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Jüdische Presse · 1937-03-26 · 13 (26.3.1937) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
13 (26.3.1937)
Date
1937-03-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
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ifcite 4 JÜÖföC«E f RESSE m 13 das jüdische Volk spricht die alte Schrift: Gebet» Kampf üäd Geld! Der Kampf konnte hier nur im geistigen Sinne gemeint sein und geführt werden: Maö suchte *׳wissen* schaftlich — und darin war Abarbanel Meister — nachauweisen, daß die Juden Schon vor Zerstörung des «weiten ,Tempels in Spanien ansässig waren, ergo vom Hauptvorwurf gegen die Juden freigesprochen werden müßten .. Die Waffen des Geldes hatte man in guten Golddukaten bald zur Hand, an der dritten Rüstung fehlte es, besonders nach der Verkündung des Edikts, gewiß nicht: die unzähligen Synagogen in den Städten waren bis in die tiefe Nacht hinein angefüllt und die umliegenden Straßen widerhallten von heißen Gebeten. Der Mission eines Abarbanel, dem die Mittel der Wissenschaft, des Einflusses Und des Geldes in reichem Maße zur Seite standen, wäre der Erfolg sicher gewesen, hätte nicht sein Kartner Torquemada, die größere Macht auf seiner Seite gehabt: die Kirche, die Königin und die Volksstimmung. Mit den Mauren mußte man sich, nach zehnjährigem Kampfe um Granada erschöpft, aussöhnen, ein Opfer konnte das Volk verlangen. Hier mußten die Mission und die Staatskunst Don Jizchak Abarbanels scheitern. Als am 7. Aw, dem letzten Termin, sich die spanisehen Juden, etwa 800.000 Seelen, in Bewegung setzten, war Abarbanel nicht mehr dabei, in die Echa- Weheklagen, die sie am 9. Aw über die Meere hinaussandten, stimmte er nicht ein. Er hatte, als er seine Mission gescheitert und beendet sah, vielleicht, um Versuchungen zu entgehen, vielleicht auch, um eine neue . Heimat für sein Volk zu suchen, schon vorher Spanien verlassen und war nach Neapel gegangen. Hier kann er, wie immer in der Verbannung, zunächst für sein Volk nichts anderes tun, ats seinen Geistesschatz zu vermehren. ’Er setzt seine literarische Arbeit fort. Bis er Wiederum in die königlichen Dienste gezogen wird und dann mit dem König von Neapel vor den Franzosen nach Sizilien flüchtet. Auf Korfu begegneten wir ihm später, in Monopolie und in Apulien, und immer am Schreibtisch vor den heiligen Büchern, so er nicht in die königlichen Geschäfte und Welthändel hineingezogen wird. In Venedig schreibt er seinen letzten Kommentar zur Pessach-Hagada, in den er die ganze Sehnsucht, alles Glück und alles Weh seines wechselvollen Lebens hineinversenkt. Er stirbt 1518, aber die Ruhe findet der Wanderer auch im Tode nicht, denn Kriegsscharen ziehen über das Grab in Padua und zerstören es bis zur Unauffindbarkeit. Der Lehrer Und Denker, Wenn wir heute vön Abarbanel sprechen, meinen wir nicht den Menschen, den Staatsmann, den Finanz- 1 minister״ nicht einmal den großen Führer, ״Stadlan“ seiner Zeit.