Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 15 (16.4.1937)
- Date
- 1937-04-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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smtmm presse nt. 1s Seite 2 BoHaU jltonOHUk ödet in einef der letzten Nummern der ,,Neuen We 11“ sucht Oskar Rosenfeld nach den tieferen Ursachen der unterschiedlichen Einstellung der Peel-Kommission, und darüber hinaus der Engländer im allgemeinen zu Juden und Arabern. Er glaubt diese Ursachen — da rein vernunftsmäßige oder politische Erklärungen nicht ausreichen — in Gefühlsmomenten zu finden. ״Der nach dem Orient verschlagene Engländer sucht hier den Traum, die Fata Morgana, einen Zipfel von Tausendundeiner Nacht, ihm erscheint der Jude alltäglich, der Araber romantisch. Und Romantik ist nun einmal sein Spieen.“ Die äußere Erscheinung der Araber, der Schnitt und Schwung ihrer edlen Tracht sind es, was auf den bibelkundigen Engländer Eindruck macht. ״Die politische Argumentation der arabischen Vertreter bedurfte angesichts dieses englischen Sentiments keiner allzu präzisen Logik mehr“, während der banale Typ des Juden in Palästina trotz allen Rechtes und aller Gerechtigkeit, die für ihn sprechen, einer gewissen Aversion begegnet, Aus dieser psychologischen Prämisse zieht nun Rosenfeld den logischen Schluß: Werden wir auch romantisch! ״Hin zur hebräischen Gewandung, zur jüdischen Nationaltracht!“ Gewiß, das historische Judentum verkennt die Bedeutung der äußeren Erscheinung nicht. ״Dreier!Dinge wegen ist Israel erlöst worden“, heißt es im Midrasch; ״weil sie ihre Namen, ihre Sprache und ihre Kleidung nicht geändert haben“. Und wenn die orthodoxen Massen des Ostens bis in unsere von .Nivellierungstendenzen erfüllte Zeit hinein mit zäher. Treue an ihrer traditionellen Gewandung festhalten, so ist das auch nur ein Beweis dafür, daß dort volles Verständnis für die Notwendigkeit einer spezifisch jüdischen Tracht herrscht. Allein, darin Selbstzweck sehen, hieße, dem Problem einen falsehen, mit dem wahren Wesen des Judentums unvereinbaren Sinn unterschieben. Wenn es der Geist ist, der sich den Körper haut, so muß er es auch sein, der der äußersten Hülle ihren Charakter gibt. Der Ausdruck des inneren ׳Seins, das reflektierte Spiegelbild einer unsinnlichen Wirklichkeit ist das Gewand der Menschen. Können wir uns die Zeit des frühen Mittelalters sinnfälliger vergegenwärtigen, als wenn wir einen eisengepanzerten Ritter vor unser geistiges Auge rufen? Können wir als Kontrast dazu tiefer in die Seele des Rokoko blicken, als wenn wir uns einen ״Mann“ dieser Epoche vorstellen, mit zarten Seidenrocken, Kniehosen und bebänderten Schuhen, reichen Jabots und Spitzenmanschetten, glitzernden Goldpailletten und Silberstickereien? Wenn aber schon die wandelbare Mode Symbol ist für die Art ihrer Zeit (Mode heißt Art!), um wieviel mehr ist dann die beständige Nationaltracht Zeugnis für das Trachten der Nation? Was veranschaulicht deutlicher den Unterschied zwischen Europa und dem Rußland der ersten Nachkriegsjahre, als eine Gegenüberstellung von abendländischer Gesellschaftstoilette und proletarischem Habit? Wie alle seine Erscheinungsformen ist eben auch die Kleidung. eines Volkes die harmonische Resonanz seiner inneren Melodie. v ::v> ־ Und darum wäre also die künstlich geschaffene . und nicht natürlich gewordene jüdische Nationaltracht noch weit banaler als der unromantische, aus ■ Europa