Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 3 (15.1.1937)
- Date
- 1937-01-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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iHftüti Kr. t iüüisobis mmm ׳׳ gleichzeitig auf den Boden des von ihnen bisher Zur Gänze angefochtenen Mandats. Was ist von der Vereinigung der glaubensiteuen Gruppen in Jerusalem zu erhoff ent Der Zusammenschluß der Charedimgruppen stellt einen kaum abzuschätzenden Fortschritt der Orthodoxie im Heiligen Lande dar. Unsere Gemeinde ist nicht nur an Zahl, sondern auch an Ansehen gewaltig gestiegen. Die bisherige Verwirrung der Grenzen hat einer wohltuenden Klarheit Platz gemacht, die jeden einzelnen zu eindeutiger Entscheidung zwingt. Noch erfreulicher als in Jerusalem liegen die Dinge in Tiberias, Wo zwei Drittel der jüdischen Bevölkerung zu uns gehören. Hingegen sind in Tel-Aviv noch nicht einmal Anfänge nach dieser Richtung hin gemacht worden, was zweifellos daran liegt, daß dort die Macht* haber der städtischen mit den der religiösen Gemeinde identisch sind und Somit einer Austrittsbewegung von vornherein große Hindernisse entgegenstehett. ־b׳ Ein Verdienst der Aguda Auf eine Beschwerde des Oberrabbiners der Agudas Jisroel, Rabbi Josef Duschinsky, daß an Sabbath-und jüdischen *Feiertagen von dem Tel-Aviver Postamt Telegramme entgegengenommen werden, hat die Regierung geantwortet, das Tel-Aviver Postamt werde in Zukunft am Sabbath und an jüdischen Feiertagen vollständig ge* schlossert bleiben. Damit ist einem für eine jüdische Stadt unerträglichen Zustand, bei dessen Bekämpfung die Aguda auch vom Misrachi allein gelassen worden war, ein Ende bereitet. Judendebatte im polnischen Sejm Bei der Durchberatung des Budgets des Außenministeriums im Budgetausschuß des Sejm kam es wiederum zu einer sehr lebhaften Judendebatte, als der Minister des Aeußern Oberst Beck in seinem politischen Expose die Bemühungen Polens beim Völkerbund und bei Beratungen mit den Mächten, besonders mit dem englisehen Außenminister in London, schilderte, neue Auswanderungsgebiete für den Bevölkerungsüberschuß und namentlich Aufnahmegebiete für die jüdi•־ sehe Bevölkerung Polens zu erschließen. Minister Beck gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß sich in Zukunft Mittel und Wege zur Befriedigung der Wünsche Polens auf diesem Gebiete und zu einer richtigen Lösung des Kolonialproblems finden werden. Im Verlauf der nun folgenden Aussprache befaßte sich eine Reihe Redner ausschließlich mit dem Juden- Problem, mehrere Sprecher der reaktionären Opposition, aber auch aus dem Regierungslager, forderten eine energische Politik gegen die Juden, die zur Auswandeming zu drängen sind; für den Augenblick forderten sie totale Ausschaltung der Juden aus dem Staatliehen Leben. ♦ ♦ ♦ und Judenpogrom im polnischen Dorf In Polen vergeht kein Tag, ohne daß es in dem einen oder dem anderen Kreis zu erheblichen antijüdisehen Ausschreitungen kommt. Sie sind eine derart normale Erscheinung geworden, daß auch die jüdischen Zeitungen sie kaum noch registrieren. In den letzten Tagen aber kam es in der Ortschaft Czyzew, Kreis Bialystok, zu judenfeindlichen Ausschreitungen, die einen pogromartigen Charakter hatten. Der 36jährige Selig Jellin ,erlitt einen Schädelbruch und starb im Krankenhaus. Von den 20 