Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 44 (25.12.1936)
- Date
- 1936-12-25
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 44 JÜDISCHE PRESS*, Seite 3 E י!« ävos.WO Cll 4?. ffgj /nWoilic 3 Der Leiter des Rasse-Departements in Berlin, Walter Groß, veröffentlicht einen offiziellen Bericht über die Tätigkeit seines Departements, aus dem hervorgeht, daß ein Stab von 1000 Agitatoren, die eine spezielle Ausbildung für rassische Propaganda erhielten, gegenwärtig unter Aufsicht des Rasse-Departements im ganzen Reiche tätig ist. 9 Die Behörden in Thüringen erließen eine Verordnung, wonach aus Schulräumlichkeiten alle Bilder zii entfernen seien, die die Geschichte der Juden in der Bibel illustrieren. Die Verordnungf die an die Schuh direktoren gerichtet ist, empfiehlt es als wünschenswert, im Religionsunterricht sich in möglichst hohem Maße des ״S türmer“ zu bedienen. 9 Eine Gangsterbande hat in Lodz den Sohn des Großindustriellen Budzyner, des Vorstandes der jüdischen Kultus gemeinde und Besitzers zahlreicher Textilfabriken in Lodz, in einem Automobil gewalts am entführt. Ein an die Eltern des Entführten gerichtetes Schreiben forderte die sofortige Erlegung eines Lösegeldes von einer halben Million Zloty, widrigenfalls Budzyner erschossen werden würde. Die Eltern verständigten die Polizei, der es gelang, die Gangster zu verhaften. % Anläßlich der nahenden Weihnachtstage entfalten die Nationaldemokraten und die Nationalradikalen einen beispiellosen Boykott-Terror' in allen polnischen Städten. Vor den jüdischen Geschäften stehen studentische Boykottposten, die die Käufer am Betreten der Geschäfte hindern. Es kommt zu Schlägereien, die Stimmung ist sehr gespannt. 9 Führer des J 0 int Distribution Co mmit t e e haben im Hotel Astor in New York eine Besprechung abgehalten, bei der beschlossen wurde, die Quote für Hilfe und Aufbau für 1937 wesentlich zu erhöhen. 9 Durch die Aktion des C ouncil f o r German J ew r y wurden, icie in dem letzten Axisweis festgestellt 10\rd, im Laufe von zelm Monaten 720.000 Pfund aufgebx'acht. 9 Der polnische Außenminister Beck erklärte im Axtßenaxisschxxß des Senats bezüglich der polnischen kolonialen Interessen, es handle sich für Polen um die Sicherung von Auswanderungsgebietexi, namentlieh für die jüdische Auswanderun g, und um den Zutritt zu Rohstoffquellexi. Die Angelegenheit der jüdischen Auswanderung hält der Minister xiicht xmr für ein palästinensisches, sondern auch für ein eur op äi s ch e s P x'oblem. 9 Der Vorsitzende des Vex'bandes deutsc harischer Rechtsanwälte Oesterreichs, Dr. Viktor Tschadesch, hielt im Oesterreichischen Herrexiklub einen Vortrag, in dem er den Vorschlag machte, •einen ״Wirtschaftsverband der arischen Erwerbsstände Oesterreichs“ zum Schutze des ״bodexistäxidigen Wirt- Schaftslebens" zu gxiinden. 9' Die J erusalemßr arabischen Tageszeituxi g en ״El Liwaa“, das offizielle Organ des Mufti, und ״El Jamea el Islamia“, das Organ der istiklai- Pax'tei, sind für drei Wochen verboten worden. ״Adifaa“, das Blatt der Arabischen Verteidigungspartei, wurde für drei Tage verboten. 9 Die jüdische Bevölkerung in Ostpreußen hat sich vom Juni 1933 bis September 1936 um etwa 25 Px'ozent, von 8000 auf 6000, vermindert. Bemex'kenswert ist, daß in dem angegebenexi Zeitraum die Zahl der jüdischen Kinder ixi der Provinz um ganze 65 Prozexit zurückgegaxigen ist. % Eine bewaffnete Araberbande hat versucht, die Siedlung M es chek H aozar bei Kfar Saba anzugreifen. Die Schießerei in der Nähe der Siedlung dauerte eine Stunde. 9 In der Cricklewood Synagogue in London fand zum 33. Male der Chanuka-G-ttesdienst für Axigehörige der Flotte, des Heeres und der Luftwaffe statt. Dem G-ttesdienst wohnten hervorragende Heerführer und axidere hohe Würdenträger bei. König Georg VI. hatte ein Begrüßungstelegramm gesexidet. 