Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 4 (22.1.1937)
- Date
- 1937-01-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nt. 4 JÜDISCÖK IPIttÄSt,' Seite S VHS Woclic xtt Woche Der Tanger-Korrespondent der ״Times'* beriehtets daß die deutschen Itä'&t’iH Spanisch* Marokko intensiv das antisemitische. Gift verbreitern in den sieben Monaten seit Bestehen der Anjeges teile in Tet-Aviv haben 120 Schiffe dort ihre Ladung gelöscht. 400 Arbeiter sind durchschnittlich täg* lieh bei den Ladearbeiten beschäftigt. König Ofo r g VI. und Königin Elisabeth werden, wie offiziell angekündigt wird, am IS» Februar zum ersten Mate seit ihrer Thronbesteigung das Londo ner East End besuchen, wo der Großteil der Londoner jüdischen Bevölkerung konzentriert ist. Am Montag, den 18. Jänner, explodierte im Keller des Hauses, in dem sich die Redaktion und Druckerei des ״Wilnaer To g" befinden, eine Höllenmas chine. Das Redaktionslokal und die Druckerei wurden zerstört. In den ersten zehn Monaten des Jahres 19S6 sind in Palästina die behördlichen Bau erlaub nisse, ■gemessen an der Grundfläche, für die sie erteilt wurden, •um kl Prozent gegenüber der gleichen Zeit des Jahres 1986 zurückgegangen. Das auf 18 Jahre Zuchthaus lautende Urteil des Gerichtes in Chur gegen David Frankfurter ist r e cht s kr ä f ti g geworden. Auf Anordnung des griechischen Wohl- Jahrtsministers sollen von der Regierung 250 Wohnhäuser für die arme jüdische Bevölkerung in Salo- ■niki errichtet werden. Der Import deutscher Waren nach Palästina hat sich im Verhältnis zu dem Rückgang palästinensischen Gesamtimports nur sehr■ wenig vermindert. ln der Altstadt vonJerusalem wurde ein jüdischer Kaufmann von einem Araber überfallen} der ihm Vitriol ins Gesicht spritzte. Der Angreifer verübte gleich ■darauf auch ein Attentat gegen den Juden Chawiw Schochani, der leicht verletzt wurde. Der Attentäter wurde festgenommen.' , , Ende 198ß gab es in Palästina 208 jüdische land■ wirtschaftliche Kolonien mit, einer. Bevölkerung ,Von 105.060 Seelen. Somit befaßt sich ein Viertel der judi- ■sehen Bevölkerung Palästinas mit’ Landwirtschaft. In die Wohnungen von ׳ drei: jüdischen Familien in der Gemeinde Arbo re in der Bukowina wurden Bomben geschmuggelt undzur Explosiön gebracht. Die Wohnungen wurden zerstört, Menschenleben sind nicht zu beklagen. Die 15 jüdischen Familien der Gemeinde Jeben in einer furchtbaren Panik. Anläßlich der Wiedereröffnung der Universität und der übrigen Hochschulen in War schau-kam es zic jüd e n f ein dl'j che n Ausschreitungen, bei denen zahlreiche jüdische Studenten mißhandelt wurden. Das neue Polizeigericht in P.e ta c h •Tikwa hat seine Tätigkeit auf genommen. In Piekuti} Kreis Nowo-Minsk in Polen, ver■ <anstalteten Huligans aus den umliegenden Dörfern einen Pogrom; jüdische Läden wurden zerstört und ausgeraubt, in allen jüdischen Wohnungen wurden Fensterscheiben und Türen eingeschlagen, mehrere jüdische Einwohner wurden barbarisch mißhandelt. Keiner der Huligans wurde verhaftet. Die gesamte Judenschaft Städtchens flüchtete und ließ ihr gesamtes Hab und Gut unbeschützt zurück. % Die Partei der ungarischen P f eilkreuz- Jer hat ein neues Programm herausgegeben, in welchem sich die Partei bereits ganz klar als eine Fraktion der deutschen N. S. D. A. P. deklariert. * Der bayrische Unterricht sm inist er hat angeordnet, daß vom Schuljahr 1937!88 angefangen in den humanistischen Gymnasien kein hebr äis eher Sprachunterricht erteilt werden darf. ״Haarez“ meldet, daß der Sekretär der Palästina-Regierung, Max Nurok, der bekanntlieh Jude ist, zum Vizesekretär in T an g anyika ernannt worden ist. Nurok wird nach Palästina nicht wieder zurückkehren. % In der zweiten Hälfte August dieses Jahres soll in Wien der von der H arand-Bewe gun g einberufene ׳,K ongr eß