Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 7 (12.2.1937)
- Date
- 1937-02-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2629891-2630682-2630689--5439-2637779- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 2 JÜDISCHE PRESSE m.? Die kgL Kommission in London ״Daily Telegraph'׳ meldet, daß die Kgl. Kommission, die am Sonnabend nach London zurückgekehrt ist, weitere Vernehmungen abhalten werde. Der frühere High Commissioner Von Palästina, Sir Herbert Samuel, soll u. a. als Zeuge erscheinen. Die Regierung dränge, wie das Blatt weiters schreibt, darauf, daß der Kommissionsbericht zu einem möglichst nahen Termin fertiggestellt werde und daß die Kommission daraufhin ihre Arbeiten b e s c h 1 e u* n i g e. Nach Vorlage des Berichts werde die Regierung die Maßnahmen erwägen, die zur Wiederherstellung der Ordnung in Palästina zu ergreifen sind, und sie werde, Wenn möglich, eine Verständigung zwischen Juden und Arabern zustande bringen. Die Palästina-Regierung hat der Königliehen Kommission vor ihrer Abreise ein M e m orandum überreicht, das die Antworten auf die von den jüdischen׳ Zeugen erhobenen Beschwerden enthält. Den öffentlichen Sitzungen hatten im Auftrag der Regierung die Beamten der Palästina-Verwaltung, D. G. Harris und L. Andrews, beigewohnt, die die vorgebrachten Beschwerden den zuständigen Regierungsdepartments zur Beantwortung zuleiteten. In einer besonderen Denkschrift werden die Leistungen der Mändatarmacht während des Mandatsregimes behandelt. Der Oberste Arabische Ausschuß will eine sechsgliedrige Abordnung nach London entsenden, die darauf hinwirken soll, daß die Regierung alle die von der Kgl. Kommission etwa vorgeschlagenen Maßnahmen durchführt, die im Interesse der palästinensischen Araber liegen. Wie der Jüdischen Telegraphen-Agentur von zuverlässiger Seite mitgeteilt, wird, hat die Kgl. Kommission für Palästina endgültig beschlossen, den Präsidenten der Neu-Zionistischen Organisation, Wladimir Jabotinsky, in London• in einer öffentlichen Sitzung zu vernehmen. Es heißt, daß auch einige frühere Oberkommissäre für Palästina und Beamte des Colonial Office in London vor der Kommission aussagen werden. Neue Terrorakte in Palästina Der englische Arzt Dr. Bathgate wurde auf dem Heimweg von einem Krankenbesuch zusammen mit zwei Krankenschwestern in der Nähe von Nazar.eth in einer dunklen Straße beschossen. Verletzt wurde niemand. Am Abend vorher wurde ein bekannter arabischer Rechtsanwalt in der gleichen Gegend durch Revolverschüsse an der Hand verletzt. Vier Dorfbewohner wurden unter dem Verdacht der. Beteiligung an diesen Attentaten verhaftet. ׳ ,־.י In Jerusalem ist ein Bombenanschlag auf das Haus eines arabischen Rechtsanwalts verübt worden,, der ,jedoch keinen Schaden anrichtete. Die arabische Presse fordert die Regierung auf,■ von strengen Maßnahmen abzusehen, damit die Unzufriedenheit der arabischen Bevölkerung nicht neuerdings zu Terrorakten größeren Umfangs anwachse. Der Terror, den die arabischen Extremisten gegen die übrige arabische Bevölkerung Palästinas ausüben, wird immer ,3tärker. In Nazareth wurde der frühere. Richter Zaki Qusta, der jetzt in Jerusalem eine Rechtsanwaltspraxis ausübt, von dem arabischen Rechtsanwalt Shareff Zaubi durch Schüsse verwundet. Nur durch feinen׳ Zufall ist er dem Tode, entgangen. Auf der Chaussee J a f f a —- H a i f.a ist am Dienstag-Morgen der. 30jährige Mendel Minz, der. einen Lastkraftwagen steuerte, in der Nähe von Ewen Jehuda erschossen worden. Rr hatte. den Wagen anhalten müssen, da die.Straße durch Fässer ,verbarrikadiert war. Die arabischen Wegelagerer eröffneten dann sofort das Feuer. - , .