9 In der Nacht zum 4• November wurden im Zuge Warschau — Radom die jüdischexi Passagiere von Huligans überfallen und furchtbar mißhandelt. Dabei hat der 39jähx'ige Jakob Josef W eißbro d lebensgefährliehe Verletzungen davongetragen, denen er dieser Tage erlegen ist. 9 Der rumänische I n.n enminist er ■ hat angeordnet, daß sämtliche Eintragungen in die Staatsbür g erlisten, xoelche im Jahre 1924 auf Grund der Bestimmungen der Friedensverträge vorgenommen wurden, einer gründlichen U Überprüfung unterzogen werdexx. Es besteht die Befürchtung, die untergeordneten Behörden könnten die Erhebungen im Sinne der judexx- und minderheitexxfeindlichen Kreise führen, was Ausbürgerungen, eventuell sogar Deportierungen in großer Zahl zur Folge hätte. 9 Das Kreisgericht in Grodno hat die Mitglieder der illegalen national-radikalen Partei, Alfons Panasiuk und Dominik Jaroszevoicz, die am 16. März einexi Bombenanschlag auf das Gebäude der Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden, ״Toz“} in Grodno vex'- übt haben, zu je drei Jahren Gefängnis verurteilt. 9 Anläßlich des 50jährigen Bestehens der J esch iw a Rabbi Jizchak El ch an an fand in New York ein Baxikett statt, an dem 1200 Personen teilnahmen. 9 Die Union der Advokatenkammern Rumäniens hat sich in einer vor kurzem in Bukarest abgehaltenen Beratung mit dem ethnischen Problem, das heißt, mit der Zahl der Judexi im Advokatexistand, befaßt und beschlossen, im Februar 1937 eine Tagung ihres Generalrates abzuhaltent die sich ausschließlich mit diesem Problem befassen wird. 9 ״Daily Telegraph“ berichtet aus Bagdad, daß der aus den Palästina-Uxxruhexx bekannte Bandenführer Fauzi Bey el Kaukadyi, der nach dem Irak exxtkommen ist, seine Zeit damit verbringt, flammexxde Reden im Irak zu haltexx und bewaffnete Abteilungen auf zustellexx, die ״die Engländer in das Meer treiben(< sollen, 9 Die Regierung von Trans Jordanien hat die Einwanderung von Hauranerxx hach Transjordaniexx verboten. H. Grün, XI״ Taborstraß e 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E?7 TSprrPMmPtPi* das ist am kommerxden Donnerstag, läuft das sen&tionelle 7WW׳ l * t/w׳ÄVTrWvvy prämien־Angebot der ״Jüdischen Presse“ ab. Alle Abon־ nenten, die bis zu diesem Tage die Bezugsgebühr für das Jahr 193? (zuzüglich Manipulations* kostenbeitrag) überweisen, erhalten kostenlos ein wertvolles Buch geschenkt» das eine Zierde jeder Büchersammlung sein wird. Die Bücher eignen sich auch durchwegs für Geschenkzwecke. — Bin recht großer Teil unserer Abonnenten hat sich den Prämien־ anspruch durch Einzahlung der Jahresgebühr bereits gesichert. Andere wieder warten bis zum letzten Tag. Diesen sei in Erinnerung gerufen: Bis zum 31. Dezember! Länger gilt unser Prämien־Angebot nicht! Aus der Agudas lisroel Das Londoner Keren-Hajiischuw-Direktorium hat jetzt eine Aktion zur Verbreitung von 10.000 Sammeltoüchsen eingeleitet. Der Keren Hajischuw stößt in englischen Kreisen allgemein auf wohlwollendes Interesse, so daß die güten Erfolge, die der Verlauf der Aktion jetzt schon zu verzeichnen hat, keine Verwunderung hervorrufen können. In Lodz hat die Agudas Jisroel eine Fachschule für Mädchen eröffnet und damit einen neuen Schultyp geschaffen, der eine gediegene fachliche Ausbildung mit orthodox jüdischer Erziehung der Mädchen verbindet. Zugunsten der Hilfsaktion, die der englische Keren Hathorä für die notleidenden Bachurim aus Deutschland, die in den Jeschiwos des Ostens lernen, unternommen hat, hat der Joint eine!Subvention von 500 Dollar bewilligt. lieber Initiative von Frau Dr. Isaac Breuer ist in Jerusalem eine Poaloth-Agudath-Israel“-Organisation gegründet worden, welche die streng religiösen Arbeiterinnen zu sammeln berufen sein wird. Gleich nach Veröffentlichung des Gründungsaufrufs sind 60 Mitglieder beigetreten. Mutige Rede Trokenheims im polnischen Senat Im polnischen Senat ist es wieder zu einer Judendebatte gekommen. Während Frau Senator Fleszer dem Schmerz Ausdruck gab, der ״das Herz erfaßt, wenn man Zeuge der Verwüstung der polnischen Seele ist und das Mittelalter hereinbrechen sieht“, setzte sich der Senator des Regierungslagers Zbierski für