g e g en Krie g, H aß und Not" ■stattfinden, wobei die Delegierten nicht von Vereinen entsendet werden, sondern das Mandat zur Teilnahme an dem Kongreß von je 1000 Landsleuten erhalten müssen. # Der Führer der antisemitischen Nationalistenpartei Südafrikas, Dr. J. M alan, hat im südafrikanischen Parlament einen formellen Antrag auf Eins ehränkung der jüdischen Einwanderung nach;Südafrika eingebrächt. Der Antrag fand einmütige Ablehnung. Der französische Minister für die Kolonien, Marius Moutet, erklärte in einer Pressekonferenz, die französische Regierung beabsichtige, die Ansiedlung verfolgter Juden in ihren Kolonien systematisch zu organisieren. Allerdings dürfe man sich diesbezüglich keinen übertriebenen Illusionen hingeben. Für die Ansiedlung kommen in Frage; Madagaskar, Neu-Kaledonien, Guyana und die Neu-Hebriden. i Seit einiger. Zeit treibt in Kopenhagen eine nazistische Bande groben Unfug. Vor kurzem brach sie in das von einem ‘ Hilfskomitee errichtete Emigrantenheim, ein, wühlte alles durch und stahl unwichtige Dokumente, jetzt ist dieselbe Bande in eine o rt hodo xe Synagoge eingebrochen> hat sämtliche Gegenstände zerstört und eine kostbare Bibel zerrissen. % Zu Beginn des Jahres 1985 hat es im S aarland etwa 4 5 0 0 J u d e n gegeben, die bis zum Ende 1985 auf ungefähr 2000 zurückgegangen waren. Am 1. März 1986 ־wohnten nur noch etwa 1000 Juden im Saarland, eine Zahl, die sich bis zum Ende des Jahres noch vermindert hat. Im ganzen Jahre 1986 gab es nicht eine einzige jüdische Trauung im Saarland. # Am Freitag, den 15. Jänner, fand'in Jerusalem die feierliche Amtseinführung des neuen asghkenasischen Oberrabbiners von Palästina, Doktor isaac Herzog, des früheren Oberrabbiners von Irland, statt. ׳ Seit Wiedereröffnung der wegen der blutigen antisemitischen Exzesse mehrere Wochen lang ge- •schlossen gewesenen polnischen Universitäten und Hochschulen dauern die Ueb er fälle auf jür ■dis che Studenten an. H. Gnii», II., Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. ® Näftäli Sternbuch צי׳ל! äpeift uns aus MofitreuX, wo der weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannte undaligemein hochgeachtete Herr Näftaii Sternbuch aus St. Gallen im Hause seines Schwiegersohnes, Herrn Rabbiner E. Botschko, wo er au Besuche Weilte, am Gienstag, dem 29. Tewes (12. Jänner), nach plötzlicher Erkrankung unerwartet rasch ver* schieden ist. Mit dem Dahingegängenen verliert' nicht nur die schweizerische Judenheit, sondern speziell auch die Agudas-Jisröel* Weltorganisation, zu deren Mitbegründern und eifrigsten Mitgliedern Näftali Stern* buch gehörte, eine aufopferungsvolle und beispielgebende Persönlichkeit von echter tiefer Religiosität und Vorbild* lieber Wohltätigkeit. Mit N. Sternbuch ist ein selbstbewußter, aufrechter Jude und edler Mensch voll leuchtender innerer Erhabenheit dähingegangen, eine in der Erscheinung wie im ganzen Wesen patriarchalische Gestalt, ein isch jor£ elokim und ein zaddik tomim im wahrsten Sinne des Wortes. ,הגונב•ד Leopold Mosbacher זצ״ל Trotzdem der Verklärte sich in Seiner äußersten Bescheidenheit ängstlich davor hütete, die führende Stelle einzunehmen, die ihm gebührt hätte, so ist doch die Trauer in allen jüdischen Kreisen diesseits und jenseits des Ozeans eine allgemeine. Wir Wiener ,waren immer im Zweifel, ob* er nicht mindestens ebenso ׳ 'uns gehörte als seiner ,Heimatgemeinde Frankfurt. Mit seiner Energie verband Leopold Mosbacher s. Z. 1. jene wunderbare, in seinem reinen Herzen herrsehende Milde, welche ihn unwiderstehlich machte. Und so war er auch für den Schiffschulkreis ein dankbares und wirksames Mitglied. Wir wußten, daß er, gesinnungsverwandt bis in die letzten Beziehungen des Lebens, nicht bloß ein Stück jüdischer Geschichte darstellt, sondern ein bewußter Fortpflanzer