״ ״Abarbane 1“ ist heute für uns Bezeichnung für ewige Werke, in denen jüdisches Gedankengut für alle Zeiten niedergelegt ist. Man kann die Kommentare Abarbanels zu Thora und Bibel nicht einfach lesen, man muß sie lernen, studieren, gesammelt genießen, in ihrer breiten Anlage noch einmal in sich verarbeiten und auf kürzere Denkformein bringen. Die hundert Fragen, die er jedem Werke voranstellt, soll man nicht erst nacheinander bis zur Ermüdung lesen, sondern auf jede Frage die Antwort im Text und nachsinnend in sich׳ selbst suchen und gewinnen. Es sind keine Werke, aus denen man Proben in Kleinj münze wiedergeben kann; keine Schmuckkästchen aus Filigran, sondern .Bauten für die Ewigkeit mit starker Brandmauer und breiter Fassade. Es liegt Aibarbanel weniger daran, eine Worterklärung, einen Widerspruch im Buche auszugleichen, er möchte den Text mehr mit historischem und denkerischem Leben durchdringen. Es genügt Abarbanel nicht, einige Sätze oder Kapitel in Jesajas sprachlich zu erklären, es muß in einer Einleitung zu diesem Prophetenbuch das :ganze Problem der Auferstehung mit vierzehn Argumenten שרשים aufgerollt werden, und Daniel gibt ihm Gelegenheit, die Messiasfrage in all ihren Ausstrahlungen zu behandeln. Schon von Haus aus kein Freund von Wort- und Buchstabenklauberei, geht er scharf zu Gericht mit denen, zumeist Konvertiten, die einzelne Worte der Bibel im Sinne ihrer Religion mißdeuten. Ein glühender Anhänger des Rambam, dessen Schriften er im damals noch anhaltenden Kampfe leidenschaftlich verteidigt, mag er in manchem nicht mit ihm einiggehen, er rückt zuweilen auch da von Aristoteles ab, wo sein Meister ihn akzeptierte. Er mag nicht, wie. Maimonides, von dreizehn Glaubensartikeln und auch nicht, wie Rabbi Josef Albo, von drei Grundlehren sprechen. Nicht drei- oder dreizehnmal ״Ich glaube!“ sondern 613mal ״Ich tue und lasse es!“. Jedes der 613 Ge- und Verbote ist zugleich eine Grundlehre und ein Glaubensartikel. Dogmen und zusammenfassende Grundlehren kennt er nicht. In allem anderen ist er aber־ treuer Schüler und Mitgänger von Maimonides, so auch in seiner milden Einstellung gegen die M a r r a n e n. Freilich waren es zur Zeit des Rambam Scheinmohammedaner und jetzt Schein Christen. Das macht einen wesentlichen Unterschied. Er hatte־ aber gar ־־zu oft die Leiden der Marranen mit eigenen Augen angesehen, um an ihrer inneren Läuterung zu zweifeln. Uebertreter waren sie, aber keine Ueberläufer. פושעים aber פושעי ישראל solange sie den Willen zur Rückkehr hatten, und die Hoffnung auf die Rückkehr. Wie ein letztes Vermächtnis liest sich sein Kornmentar zur Pessach-Hagada. Aus Leid und Enttäuschung, aus Heimweh, und Todesahnung geboren, bietet uns dieses Werk nicht allein in der Vorrede seine Lebensgeschichte, sondern spiegelt auch in den Einzelstücken des Textes seine Lebensschicksale wider. Man soll sie heute lesen, d. h. wiederum lernen und studieren, und viele verwandte Töne werden in unserer Brust erklingen. (״Israelit.") S 7,90 Jlür Harren in schwarz und färblg S 3,80, 9.80, 12.- feinster Haar filz S 16,—, 19־'•23 ״- Extra-Velours ln ieOer Fasson II, Tabor strafte Nr, 3 9 XIV, Sechshauserstraße 39, XVII, Kalvarienberggasse 34 Palästina zwischen England und Italien Zu einer Zeit, da die palästinensischen Araber sich in offenem Aufruhr gegen das englische Regime befinden, hat Mussolini in Tripolis eine Rede gehalten, in׳der er ״der mohammedanischen Bevölkerung von Libyen den Frieden, die Gerechtigkeit, den Wohlstand, die Achtung vor den Gesetzen des Propheten“ zusicherte und äußerdem ״die Sympathien des faschistischen Italien für den Islam und die Mohammedaner in der ganzen