׳ ■ , Von der Stelle, wo der jüdische Chauffeur Mendel Minz ermordet wurde, nahm Polizei mit Spürhunden die Nachforschung auf, die Hunde folgten einer Spur, die in ein arabisches Dorf führte, dort verbellten Sie zwei Araber, die unter dem Verdacht des Mordes verhaftet wurden. Bei Ness-Ziona wurde eine Gruppe jüdischer Arbeiter von arabischen Terroristen angegriffen, fünf Juden, darunter ein Mädchen, wurden verwundet. Sechs bewaffnete Araber in militärischen Uniformen überfielen vier Araber, die in der Nähe von K i r j a t- Schmu el ,bei Tiberias Boden, der der Pica gehört, pflügten. Die Angreifer überwältigten die Pflüger, fesselten sie und brachten sie zusammen mit den Pflugochsen in eine Höhle. Die Ochsen stachen sie nieder, den Pflügern drohten sie mit Tod, falls sie weiterhin jüdischen Boden pflügen. Palästina«Debatte im ÜDterhatid In der Unterhaussitzung vom 3. Februar fragte der Abgeordnete Colonel Josiah Wedgwood den Kolonienminister Ormsby-Gore, ob er die Ueberzeugung habe, daß Ruhe und Ordnung in Palästina wieder■ hergestellt sind und ob die im Lande befindlichen englischen Streitkräfte ausreichend seien, um einen neuen Ausbruch von Gewalttätigkeit zu verhindern. Der Minister antwortete: Was den ersten Teil der Frage betrifft, so lenke ich die Aufmerksamkeit Mr. Wedgwöods auf die Antwort, die ich am 19. Jänner Mr. Thomas Williams gegeben habe. Ich habe ihr nichts hinzuzufügen. (Der Minister hatte damals erklärt, daß es sich bei den jüngsten Fällen von Straßenraub in Palästina nicht um politische Angriffe, sondern um rein kriminelle Erscheinungen handle.) Was den zweiten Teil der Frage betrifft, so können militärische Kräfte niemals absolut sicher sein, daß sie den Ausbruch von Gewalttätigkeit verhindern können. Nach Ansicht des High Commissioner für Palästina und der zuständigen Militärbehörden können durch die getroffenen Vorkehrungen Unruhen, falls sie wieder ausbrechen sollten, wirksam bekämpft werden. Die Grippe-Ansteckung beruht stets auf der vermindere ten Widerstandsfähigkeit des Organismus. Stärken Sie des* halb Ihren Körper durch andaa* emde Massage. Die Grippe be* kämpfen Sie erfolgreich mit ALPA Franzbranntwein Eine erfolgreiche •Desinfektion des Mundes, der Nasenhöhle und der Atmungsorgane mit Alpa ist der beste־Schutz ge* gen Grippe• Das Einatmen von ■ unverdünntem Aipa ist von* Wohltuender Wirkung. In den . Wohnräumen zerstäubter. Alpa desinfiziert die'Luft. F ragen Sie I h r e n A r z t! Fischspezialitäten: fninengasse'10. Grete Stern, Wien, II., Her- I FEUILLETON // Dez ״BezditecUewez■ Der ״Berditschewer“ lebte zu Beginn , des vorigen Jahrhunderts und genoß wegen seiner Thorakenntnis, seines ■ g-ttgefälligen Lebenswandels, seiner Menschenliebe und Herzensgute große Verehrung. Er besaß die Gabe eindringlicher volkstümlicher Beredsamkeit, die durch eine naive, zum Teil ■ sogar . drastische Art, welche ihr eignete, überaus anziehend