dieser Geschichte war. Jünger und Freund zugleich war er dem unvergeßlichen Rabbiner Samson Raphael Hirsch s. Z. 1. gewesen, Gefährte und Berater seines Nachfolgers, Rabbiner Dr. Salomon Breuer s. Z. 1. Der hervorstechendste Grundzug seines Wesens, jedem, der seinen Lebensweg kreuzte, etwas Liebes zu tun, etwas Freundliches zu erweisen, schuf ihm auch bei utis eine unabsehbare Reihe von, dankbaren Bewunderern. Den Waisen war er ein Vater, den Armen ein selbstloser, stiller Helfer. Als ihn das wachsende Alter etwas von der unermüdlichen Sorge für die geschäftliche Tätigkeit entlastete, waren es insbesondere zwei Aufgaben, die er sich gestellt hat: die Wiederbelebung vergangener Geschlechter und die 'mit wissenschaftlicher Genauigkeit'' geübte Fürsorge für die an Zeit und Minute gebundenen religiösen Vor- Schriften. Es ist keine Uebertreibung, wenn man sagt, daß die Tabellen für Gebetszeiten, für Beginn und Ende des Sabbaths, die Leopold Mosbacher erforscht und geprüft hat, sein Angedenken allüberall auf dem Erdenrund bei betenden Menschen stets wach erhalten werden. Und dabei erinnert man sich auch eines anderen Grundzuges seines Wesens: das ist die liebevollste Umkleidung aller Lebensgestaltungen, und insbesondere der Religion, mit einem Gewand vollendeter Schönheit. Seine-Beziehungen zur Ewigkeit sind und bleiben ein Hohelied der Harmonie. Aus Zagreb. Unter reger Beteiligung fand vorigen _ Schabbos in den Räumen der Aguda eine gut verlaufene Sijumfeier ׳statt. Der Schiuräozent, Herr Hermann Adler, beendete Masecht'o Schabbos, an der ziemlich lang, aber eingehend ^gelernt wurde. Herr .Techiel Weinberg fand schöne Worte für die Aufgaben und die Tätigkeit, der Agudas Jisroel. Namens der Jugendgruppe Senta richtete Herr־ Gelbstein geistvolle Diwre Thora an die Anwesenden. Schöne Semiros-Gesänge umrahmten die Feier, die in später Abenstünde‘harmonisch geschlossen wurde. ■arantw.»r1j1ra!11r Rußlandhilfe Am 17. d. fand im Hotel Stephanie die jährliche Delegiertenversammlung der Wiener Tempel- und QBethausvereine statt, die sich mit der P'essach-Aktion für unsere Brüder in Rußland befaßte. Die Sitzung eröffnete Herr Hofrat Dr. S. Fuchs, der die Herren Großrabbiner Friedmann-Sadagora und Oberrabbiner Dr. Taglicht als neueingetretene Mitglieder des Komitees für Rußlandhilf e, Herrn Rabbiner Dr. Rosenmann sowie die übrigen Herren Rabbiner und Vertreter von über 70 Bethäusern begrüßte. Herr Hof rat Df. Fuchs gedachte der steten und unermüdlichen Mitarbeit des heimgegangenen Oberrabbiners Dr. Feuchtwang und begrüßte weiters Herrn Rabbiner S. ■Fürst, den er zu seinem vor kurzem vollendeten 80. Geburtstag beglückwünschte. Herr Oberrabbiner Dr. Taglicht hielt hierauf eine zu Herzen gehende Ansprache. Herr!Rabbiner S. Fürst richtete einen eindringlichen Ruf an die Erschienenen und-an die Juden Wiens, sich der Aktion, die so vielen Gaonim und thoratreuen Juden zugute kommt und als religiöses Gebot anzusehen ist, anszuschließen und;über die Kräfte hinaus zu helfen. U a. interpretierte Herr Rabbiner Fürst in seiner meisterhaften Art den Midrasch Rabba: אמר משה בלשון שאמר אבא שירה הרימותי ידי אל ה׳ בו בלשון אני אומר שירה שנאמד אלקי אבי וארוממנהו, Als Mosche die Lobgesänge der Juden hörte, fürchtete er, daß der Jubel sich in Worten verlieren könnte, und so mahnte er אלקי אבי nach der Art unseres Vaters Abraham וארוממנהו, nach der Art von הרימותי ידי ויו׳ Lieder der Worte sind erst dann jüdisch und unserer Väter würdig, wenn sie in ein Lied der Tat auskiingen, עזי וזמרת יה ויחי לי לישועה Wenn השיית uns hilft, in eine bessere Lage als unsere Brüder versetzt zu sein, so ist es unsere Pflicht הקב׳ ה auch durch die Tat zu Auf sicht der עדת ישראל Schiff schul Vegetar11che;u. Diät-Küche Fisch-Spezialitäten Jausenstüberl GRETE STERN, |l# HERMINENGASSE