Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 4 (22.1.1937)
- Date
- 1937-01-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 JÜtKSUHE PRESSE Nf.* V. Neuer ntiisemiuscher VorstoB im pgMei Selm Schusses, Adv. Ä ü n i B e y Abdul Hadi, von der Rgi. Köffimissicu ^emommett, . Auni Bey Abdul־ Häöi, der bekanntlich Schon während der arahisehen Ünruhen im Jahre 1S29 einer der Führer der Aufständischen war und während der leisten Ünruhen den zentralen arabischen Streikausschuß geleitet hat nahm nicht allein einen radikalen Standpunkt ein, Sondern schlug gegenüber der Kommission auch einen intransigenten ׳ton an. Die Araber, sagte er, gestatten es nicht, daß die Juden nach Palästina einwandem. Die ״kategorische Forderung der Araber** sei es, daß alle Juden in Palästina, die noch nicht Bürger des Landes geworden sind, des Landes verwiesen werden. Als der Vorsitzende der Kommission, Lord Peel, den Vorschlag machte, allgemeine Verhandlungen zwisehen Arabern und Juden aufzunehmen, erwiderte Audi Bey Abdul Kadi, die Araber in Palästina könnten mit den Juden nicht verhandeln. Jamal el Hussein!, der Präsident der Paläsünensisch*Arabischen Partei (sogenannte Mufti-Partei), erklärte als Zeuge vor der Kgl. Kommission, daß die Araber das Palästina-Man da t als illegal betrachten. Fr widersprach sich selbst, als er gleich darauf behauptete, die Palästina-Regierung führe das Mandat nicht gerecht durch. Zum Schluß kündigte er an, daß die Araber sich aktiv gegen das Mandat wenden würden. In einer öffentlichen Sitzung der Kgl. Kommission erklärte der arabische Bürgermeister von Jerusalem, Dr, Khaldi, die,Unruhen seien deswegen aüsgebrochen, weil die Araber däs Vertrauen zu England verloren haben. Die britische Administration tue nichts zur Entwicklung des Landes gemäß den arabischen Bestrebungen. Hassan Sidky Dajani, der während des arabischen Generalstreiks Sekretär des Streikkomitees war, versuchte, die Kommission, davon zu Überzeugen, daß die Juden nicht in friedlicher Absicht nach Palästina kämen. Kgl. Kommission hat Vernehmungen abge* , schlossen Die Kgl. Kommission hat die Vernehmungen in ihrer Sitzung am Montag, 18. Jänner, abgeschlossen. Die Rückreise der Mitglieder, der Kommission nach England erfolgt am Sonntag, den 24. Jänner, über Aegypten. Zurückweisung einer Lüge Gleich nachdem bekannt wurde, daß der Mufti in seiner Aussage vor der Kgl. Kommission sich nicht entblödet hat, die Fabel vom geplanten Tempelbau an ,Stelle der Omarmoschee zu erzählen, hat die Exekutive der Agudas-Jisroel-Weltorg;ariisat i o n'.in London eine Erklärung an die Kgl. Kommission gerichtet, in der die Behauptung des Mufti als bös- ׳willige und sinnlose Erfindung gebrandmarkt wird. Der Landesrabbiner von Rumänien, Senator Doktor I. Niemirower, hat, als er von der Aussage des Mufti erfuhr, sofort an die Kgl. Kommission telegraphiert, er habe niemals an den Großmufti irgend ein Schreiben gerichtet, habe sich auch niemals über deh Wiederaufbau des-Salomonischen Tempels geäußert. Anläßlich der Debatte über den Voranschlag des Justizministeriums wurden, zum erstenmal in der Geschichte des polnischen Sejm, Sondergesetze für die Juden und der Ausschluß der Juden vom Militär* dienst gefördert. Der Abgeordnete B a k 0 1, der diese Forderungen erhob, erklärte, Gleichheit vor dem Gesetz sei eine