Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 4 (22.1.1937)
- Date
- 1937-01-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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steite 4. Rabbiner Wölf S. Jacobsah: Agudis miis Den jüngsten ,iAgüdistisöhen Mitteihingen“ der Bratislavaer Jugendgrüppe, die allmonatlich erscheinen und die Tendenz der Verbreitung agudistischer Ideologie,?verfolgen, entnehmen wir folgenden Artikel Rabbiner Jacobsons, den er der Gruppe aüf ihr Verlangen zur Verfügung gestellt hat. Es ist etwas Merkwürdiges um Ägudas Jisröel und den׳ Agüdismua; die agudistische Bewegung ist bald drei Jahrzehnte alt und die agudistische Idee noch viel äiter — und doch diskutieren wir noch immer über den Agudismus, wie ich glaube, aus Mangel an Agudismus! Fragen wir einen jungen Agudisten der Slowakei, etwa aus Bratislava, nach dem Wesen des Agudismus, so wird er uns antworten: die Erziehung und Heranbildung des jungen Geschlechts zu einem Dor deo, zu wissenden, vom Lernen erfüllten, ,für das Lernen erglühten Menschen! . Fragen wir ein Mitglied unserer Poale-Aguda- Organisation, etwa aus Lodz, nach dem Ziel des Agudismus, so wird er uns, antworten: die Durchdringung des jüdischen Lebens mit dem Joscher-Ideal der Thora, die Ausmerzung aller Ausbeutung der Besitzlosen durch die Besitzenden! ״. , Fragen wir einen jungen deutschen Agudisten, der abgeschnitteh ist von allen Lebensmöglicßkeiten und Zukunftshoffnungen in seinem Geburtsland, so antwortet er uns: Agudismus bedeutet die Bereitstellung des Heiligen Landes für. einen, Aufbau ,im Geiste der Thora, Schaffung von Existenzmöglichkeiten für . tausende Entwurzeiter! Fragen wir irgend einen besorgten Bal-ßos aus der Bukowina, so. liegt für ihn die Bedeutung dtes Agudismus in der Schaffung von Beth-Jakob-Schulen, die die Töchter des Landes vor der Umweltskultur — lies: Unkultur! — schützen und bewahren! Fragen wir irgend einen nach S ü d <a f r i k a oder nach Skandinavien verschlagenen Gesinnungsgenossen, dann wird er die Einrichtung von koscheren Minjonim, von Mikwoaus als Ziel.־ des Agudismus bezeichnen. Der Ungar wird uns antworten: die Eihhämmerang des orthodoxen Organisationsgedankens in alle Gemüter;. der polnische Agudist: die Eroberung der Gemeindestuben; der in New York lebende Gesinnungsgenösse, der die Zerrissenheit im Lager der Gesetzestreuen dort sieht: die Weckung des Klall-Bewußtseins vor allem! Und so wird Antwort auf Antwort lauten, jede wird unbewußt die Nöte und Sehnsüchte des Sprechers bloßlegen, in jeder Antwort wird eine halbe Wahrheit liegen! Die ganze Wahrheit aber, die wird den Agudismus erkennen, losgelöst von Ort und Land und , eigenem Bedürfen. Sie wird jeder Antwort d i e Antwort entgegenhalten und uns belehren: Das Wesen des Agudismus erfassen bedeutet: die jüdische Not begreifen und ihr den Willen gegenüberstellen:,überall teilzunehmen an der Stillung dieser Not, auch vveiin sie nicht die Not des eigenen Kreises -ist. Agudismus bedeutet die Ueberwindung des Egoismus — auch des ״heiligen Egoismus“ — durch die große gesammelte Kraft des orthodoxen jüdischen Volkes! Die Wahlen in die orth. isr. Kultusgemeinde Bratislava. Dieser Tage wurde bereits an sämtliche Wähler der orth. isr. Kultusgemeinde in Bratislava die Wahlliste und sonstige Instruktionen für die am nächsten Sonntag, den 24. Jänner, stattfindenden Wahlen versendet. Gewählt werden 16 neue Mitglieder in die Repräsentanz, die nach den neuen Statuten 49 zählen wird, aus deren Reihen dann 7 Mitglieder in den Vorstand von der Repräsentanz selbst gewählt werden. Erfreulicherweise ist vorläufig von der sonst