schwerverletzten Juden wurden sechs in einem bedenklichen Zustand in das' Warschauer Hospital gebracht. Der 26jährige Pferdehändler Lipman Weinbrun erlitt lebensgefährliche Schädel- Verletzungen. Sein Zustand ist hoffnungslos. ~ Im Dorfe Szalubi bei Dolino in Ostgalizien wurden der Jude David Kliner und seine Frau Gitel von Banditen ermordet und beraubt. Bei einem antisemitischen Exzeß in Lodz wurde der 36jährige jüdische Passant JoSef Heine von Huligans angefallen, die ihm eine schwere Schädelverletzung beibrachten. Er wurde in bedenklichem Zustand im Hospital eingeliefert. 3000 Staatenlose in Wien In Wien gibt es gegenwärtig, wie der ״Verein der Heimatlosen" mitteilt, 3000 Staatenlose, zum größten Teil Juden, die in den traurigsten Verhältnissen leben. In vielen Fällen handelt es sich um* deutsche Emigranten, die ihre Staatsbürgerschaft verloren haben, und um eingewanderte Alt-Oesterreicher, die von den Sukzessions- Staaten nicht als Staatsbürger anerkannt wurden und die sich nicht rechtzeitig die österreichische Staatsbürger- Schaft sichern konnten. Diese Staatenlosen erhalten nur in den seltensten Fällen eine Arbeitsbewilligung. Sie haben keinen Paß, sondern nur ein Idenditätsdokument und können daher Oesterreich nicht verlassen. Werden sie über die Grenze aus Oesterreich abgeschoben, so werden sie von dem anderen Lande wieder nach Oesterreich zurückgeschickt und hier wieder, wie ein letzthin bekanntgewordener erschütternder Vorfall beweist, wegen verbotener Rückkehr eingesperrt. Der ״Verein der Heimatlosen“ bemüht sich, auf dem Wege über den Völkerbund das Schicksal der Staatenlosen zu erleichtern, und hat anläßlich des letzten Aufenthaltes des Flüchtlingskommissärs Sir Neil Malcolm in Wien bei diesem vorgesprochen. Malcolm hat die Unterstützung der berechtigten Forderungen der Staatenlosen in Aussicht gestellt. Residenz-Atelier für moderne Phofogra ph ie I, Fleischmarkt1,Tel. R-29-2-80 1 Bild und 4 Karten von S 15.— ג 3םם₪שוemeet ND BE Abfall des Abfalls Nach Zeitungsmeldungen bereiten 200 jüdische Familien •in Bukarest ihren gemeinsamen Uebertritt zujr griechisch-orthodoxen Staatsreligion vor, der sie auch eine aus eigenen Mitteln erbaute prächtige Kirche errichten wollen. Mit dieser Massentaufe bezwecken die Renegaten, der rumänischen Oeffentlichkeit zu beweisen, daß sie vollwertige Rumänen, Volksgenossen ohne jede Einschränkung, seien. Das Judentum wird diese zweifellos betrübliche Erscheinung mit Fassung ertragen. Fahnenflüchtige hat es immer gegeben; zu allen Zeiten haben bequeme Naturen die doppelte Last — die, die. das Judentum ihnen auferlegte, und die, mit der die Umwelt sie belud — als zu drückend empfunden und sie unwilligabgeschüttelt. Der Bestand des Judentums war deswegen nicht einen Augenblick lang gefährdet. Was kann es dem alten, wettergestählten Stamme anhaben, wenn seine faulen,. innerlich wohl schon längst abgestorbenen Zweige abf allen? Gewiß, das jüdische Volk ist gering an Zahl und jede jüdische Seele wiegt eine Welt auf, Und dennoch: Wir vermögen in den Bukarester Täuflingen keinen Verlust zu erblicken. Verluste, unermeßlich große und schwere Verluste, bedeuteten jene, die für ihren G-tt flammende *Scheiterhaufen bestiegen, aber nicht solche, die sich mit dem kalten Taufwasser fremdem Glauben weihen lassen. Und wie aus jenem