Welt zu beweisen“ Versprach. Daß diese Worte auch oder vielleicht gar besonders in Palästina gehört werden sollten, geht deutlich aus dem Memorandum hervor, das die italienischen Behörden in Libyen anläßlich des hohen Besuches veröffentlicht haben Und in dem es unter anderem heißt, daß ״die Erhebung der Araber trotz grausamer Unterdrückung fortdauere“. Aber auch ohnedies bestünde kein Zweifel über Absicht und Zweck der Erklärung des Duce, die nur ein weiterer Ausdruck der seit dem Krieg in Abessinien bestehenden italienisch-englischen Spannung ist und der trotz dem Gentlemen Agreement unverminderten Rivalität im Mittelmeer. Die emphatische Verkündung der ״Sympathie“, die das faschistische Italien ״den Mohammedanern der ganzen Welt" angedeihen lassen will — von denen doch der weitaus größte Teil unter britischer Herrschaft oder in einem ״Freundschafts"verhältnis zu England steht — reiht sich an die italienische Intervention in Spanien, an die gewaltigen Rüstungen, die auf dem Gebiet der den Engländern besonders gefährlichen Luftwaffe sogar zu einer Verdoppelung führen sollen, an die Befestigung des Dodekanes und den Ausbau der Insel Par.telleria zu einer dem englisehen Malta ebenbürtigen Flotten- und Luftbasis folgerichtig an. Da nun gerade Palästina im Schnittpunkt der imperialen Interessen der beiden Kaiserreiche liegt, so wendet sich die ״Sympathie für die Mohammedaner der ganzen Welt“, wenn nicht ausschließlich, so doch vornehmtich den palästinensischen Arabern zu. die zudem eben jetzt mehr als alle anderen eine solche Freundschaft brauchen können. Die neue, mehr oder minder unverhüllte Kampfansage Italiens an England kann den Juden nicht gleichgültig bleiben. Die Araber haben gute Ohren für derartige Botschaften und auch den Ehrgeiz, sich ihrer würdig zu erweisen. Die unmittelbare Folge der Kundgebung Mussolinis .wird wohl sein, daß ihr Mut und ihre Kampf- Stimmung mächtigen Antrieb, erfahren, daß ihre Forderangen noch maßloser und ihr Trotz noch unbeugsamer werden. Darüber hinaus dürfte diese Rede auch auf die arabischen Staaten ihren Eindruck nicht verfehlen. Dort ist das Prestige Englands durch den Verlauf des abessinischen Krieges beträchtlich gesunken, eine Erscheinung, deren erste praktische Konsequenz der rasche Abschluß des Vertrages mit Aegypten darstellte'. In dem gleichen Maße aber ist das Ansehen Italiens gestiegen, desselben Italien, das jetzt aus Antipathie gegen England Sympathien für den Islam und seine Bekenner empfindet. Und dieses Italien würde eine — bisher eben mit Rücksicht auf England unterbliebene — Unterstützung und Hilfeleistung an die palästinensischen Araber von seiten der arabischen Länder keineswegs ungern sehen. Zu diesen Gefahrenmomenten, die die neue italienisehe Politik im arabischen Lager heraufbeschwört, tritt als weiteres, daß England daraus die Schlußfolgerung ziehen könnte, es müsse nun mit Italien um die Freundschaft der Araber konkurrieren, was aber nur auf Kosten der jüdischen Positionen und Rechte möglich wäre. Auch nach allem, was man über die Rolle italienischer Agitatoren und italienischen Geldes im blutigen arabischen Streik munkelte, und nach den wenig beschwichtigenden Reden, die• der Sender von Bari in arabischer Sprache seinerzeit verbreitete, hat der Vorstoß Mussolinis wegen seines offensichtlichen Charakters überrascht. Die Juden werden den daraus drohenden Gefahren nur begegnen können: durch strikte Loyal!