itti Zeitalter der französischen Revolution entstandene gefährliche Illusion. Es seien für die Juden hesondere Gesetze notwendig, die ihrer Mentalität angepaßt sein müßten. Obwohl in dem gegenwärtigen Sejm im allgemeinen eine ausgesprochen judenfeindliche Stimmung herrscht, machten die Ausführungen des Abgeordneten Bakol in ihrem krassen Radikalismus doch einen peinlichen Eindruck auf einen Teil des Hauses, so daß der nichtjüdische Abgeordnete Jabionski sich veranlaßt sah, gegen die maßlosen Forderungen Bakols Einspruch zu erheben und zu erklären, daß es in Polen ein Recht und ein Gesetz für alle geben müsse. Von jüdischer Seite ergriff in der Debatte der agudistische Abgeordnete M i n z be r g das Wort; Er wies auf die zahllosen Prozesse hin, die in letzter Zeit gegen Juden wegen angeblicher Beleidigung des polnischen Volkes inszeniert werden, und erwähnte als bezeichnendes Beispiel dafür, wie es zu solchen Beschuldigungen kommt, den bekannten Fall, in dem ein betrunkener Pole einen Juden wegen Beleidigung des polnischen Volkes angezeigt hatte und es sich nachher heraÜsstellte, daß der Beschuldigte taubstumm ■war. Minzberg sprach das Entsetzen darüber aus, daß fast jeder der Deputierten, die in der Debatte das Wort ergriffen, es für seine Pflicht gehalten hat, von der Sejmtribüne־ herab gegen die jüdische Bevölkerung zu hetzen, dies-in einer Zeit, wo die Juden unter einem gefährlichen Druck von Terror im ganzen Lande leben. Man gewinnt aus den Reden den Eindruck, als wären die Juden gar nicht mehr polnische Staatsbürger und' als ob es sich nur noch darum handeln könne, wieviel Juden man in die'״Kolonien“ transportieren und wann das geschehen könne. No ch aber, rief Minzberg, sind wir. Juden Bürger des polnischen Staates; als Vertreter der jüdischen Bevölkerung fordere ich nicht allein Schutz ihres.Lebens und Gutes, sondern ich fordere auch Schutz der jüdischen wirtschaftlichen Positionen und das Recht der Juden auf Arbeit. Zum Ministerpräsidenten gewendet, sagte Minzberg: Sie, Herr Premier, sind der Mensch, der die Laga beherrschen kann, ׳wenn er will. Wir fordern, daß die Unruhen aufhören. Ich bitte um eine solche Zusage seitens des Premiers. In der Sitzung des Budgetausschusses des polnisehen Sejm am Donnerstag, 14. Jänner, ergriff der Ministerpräsident, General Slawoj Skladko wski, das Wort, um eine scharfe Warnung an die Führer der Nätionaldemokraten im Hinblick auf deren auch für den Staat gefährlich werdende antijüdische Hetze und Arrangement fortwährender Ueberfälle auf Juden in verschiedenen Teilen des Landes zu richten. Ministerpräsident Skladkowski erklärte in seiner . Eigenschaft; als Innenminister, er w.erfie. in Zukunft alle jene Elemente nach dem. Konzentrationslager verschicken, welche die öffentliche Ruhe und Ordnung gefährden und das Land in Anarchie stürzen. Der Ministerpräsident bezeichnete dabei direkt die nationaldemokratische Partei als die Urheberin der letzten antisemitischen Ausbreitungen. Bezüglich des Umfanges der antisemitischen Ausschreitungen konstatierte der Minister- Präsident, daß sich in der zweiten Hälfte des verflossenen Jahres allein auf dem Gebiete der Wojwodschaft Bialystok insgesamt 348 Fälle ereigneten. Die Ankündigung des Premiers hat im Sejm allgemeines Aufsehen erregt. Im Budgetausschuß des ■Sejm ergriff auch