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Jüdische Presse · 1937-05-14 · 18 (14.5.1937) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
18 (14.5.1937)
Date
1937-05-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 ,JÜÖtSCME PRESSE m 18 א WO 1114• » /!»Wo 111 c Jüjjf, ' % Nach längerer Beratung hat die Stadtverwaltung von T el - A v iv das Budget für das Jahr 1931/38 heschlossen. Die Einnahmen wurden mit 556.198, die Ausgaben mit 525.926 Pfund vor artschlagt., In sämtlichen Polizeistationen Deutschlands wurden riesige Plakate mit der Ueberschrift: ,Jjösung der Juden f rage" angebracht, in denen der Polizei genaue Anweisungen erteilt werden, in welchen Bällen sie berechtigt ist, Juden, Halbjuden, Vierteljuden usw. an Ort und Stelle zu verhaften. Anläßlich der bevorstehenden Krönung König Oe or g s VI. fand in der Großen Synagoge in Aidgate ein Fest gottesdien st statt, an dem Vertreter aller religiösen Richtungen der englischen Judenheit, der Orthodoxen, Liberalen und Reformer, teilnahmen. Auf dem am 9. Mai in Warschau abgehaltenen Kongreß der Aerztekammern Polens wurde mit HO gegen 106 Stimmen ohne Debatte die Einführung des Arierparagraphen beschlossen. Die an dem Kon-‘ greß teilnehmenden dreißig jüdischen Delegierten verließen unter Protest den Saal. Die Ausübung der Praxis durch jüdische Aerzte ist durch den Beschluß nicht gefährdet, da der Verband keine öffentlich-rechtliche Korperschaft ist. Der p olnische Städtekongreß hat den Von einem Führer der Nationaldemokraten, Adv. Kowalski, gestellten Antrag, Juden 'aus den Ehren- und Dienststellen der städtischen Verwaltungen aus z us chli'e ß en, als verfassungswidrig ab g e l ehnt. In Sinai a in Rumänien unternahmen dieser Tage einige hundert neuausgehobene Rekruten einen Sturm au f den jüdischen Friedhof, schändeten Gräber und zerstörten zahlreiche Grabsteine. Bei der von der Behörde anbefohlenen Räumung des Grindelfriedhofes in Hamburg sind die Gebeine von Rabbinern und Gelehrten feierlich ausgegraben und in neuen Ruhestätten auf dem Gemeindefriedhof beigesetzt worden. An der Warschauer Handelshochschule sind neuerdings judenfeindliche Aus-' sch re itungen ausgebrochen. Der Rektor, der einschreiten wollte, wurde mit einem Hagel von faulen Eiern überschüttet. Das deutsche Judentum steht ganz unter dem Eindruck der jüngsten beunruhigenden Meldüngen, wonach die nationalsozialistischen Behörden beabsichtigen, die zionistische Organisation in Deutschland zu verbieten, den Zentralverein der Juden in Deutschland sowie den Reichsbund jüdischer Front- Soldaten aufzulösen. Diese Maßnahmen würden die Vernichtung des jüdischen sozialen Lebens in Deutschland bedeuten. Im Jahre 1936 wurden in Palästina 3189 Kraftfahrzeuge neu zugelassen. Die rumänische Regierung hat im Budget für 1931 die Subvention für jiidis ch-r elig iö s e Zw ecke auf etwa ein Siebentel der vorjährigen Subventionssumme ein g e s ehr än k t, Einer .arabischen Pressemeldung zufolge soll demnächst ein englischer Sender in den Dienst der .Propaganda unter den Arabern gestellt werden: Die Sendungen werden von Malta aus erfolgen tmd dazu bestimmt sein, der Propaganda des italienischen Senders Bari unter den Arabern entgegenzuwirken. Das Südafrikanische' Parlament hat in dritter ■Lesung eine neue Bestimmung für die Regelung der Einwanderung nach Südafrika angenommen, durch die die Einwanderung von Personen, die ihre Staatsangehörigkeit verloren haben, unterbunden wird. Das polnische antisemitische Organ ״ABC" meldet, daß infolge des antijüdischen Boykotts eine regelrechte ״Flucht der Juden" aus dem Städtchen Niedzwie-Dszice, Kreis Wilna, eingesetzt habe. Im vergangenen Monat hätten die letzten seohs jüdischen Familien, durchwegs Ladeninhaber, ihre Geschäfte liquidiert tmd das Städtchen verlassen. Der Reichserziehungsminister hat mit sofortiger Wirkung angeordnet, daß Juden, welche die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, zur Doktor- Prüfung nicht