- tät gegen England und — so paradox es gerade unter den gegenwärtigen Umständen klingen mag — die Anbahnung einer Verständigung mit den Arabern. ״/we׳״"ro, Schwere Tage im Heiligenf Lande n Das sechste Opfer der arabischen Mordwut innerhalb einer Woche war der jüdische Siedler Samuel Gottf r i e d in Rosch-Pina. Auch aus anderen Teilen Palästinas wurden verschiedene Gewaltakte und Anschläge der Terroristen gemeldet. In Jerusalem wurden Bomben geworfen, wobei ein Araber getötet und 31 Personen verletzt wurden. Daraufhin wurde über das Stadtgebiet von Jerusalem der Ausnahmezustand verhängt. Von 7 Uhr abends bis 5 Uhr morgens durfte niemand ohne spezielle Erlaubnis die Straßen betreten. Jüdischer Selbstschutz Auf Einladung des Waad Leumi wurde eine Beratung der Führer des Jischuw abgehalten, an der Vertreter der Agudas Jisroel, der jüdischen Kolonien und verschiedener Körperschaften teilnahmen. Beschlossen wurde neben der Proklamierung einer großen Geldsammlung zu!־ Deckung der Selbstschutzkosten auch die Rekrutierung von Freiwi 11 igen für den Sicherheitsdienst in den jüdischen Siedlungen, namentlich derjenigen im Norden des Landes. Oeffnung der Waffendepots Andererseits hat High Commissioner Wauchope, der mit neuen und erweiterten Vollmachten aus London zurückgekehrt ist, die Bildung einer motorisierten Polizeitruppe angeordnet, die sich aus Engländern, Arabern und Juden zusammensetzt. Weiter wurde eine jüdische Polizeitruppe in der Stärke von 700 Mann zum Schutze der jüdischen Siedlungen in Galiläa gebildet. Diese Truppe wird mit Militärwaffen ausgerüstet sein. Schließlieh wurden die versiegelten .Kisten mit Waffen, die in den jüdischen Gemeinden zur Verfügung stehen, geöffnet. Wohl unter dem Eindruck dieser Maßnahmen sind ein Abebben des Terrors und eine gewisse Beruhigung eingetreten. Auch hat der Oberste Arabische Ausschuß an die Araber Palästinas einen Aufruf erlassen, in denr sie aufgefordert werden, die Ruhe zu bewahren, bis die Kgl. Kommission ihre Arbeiten beendet und ihren Bericht erstattet hat. In Jerusalem ist daraufhin der Ausnahmezustand wieder aufgehoben worden. Anklagen der Jewish Agency Die Exekutive der Jewish Agency veröffentlicht eine Erklärung, in der es u. a. heißt: Der Zustand äußerster Gesetzlosigkeit konnte nur einreißen infolge des unter, den Terroristen herrschenden Glaubens, daß die Regierung nicht imstande sei, die friedliehen Bürger zu schützen. Seit Beginn der Unruhen hat die Jewish Agency mehreremale die Regierung auf die immer größer werdende Gefahr aufmerksam gemacht, die sich daraus ergibt, daß die Terroristen aus der bisherigen Haltung der Regierung den Schluß ziehen; daß die Regierung ohnmächtig sei. Die aus England herübergebrachten bewaffneten Kräfte wurden in ihre Heimat zurückgeschickt, ohne daß die Regierung sie vorher zwecks Unterdrückung der Unruhen eingesetzt hätte. Gesetz und Gerechtigkeit gelten im Lande immer weniger. Keiner der wenigen gefaßten Mörder wurde eigentlich zu der in solchen Fällen anzuwendenden Höchststrafe verurteilt, kaum einige wurden überhaupt vor Gericht gestellt, Die Terrorbanden sind nicht entwaffnet worden. Obwohl die Regierung starke militärische Kräfte