der Justizaninister Gra.bowski das Wort, um dem Ein Schnupfen dauert 9 Tage, sagt man. Welch eine unangenehme Zeit! Sie sind mißmutig und verdrossen. Ihre Tagesarbeit;leidet unter Ihrer körperlichen Indisposition. Setzen Sie sich solchen Unannehmlichkeiten nicht aus. Für Ihre Gesundheit ist Abhärtung geboten durch regelmäßige ׳Körpermassage mit dem Alpa-Franzbranntwein. jüdischen Deputierten Minzberg zu ahtWörteh. Minister Gfäböwski gab zu, daß außerordentlich viele Prozesse gegen־ Judeft wegeö angeblicher ,,,Beleidigung des poiuisehen Volkes1‘ die Gerichte beschäftigen und daß in einem Falle es sich herausstellte, daß der denunzierte Jude taubstumm war und also keine Beleidigungen Ausstößen I konnte. Ich Weiß nur nicht, sagte der Minister, ob die große Zahl solcher Prozesse Wirklich berechtigt ist oder ob es sich in der Hauptsache um falsche Beschuldigungen handelt. Jedenfalls werde ich die Staatsanwälte anweisen,־ jeden besonderen Fall einer solchen Anzeige gründlich zu prüfen. In jüdischen parlamentarischen Kreisen hat es peinlich berührt und zu erregten Kommentaren Anlaß gegeben, daß Justizminister Grabowski in seiner Antwort an die Debatteredner die judenfeindlichen Aeußerungen des Abgeordneten Bakol mit keinem Wort zurückwies. Da* gegen‘ hat der Berichterstatter für das Budget des Justizministeriums, Sioda, erklärt, daß Ausnahmegesetze in Polen unmöglich seien. ־ Schwenkung nach links? Die vom Allmächtigen selbst geschmiedeten Ketten, die die Agudas-Jisföel-Weltorganisation an die Thora und deren Repräsentanten binden, und der gesunde Nährboden, der dieser Organisation seine Kräfte zuführt, erlauben auch eine offene Kritik, wenn sie sich mitunter erforderlieh zeigt, Und eine offene Kritik erfordert das lieber-' einkommen, das unlängst in Frankfurt ä. M. zwischen, der dortigen Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel und der sogenannten ״Arbeitsgemein- Schaft für Kinder- und Jugertdalijäh“ getroffen wurde. Dieses Uebereinkommen sieht eine Z u s a m m.e na r b e i t der beiden Körperschaften dergestalt vor, daß in Zukunft auch die agudistische Jugendalijah Von der ״Arbeitsgemeinschaft“ betreut werden' . soll, wobei der Agudas Jisroel allerdings vollkommene Autonomie in allen religiösen und Erziehungsfragen für ihre eigene Jugendalijah, ebenso in bezug auf die Unterbringung ihrer. Jugendlichen in Erez Jisroel, zugesichert‘ wurde. Andererseits gibt die Aguda ihre eigenen Sammlungen für Jugendalijah auf, um nun Spenden für die ״Arbeitsgemeinschaft“ zu werben, wobei ihr allerdings wieder eingeräumt wurde, daß Spenden, die •den Vermerk ״Für agudistische Jugendalijah“ tragen, ausschließlich für diese Zwecke verwendet werden sollen. Leider besagt die offizielle Verlautbarung des Verträges — den wir, gelinde gesagt, als einen schweren Fehlschlag zu bezeichnen uns erkühnen— nichts darüber, welche Gewähr und Kontrolle der Agudas Jisroel für die unter keinen Umständen zu verletzenden Kautelen religiöser Natur gegeben wurde. Leiaer verschweigt uns die Verlautbarung auch, ob vor Abschluß des Uebereinkommens die Zustimmung des Rabbinisehen Rates eingeholt worden ist. Wie dem aber auch immer sei, wir befürchten eine Verschiebung der Grenzen, die uns bisher jede Zusammenarbeit mit a- und antireligiösen Körperschaften verboten haben. Wir fürchten uns vor dem Eindruck einer ״Schwenkung nach links“, die uns bestimmt’ von links keine Freunde, sicher aber von rechts nur Feinde bringen wird. Mag das Für und Wider noch so gründlich erwogen worden sein — der Möglichkeit, durch bewußte Ent- Stellung der Tatsachen seitens unserer Gegner die agudistische Idee zu verwässern, wie auch der.