NR. IQ Reichhaltiges Mittag* und Abendessen, geschmackvoll, gesund, vitamln^ich /׳* Endlich wieder Jaffa Orangen und Grapefrucht sind saftiger PALÄSTINENSISCH ES» WACHSTUM* danken, im Sinne von חרטומי ידי indem1 wir unseren Brüdern nicht bloß mit Worten, sondern durch Taten helfen. Es sprachen dann noch Herr Rabbiner Habermann in Vertretung des krankheitshalber nicht erschienenen Herrn Rabbiners Babad, Dr. Leo Landau* und Professor Dr. Max Eisler. *■ Das Komitee für Rußlandhüfe ersucht diejenigen, die auch heuer ihren Verwandten und Freunden in •Rußland Pess'ach-Senäungen zukommen lassen wollen, das Adressenmaterial wegen des heuer schon am 25. März beginnenden Pessachfestes ' r e e h'tz e i t i'g im “Büro״ für * ״Rußlandhilfe“, H., Leopoldsgasse 26, abzugeben. Die ״Betont-Nationalfen“ rühren sich Bei einer Sitzung der Landesführer der Vaterländisehen Front erklärte Bundeskanzler Schuschnigg, daß außerhalb der Vaterländischen Front eine politische Ein-, flußnahme in Oesterreich absolut nicht in Frage kommt. Trotzdem wurde soeben in Graz die Gründung des ״Ostmärkischen Volksvereines“, der organisatorisch die Betont-Nationalen zusammenfassen soll, erlaubt. Das Statut des neuen Verbandes stellt die ״Pflege und Förderung des deutschen Schaffens“ in den Vordergrund und macht es sich zur Aufgabe, den ״österreichischen Volkskörper mit gesundem deutsch-völkischen Geiste zu• erfüllen“. Der Verband basiert auf rein arischer Grundlage, Sein Hauptsitz ist in Graz, doch sollen schon in allernächster Zeit in sämtlichen Bundesländern Ortsgruppen eingerichtet werden. Dem Ausschuß, dessen Funktionäre aus dem ehemaligen großdeutschen Lager stammen, gehört auch der außerordentliche Gesandte und Minister Eduard Pflügl an. Agudas - Jisroel - Mädchengruppe Wien, Diesen Schabbos spricht Frl. Frieda Steinhof um halb 11 Uhr vormittags im Restaurant ״Wienea“. Personalnachrichten Eine verdiente Auszeichnung. Herr Daniel Bonyhadi in Salzburg, ein langjähriger Abonnent der ״Jüdischen Presse“, hat dieser Tage vom Bundespräsidenten die g o 1 d e n e V er d i e ü s tmedaille verliehen bekommen. Damit ist einem Mann eine Auszeichnung zuteil worden, der in den vordersten Reihen des glaubenstreuen Judentums steht und an exponierter Stelle für Thora und .Tiroh kämpft..Daniel BOnyhadi, selbst ein Talmid Chochom, entstammt einer weit und breit bekannten jüdischen Familie und hat insbesondere viel Sinn und Opferfreude für alle sozialen, humanitären und religiös-kulturellen jüdischen Institutionen an den Tag gelegt. Neben seinen vielen Freunden entbietet ihm auch die ״Jüdische Presse“ ihre Glückwünsche:עד מאה ועשרים שנה Auch im Tode vereint ... * Mit einem Sijum auf Mischnajos endeten anfangs dieser Woche die Schlauschim nach Reb Mosche Schreiber s. Z. 1. und Reb Chaim Karmel s. Z. 1. Die Sijumfeier vereinigte den verwaisten Freundeskreis dieser beiden Männer, die, seit frühester Jugendzeit engste Freunde, nun auch nebeneinander zur letzten Ruhe gebettet sind. Nach einem Leben von Thora und Awoda ist Reb Mosche Schreiber, tief betrauert von seiner Familie und unserer orthodoxen Gemeinschaft, eingegangen zu seinen Vätern Reb Joel Schreiber, Reb Schimon Sofer und Chassam Sofer s. Z. 1. Er vereinigte in seiner Person die besten Eigenschaften der aschkenesischen Frömmigkeit und des chassidischen Hislahawus. Daß der Gerer Rebbe und andere Gedauüm in seinem Hause wiederholt Gast* freundschaft genossen hatten, gehörte zu den größten Freuden seines Lebens. >' Reb Chaim Karmel s. Z. 1. war ein Edelmensch, , wie es in unserer Zeit wenige gibt, von tiefer Herzens* frömmigkeit beseelt, immer bereit, Nöte zu lindern, Seine ungewöhnliche Bescheidenheit verbot es ihm, je in die Oeffentlichkeit zu treten. In aller Stille wirkte er Gutes, woJ er konnte, ,־"׳/■•׳ חנוני•ד'"' V'