mehr zuzulassen sind. Der Hilfsverein der J uden in Deutschland hat soeben nach gründlicher allseitiger Prüfung ein Projekt einer systematischen Kolonisierung deutschjüdischer Familien in Kostarika, Zentralamerika, fertig gestellt. Organisationen anderer Länder werden aufgefordert, das Projekt zu unterstützen. % Der englische Unterrichsminister Oliver St anl e y nahm als Ehrengast an einem Bankett teil, das der Ausschuß für jüdische religiöse Erziehungsarbeit in London veranstaltete. Der Minister hielt bei dieser Gelegenheit eine Ansprache, in der er die Leistungen der britisehen Juden im Weltkrieg hervorhob und es als selbstverständlich bezeichnete, daß ihnen nun auch im Frieden das Recht, zu leben, nicht bestritten werden dürfe. Der Minister wandte sich schärfstem gegen die Versuche, in England judenfeindliche Propaganda zu treiben. Prof Bogdan Wasiutynski, der im vergangenen Jahr Vorsitzender der Exekutive der antisemitisehen Partei in Polen war, ist gezwimgen worden, aus der Parteiexekutive .auszuscheiden, nachdem bekannt geworden war, daß sein Schwiegersohn ein getaufter Jude ist und daß seinem Vater, dem Redaktur des scharf-judenfeindliehen nationaldemokratischen Organs ״Jutro", in einer Gerichtsverhandlung nachgeiviesen worden ist, daß dessen Großvater ein getaufter Jude war. Der Präsident des Weltverbandes der Bne Brit h, Alfred M. Cohen, hatte eine längere Konferenz mit dem amerikanischen Staatssekretär Cordeil H xi 11, m deren Verlauf die Schließxmg der Bne-Brith- Logen in Deutschland und die Evaknienmg der Insassen ans den Altersheimen der Logen eröx'tert wurden. Die p 0 1 n i sehen F.leischerver bände haben in den letzten Tagen den zustäxxdigen Ministerien eine Denkschrift iiberi'eicht, in der ein vollständi g es Verbot des S chächt ens gefordert wird. In der Nähe des Dorfes B a l a a, in dem beriiehtigten ״blutigen Dreieck" Nablus-Tulkarem-Jenin fanden die größten Manöver seit dem Weltkrieg statt, die von General Dill im Beisein des gesamten Generalstabes geleitet wurden. H. Grün, XL, Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier $ir feine Herrengarderobe. Die gute asta! Schon{ den Oer tägliche Pogrom In Polen Im Sächsischen Garten im Zentrum Warschaus überfiel eine Gruppe mit Messern bewaffneter nationalst!- scher Studenten jüdische Passanten. Vier der Ueberfallenen erlitten Stichverletzungen. In Rowno wurde der 42jährige Abraham Stekel von Huligans niedergestochen. Der Ueberfallene wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert. In K a 1 i s c h wurde der 18jährige Monia Kronenberg von Huligans überfallen und bestialisch niedergestochen. Kronenberg erlag auf dem Transport ins Krankenhaus seinen tödlichen Verletzungen. In K r i 1 o w, in der Nähe von Krubeszow, kam es zu anti jüdischen Ausschreitungen. Eine Gruppe von Huligans überfiel jüdische Passanten, von denen mehrere schwere Verletzungen erlitten. Im Verlauf der Exzesse wurden zahlreiche Fensterscheiben von Geschäften, und Privathäusern eingeschlagen. In O s z m i n e hben nationalistische Huligans jüdische Passanten überfallen und blutiggeschlagen. Fünf der Ueberfallenen erlitten ernste Verletzungen. .ft Noch einmal Przytiker Prozeß Vor dem Warschauer Kassationshof, dem obersten Gericht Polens, hat die Verhandlung in dritter und höchster Instanz in Sachen der im Zusammenhang mit dem berüchtigten Judenpogrom in Przytik Verurteilten stattgefunden. Gegen das Urteil des Kreisgerichtes von Radom in dem Przytiker Pogromprozsß wurde!seinerzeit von den Juden in ganz Polen eine Protestaktion durchgeführt, denn es waren eine Reihe von Juden, die in Notwehr gehandelt hatten, zu schweren Gefängnisstrafen verurteilt worden, während der Mord an dem jüdischen Ehepaar Minkowski ungesühnt blieb und die übrigen Teilnehmer an den judenfeindlichen Ausschreitungen mit sehr milden Strafen davonkamen. Das Berufungsgericht in Lublin hat das Urteil gegen Lesiko und Kirschenzweig bestätigt und die Strafen der übrigen