eine stufenweise Beseitigung der Juden ein. In einer großangelegten Rede erklärte der Agudist Trokenheim, die Ankündigung des Ministerpräsidenten General Skladkowski, daß die Regierung ein System sozialer Gerechtigkeit begründen wird, beziehe sich leider nicht auch auf die Juden, deren Lage sich fortschreitend verschlechtert. Die nationaldemokratische antisemitisehe Agitation nimmt immer barbarischere Formen an. Die ״Saisonunruhen“ an den polnischen Universitäten haben sich in diesem Jahre auf das gesamte Gebiet der Städte verbreitet, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden demoliert, friedliche jüdische Passanten niedergeschlagen. Der Ministerpräsident hat erWärt, schloß Trokenheim, die Regierung werde antijüdische Exzesse nicht zulassen. Abgesehen davon, daß dieses Versprechen bisher nicht erfüllt worden ist, muß man fragen*. Ist das alles? Wir Juden fordern neben Schutz unseres Lebens und Eigentums auch wirtschaftliche Gleichberechtigung und Recht auf Arbeit. Mittelalter in Tripolis Wie aus Tripolis berichtet wird, wurden am 16. Dezentbei auf einem großen Platz der Stadt drei jüdische Führer vor einer riesigen Menge öffentlich ausge peitscht, bis sie das Bewußtsein verloren. Zwei andere jüdische Führer, die gleichfalls zur Auspeitschung verurteilt waren, entgingen dieser Exekution nur dadurch, daß der Arzt erklärte, ihr Gesundheitszustand lasse eine solche körperliche Tortur nicht zu. 240 jüdische Kaufleute sind verhaftet worden. . Die Vorfälle, die unter der jüdischen Bevölkerung von Tripolis ungeheure Erregung und Verzweiflung ausgelöst haben, haben folgende Vorgeschichte: Der italienische Provinzkommissär Vellani hat eine Verordnung erlassen, wonach die Juden gezwungen we rden sollten, am Samstag ihre Läden offenzühalten. Zum Protest gegen diese Verordnung hat das Rabbinat von Tripolis einen Fasttag proklamiert. Nach dem Fasttag hielten die Juden ihre Geschäfte am Samstag zwar wieder geöffnet; doch weigerten sie sich demonstrativ, die Kunden zu bedienen. H־ Diese von der J. T. A. verbreitete Meldung klingt so ungeheuerlich, daß man sie fast nicht glauben möchte. Wenn es aber doch wahr sein sollte, daß einem Provinzdespoten seine Machtfülle zu Kopf gestiegen ist — eine uralte und leider auch ewige Erscheinung —, so wird seine Herrlichkeit gerade unter der italienischen Flagge, in deren Schatten alle Bürger gleiches Lebensrecht genießen, bald zu Ende sein. Geht Raw Herzog nach Jerusalem? Die Londoner ״Jewish Chronicle“ meldet aus Dublin, daß Raw Herzog, der bekanntlich zum Nachfolger von Raw Kook bestellt worden ist, sich noch nicht entschlossen hat, die Wahl anzunehmen. Sein Zögern scheint in der knappen Mehrheit begründet zu sein,1 die sich im Wahlgang für ihn entschieden hat. Andererseits drängt die palästinensische Presse , auf einen baldigen Amtsantritt^ damit Raw Herzog vor der Königlichen Kommission erscheinen könne. Eine alte Geschichte um das , Neue Wort" Die Enthüllung des Warschauer agudisti sehen ״Tagblattes“, daß die Sonntagsausgaben der anderen jiddischen Tageszeitungen in Warschau am Samstag gedruckt werden, hat in allen jüdischen Kreisen der polnischen Hauptstadt helle Empörung ausgelöst. Denn dortzulande wird auch unter Zionisten ein derartiger Chiliul Schabbos öffentlicher jüdischer Organe, die doch letzten Endes keine Privatangelegenheit sind, als grobe Ungehörigkeit empfunden. Die Herausgeber der angeprangerten Blätter beeilten sich denn auch, zu erklären, daß unliebsame Versehen vorlägen, die sich nicht mehr wiederholen würden. Nun gibt es aber — und das ist kein Scherz, sondern bitterer, allzu bitterer Ernst — auch unter den Apikorsim solche orthodoxer Richtung, die den Krieg, den sie G-tt erklärt haben, •mit aller Konsequenz und kompromißlos führen wollen. In ihren Augen ist ein versteckter Chiliul Schabbos unehrlich und beschämend, sind Entschuldigungen deswegen eine Schmach. Und so hat sich die rechte (!) Poale Zion in Polen zu etwas Sine entgangene Qeleq&hUeil