Verlust — in einem höheren Sinne — Gewinn erwuchs, so wäre der anderen Verbleiben nie Gewinn gewesen. Im Religionswechsel eines Juden ist noch immer, nichts als feige Flucht aus dem Judentum und erbarmliches Sichverstecken im Schoße der Kirche gesehen worden. So wird auch das ״vollwertige Rumänentum", das die Bukarester Täuflinge beweisen wollten, bloß als ״minderwertiges Menschentum" ausgelegt werden. Und dies nicht nur yon uns allein, sondern auch von denen, denen jenes bewiesen werden sollte. Schon haben sich die antisemitischen Kreise der Sache bemächtigt, schon blasen sie in ihren Blättern Sturm gegen den unerwünSchten Zuwachs — der ja, genau genommeii, das rumänische Volk nur um den Abfall des Judentums ״bereichern" würde. ,,Schwer zu sein ein Jud!“ Gewiß. Aber noch schwerer ist es, ein׳ Jud gewesen zu sein. Das wer-• den — wenn׳ auch spät — die erfahren, die jetzt vom Regen in die Taufe kamen, . Ben Gurion und die Bibel David B e n G u r i o n, Führer der Histadruth ,und Vorsitzender der Exekutive der Jewish Agency, hat vor der Kgl. Kommission eine sehr merkwürdige Erklärung abgegeben, Unter Hinweis auf eine Bemerkung Lord Peels, der gefragt hatte, ob das Mandat die Bibel der Juden sei, meinte Ben Gurion, die Sache läge umgekehrt, die Bibel stelle das Mandat der Juden dar. Ueber diese Enunziation müssen sich wohl sogar die Kinder in den palästinensischen Kibbuzim wundern. Die Bibel? Seit wann! spricht ein Zionisten- und obendrein noch Arbeiterführer davon? Das war ja bisher nur Manier der ״klerikalen!“ Aguda? Und was werden die Zionistische Organisation und erst gar die Zweite Internationale dazu!sagen? Allein, in der Not frißt der Teufel Fliegen und zitiert Ben Gurion die Thora., Die anderen Argumente haben nämlich keinen tieferen Eindruck auf die Königliehe Kommission gemacht. Die ״jüdische A r b e i t“, mit der man das Land erobern will, ist nichts Besonderes; andere wollen auch arbeiten. Ebenso stehen dem ,,nationalen Rech t“, auf das man sich beruft, ähnliehe Ansprüche der Araber gegenüber. Was Wunder, wenn der stellvertretende Vorsitzende der, Kommission, Sir Horace Rumbold, nach all dem von den Juden als von einer in letzter Zeit nach Palästina gekommenen ״fremden Rasse“ sprach? Und so mußte die alte, vergessene Bibel herhalten, die Urkunde des g-ttlichen Palästina-Mandats, die einzig und allein auf den Namen Israels ausgestellt ist. Doch die neue Waffe ist in der Hand Ben Gurions ein zweischneidiges Schwert. In der Bibel ist nicht bloß vom Heiligen Lande, sondern auch von anderen Dingen die Rede. Noch mehr: der Besitz des ״Gelobten Landes" ist dort sogar an Bedingungen geknüpft, die Ben Gurion und die Seinen genau so wenig erfüllen wie die Araber, wodurch der neue Rechtstitel — in diesem Munde — genau so triftig wie die anderen Argumente erscheint. Der ״Rhythmus der Zeit" Das Unglaubliche bestätigt sich. In Tripolis sind Juden, die nicht auf Befehl den Sabbath entweihen wollten, . öffentlich ausgepeitscht worden. Einer jüdischen׳ Abordnung erklärte der italienische Gouverneur Balbo, die Maßnahme sei erfolgt, weil es nicht angehe, daß einzelne Geschäfte im moderen Viertel von Tripolis an einem anderen Tage als Sonntag geschlossen seien; die Besitzer möchten sich doch dem ״Rhythmus der Zeit" anpassen... Diese Argumentation enthält neben ihrer