Verurteilten erhöht. ־ Nach* dem'! nurimehr*’s erflossehen ' Entscheid des ' Obersten Gerichtes werden *׳die Urteile gegen Elieser Kirschenzweig, Leib Scholem Lesko und Isaak Friedmann kassiert und gegen sämtliche drei Angeklagten ein neuerliches Verfahren vor dem Lubliner Gericht angeordnet. Die Urteile gegen die übrigen jüdischen A!ngeklagten wurden bestätigt. Die Entscheidung bezüglieh der nichtjüdischen Verurteilten wurde noch nicht gefällt. Das Kreisgericht in Lomza hat in dem Prozeß gegen 31 Nationaldemokraten, die am 5. Jänner an den judenfeindlichen Ausschreitungen in C z y z e w teilgenommen haben, nach mehrtägiger Verhandlung das Urteil gefällt. Es erhielten ein Angeklagter 10 Monate, fünf je 8 Monate und zwölf je 6 Monate Gefängnis, die übrigen wurden freigesprochen. Einzelne Verurteilte haben Strafaufschub erhalten. Den betroffenen Juden wurde eine Ent- Schädigung von 500 Zloty zuerkannt. Bei den Ausschreitungen waren ein Jude getötet und dreizehn verwundet worden. Inkassant wird gesucht # Zu s chriften unter ״Tiiditig“ an die Wiener Administration der ״Jüdischen Presse“ Aus der Agudas Jisroel Der politische Sekretär der Agudas Jisroel, Mr. H. A. Goodman, ist vom Hofmarschall des englischen Königs eingeladen worden, an den Krönungsfeierlichkeiten teilzunehmen. Der Präsident der Agudas Jisroel, Jacob Rosenheim, besuchte das Colonial Office und wurde vom Unterstaatssekretär Sir Cosmo Parkinson empfangen. Die Aussprache galt den jüngsten Entwicklungen in Palästina und in der Palästina-Politik. * In London fand am 9. Mai eine von •der Agudas Jisroel einberufene englisch-jüdische religiöse K 9 nferenz statt, an der eine',Reihe hervorragender geistlieber und weltlicher Führer des englisch-jüdischen religiösen Lebens teilgenommen hat, Am Vorabend der Konferenz hat zu Ehren des Präsidenten der Welt-Aguda, Jacob R o s e n h ei m, im Woburn ,House ein Empfang stattgefunden, bei dem der Chief Rabbi Dr. J. H, Hertz, der Präsident des Board of Deputies, Neville L a s k i, Sir Georg Jones und der Gesandte der Tschechoslowakei, Jan M a s a r y k, Ansprachen gehalten haben. ■ * Der orthodoxe Gemeindeverband in Amerika hat mit Hilfe des New-Yorker Rundfunksenders eine große Manifestation für das orthodoxe Judentum veranstaltet, ,Das Referat hielt der bekannte Aguda- Führer Rabbiner Dr. Leo Jung. ״Um unserer Zukunft willen“ l Wer im Besitze eines Schatzes ist,!wird ihn j wohlweislich sorgsam behüten. Sr wird keine! Mühen scheuen, um ihm allen nötigen ■Schütz und alle erforderliche Bewachung angedeihen zu lassen. Der teuerste Schatz eines Volkes ist seine Kultur. Und tatsächlich dienen auch in allen Ländern der Pflege dieses höchsten Gutes ein sehr beträchtlicher Teil des Budgets, zahllose Institutionen und ein Heer von Mensehen, deren Aufgabe es eben ist, das von den Vätern Ererbte für kommende Geschlechter zu Wahren und zu bereichern. Dem in alle Winde zerstreuten jüdischen Volk, ohne sicheren Boden unter den Füßen, ohne auch nur den Schein einer staatlichen oder fiskalischen Gewalt, sind Selbstverständlich nicht die Mittel und Möglichkeiten geboten, die den anderen Völkern zustehen. Was bei diesen Gesetz und Zwang ist, beruht bei uns auf Freiwilligkeit und Fr ei ge b i g k ei t. Umgekehrt aber ist das, für dessen Erhaltung wir zu sorgen haben, für uns und unser Dasein von *weit Überragenderer Bedeutung, als es die nationalen Belange für irgendein anderes Volk oder seinen Bestand sind. Die Thora ist für das jüdische Volk nicht bloß sein ehrwürdigster Schatz, sein kostbarstes nationales Gut, sondern noch viel mehr als das f der Inhalt seines Lebens, seine Existenzbedingüng! Ohne Thora ist das Judentum wie eine Flamme ohne Luft, wie-ein Tag ohne Licht — also überhaupt nicht! Die Thora macht uns zu dem, was wir sind. Und wir sind überhaupt nur, weil wir die Thora haben. אין חורה, אין קמח! Dennoch hat sich zu keiner Zeit das jüdische Volk in seiner Gesamtheit der Thora gewidmet. Dazu haben