׳ möglichen und zu gewärtigenden Verwirrung in;den Köpfen unserer Jugend — nicht nur der von der Jugendalijah betreuten — ist nicht Rechnung getragen worden. Weil das aber in allen Handlungen agudistischer Führer und Gremien unbedingt notwendig ist, muß vor solchen Verträgen gewarnt werden. Gewarnt im Interesse der Reinhaltung unseres Ideals und im Interesse der Erkaltung unserer Jugend — wenn wir auch letzten Endes die Persönlichkeiten der agudistischen Unter- Zeichner des Uebereinkommens mit der ״Arbeitsgemeinschaft für Jugendalijah“ als Bürgschaft für die Unantastbarkeit unserer Prinzipien! — Ausfluß g־ttlicher Lehre — betrachten wollen. | FEUILLETON ■ (Fortsetzung) Die Frau Herzogin bekam niemand!zu sehen. Der Herzog verkehrte wie sonst allein bei!Hofe, nahm an dem Empfang, an allen Festlichkeiten ,und Feierlichkeiten allein Anteil. Es war auch jeder Hofmann diskret genug, um den! Herzog nicht darüber zu befragen. Er behandelte die ihm als Gattin angetrante Greisin mit aller Höflichkeit und Zuvorkommenheit, so sehr auch der Abstand der Jahre, der Erziehung und des Bildungsgrades sich in empfindlicher Weise geltend machte. Ein Verlangen, an den Hof zu kommen, hatte sie nicht, sie lebte sich leicht in das neue Leben ein. Wenn ihr Gatte nach Hause kam ,und von! den herrlichen Festen erzählte, denen er im königlichen• Schloß beigewohnt hatte, so' rang sich manchmal ein Seufzer aus ihrer Brust, den der besorgte Gatte in den ersten Tagen ihres Zusammenlebens falsch deutete, bis es seiner sanftmütigen Hingebung gelang, die Quelle zu entdecken, aus welcher dieser Schmerz floß. Sie gestand ihm auf sein Befragen, daß bei seiner Aufmerksamkeit, Zuvorkommenheit und Liebenswürdigkeit es sie wundere, daß er ihr noch nie ein Stück Torte, Konfitüren oder irgend einen anderen von den Leckerbissen mitgebracht habe, welche die königliche Tafel zieren. Seitdem besuchte er keines der Hoffeste, ohne diesem Wink zu entsprechen. Er steckte irgend etwas an der Tafel m sich, sei es piue kandierte Frucht, Konfekt oder irgend etwas ahdefes, was der zahnlose Mund keiner Ehehälfte genießen konnte, und seitdem hatte die neue alte Herzogin keinen unerfüllten Wunsch, der einen Schatten, auf ihr herrliches Leben geworfen hätte.; Bei einer Empfangsfeierlichkeit׳ die. etwa . sehn Tage nach der Hochzeit stattfand, erkundigte sich der König in sehr verbindlicher Form in Gegenwart anderer Würdenträger des Landes bei dem jungen Ehemann nach seinem und der Frau Herzogin Befinden, Selbstredend erhielt er die Versicherung des höchsten Glückes, wie es von einem so jung Vermählten in den ersten Tagen der Flitterwochen nicht anders zu erwarten war. Vier Wochen' mochten auf diese Weise ins Land gegangen sein. Don Izchak Abarbanel war seit jener Beratung nicht mehr beim •König zur Audienz befohlen worden. Dieser suchte ,seitdem Tag für Tag nach einer passenden Gelegenheit, seinem jüdischen Ratgeber das Glück des von ihm zusammengebrachten Paares so recht unabweisbar vor Augen