und originell .war. Zahlreich sind die geistreichen und witzigen ״Wörtchen“, die in seinem Namen überliefert sind und von Mund zu Munde gehen. Viele Züge aus seinem Leben werden berichtet, die ihn als einen Mann charakterisieren, der Welt und Leben kannte, der nicht kopfhängerisch durchs Dasein zog, sondern echte jüdische Seelenheiterkeit, Lebensmut und Frohsinn besaß, und zu verbreiten suchte. Von seiner Schlagfestigkeit lind seiner Menschenkenntnis ׳ erzählt ' man sich viel Unterhaltsames und Belehrendes. j Im folgenden eine kleine Geschichte, die. non der originellen Art seines Wirkens. Zeugnis ablegt und aus der man auch für'die Gegenwart 'etwas* lernen kann: Der Berditschexöer Rabbi befand sieh einst auf der Reise. Er kam in ein entlegenes Dorf; in welchem nur wenige Juden lebteti, und kehrte dort in ein Wirtshaus ein, um kurze Rast zu halten. Niemand kannte ihn. Still setzte •er .sioh in eine Ecke und war eben im Begriffe, ein Sefer aus seiner Tasche hervorzuholen, um die Muße mit Lernen auszufüllen, als einer der jüdischen Dorfbewohner in die Stube trat, auf den Rabbi zukam und sagte: ״Nicht wahr, Ihr seid ein Schoehet.?t( Der Rabbi sah ihn an und fragte: ״Warum wollt Ihr. das wissen?“ Der Mann erwiderte: ״Ich bin Fleischer und muß jetzt ein Rind schlachten lassen. Ich habe den Schachet, weleher in der Stadt, Zwei Meilen von unserem Dorfe entferni, wohnt, bestellt. Aber es scheint, daß er unterwegs auf gehalten xoxerde. Wer weiß, wann er eintrifft! Ich mag nicht, so lange warten, denn ich habe Eile. Ich muß noch heute das Fleisch ndch der Stadt zu < Markte schaffen. Und weil ich mir sofort dachte, als ich euch sah, daß ihr ein, Schochet seid, so frage ich euch, ob ihrmir auß der Yerlegenheit helfen und das Rind schlachten wollt. Ihr bekommt dafür zwei Gulden.“ Dm' ' Rabbi besann sich einen Augenblick'und' sagte: ״Nun, ich will euch gern den Gefallen erweisen. Aber ich habe vorher noch eine Bitte an euch zu richten. Auch ich befinde mich in großer Verlegenheit. Ich brauche notwendig fünfzig Gulden, die ich noch heute wegschicken muß. Seid so gut und borgt mir fünfzig Gulden. In spätestens acht Tagen sollt ihr sie wiederhdf>en. Glaubt mir, ich bin ein ehrlicher Mann! Was ich verspreche, das halte ich. Ich werde ,euch nicht täuschen, ich stelle , euch einen Schuldschein ans und verpflichte mich, die Summe in acht Tagen zurückzuschicken. Ihr braucht gar kein Mißtrauen -zu hegen. Wollt Ihr mir den Gefallen erweisen und mir das Geld auf die kurze Zeit borgen?“ Der Fleischer hatte erstaunt zugehört. Sein ■ Ge-■ sichtsausäruck wurde, während der Rabbi sprach, immer verblüffter. Dann sprang er erregt auf und sagte: ״Ihr seid ,wohl nicht recht gescheit? Ich soll einem wildfremden Menschen, den ich nicht kenne und den ich heute zum erstenmal sehe, fünfzig Gulden ׳ borgen! Wer gibt mir denn die Bürgschaft, daß ihr ehrlich seid? Wie könnt ihr es wagen, ein solches Ansinnen dn mich zu ״ stellen?