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Jüdische Presse · 1937-02-12 · 7 (12.2.1937) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
7 (12.2.1937)
Date
1937-02-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr, 1 JÜDBCÖ® PRESSfc ™ן PJgfe zu Wiiclic J&L, 9 Laut ,Münchener Neuesten Nachrichten“ sind Vorbereitungen für eine Ausstellung in München »Der ewige Jude“ bereits in vollem Gange. Für diese Ätis- Stellung, die im Merbsi eröffnet werde und eine große Bedeutung zu gewinnen verspreche, habe das Reichs- Propagandaministerium durch Reichsminister Dr. Goebbets seine Mitwirkung zugesagt, ebenso Gauleiter Julius Streicher und Präsident Amann für den Verlag Eher. Nach der amtlichen Statistik nahm Palästina im Jahre 1985 unter den Immigrationständern für A u swunderer aus Oesterreich die zweite Stelle ein, indem 509 Personen nach Palästina ausgewandert sind. Im Jahre 1986 betrug die Zahl der Auswanderer 161, wodurch Palästina an die fünfte Stelle rückte. 9 Das Rownoer Kreisgericht als Berufungsgericht verurteilte 13 jüdische Ladenin h ab er aus Wladimir-Wolynsk, die am 80. Juni v. J., dem Tag des jüdischen Protests gegen die Pogrome, ihre Geschäfte geschlossen gehalten haben, zu je zwei Wochen Gefängnis und zur Tragung der Gerichtskosten. Das Erstgericht hatte sie freigesprochen. 9 Der Oberste Gerichtshof Palästinas hat eine jüdische Petition, in der gebeten worden war, den. vier arabischen Stadtverordneten von Jerusalem, die während der Unruhen an den Sitzungen des Stadtrates nicht teilgenommen haben, das Mandat abzuerkennen, zurück geiuiesen. 9 Ein Versuch, in dem Städtchen Krunois in Litauen jud en feindliche Ausschreitungen hervorzurufen, ist von der Polizei energisch ־unterdrückt worden. Eine Reihe von .Pogromhetzern wurde im Verwaltungsweg zu Gefängnisstrafen verurteilt. 9 Zwischen der Palestine Land Development Company und der amerikanischen Gesellschaft für jüdische Emigration und Kolonisation (EMICO) wurde ein Ueber- •einkomnieh über gemeinsame Kolonisationsarbeit in Palästina. getroffen, in dessen Verfolg mit dem baldigen Beginn der jüdischen Kolonisationsar.beit im H ule- Gebiet zu rechnen ist. _ ׳ Die einflußreiche Tageszeitung ״Ne'w York American“ wendet, sich in einem Leitartikel gegen ״die erschreckende Hochflut eines blinden Antisemitismus in Pole n“. Das Blatt betont die von. den Vereinigten Staaten bei der Gründung der polnischen Republik gespielte Rolle und fragt, ob Polen es sich leisten kann, sich die Sympathie .Amerikas zu verscherzen, indem es sich einer ״barbarischen Agitation“ beugt. 9 In Hamburg wurden eine der hervorragendsten Persönlichkeiten der deutschen Schiffahrt,' Arnold Bernstein, Generaldirektor, der Bernstein- und der Red-Star-Linie, sowie der . Palästina-Schiffahrtspesell-. schuft, die in den letzten Jahren bei def Emigration deiitscher Juden nach Palästina tätig gewesen ist, sowie vier Beamte der beiden erstgenannten Gesellschaften unter der Beschuldigung angeblicher . Devisenverbrechen verhaftet. 9 Dreihundert Mitglieder des revisionistischen Brit Trumpeldor und anderer der N.Z.O. angeschlossenen Organisationen stiir m t e n am Dienstag die Büroräume des W ars cha ue r ■P al.