mitgebrachte Fabriks- oder Kaffeehausanzug. Ein einheitliches ״hebräisches Gewand“ für die aus allen Gegenden der Windrose zusammenströmenden Mensehen würde als snobistische Maskerade und fauler Zauber wirken, würde eher potemkinschen als orientalischen Eindruck erwecken, würde mehr Blöße als Hülle sein. Und dennoch braucht uns angesichts der weißen Burnusse und gewundenen Turbane der Araber nicht bange zu werden. Denn wir haben eine Nationaltracht, I KLEINES FEUILLETON ■ Barcelona Eine historische Skizze Aller Augen sind nach Spanien gerichtet, wo jetzt der Moloch des Bürgerkrieges tausende Tote fordert und blühende Städte in Schutt und Asche verwandelt. Mit besonderem Interesse blickt die politische Welt nach Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, das eine eigenartige Stellung in diesem furchtbaren Ringen einnimmt. Wohl steht und kämpft Katalonien auf Seite der Madrider Regierung, aber nicht atis Sympathie für die Volksfront, sondern weil es sich von deren Sieg die langersehnte Autonomie erhofft. Die Haltung Barcelonas, von dem ausschließlich alle geistigen und politischen Impulse des katalanischen Volkes ausgehen, ist von maßgebendem Einfluß auf den ganzen Verlauf der Ereignisse; denn ohne seine Hilfe wäre die Madrider Regierung zweifellos schon in den ersten Phasen des Bürgerkrieges unterlegen. Aber nicht nur tagespolitische, sondern auch historische Bedeutung kommt dieser in gar mancher Be- Ziehung ersten Stadt der Iberischen Halbinsel zu, und zwar nicht nur vom allgemeinen, sondern auch vom jüdischen Standpunkt aus. Barcelona war einst eine der blühendsten und reichsten jüdischen Gemeinden der Welt, eine ״Gemeinde von Fürsten", wie sie der berühmte Poet Alcharisi in einem seiner Gedichte nennt. König Alfons II., der 1162 den Thron Kataloniens bestieg, war ein Judenfreund, ein Gönner und Förderer von Kunst und Wissenschaft, die damals in Spanien in höchster Blüte standen und besonders unter den Juden unzählige Vertreter hatten, welche sich zugleich aber in der jüdisehen Gelehrsamkeit auszeichneten. Bekannt ist der Zeitggnosse des Rambßm und Verfechter seiner Theorien, der ,»Fürst“ Ben Vene st i, den Alcharisi als ״Säule der Welt und Stütze aller Frommen" schildert, welcher 1131 bis 1203 in Barcelona lebte. Viel früher als in den anderen Teilen der Pyrenäischen Halbinsel stellte sieh der Umschlag zu־ ungunsten der Juden in Barcelona ein, wo bereits 1263 auf Betreiben eines Apostaten, des Dominikaners Christiano, die religiöse Polemik und mit ihr die zwange* weisen öffentlichen Disputationen einsetzten. Zur gleichen Zeit lebte auch in seiner Heimatstadt Barcelona der gefeievte Rabbi Salomo ben A der eth (R a s chbo), dessen Lehranstalt einen Anziehungspunkt für Tausende von Thorajüngern aus aller Herren Länder bildete. Im (üdUeUe töicldicUkett? i ' und dazu noch eine ältere, sinnvollere und stilgerechtere: Die Tefillifi, die wir ״zum Zeichen an unsere Hand und zum SUmschmuck zwischen unsere Aügen" knüpfen, und die Z i z i s, die wir an den Ecken unserer Gewänder anbringen. Die einen, damit sie ״Herz und Hirn“, in deren Nachbarschaft sie gewiesen, G-tt weihen, die anderen, damit wir bei ihrem Anblick ״der Gebote G-ttes gedenken und nicht unseren, Herzen und unseren Augen folgen“. Das ist die wahre jüdische Nationaltracht, weil sie der jüdischen Lebensauffassung entspricht und der jüdischen Einstellung zur Welt gemäß ist. Das . ist nicht nur eine