vollkommenen Unstichhaltigkeit auch noch ein gerüttelt Maß von Zynismus, Denn entspricht etwa' die Einführung der mittelalterlichen Prügelstrafe überhaupt, und besonders, wo es sich um Fragen des Gewissens handelt, dem zitierten ״Rhythmus der Zeit"? Oder ist diesem vielleicht schon Genüge getan, wenn die Peitschenhiebe eben im ״Rhythmus der Zeit" erfolgen? Zur Sidro ״Und Pharao sprach zu Mosche: ,Ihr könnt gehen, eure Schafe und Rinder jedoch müssen dableiben." Wie modern doch dieser Pharao dachte! Seine heutigen Kollegen machen׳» ja auch nicht anders. Wenn sie die gemarterten und gequälten Juden endlich schon ziehen lassen, deren Vermögen werden für alle Fälle zurUckgehalten, Die . Methode ist alt; nur das Wort ״Transferverbot‘^ ist neu׳.. WOClIC Cafiglft x» Wocltc Mit dem neuen Jahre ist in Polen das neue S chlachtung s g eset z, durch das die Menge des Schlachtviehs, das rituell geschlachtet werden darf, nach dem Bedarf der jüdischen, mohammedanischen und karäischen Bevölkerung kontingentiert wird, in Kraft getreten. Das auch sonst sehr begrenzte Kontingent schließt die NichtkoScher-Teite des Viehs ein. Bei der Festsetzung der lokalen Kontingente haben sich weitere Härten für die jüdische Bevölkerung ergeben. 0 Dem Beispiel der Judengegner in Polen folgend> haben antisemitische Gruppen in Litauen der Regierung eine Denkschrift überreicht, in der sie die Einführung der Kontingentierung von Koscher- , fleisch fordern. 0 Die beabsichtigten Zweikämpfe zwischen dem polnischen Abgeordneten Budzynski und acht jüdischen Reserveoffizieren wegen ehrenkränkender Aeußerungen Budzynskis im Sejm gegen die gefallenen jüdischen Soldaten der polnischen Armee werden nicht s t at t f in den, nachdem die beiderseitigen Sekundanten ein Protokoll unterzeichnet haben, in dem sie die Erklärung Budzynskis, er habe solche Aeußerungen in seiner Sejmrede nicht getan, zur Kenntnis nahmen. Budzynski erklärte, seine Aeußerungen seien entstellt wiedergegeben worden (!). 0 Die Stadtverwaltung von •Jaffa hat beschlossen, gegen die Tel-Aviver Stadtverwaltung Klage zu erheben, weil diese die jüdischen Stadtviertel von Jaffa, Schapiro und Florentin, mit Wasser beliefert. Die ältestes y.n ag o g e bi H oll and, die aus dem 17. Jahrhundert stammt, ist geschlossen worden. Die Synagoge gehört der achkenasischen Gemeinde in Rotterdam. Sie besitzt . als , besondere Eigentümlichkeit einen Glockenturm. Die Schließwng erfolgte, weil die Mehrzahl der Gemeindemitglieder in andere Stadtteile von Rotterdam verzogen ist. 0 Ab 1. Jänner 1S97 wrden■ die Protokolle bei den palästirjen'&is\chC,ü , KV eis- und Polizeiד gerichten nur noch in en glis eher, nicht aber auch in hebräischer oder arabischer Sprache geführt, 0 In Verfolg des Verbots der S am m- . Inn gen für die zionistischen Fonds durch das rumänis ch e Innenministerium hat die Polizei in den größeren Städten Rumäniens die Nationalfonds- Büchsen beschlagnahmt. In Czemowitz wurde das Bankdepot des Keren Hajessod beschlagnahmt. In den zionistischen Büros von Czemowitz fanden polizeiliehe Haussuchungen statt, wobei mehrere Mitgliedslisten und Dokumente beschlagnahmt wurden. 0 Anläßlich seines 70. Geburtstages wurde dem jüdischen Mitglied des Niederländichen Staatsrates Dr. J. Limburg die höchste holländische Auszeichnung, der Orden des Niederländischen Löwen im Grade eines Kommandeursז verliehen. 