ä s t i n a - A m t e s, zertrümmerten die Inneneinrichtung und griffen die Angestellten der Zionistischen Organisation an. Herbeigerufene Polizei drängte .die Angreifer. zurück und verhaftete 46 von ihnen. " - ״J.' 9 Das Kreisgericht in Lomza hat die Urheber der po'grpm artigen Ausschreitungen in Diug o s zo di e zu' verhältnismäßig 1 geringfügigen S t v a f e-n verurteilt. . ‘ ׳■ ■ :■;׳ : .• . .In Addis A b.e b 'a wurde eine j ü.dis c:h.e G,em ein de gegründet, ilir,;. gehören 118, Mitglieder;, 168 Mariner Und15 '־ Frauen, alle verschiedene*!' Herkunft, an. ■ 9‘Zur '500. *Wiederkehr ־ des Geburtstages von Don Isaak A b ar b an e l ist von ■ der*• J■ü d i s ö h'e n 'G'e- * rn eind e ■z u 'B er lin eine, besondere■ M.e.d ai Ilehergestellt worden. Der Kommissär des Völkerbundes für die, deutsehen Flüchtlinge, Generäl Sir Neill Malcolm, wird demnächst im Interesse der deutschen Flüchtlinge Palästina besMcJien; . .־ ־.׳ ' ■ Im Jahre 1936 sind insgesamt 789 6 Juden aus Deutschland nach P dl ä s t i nä eingewandert, unter ihnen 5088 Juden deutscher, 1885 Juden polnischer und 118 Juden, anderer .Staatszugehörigkeit..;.' , Der Herzog Von Ke nt, Brüder des 'engli- * sehen Königs, besuchte ' die vom verstorbenen Bernärd Barön gestiftete jüdisbhe Siedlung iri ••London ' East ־ End und hielt sich dort dreiviertel Stunden auf, 9 ■ Der ■ High Commissioner von : Palästina,, W a u ch o ‘p e, ist nach England, wo, er seinen Urlaub verbringen wird, abgereistDie Gerüchte, daß. er. in sein Amt nicht mehr zurnckkehren wird, ,wurden bekanntlich vom Colonial Office in London als grundlos bezeichnet. Während der Abwesenheit'des High Commissioner wird der Chefsekretär der Regierung, John Hathorn H all, das Oberkommissariat leiten. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E Aprikosenmarmelade aus getrockneten Früchten. Aus 1/2 Kilogramm getrockneten Aprikosen bereitet man 3V2־ Kilogramm feinste Aprikosenmarmelade. '1/2 Kilo י gramm getrocknete Aprikosen werden, mit V-j.! Liter Wasser über nacht eingewei'cht. Am folgenden. Tag werden’ die Früchte durch die Fleischmaschine gedreht und mit dem, Ein weich wasser und l3/.! Kilogramm Zucker unt,er Rführen 10 Minuten brausend •gekocht. Dann rührt man den Inhalt einer Flasche Opekta zu״ tsch. K 8.50 sowie den Saft’ von 1 oder % Zitronen in die Masse, läßt nochmals ’aufwallen (4 ’ bis 5 -Sekunden)״und4üllt heiß rand- . voll in Gläser, die sofort mit angefeuchtetem' Zellophan und Gummiring verschlossen werden. Mutti, es war herrlich bei der Kinder jause! Nur habe ich 'unanständig viel ׳gegessen, 'sooo gut war es. Eine wundervolle Orangencreme hat es gegeben,־ delikates^ Orangen jaro und außerdem stand noch ein ganzer Berg prachtvoller Orangen, auf dem Tisch. Die waren so saftig und süß, daß wir sie ganz ohne Zucker auslöffelten und nicht genug bekommen konnten! Jetzt aber weiß Mutti schon alles! Ihr kleiner Gourmand kann nur von Jaffa- Orangen sprechen, denn diese Vorzüge sind gerade in der Jaffa-Orange vereinigt und Mutti ist fest entschlossen, von nun an auch, nur mehr Jaffa-Orangen zu kaufen, denn die Jaffa-Orange ist nicht nur die beste; die Jaffa-Orange ist auch, preiswert, wie, keine, andere.! Ein-Stein des Anstoßes Albert Einstein ist ein großer Physiker. Es gibt nicht wenige Juden, die auf ihn stolz sind und ihn — in einem gewisäen Sinne auch mit Hecht -*־ für eine Zierde des Judentums