zu führen und ihm auf diese Weise das Eingeständnis seines Irrtums abzuringen. Die Gelegenheit hatte sich aber immer noch nicht finden wollen. Da er seiner Sache sicher war, so hatte der König auch damit keine besondere Eile. Da trat ein Ereignis ein, das auf die ganze Entwicklung der Angelegenheit von bedeutsamen Folgen sein sollte. Eine kleine, aus zehn Herren bestehende Gesellschaft, unter der sich auch der Herzog befand, war eines Tages zur königlichen Tafel geladen. Es waren Prinzen, hohe Kirchenfürsten, Generäle, kurz, die höchsten Spitzen der Gesellschaft, die sich hier zusammenfanden. Der König hatte eine kostbare, •mit den seltensten ׳Edelsteinen besetzte Tabatiere von ganz ungeheurem Wert mitgebracht, die er seinen Gästen nach beendigter Tafel zeigen wollte. Doch siehe da, er konnte sie nicht finden. Bestürzt teilte er auf Befragen seinen erlauchten Gästen seinen Verlust mit; alle halfen nach dem teuren1 Kleinod suchen, doch ohne ■Erfolg, Ein jugendlicher Prinz machte den Vorschlag, daß jeder die Taschen seines Nachbarn nach dem vermißten Stück durchsuchen sollte, ein Vorschlag, der auch von allen angenommen wurde, mit Ausnahme des Herzogs von Braganza, Dieser erklärte mit aller Entschiedehheit, daß er sich piemals einer Visitation unterziehen lasse, ja, daß er jeden niederschießen werde, der ihn auf diese Weise zu verdächtigen wage, Mm war hei dem liebenswürdigen, höfischen Mann der Etikette diesen schroffen Ton gar nicht gewöhnt und der Kommentar, den sich jeder einzelne für sich dazu machte, war nicht sehr schmeichelhafter Art für' den Herzog. Der König selbst fand diese entschiedene Weige-, rung auffallend, aber er war ein viel zu aufmerksamer Wirt, als daß er seine Herzensmeinung auch nur durch eine Miene verraten hätte. Er lenkte im Gegenteil geflissentlich die Aufmerksamkeit seiner Gäste von dem unerquicklichen Gegenstand so vollständig ab, daß, als sich die Gesellschaft eine Stunde später trennte, der ganze Zwischenfall vollständig vergessen schien, obwohl jeder für sich noch sehr wohl daran dachte. Am meisten beschäftigte die Sache den König selber, und zwar nicht so sehr der Verlust der Tabatiere, als das eigentümliche Verhalten des Herzogs. So sehr er sich auch anfänglich dagegen sträubte; so gewannen doch das Mistrauen und der Argwohn in seinem Herzen endlich die Oberhand, welche es ihm nach und nach ganz plausibel erscheinen ließen, daß der Herzog den teuren ׳Schmuck entwendet habe, Es brauchte sich dabei nicht um einen gemeinen Diebstahl zu handeln. Der Herzog konnte bei dieser Tat seine ganz bestimmten Absichten haben, die mit den Absichten eines Diebes nichts gemein haben. Der König hatte den Herzog zu einer so undenkbaren Ehe' genötigt. Vier Wochen waren seitdem verstrichen! und er ,hatte es absichtlich vermieden, dem Opfer seiner Laune auch nur Gelegenheit zu geben, sich unter vier Augen mit ihm auszusprechen. Sollte der Herzog die ׳£at begangen haben, um dadurch auf irgend welche Weise eine solche Gelegenheit herbeizuführen? Zwei Tage lang beschäftigten ihn diese und ähnliehe Gedanken. Dabei suchte er aber doch angelegentlich nach der vermißten Tabatiere, die er denn richtig am dritten Tag in einem Rock fand, den er bei seinem Festmahl anlegen wollte, ihn aber füglich doch mit einem anderen vertauscht hatte. (Fortsetzung folgt )