0 Die jüdische Notstandsküche in: M a n c h ester wurde von dem Bürgermeister der Stadt und seiner Gattin besucht. Der ehrenamtliche Sekretär des leitenden . Komitees, Sidney Needeff, teilte dem Bürgermeister mit, daß <auch Angehörige der antisemitischen British Union of Fascists auf ihre Bitte hin in der Küche verpflegt wurden. 0 An der Durchführung der Sammlungen von Geld, Lebensmitteln und Kleidern für die staatliche Winterhilf e in Polen haben die Juden in einem außerordentlich großen Maße teilgenommen. Dennoch stellt sich jetzt heraus, daß bedürftige Juden von dem Genuß der durch die Winterhilfsaktion aufgebrachten Mittel überall in Polen ausgeschlossen sind. 0 Der Rat der Bürger Ost-■Londons ■ hat in einer unter dem Vorsitz des Erzbischofs von C ant erbur y abgehaltenen Sitzung eine planmäßige Aktion gegen die Verbreitung von Antisemitismus in London East End beschlossen. 0 Das Oberste polnische Militärgoricht ordnete die Nachprüfung des im Jahre 1920 gegen den Rabbiner Chaim S chapiro ■ in Plock ausgesprochenen und sofort vollzogenen Todes- Urteils an. In Plock spielten sich damals Kämpfe zwischen sowjetrussischem und polnischem- Militär ab. Rabbi Schapiro stand, in den Betmantel gehüllt, auf dem, Balkon eines Hauses und, verneigte sich im Gebet. Dies wurde als ,,Zeichengabecc an die Bolschewisten von den ' Polen gedeutet. Der fromme Rabbi wurde vor ein Feldgericht gestelltf das ihn ohne viel Federlesens zum Tode verurteilte und am Abend desselben Tages erschießen ließ. 0 In der vergangenen Woche sind in Palästina 300 jüdische Flüchtlinge aus Buchara eingetroffen} die sich einige Jahre in Afghanistan auf gehalten hatten. 0 Im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Chaussee Herzlia-Ramat Hascharon-Tel-Aviv soll auch eine neue Brücke über den Jarkon geschlagen werden. 0 Die neugebildete Repräsentanten-Versammlung der Jüdischen Gemeinde Berlin hielt am 10, Jänner ihre erste Sitzung ab. Der Vorstand der Gemeinde ist in seiner bisherigen Zusammensetzung (Vorsitzender: Direktor Heinrich Stahl), wiedergewählt worden. 0 Der akademische Senat, der wegen der Weigeי rung der antisemitischen Studentenschaft, von der Fordern rung nach ״Ghettos-Bänken abzugeben, immer noch geschiossenen Wilnaer Universität beschloß, die Frage der ״Ghettos-Bänke von dem Ausfalt einer Ahr* Stimmung sämtlicher Studenten abhängig zu machen. (Die Universität wird von fyOOO Christen und weniger als SflO Juden besucht; man kann sich denken, wie die ,Abstimmungs ausfallen wird.) % Präsident Roosevelt hat in einem Brief, am die United Synagogue seine Genugtuung über die Aktion zur Wiederbelebung des Judentums ausgesprochen. H. Grün, H., Taborstraße 8 b, Telephon A-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. B Die Grippe liegt in der Luft, Bei nebligem, veränderiiehem Herbst- und Winterwetter gedeihen verschiedene krankheitserregende Bakterien. Die beimtückischesten sind die Grippeerreger, Sie werden' 1 vot| :?• ihnen überfallen, wenn Sie es am wenigsten erwarten» Durch den Mund und die Atmungswege (gelangt sie in den Körper. Zum Verhüten der Ansteckung desinfizieren Sie Mund und Rachen durch Aipa-Franzbranntwein, den Sie beim Zähneputzen und Gurgeln in geringer Menge dem Wasser beimischen. Fragen Sie Ihren Arzt!