historische, sondern auch eine ungemein ״romantische“ Tracht, weil sie eben transzendentale Beziehungen zum Ausdruck bringt. Allerdings kommt es bei dieser Tracht gar nicht darauf an, daß sie aller Augen sichtbar getragen wird. Wir können nach dem;Morgengebet unsere Tefillin ruhig ablegen und die Zizis verbergen und doch in unserer Nationaltracht einhergehen, wenn wir nur ihrem’ Zweck gerecht werden und in ihrem Sinne leben. Ein Volk aber, das in dieser Zeit des HäSSens und Mordens, des Irrens und der G-ttlosigkeit nicht ׳ den Spuren der begehrlichen Augen und des tierischen Herzens folgte, das in ״Hirh und Herz“ G-tt trüge, müßte die Bewunderung der ganzen Welt erregen, Würde — was ja von besonderer Bedeutung ist — den bibelgläubigen Engländern uneingeschränkten Respekt abnötigen. Durch sein Leben würde dieses Volk beweisen, daß es und das Heüige Land zusammengehören. Ein Beispiel nur: Wenn dieses Land, soweit es in jüdischen Händen ist, im näcnsten Jahr ruhte, weil nach einem .mehr als dreitausendjährigen Gesetz Schmitto ist — was wäre die ganze Romantik der arabischen Gewandung dagegen? Darum: Zurück zum ursprünglichen jüdischen Lebens- Stil! Zurück zur Thora, zum . Quell unseres Seins! e. g. / verdünnt - für Umschläge Franzbranntwein Gemeindewahlen in Rumänien im Zeichen der Judenhetze Für die am 16. April stattfindenden Gemeindewählen in Rumänien entfaltete die judenfeindliche Nationalchristliche Partei eine besonders heftige Wahl- Propaganda. Alle Städte‘“Und Dörfer sind mit den Piakaten dieser Partei überschwemmt, in denen den Juden die Schuld an allen öffentlichen Uebeln zugeschrieben wird. Gleichzeitig hat auch die judenfeindliche Presse ihre Propaganda verschärft. Die Jüdische Partei, die in dem am stärksten von Juden bevölkerten Stadtteil von Bukarest eine eigene Kandidatenliste aufgestellt hatte, hat sich genötigt gesehen, diese wieder zurückzuziehen, nachdem eine sehr große Anzahl jüdischer Wähler wegen ״technischer Irrtümer“ aus den Wählerlisten gestrichen worden war. Den Gemeindewählen wird große Bedeutung beigemessen, da ihr Ergebnis zeigen dürfte, was, von den im Herbst stattfinden־ den Parlamentswahlen zu] erwarten ist. Maimonidesstreit, der damals allenthalben heiß tobte, nahm er eine gemäßigte und würdige Stellung ein. 1300 siedelte sich in Barcelona infolge der .Judenunterdrückung in Deutschland auch der berühmte Rabbi O s cherb en J echiel (Rösch) an. Und mm stand die katalanische Handelsstadt am Mittelmeer, wo die zwei Größten von ״Aschkenas<( und ״Sefard" zusammenwirkten, als Mittelpunkt der jüdischen Welt da. Auch unter dem Nachfolger Alfons’, dem König Szimi I., der sich durch allzu große Toleranz nicht gerade auszeichnete, war die Lage der Juden in Barcelona eine leidliche, ihre Stellung eine geachtete. Leibarzt des Königs war der einflußreiche Jude Bachial ben Mosche. Auch stand damals der berühmte Gelehrte und Forscher Abraham ben Chisdai in höchster Gunst bei Hofe.! Der erste blutige Tag, den die Juden Barcelönas erlebten, war der 5. August 1391, genau hundert Jahre vor den allgemeinen Judenaustreibungen ans Spanien. Bereits am 6. Juni hatte eine furchtbare Judenmetzelei (die erste in Spanien) in Sevilla statt gefunden. Am 17. Tamus folgte eine Judensohlacht in Toledo. In Barvelona, dem Sitze des jüdischen Geistesadels, kam das Unglück am 5. August, an einem warmen, sonnigen Sabathtage. Die Juden Barcelonas galten, und nicht mit Unrecht, als