sowohl die geistigen wie die materiellen Voraus- Setzungen gefehlt. Wie hätten auch die Berufenen die Himmelsleiter der Thora hinansteigen können, wenn die, die mit beiden Füßen auf der Erde stehen, sie ihnen nicht hielten? Wie könnte Jisos'chor seinen Höhenflug unternehmen, wenn Sewulun ihm nicht den Ballast des Alltags abnähme? אין קמה, אין תורה. Von diesen Gedanken bewegt, haben jüdische ■ Männer vor vierzig Jahren den ״Tiferes Bachuri an“ ins Leben gerufen. Diesen Sinn haben sie ihm gegeben und diesem Zweck •hat er die Zeit seither gedient. Wie um der steigenden Not zu trotzen, hat der ״Tiferes Bachurim" gerade in den letzten Jahren seine Leistungen •’ immer mehr vervielfacht, geht er jetzt daran, sein Werk weiter auszubauen. Denn verpflichtend ist das Bewußtsein, daß die Thorajugend der Vortrupp, des Judentums, der Wächter seiner Zukunft ist.. Denn eine Mahnung ist die Erkenntnis, daß sie der Hüter des ewigen Lichtes ist, das G-tt selbst am Sinai entzündet, eine F o r d e r u n g an das jüdische Volk, das Oel dazu zu spenden. Darum richtet nun der ״Tiferes Bachurim“ den dringenden-Appell an alle jüdisch fühlenden Menschen, am Schabbos Bamidbor und an den beiden S c h w[ u o s ־ T a g e n, in der Zeit, da wir das Wiegenfest unserer Thora begehen, der Thora zu gedenken.» Jeder, der Kost-Tage zu Händen des ״Tiferes Bachurim“ spendet, lädt gleichsam einen thoralernenden Bachur an seinen Tisch, läßt ihn an seinem Mahl teilnehmen, wie jener den Geber än seiner Thora. ״Oeffne, öffne deine Hand!" heißt es beim Zedokoh- : Gebot. Doch חלמוד חורה כנגד כלם! Wo aber beide Pflichten, die der Zedokoh und die der Talmud Thora, sich ver- ׳ einigen lassen, da darf es kein Zögern und Zaudern geben! Da müssen sich jüdische Herzen und Hände - weit öffnen, da darf die Not der Zeit kein Hemmnis, sondern nur ein Ansporn sein. '.•׳־׳׳• Wenn unsere Besten Mangel leiden, da dürfen unsere Guten ihrer nicht vergessen! Die Thora erwartet, würdige Enkel jenes Geschlechtes zu finden, das in diesen Tagen ohne kleinliche Ueberlegung sprach: ״Wir wollen tun und hören!" Kampf gegen Hilflose In der Generalversammlung des Vereines blinder Musiker und Musiklehrer wurde der Antrag auf Einführung des Arierparagraphen angenommen, gleichzeitig wurden alle jüdischen Mitglieder ausgeschlossen. Die blinden jüdischen ■ Musiker erleiden dadurch einen schweren Schaden, da der Verein, der den Arierparagraph eingeführt hat, die einzige offizielle Interessenvertretung der blinden Musiker innehat und überdies die wichtige Stellenvermittlung durchführt. ■ Die jüdischen Musiker haben gegen diesen Beschluß bei dem Gesamtverband der Blindenvereine Oesterreichs' Berufung eingelegt, der die letzte Entscheidung zu treffen ׳ haben wird. Oesterreichische Staatsfeier in Jerusalem Wie die ״Neue Freie Presse“ meldet, fand am 1. Mai , anläßlich des österreichischen Staatsfeier־ , t a g e s in Jerusalem ein festlicher Empfang der öster- , reichischen Kolonie beim Generalkonsul J o r d a statt. . Dem Empfang wohnten bei: die Vertreter der öster- 1 reichisch-palästinensischen Handelskammer in Tel-Aviv, der Hitachduth Olej Austria in Haifa, Tpl-Aviv und Jerusalem u. a. Der Vorsitzende der Tel-Aviver öster-,, reichischen Landsmannschaft, Flaschner, hielt eine Anspräche, in der er die Bedeutung des österreichischen Staatsfeiertages für die österreichischen Juden hervorhob.‘ Landesverband der agudistischen Jugendgruppen Am 12. Mai fand in Mattersburg eine von der dortigen Jugendgruppe einberufene Werbeversammlung■ Die guten Eiten-Wurttwaren billig im Selchwaren-Restaurant Hönigsber. II, Haldgasse 5, Tel, A-45-7-98 Raaber 40 g, Debreziner 60 g, Aufschnitt v. 40 g aufw. > JÜDISCHER LIEDERABEND des jungen Tenors ]1; MAX MUHLSTOCK 1 Montag, den 17. Mai 1937, um halb 9 Uhr abends < > im Marmorsaal des Hotel National. Kurten im Vorj» י verkauf bei Brückner, II, Glockengasse 13, und an <> י der Abendkassa

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