übliehen Wahlagitation nichts zu merken. Es ist zu hoffen, daß die Wahl einen würdigen Verlauf nehmen wird. Jüdisches Wöchnerinuenheim in Bratislava Von zuständiger Stelle erfahren wir, daß 'sich die agile Leitung,des Vereines ״Marpe L0nefesch“ mit dem erhabenen Plane beschäftigt, ein jüdisches W ö c hner\nnenheim in Bratislava zu errichten. Der nötige Baugrund wurde bereits gegenüber dem Staatskrankenhause erworben. Die־ Herren der Leitung, A. Goldstein, H. Kästner, A. Kohn und S. Rosenbaum, sind nun daran, teils aus eigenen Mitteln, teils durch Spenden und Anleihen verständnisvoller Männer und Körperschaften. , den erforderlichen Baubetrag herbeizuschaffen. Der Verein ״Marpe Lanefesch“, dessen Aufgabe seit vielen Jahren darin besteht, die jüdischen Kranken sämtlicher bürgerliehen Spitäler Bratislavas mit koscherer Kost zu versorgen, wird sich durch diese neue Institution, um der sie unsere Gemeinde bereichert, einen besonders verdienstvollen Namen erwerben. Es braucht nicht erst darauf hingewiesen zu werden, daß es Pflicht jedes Verständnisvollen jüdischen Menschen ist, dieses schöne ׳ religiössoziale Werk nach Kräften zu fördern. Generalversammlung bei der ״Mewakscjie Thora“ in Bratislava Sonntag, den 11. ds., hielt die Chewra ״Mewaksehe Thora“ ihre XXI. ordentliche Generalver- Sammlung, verbunden mit der Neuwahl ihrer Funktionäre, ab. Präses Ernst Schay begrüßte die Anwesenden und erstattete den Tätigkeitsbericht über das verflossene Arbeitsjahr, Mit Befriedigung konnte er den Aufschwung der Chewra verzeichnen, der sich besonders in der zahlreichen Teilnehmerschaft an den Schiurim zeigt. Besonders warmen Dank entbot der Redner dem Vereinsrabbiner Das Sekretariat der orthodox-israelitischen Gemeindq in KoSice ersucht uns um Veröffentlichung folgender Notiz: Herr Rabbiner Jakob Hübscher, Berlin, der aus Deutschland emigrierte, hat im Wege der Koäicer orth.- isr׳ Gemeinde an die Gemeinden und Chewra Kadischa־־ Vereine Exemplare seines Werkes; ״A kaddis-ima ßrtelme, jelentösSge, eßlzata“ versendet. Da viele Körperschaften׳ weder den Gegenwert überwiesen noch das Werk zurückerstattet haben, wird höfliehst ersucht, dies jetzt nachzuholen, Gelder und Buchsendungen sind an die Adresse der Gemeinde: Koäice, Zvonärska ul. 23, zu richten. . JtDlSCflfe *KESSE ffr. 4. Sal. Ünsdorfer. Ueber Vorschlag des Präses Schay wurden die Herren Rabb. S. B. Schreiber, Heinrich Böck, Bdla Kästner und Samuel Weiüreb, fine Brak, zu fihrehmitgliedern ernannt. Die Neuwahl des Vorstandes brachte folgendes Ergebhis: Präses Ernst Schay, Vizepräsident E. Treühaft, Kontrollor L. Kohn, Kassier W. Grünsfeld, Schriftführer E. Kohn und Bibliothekar E. Reisher. E. K. flnnuskfl Bonyhddl AlexondM Bentfeld ienec , HovdMesto n.V. > .Trnavä Vhfi 0 b te RisaRaMnoitith Moritz weiß Wien M, Hollandstraße Bratislava, Laurinskä 28 Verlobte Gratulation unterbleibt Arnold Kämpfner ein Fünfziger Herr Aharon Juda (Arnold) Kämpf ne r in Bratislava begeht dieser Tage die 60. Wiederkehr seines Wiegenfestes. Wenn Herr Kämpfner in seinem schlichten Charakter diesen Anlaß nicht zur Feier benutzt, so ist es uns doch ein Bedürfnis, bei diesem Anlaß wenigstens in kürzen Zügen die Persönlichkeit dieses Mannes und seine Leistungen für die Allgemeinheit zu würdigen. Durch den beispielgebenden .Fleiß, mit dem sich Herr Kämpfner in seiner Jugend in den hervorragendsten Jeschiwos dem Limud Hathora widmete, und seinen Scharf-,׳ sinn hat er den Rang eines hervorragenden Talmid Chochoms erworben, wie er in den Schichten der im. Ge- , schäftsieben stehenden Bäale Batim weit und breit zu suchen ist. Er zählt heute :zu den angesehensten