halten. So oft sich aber dieser Mann, der im Kosmos wohnt und mit den Sternen auf dem Du-Fuß steht, aus den Nebeln seines Weltalls auf die Erde zu den Menschen begab, Hat man ihm einen großen Bären aufgebunden und ihn vor einen Wagen gespannt, der ganz andere als astronomische Bahnen einschlug. Als prominenter Physiker wurde Einstein prominentes Mitglied des ״Vereines der Freunde der Sowjetunion“, was aber von einer gewissen Seite dem prominenten Juden und mithin dem ganzen Judentum angelastet wurde. Als in Griechenland ein Kommunist zum Tode verurteilt wurde, da fühlte sich der Schöpfer der Relativitätstheorie bemüssigt, für ihn bei Venizelos zu intervenieren — mit dem Erfolg, daß der Delinquent hingerichtet und eine antisemitische Hetze angerichtet wurde. Wann immer Einstein seinen Blick vom Kosmos abwandte, ist wohl kein Zusammenstoß zweier Kometen, dafür aber ein Malheur auf unserem Planeten passiert. So oft er seiner legitimen, von aller Welt anerkannten Lebensgefährtin, der Wissenschaft, untreu wurde und einen Seitensprung zur Politik, machte, ist es weder dieser noch ihm, noch dem Judentum gut bekommen. Dennoch kann er’s anscheinend nicht lassen. Diesmal hat’s ihm der spanische Bürgerkrieg angetan. Er glaubt, für die Madrider Regierung Partei nehmen und den demokratischen Staaten Verhaltungsmaßregeln geben zu müssen, weil sie ״nicht die nötige Energie angewendet haben, um ihre brüderlichen Pflichten zu erfüllen“. Dabei hat Herr Einstein selbst, gerade dadurch, daß er diese Erklärung abgegeben hat, kein gutes Beispiel der Erfüllung brüderlicher Pflichten geliefert. Denn seine brüderliehe Pflicht wäre es in diesem Falle gewesen — zu schweigen. Als hervorragende jüdische Persönlichkeit, als die ihn die Welt betrachtet, hätte Einstein Rücksicht auf seine eigenen jüdischen Brüder nehmen sollen, hätte er in einer Zeit, wo dem Judentum eine Verbindung mit dem Bolschewismus vorgeworfen wird, wo es für Taten und Aeußerungen einzelner zu leiden hat, sich jeder Stellungnahme für eine Linksregierung enthalten sollen. Er hat aber geglaubt, seine private Meinung der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten zu dürfen. Die Antwort darauf wird ihm und — .wie die Dinge nun einmal liegen — dem Judentum die internationale, antisemitische Presse erteilen, die wieder einen willkommenen Vorwand haben wird, gegen die Juden loszuziehen. Der Madrider Regierung wird die Sympathiekundgebung Einsteins wenig nützen, den Juden aber, wird sie um so mehr ״Freundlichkeiten“ eintragen, für die sie sich beim Herrn Professor bestens bedanken können. , ZUM WOCHEN ABSCHNITT : ״״Sprich zu den Kindern •Israel, sie sollen aufnehmen für mich eine Hebe von jedermann, soviel sein Herz ihn!spenden läßt...“ Nicht ׳eine Steuer, nicht ׳eine Zwangsabgabe, sondern eine ,(,iSpendd' des Herzens“, eine frei-!willig und freudig därgebrachte Gäbe soll der Tribut sein׳, den der Jisroel zur Ehre G-tfes zollt. Darum auch ״werden . sie •Mir ein Heiligtum errichten!und Ich werde unter ihnen wohnen..Wo Menschen nur dem inneren An- ׳trieb gehorchend ׳opfern, dort errichten''sie ein Heiligtum und wohnt G-tt. ' So freiwillig aber die Gabe nun war und dem Er- י messen des Einzelnen überlassen, so streng, gebunden!war ihre Verwertung und Verwendung. Stoffe!und Größen .waren ■ bis ins!kleinste ׳bestimmt, Formen und Standorte in festen Satzungen niedergelegt. Nicht ׳das persönliche, .Gefühl des Spenders war maßgebend, nicht sein ׳eigener Geschmadk und. seine 'künstlerische' Intuition, sondern einzig'und ״aliein die unwandelbare ־ höhere Norm. Frei , •war der Wille des Gebers, aber, nicht seine Gabe; Frei (könnte der Spender!zur Snende sich entschließen, nicht aber auch darüber (beschließen. . ,, Der Mensch, der, G-tt dienen will,, kann, di<=\s nicht a׳uf ׳eigene Weise tun׳. Wer der Ahnung!eines. Höchsten ■ willkür.lich©1i Ausdruck gibt,• wer.׳aus Erkenntnis eines'׳ewig waltenden Willens .,eine ,״freie Reilgo. o n“ sich zurecbtlegt, der huldigt einem G-tt, den er selbst geschaffen. Nicht wie einer ist, so sei־ sein G-tt, . sondern es sei ׳vielmehr der Gläubige so, wie Grtt ihn׳ haben will. Wie Jedes im...großen All seinen ihm von G-tt zugewieseneni (Beruf erfüllt, wie Sonne , und Sterne.•״ ־ Wurm und Grasbahn, nach ihrer Bestimmung wirken, so diene auch der Mensch seinem!Schöpfer; nach der;Vom Schöpfer gesetzten Ordnung. Der W^le, den wir in unserem Werden erkennen׳ ,׳zu ihm ■müssen wir uns durch!unser Sein bekennen. Dieser Wille ist für alle Zeiten!und ׳Geschlechter, ׳für jeden Fäll׳ und jedes Was und Wie ׳in der Thora niedergelegt; sie ist die ewige, eherne, ׳unaus-; weichliche Forderung, die G-tt an die stellt, die einst frei- .willig — frei und willig — zu ihm. fanden, sie ist der Weg zu Ihm für die,. die Ihn suchen.׳ ׳,־, •'Sprich zu ,den Kindern Israea sie ׳sollen auf nehmen für mich eine (Hebe von, jedermann, soviel sein Herz ihn spenden läßt... Und sie werden-Mir ein Heiligtum errichten und ich werde unter ihnen wohnen“. Es kommt aber ■nicht darauf allein an, daß der Herrlichkeit G-ttes gehuldigt sondern •auch!darauf, w i. e ihr gehuldigt wird׳. Als der große״ weise König mit Pracht , und׳ Prunk und Glanz G-tt Ehre, erwies, ward darum an diese, nun wiederholte Verheißung die Mahnung geknüpft:■ ,,,Dies ist das Haus, das, du Mir ׳baust. Wohlan! Wenn du nach Meinen Gesetzen wandeln, Meine Rechte ׳befolgen, und Meine Gebote halten wirst, werde Ich dir mein Versprechen erfüllen. Und■ Ich werde wohnen in der •Mitte der ■!Kinder Israel und werde nicht verlassen ’ mein Volk Israel:“11 Richtigstellung Die ״Jüdische Presse*‘ beschäftigte sich vergangene Woche an leitender Stelle mit dem Gegensatz zwischen dem biblischen und dem modernen Strafvollzug. Dabei ist dem Autor des Artikels ein bedauerlicher Fehler ■ unterlaufen, der allerdings an dem Sinn und den Folgerungen des Aufsatzes nichts zu ändern vermag. Die Dienstzeit des Ewed Iwri beträgt nach biblischem Recht volle sechs Jahne, die in keinem• Zusammenhang mit den Schmitto-Perioden stehen. Nicht im Schmitto-Jahre -— wie es irrtümlich, in unserem Artikel hieß — mußte der Diener freigegeben werden, sondern am Beginn des siebenten Jahres nac!li seinem Dienstantritk ßeiu 3 £ine daffa täglich für Ohr Xind Orangen sind saftiger PALÄSTINENSISCHES WACH ST UM Oesierveidiisdie Inveslilionss anleihe I9J7 Die Bundesregierung hat zu. Beginn dieser. Woche der Oeffentlichkeit ihr A1• b e i t s b e s c h a f f ü h g s- Programm vorgelegt, das sich organisch den erfolgreichen Bemühungen der Regierung einfügt, der Arbeitslosigkeit zu steuern und eine Ankurbelung