sehr reich; die Mord- und Verwüstungsarbeit war daher besonders lohnend. Mit dem heute noch ganz modernen Rufe ״Juden raus!" zogen, von Geistlichen und Mönchen geführt und angespornt, die Pöbelhaufen ins jüdische Viertel, wo sie nach gründlicher Plünderung sengten und mordeten und keine einzige jüdische Seele am Leben ließ en. Selbst diejenigen, die in der Festung des Stadtpräfekten Schutz fanden, fielen in die Hände der Mörder. Tausende nahmen die Scheintaufe an, die sie aber einem Leben voll Angst und Pein entgegenführte und nur in den seltensten Fällen vor dem Scheiterhaufen schützte. Genau beschrieben sind die Schreckenstage von Barcelona in einem Werkchen des berühmten Forschers Rabbi Chisdai Kreskasch, der damals in Saragossa lebte und bei den blutigen Ereignissen seinen einzigen Sohn, der sich zufällig in Barcelona aufhielt, verloren hatte. 1492 zogen dann mit den anderen Juden Spaniens auch die letzten Juden aus Barcelona aus. Die Metropole jüdischen Geistes, von der man jahrhundertelang sagte, ״ihre Luft macht weise", hörte auf. Die meisten gingen nach der Türkei, viele aber auch nach Marokko und dem Rifgebiet, wq sie sich im Laufe der Jahre in Kleidung, Aussehen und Sitten den Eingeborenen anglichen, dem väterlichen Glauben aber unwandelbare Treue bis auf den heutigen Tag wahren. Ö TM }für Hftrren ln iihwan und fgti S 8.80, 9.80,12.- feinster Haarfilz S 16,-, 19.. 28««• Extra-Velours Io jeder Mison II, Taborstrafte Nr. 39 XIV, Sechshauserstraße 39, XVII, Kalvarlenberggaäse 34 Spanisches Die ״Jüdische Revue“ befaßt sich in ihrem Apriiheft an leitender Stelle mit dem Problem: Spanien Und die Juden. In dem Artikel kommt ״Observer“, der ein schlechter Beobachter zu sein scheint, nachdem er konstatiert hat, daß ״wir es satt haben, bescheiden in der' Ecke zu stehen“, zu dem Schluß, daß das jüdische Volk sich auf die Seite der Valencia-Regierung stellen müsse. Der Vorschlag, daß nicht etwa einzelne Juden, sondem das Judentum als solches, das doch immerhin einen religiösen Begriff darstellt, in Bundesgenossenschaft mit Sozialisten, Kommunisten und Anarchisten trete, ist ebenso widersinnig, wie belanglos für Auffassung und Haltung der Juden. Dennoch ist dieses von Mukaöevo aus erfolgte Eingreifen in die Weltpolitik geeignet, ein Paradestück im Arsenal der nicht sehr wählerischen Antisemiten abzugeben. Und darum kann nicht entschieden genug gegen diese unverantwortliche und gefährliche Kannegießerei Stellung genommen werden. Gewiß, General Franco und sein Kreis haben uns Kampf angesagt, ohne Grund und obwohl ihre leiblichen und geistigen Vorfahren noch vor Jahrhunderten Spanien mit seltener Gründlichkeit von Juden ״gesäubert“ haben. Gewiß, die Burgos-Regierung wird nicht nur mit materiellen Waffen vom Dritten Reich versorgt. Und ebenso gewiß: es ist nur natürliche, selbsterhaltende Abwehr eines gesunden, normalen Volkes, wenn es dem Feinde mit Feindschaft erwidert. Allein, sind wir Juden ein gesundes, normales Volk im politischen Sinne? Können wir es uns erlauben, so zu reagieren wie die Engländer oder die Fidschi-Insulaner, wenn sie angegriffen werden? Jedem Volke, das auf seinem Boden unter gewöhnlichen Verhältnissen lebt, werden für seine Haltung nationale Interessen zugebilligt; uns Juden aber, die ein zürnendes Schicksal atomisiert hat, werden internationale Beweggründe unterschoben. Ja, jedes andere Volk kann es sich leisten, international zu denken und zu