zu ihrer Verfügung hat, blieben diese Banden unbestraft. Die Judenheit Palästinas ist bereit, sich durch Schaffung eines Selbstschutzes aus eigener Kraft gegen den Terror zu wehren, falls die Regierung in dieser Hinsicht keine Beschränkungen walten läßt. Die bisherigen Erfahrungen haben die Jewish Agency davon überzeugt, daß die Sicherheitslage im Lande sich so lange nicht• bessern wird, als nicht radikale Aenderungen in der Administration Platz gegriffen haben. Oberrabbinat proklamiert einen Bettag Das palästinensische Oberrabbinat hat den Montag, 22. März, als Bettag zum Andenken an die in Palästina gefallenen Märtyrer proklamiert. In allen Synagogen Palästinas wurden Gebete für die Toten gesprochen. Es wurden Psalmen und Selichoth rezitiert und der Schofar geblasen. Zum Tode verurteilte Araber begnadigt Offiziell wird bekanntgegeben, daß der High Commissioner das gegen sechs Araber wegen Teilnahme an den Unruhen vom Gericht ausgesprochene Todesurteil in Gefängnisstrafen umgewandelt hat. Allgemein wird angenommen, daß dieser Gnadenakt als ein Aequivalent an den Obersten Arabischen Ausschuß für dessen׳ Aufrhf ah die Araber, Ruhe zu halten, gedacht ist. Kgl. Kommission hat Einvernahmen abge־ schlossen Die Kgl. tJntersuchungskommission für Palästina hat nunmehr ihre Zeugenvernehmungen abgeschlossen und ist jetzt mit der Abfassung ihres Berichtes beschäftigt, von dem man annimmt, daß er Mitte April fertiggestellt sein wird. Rabbi David Schreiber זצ״ל Ein Fürst im Hause Israel ist in noch jungen Jahren durch den unerforschlichen Ratschluß G-ttes abberufen worden. Rabbi David Schreiber, ein Enkel des Ksaw •Sofer, Urenkel des Chasam Sofer, Sohn des als Talmudgelehrten, Zaddik und Großkaufmann gleich bekannten Rabbi I. L. Schreiber aus' Drohobycz, ist im Alter von nur 63 Jahren nach langem, schwerem Leiden in einem Budapester Sanatorium seiner Familie und der orthodoxen Judenschaft entrissen worden. Durch ein immenses Wissen auf talmudischem Gebiet erregte der Verblichene schon in frühester, Jugend Aufsehen und wer ihm nahekam, verehrte in ihm den gewaltigen Gelehrten. Den Kolel Galizien (Rabbi Meierbaal-haness) hat er in einer meisterhaften Weise reorganisiert, so daß dessen Einkünfte für die Armen Galiziens im Heiligen Lande zu einer gewaltigen ׳Quelle der Unter- Stützung •wurden. Auch sonst stand er an der Spitze der jüdischen Angelegenheiten in Galizien, die er im Geiste aufrechten Judentums meisterhaft leitete. Die Bestrebungen der westösterreichischen Modernisten, die Millionen galizischer frommer Juden unter ihre unbedingte Herrschaft zu bringen, sind dank seiner Tätigkeit und der der Wiener Schiffschul zunichte geworden. Auch gegen den Zionismus hat er unermüdlich gearbeitet und man kann sagen, daß er allein die Erhaltung der Religiosität in Galizien bewirkt hat. Es steht zu hoffen, daß aus der großen Familie des Niftar seine Arbeit auch weiterhin gefördert werden wird, damit sein Heinscheiden, das uns lange spürbar sein ׳wird, doch nicht von allzu schweren Folgen für das jüdische Leben in Galizien begleitet sei. Jeder auf dem Erdenrund, der jüdisch fühlt, wird den Verlust schwer empfinden und der schwergeprüften Familie tiefstgefühltes Beileid entgegenbringen,,תגצגיד . Wolf Fappenheim.

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