“ ׳ ׳ ' ■ ■ ' Still lächelnd saß der Rabbi da. Und als, der Fleischer geendet hatte, sagte er: ״Also für fünfzig Gulden bin ich euch nicht zuverlässig genug, weil ich euch unbekannt bin? Aber um ein heiliges G’ttesgesetz'; auszuüben, zu welchem ein besonderes Vertrauen-, eine besondere Frömmigkeit ' und Gesetzeskenntnis gehört, war ich, der Fremde, Unbekannte, zuverlässig genug? Und wenn ihr nun an einen schlechten Menschen geraten wäret, der um der zwei Gulden willen, die ihr ihm anbotet, eurem Ansuchen entsprochen und, ohne zur Ausübung des heiligen Gebotes ־befähigt zu sein, das Tier geschlachtet, untersucht und für koscher erklärt hätte, so daß ihr dadurch jüdische Menschen, an die Ihr das Fleisch verkaufet, verleitet hättet, etwas zu genießen,., was nach dem. G’ttesgesetz nicht genessen werden darf, meint ihr, daß ihr dadurch keine Sünde begangen hättet? Glaubt ihr, daß die Beachtung und Heilighaltung der Thora nicht wertvoller sei als fünfzig Gulden?“' ' ' : . . Darauf gab sich der: Rabbi ihm zu erkennen und ermahnte ihn, in Zukunft sorgsamer und vorsichtiger zu sein tend ms dem, was er gehört, eine Lehre zu ziehen. ‘ ־ /,־ ־ 'י.׳־'"׳■ '. '< ..' ' ' Ob die Lehre nicht auch für die Gegenי Wärt b e'her zig en sw er t ist? ״■־.■״••■ Das neue südafrikaniseke Einwanderung»״ gesetz in Kraft Daä iifeue südafrikanische EihWaftdertihgsgesetÄ (Aliens Bill) ist in Kraft getreten. Die Bestimmungen des neuen Gesetzes wurden bereits gegenüber einer Gruppe von 29 Einwanderern angewandt, die an Bord des Dampfers ״Warwick Castle“ eingetroffen sind. Sämtliche 29 Einwanderer, unter denen sich 2 Juden befanden, erhielten zunächst die provisorische Aufenthaltserlaubnis für zwei Monate. Als ״Fremder“ wird in der Aliens Bill jede Person bezeichnet, die nicht als britischer Untertan geboren ist oder nicht Bürger der Südafrikanischen Union ist. Nach den Bestimmungen des Abschnittes i.2 des Gesetzes darf kein Fremder das Gebiet der Union zum Zweck dauernder Niederlassung betreten, sofern er nicht im Besitz einer nach den Bestimmungen voh Abschnitt 4 ausgestellten Einwanderungserlaubnis ist; ebenso nicht zum Zweck ״ vorübergehenden Aufenthaltes, wenn er nicht im Besitz einer zeitweiligen Erlaubnis ist. Gesuche von Fremden um Erlaubnis zum Betreten der Union zum Zweck dauernden Aufenthaltes müssen der von der Regierung ernannten Einwanderungskommission (Board) im vorschriftsmäßigen Wege vorgelegt werden. Der Board kann die Ermächtigung zur Aus- Stellung einer Einwanderungserlaubnis zum Zweck dauernder Niederlassung in der Union einem Ausländer erteilen, der nach Ansicht des Board ein erwünschter Ein- Wanderer ist. Esspricht der Präsident des Keren Hajischuw, Vertreter der Agudas Jisroel vor der Königlichen Kommission, Dr« Isaac Breuer, Jerusalem über den religiösen Aufbau Erez Jisroels unter dem Motto: z/Em ernstes Wort in ernster Zeit" am Sonntag, den 28. Februar 1937, um 8 Uhr abends im M i 111 e r e n K o n z e r t־־ hau ss a al, III., Lothringerstraße 20. Karten für Damen und Herren von S 1.-— aufwärts im Vorverkauf bei der Erez־־ JisroebZentrale der Agudas Jisroel, Wien, II.-, Im Werd 6, Telephon A*46*015־־, von 9 bis 12 und von 15 bis 20. Uhr. Ein Landesrabbinat, für Litauen Das von der litauischen. Regierung jetzt ,fertiggestellte Gesetzesprojekt, welches die Beziehungen zwischen Kirche;und Staat regeln soll, enthält auch einen Passus über die Beziehungen zwischen dem Staat und den jüdischen religiösen Institutionen. In dem Passus ist vorgesehen, daß die Verwaltung der Synagogen und anderen jüdisch-religiösen Anstalten der Kompetenz, der Ortsr.abb'iner unterliegt, die aus ihrer Mitte einen Landesrabbiner zu ■' Wählen haben. Der Landesrabbiner wird von der Regierung als das religiöse,,Oberhaupt der litauischen..Judenheit anerkannt werden. •Mit ihm gemeinsam wird .