handeln, wir in unserer einzigartigen Zerstreuung wirken bei solcher Ein- Stellung — ״zersetzend“. Eine teuflische Verleumdungstaktik identifiziert das Judentum mit dem Bolschewismus, stempelt uns zu finsteren Weltverschwörem. Niemand hat Mr. Eden andere als englische Erwägungen dem spanischen Bürgerkriegf gegenüber: zügeschrieben; der russische Gesandte in Madrid aber, der zufällig Rosenberg hieß, war — wie die antisemitischen Brunnenvergifter ihren gruseligen Gläubigen erzählten — nicht als Exponent seines Landes, sondern als Jude dort. Es ist unseren Feinden gelungen, uns politisch zu diskreditieren. Wenn Juden nach links schwenken, auch ohne jedes weltanschauliche Motiv und bloß, um ihre politischen, nationalen oder wirtschaftlichen Interessen zu wahren, man glaubt es ihnen nicht, die die Haßlegende von vornherein und bedingungslos als ״Bolschewiken" gebrandmarkt hat. Die einzigen, die von einer solchen Parteinähme Vorteil ziehen, sind ihre Feinde, die darauf warten und hinarbeiten, einen weiteren Beweis für die ״jüdische Weltgefahr“ zu erlangen. Wenn das Judentum nach dem Ratschlag ,Observers‘ ״in diesem Kampfe nicht mehr beiseite stehen... in der großen Stunde der kommenden Weltauseinandersetzung“ nicht neutral bliebe, es würde Franco und Hitler den größten Dienst erweisen; um so mehr, als die jüdische Hilfe doch nur in der Abfassung platonischer Artikel in der ״Jüdischen Revue“ und im ״Dawar"' bestehen könnte. Als man den Abgeordneten Meiseis einst fragte, wie er als gläubiger Jude auf Seite der Linken stehen könne, erwiderte er: ״Weil wir Juden keine Rechte haben!“ Ein geistreiches Wortspiel, aber — wie die Geschichte gelehrt hat — eine linkische Politik. Im Kampfe zwischen Rechts und Links dürfen die Juden nur eines tun: schweigen! Wenn sie nur zu reden beginnen, werden sie bald zu schreien haben. Einhaltung der Sabbath-Ruhe wird jüdischen Kauf־ leuten in England erleichtert. Unter dem Vorsitz des Lord-Mayors von London hat ein, Ausschuß der Londoner Stadtvertretung darüber beraten, wie es nach dem Inkrafttreten der neuen Sonntagsruhebestimmungen jüdischen Kaufleuten im East End ermöglicht werden könnte, ihre Geschäfte unter der Voraussetzung, daß diese am Sonnabend geschlossen bleiben, am Sonntag bis 2 Uhr Mittag offenzuhalten. Der Stadtrat ist ermächtigt, Ausnahmen von den Bestimmungen des Sonntagsruhegesetzes zuzugestehen. Es wird erwartet, daß der Stadtrat von dieser Ermächtigung Gebrauch machen und die betreffenden Ausnahmebestimmungen in seinen nächsten Sitzungen festlegen wird. Auf diese Weise würde das Fortbestehen des weitberühmten Petticoatlane-Marktes am Sonntag Vormittag ermöglicht werden. Wie man Porzellan und SUber nicht mit Sand scheuert, darf man auch die Zähne nicht mit einem groben Material behandeln. Das Putzmittel in der Zahnpasta soll nicht härter als der Zahnschmelz sein, und möglichst fein und gleichmäßig. Die Putzmasse der ODOL־Zahnpasta ist nicht mechanisch zerkleinert, sondern wird chemisch gewonnen; sie ist ein mikroskopisch feines Pulver, düs jede Beschädigung des Zahnschmelzes ausschließt, ODOL-Zahnpasta macht die Zähne blendend weiß und ist außerdem angenehm erfrischend. Das unbeständige Friihiingswetter birgt viele Gefahren für die Gesundheit in sich. Regelmäßige Massagen mit Aipa-Franzbranntwein schützen vor Verkühlungen, erfrischen und stärken. Beachten Sie den Original-Plomben-Verschluß. Ausgewogenen Alpa gibt es nicht!