodenständigen Namen Kaspar Brandhof er als Tiroler Naturtalent entdecken. Da man ihm daraufkam, ist er nun zur letzten Metamorphose geschritten und zum Judentum zurückgekehrt. Er tat dies um so ״reuiger“, als er sich gleichzeitig .um ein Engagement an ein Wiener jüdisches Theater bewarb. . Herr Reis-Reuß-Brandhofer betrachtet eben das ganze Leben als eine Komödie. Daß ihm aber dabei gewisse jüdische Kreise Beifall klatschen, wirkt schon allerdings mehr tragisch. Rind- und Kalbfleisch Neu: Nur in Extrem-Qualität T äg I i c 11 frische ׳dC0flu9d und Ei©1* Eigene Mastanstalt Sch I a«htu ng J. STERN MAX FRIEDMANN Tel. A-4L8-63 Wien, II״ Große Schiffgasse Nr. 6 Tel. A-43-2-25 Unter Aufsicht der Adas Jisroel-Schiffschul. Kostenlose Zustellung־ ins Haus. Täglich Provinzversand» Ein einmaliger Versuch und Sie bleiben unsere Kunde!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.