׳die. Regierung alle auf die jüdische Religion Bezug habenden Angelegenheiten regeln. ־ . . Litauischer Innenminister gegen antijüdisches Schächtgesetz Der» Präsident der litauischen Tierschutzgesell- Schaft General Nagewieiüs trat in den Spalten des Regierungsorgans ״Lietuwos-Aidas“ für ein Gesetz zu V e;rbot oder mindestens Einschränk u n g d e s j ü disehen r i tü e.11 en S chächtens ein. In Versamm‘-1 lungen und in Kinos führt der Tierschutzverein eine Propaganda' für ein Schächtverbot, die sich der schon vielfach autoritativ widerlegten Argumente von der angeblichen besonderen Grausamkeit des jüdischen Schächtens bedient. Innerhalb der jüdischen Bevölkerung herrscht über diese Propaganda starke Beunruhigung. Auf eine׳ Anfrage von Vertretern der Presse erklärte der litauische Innenminister General J. Tschaplikas kategorisch! daß die Regierung niemals der Einbringung' eines Gesetzes züstimmen wird, welches die jüdischen religiösen Gefühle verletzen oder , den jüdischen Bürgern die Möglichkeit der Erfüllung religiöser Vorschriften beschränken soll. Der Artikel in ״Lietuwos-Aidas“, fügte der Minister hinzu, drücke lediglieh die persönliche Meinung des Verfassers aus und ist nicht etwa als offiziös aufzufassen. Ein Brief des Führers der Falaschas in Abessinien Der Direktor der• Schule, der Falaschas in Addis Abeba, Taamrat Emmanuel, erhielt vom Haupt der; Falaschas, Blatta Tagga, aus Gondar, dem Hauptzentrum der Falaschas, .ein Schreiben, in.welchem es u.a., heißt: ,;Seitdem die Italiener Abessinien besetzt haben, hat man uns Israeliten einen: neuen Führer gegeben. Wir haben die Italiener würdig empfangen. Wir. freuen uns, von dir zu hören, daß eine Person nach Addis Abeba gekommen . ■ ist in Vertretung Italiens und der dortigen jüdischen Ge- , meinden (gemeint ist Adv. Carlo Alberto Viterbo). Wir erinnern uns noch gern dessen, was während dreißig Jahren Maestro־J. Faitlovich für uns getan hat, Wir freuen uns, nun bald eine Schule in Gondar zu haben. Wir bitten dich, soi’ge dafür, daß unsere Söhne nicht ebenso unwissend bleiben, wie wir es geblieben sind, Bisher haben wir niemanden gefunden, der uns die Bücher unserer , Väter und. das Hebräische gelehrt hätte. Jetzt erwarten., dich alle, in der Hoffnung, daß dp uns die Tradition, unserer . Väter lehrst.. Unser Volk lebt in Frieden und in Liebe; niemand von uns ist im. Kriege gefallen. Ich, Blatta Tagga, der ich die Ehre hatte, zum Haupt der Falaschas ernannt zu werden, grüße dich. Was hier aufgeschrieben wurde,• ist das Wort des ganzen Volkes und wurde ge■־ schrieben in Gegenwart der Leute von Israel zu . Gondar•11 Kampf gegen die Grippe! feester Grippeschütz durth gründliche Desinfektion der Mund-. und Na.senböble, ■ dar Kehle, sowie aller Atmungsorgane >; durch Menthölfranz- bränntwein Alpa. Gurgeln Sie und. spülen •Sie den Mupd mit verdünntem Alpa. Einige Tropfen genügen fiy^ ,ein Wasserglas. Das Einatmen des unverdünnten Alpa wirkt ausgezeichnet. Zerstäuben Sie' Alpa in, Wphm und Gespllschaftsräumen, Hiedurch* gründliche Luftdesinfektion., ■■■״<:.