der'•'Gesamt- ' Wirtschaft unseres ״Staates herbeizuführen. Für die Zwecke dei־ Durchführung dieses ArbeitsbeschaffungsprogrammS wird eine I׳n v e s t i t i o n sanleihe im Betrage von 180 Millionen Schilling aufgelegt, deren. Verzinsung unter Berücksichtigung des Amortisationsgewinnes rund 5 Prozent beträgt. , Die . Bedingungen der österreichischen investionsanleihe 1937, def Mut und die Kraft, sie unter, den obwaltenden Verhältnissen aufzulegen, sind wieder einmal ein schlagender Beweis für die Festigung des Vertrauens, das Oesterreich im gesamten Ausland wie bei den Bürgern desj eigenen Staates genießt. Die Anleihe . bedeutet־ aber darüber hinaus einen wertvollen. Schritt auf dem Wege, zur Besserung und Gesundung unserer ,wirtschaftlichen, Verhältnisse. So ist es dehn auch selbstverständlich, daß der an alle Bürger des Staates ergangene Ruf auch unter den Juden dieses Landes ein freud i g e s E ch o f in den ,Wi r d; Die Judenheit Oesterreichs, die sich ih!;er> Pflicht Volk und Staat, gegenüber, allezeit bewußt war, wird, auch bei der Zeichnung der neuen An•* . leihe niit alle n ■ K r.ä f .t e n m it w.i rken unddamit' ׳ ein Werk von hoher sozialer Bedeutung fördern, eine;״!: Pflicht der Vaterlandstreue, die unsi glaubenstreuen Juden zugleich aueb ein religiöses Gebot ist; erfüllen. ־. Aus der Wiener Isr«. Kultusgemeinde /! ' N.äch den ׳ äcliWeren״' Zusammenstößen, die bald •' nach der Konstituierung des neugewählten Kultus!vor-\' , Standes zwischen’ der;zionistischen Mehrheit und der, unionistischen Opposition wie eine Fortsetzung des mit ' unglaublicher Vehemenz ,geführtem Wahlkampfes an-' ׳, muteten, Scheint jetzt wieder; Friede in die Kultusgemeinde eipgezogen zu sein! •Die Zionisten haben nach längeren Verhandlungen . der Wahl : eines u n i o n,i s t i s eben * Vizepräsidenten zugestimmt,; 90 daß vergangene , Woche an Stelle des Zionisten Dr.‘Jakob Ehrlich Üer Vizepräsident, der Union ,Dr. Josef T i c h o zum Vize- Präsidenten der Kultusgemeinde gewählt worden ist. Gleichzeitig wurden auch zwei Vertreter der Union in d|1s Vertreterkollegium entsandt. . ' - Ein offenbar nicht viel geringerer Kampf um die endgültige Besetzung - des Postens des Amtsdirektors ist ebenfalls für den! Augenblick,wenigstens abgesqhlossen, worden. Der . frühere Vizepräsident Dr. Josef L ö w e,nh e rz wurde p'r o v is o r is ch / b i s zu m ־ . 31. März 193 7 mit. den Agenden des Amtsdirektqrs bqtraut... , . . , , Frauenhilfe der Adass Jisroel \ Dienstag, den• 16. Februar, findet unser 5-Uhr-Tee, von den Damen Frau Stella Steiner und Frau Lilly Holländer gemeinsam Veranstaltet, im •Lokal der ״Wienea“ statt. Die p, t. Mitglieder werden um zahlreiches Er-, scheinen gebeten, Gäste gerne gesehen;, Der Vorstand, Agudas-Jisroel-Mädchengruppe, Wien Am Schabbos Parschass Terumoh; findet vvüneer^;;: Sidrovortrag um halb 11 Uhr vormittags im Restaurant ״Wienea“ statt. ' .; 7 ■ י . ' Grabsteinstellung ,; Sonntag, den 14. Februar 1937, um 11 Uhr vor^i;■;; wird die Mazewoh auf dem Gfäbe’des Herrn ,Eduard7 •׳ Deu tsch s. A׳. gestellt. Er war ein treuer Käfnpf#־־füpי das Judentum, ein Helfer 'der Armen und* Ktanketf ünd wurde leider allzu früh dem Kreise der Seinen'entris^env (Zentralfriedhof, 4. Tor.) ' ' '*

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