und geachtetsten Großkaufleuten Bratislavas und. der Slowakei., Als großer Talmid Cochom widmet, sich Herr Kämpfner in der Klall-Arbeit verständlicherweise vornehmlich dem Limud Hathora und den ihrri dienenden Institutionen, denen er eine starke Stütze ist. Hervorzuheben ist seine Tätigkeit als Vorsteher' der ״Jessode Hathora“, für die er unendlich viel geopfert hat. Seine Tätigkeit als Vorsteher der Kultusgemeinde bewegt sich ebenfalls auf diesem Gebiete, innerhalb dieser altehrwürdigen Gemeinde für das ,Wohl und’ die Vorwärtsentwicklung des Thorä-Studiums zu sorgen. Darin erschöpft sich jedoch die Leistung des Herrn ' Kämpfner nicht. Er ist leitendes Mitglied fast aller jüdisehen Wohlfahrtsinstitutionen Bratislavas. Er bringt stets warmes Verständnis jeder guten jüdischen Sache entgegen . und es ist deshalb nicht verwunderlich, daß der Jubilar die Achtung und Wertschätzung aller jüdischen Kreise genießt. Es sei dem Jubilar gegönnt, עד מאה ועדרים שנה für Thora und Judentum zu wirken und seine Kinder, denen er trotz seiner vielseitigen Inanspruchnahme mit den Dingen des Klalls ein guter und ,verständnisvoller ■ Vater ist: an Seite seiner Gattin zu aufrechten wahren Jehudim in seinem und unserem Sinne zu erziehen. HERR und FRAU NATHAN FBliSFNÖtJRG, WIEN, laden höfi. alle Verwandten, Freunde und Bekannten. zur .בר מצוד ihres Sohnes בנימין זאב welche אי׳ה am שבה 6׳ ימת den 30. Jänner d. J., um 1/28 Uhr früh, dm Beth Hamidrasch ,,Ez Chajim", 11., Große Schiff׳* gasse 8, stattfindet. Droschoh: 4 Uhr nachmittags im Restaurant ״Wienea“. Der ״Schomre Thora“-Verein in Trnava gratuliert herzlichst seinem langjährigen verdienstvollen Mitglied, Herrn Alexander BERNFELD anläßlich seiner Verlobung init Frl. Anny Bonyhadi, Senec. Die Agudäs-Jisroel-Jugendgrüppe, Trnavä» gratuliert herzl. ihrem verdienstvollen langjährigen Präses, . Herrn Alexander BERNFELD anläßlich seiner Verlobung mit Frl. Anny Bonyhadi, Senec.. Juwelen, Uhren, Gold- und öiioerwaren, ins- Mit Mita fvlffMlPfMIl besondere כלי קודש, Sederschüssel, Menoras, 1111111« WUillllliy Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II, TabOfUfraO® 14 •כשר: *כשר RESTAURANT UND SELCH(0AREN> Unter Aufsicht der Adas Jisroel (Schiffschul) rn A TjAKAI* SCHIFF AMTSGASSE 10 ■*-**£*- JixXAtraJt (Ecke Franz-Hochedlinger-Gasse) Telephon A-4P-1-32 Seichwaren aus der Fabrik׳!. EISEN. Bier- und Weinausschank. Lokalitäten für Sudes, Bar-Mizwos und Hochzeiten Rasiere dich ohne Messer mit dem B. Salamon Gelley s. z. 1. Einen großen und herben Verlust hat die To pol- Öanyer Gemeinde erlitten. Am vergangenen Schabbos ist der weit über Topolöany hinaus bekannte und verehrte Herr Salomon Gelley s. Z. 1. verschieden. Was der Verewigte seiner Gemeinde bedeutete, kann nur der ermessen, der Gelegenheit hatte, sein Wirken und •Handeln aus der nächsten Nähe mitanzusehen. Als der große und als solcher‘ geschätzte Talmid Chochom hat er die Kehiloh zum Bollwerk der . Orthodoxie und Thoratreue ausgebaut. Ein volles Jahrzehnt stand er an der Spitze der altehrwürdigen Gemeinde. Zahlreich sind die Institutionen, die der Verblichene in dieser Zeit ins Leben rief. Seine Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe kannten keine Grenzen. Unbeschreiblich war sein ״Cheschkas Hathora״, ,dem er sein immenses Thorawissen zu verdanken hatte. Schon in seinen Jugendjahren fiel er durch seinen Scharfsinn und seinen nicht erlahmenden Fleiß auf. Doch auch in seinen älteren Jahren fand er, trotz seiner vielseitigen Beschäftigung, noch Zeit genug, an seiner eigenen Ver: vollkommnung zu arbeiten und sein Bestes dem Gemeinwohle zu widmen. Er war ein würdiger Schwiegersohn des bekannten Topolüanyer Rosch Bes Din Rabbi Awrohom Prager s. Z. 1. Bei der Lewajoh, an der sich die ganze Judenschaft;der Gemeinde beteiligte, sprachen nebst den Familienängehörigen des Heimgegangenen Oberrabbiner Weiß und Rabbiner Haberfeld. In herzerschütternden Worten schiläerten sie das Charakterbild dieses‘großen Menschen ת:צב־ה Ein tödlicher Unfall in. einem Mukacer Bes Hakneses Vergangenen Donnerstag ist in einem Mukaöer Bes Hakneses der Weinhändler Isak Ackermann der Tat eines schwerkranken Menschen zum Opfer gefallen. D. G-ttesmann, ein 33jähriger schwerleidender junger Mann, ist in den Mukaöer Gassen eine bekannte Figur, der sich oft in dem Bes Hakneses in der Masarykgasse herumzutreiben pflegt. Als er sich nun vorigen Donnerstag wieder hier befand, sprang er plötzlich auf und warf ein beim Ofen liegendes Scheit Holz an den Kopf des I. Ackermann, der auf der Stelle blutüberströmt niedersank und in eine Bewußtlosigkeit verfiel, von der er nicht mehr erwachte. Ackermann hinterläßt sechs unversorgte Kinder. Der geisteskranke Täter wurde verhaftet. Die Tat hat die Judenschaft Mukaöevos in große Bestürzung versetzt. Frau Wwe. Rabb. Pinchas Breuer s. Z. 1. gibt die mueeSffMu^. eines FISCHGESCHÄFTES ihres Schwiegersohnes ERNU SCHWARZ K/ien,ZMä^asse■ 6 bekannt und ersucht alle Freunde und Bekannten um zahlreichen Zuspruch. Residenz-Atelier für moderne Photographie I, Fleisch ma rkt 1, Tel. R-29-2-80 1 Bild und 4 Karten von S 15.׳— I Die besten J Eisen-Wurst-und Selchwaren 3mal täglich frisch bei t HAGEL, Wien ll, Praterstr. 33 Unter Aufsicht des Rabbinats der Adas׳Jisroel׳Schiffschul J glich. Rasierpulver Langerin es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 Paket, zirka Ein halbes Kilogramm, S 1.40. — Zu haben bei Philipp Langer, Friseur, II, Franz-Hochedlinger-Gasse 25 Konkurs Bei der Ni t r a e r o r t h. isr. Kultusgemeinde ist die vacante Stelle eines?"שו״ב רש ,*er ein ירא שמים מרבים und ein vorzüglicher בעל תפלה ובעל קורא sein muß, zu besetzen. ־— Reflektanten wollen ihre Ge- ’ suche mit Abschrift ihrer קבלות, nebst Angabe ihres Alters,; Familienstandes, Staatszugehörigkeit und bisherigen Wirkensan den gefertigten Vorstand einsenden. Gehalt laut Uebereinkommen. Zum Probevortrag werden nur die Berufenen zugelassen und Reisespesen werden nur , dem Akzeptierten vergütet. ״Nitra, im Tewes 5697. י . * Der Vorstand der Nitraer orth. isr. Kultusgemeinde. Kommis in Glas- und Geschirrhandlüng, unter 18 Jahren, fromm, in der Provinz gegen Gehalt und Kost g e s u c h t. Offerte zu richten an ״Schomre Schabbos", Bratislava, Postfach 140, unter ״Ehrlich“. U דף יוסי יומית משנה Kalendarium Tag 1 1 ז-הים נגעים w רי משנה פרק Freitag 10 22 קי א א Samstag 11 23 קיא ב " ם׳ בשלח« שבח שירה Sonntag 12 24 קיב נ " Montag 13 25 קיג ד מ Dienstag 14 26 קיד ה ,, Mittwoch 15 27 קמו ו " חמשה עשר בשבט Donnerst. 16 28 קטו א ב Freitag 17 29 .קין ב » Samstag 18 30 יקית ג " פ* יתרו <סוף זמן'קדוש לבנה (שכט: Dienstag, den 26. Jänner Gebetzeiten פ׳ יתרו WIEN BRATISLAVA Uhr Min. Uhr i! Min, K 20 6 20 הנחת תפילין בשעת הדחק . . ... . , 9 00 9 OU סוף זמן קריאת שמע של שהדיח ..... 4 40 4 30 7 10 7 30 9 30 9 30 3 30 3 30 5 30 5 i!.20 מעריג גמוצשיק ....... ö 40 6 i! 30 3ח1ל: שחרית? . . .. 4 45 5 i! (0 Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Türki (für eine• Arbeitsgemeinschaft), verantwortlicher Redakteur; ׳ Karl Richterr beide Wien, II., Malzgasse I2a; verantwortlicher; Redakteur für die Tschechoslowakei; Siegfried Frommer, Bratislava, Zochgasse 22/XIVIII, — Druck: Druckerei- und Verlags-A.-Olg. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6J8.