Einer unserer Mitarbeiter stellt uns diese aktuelle satirische Glosse zur Verfügung, die eine sehr gelungene Wiedergabe des ״Stürmer“-Stils darstellt. Der ״Stürmer“ vom 32. Dezember 1936 bringt folgenden Streich-er: Wie an allem Uxxglück in dieser Welt, so sind die Judexx auch an der englischen Königstragödie schxxld. Der blonde König, ein Freund des neuen Deutschland und eifriger Bewunderer des Nationalsozialismus, mußte gehen — weil Alljuda es so wollte! Die Weisen von Zion, Gauleitung Whitechapel, haben ihm die Jüdin Sims on zugeführt, einexx Abkömmling jenes Massenmöx'ders Simson, der tausend Philister mit einem Eselskinn zu Ritualmordzweckexx umbrachte. Wie Mathilde Ludendorff einwandfrei festgestellt hat, soll das in den Namexx hineingeschmuggelte ״p“ -— die Jüdin heißt jetzt Simpson — auf die hingeschlachteten Philister (Anfangsbuchstabe: P) hindeufen. Diese schwarze Jüdin hat nun den König zur Rass^enschande verführt und ihxx so dßm germanischen Volk der Engländer entfremdet. Juda hat ihn zum Fall gebracht! Wie sehr sich der arme, unglückliche Köxxig in den j Krallen der Hebräer befindet, geht am besten daraus hervor, daß er aus London direkt auf Schloß Enzesfeld in Niederösterreich, zum Hauptjuden Rothschild■ gebracht wurde, wo er Ghanuka, das jüdische Siegesfest über viele Tausende arische Griechen, feiern mußte. Merk*s, deutsches Volk! Wer vom Juden frißt, der stirbt daran.../ Rechtem und ihr Organ, ,־,Das neue Wort“, zu einer neuen Tat entschlossen: Seit kurzem erscheint dieses jiddische Blatt nicht, wie bisher, sechsmal in der Woche, sondern siebenmal, also auch am Sabbat! Dieser Akt — für den Konkurrenzgründe nicht maßgebend sein können, da bislang, mit Ausnahme der bundistischen ״Volkszeitung“, keine jiddische Zeitung am Samstag erschien — ist als Demonstration gegen Religion und Tradition, als ein Affront gegen jüdisches Denken und Fühlen aufzufassen. So tieftraurig dies allein auch ist, das Wesentliche der Sache macht es noch lange nicht aus. Denn dieser Fall wächst weit über sich selbst hinaus', wenn man bedenkt, daß die, die hinter dem ״Neuen Wort“ stehen und also die Grundelemente des Judentums unverblümt verneinen, die Regierungspartei in der Zionistischen Organisation bilden und deren Verwalter und Treuhänder darstellen. Und ■bedenken sollten, das vor allem jene, die am Sabbat vorder offenen Thora nichts Besseres zu tun wissen, als für den Keren Kajemeth zu ״schnödem“. Diese sollten sich doch vergegenwärtigen, daß das alte Wort der Thora, vor der sie stehen, sich unter gar keinen Umständen mit dem Geist des ״Neuen Wortes", für den sie spenden, vereinbaren läßt. Nitlnacht *) Wenn am Donnerstag der Abend heraufdämmern wird, tönen die Weihnachtsglocken durch die christliche Welt. Es sind dies die einzigen Signale des christlichen Kults, die auch in jüdische Häuser dringen. Denn in der Nitlnacht ruht das Studium der Thora. Für ein paar Abendstunden vergegenwärtigt sich das jüdische Volk, wie arm es ohne Thora wäre. Wie bettelarm und hilflos, wenn jene Anschauung im Recht wäre, die im Christentum die ״Ueberwindung der jüdischen Gesetzeslehre“ sieht. ־ Darum horcht Israel — wenn die Weihnachtsglocken tönen — nachdenklich auf, legt sein Kostbarstes beiseite und wartet, bis sie ausgeklungen. In der Nitlnacht ruht das Studium der Thora... ausnahmsweise nach althergebrachtem Brauch. Dieser Brauch ist ein sinniger Brauch, wenn sich die Enthaltsamkeit vom Lernen nur auf die Stunden einer — dieser Nacht erstreckt, Jedoch dieser Brauch verliert jeden vernünftigen Grund, wenn die Enthaltsamkeit vom Lernen bereits in der vorhergehenden Nacht geübt, in der folgenden fortgesetzt werden sollte. — wenn auch in den übrigen Nächten des Jahres das Studium des Gesetzes ruht. Zu den Perlen, um die uns die Vernachlässigung der Thora bringt, zählt auch die sinnige Muße der Nitlnacht. Darum klingen auch die Weihnachtsglocken vorwurfsvoll in manches jüdische Haus... *) Nitl korrumpiert aus (dies —) natalis ~ Geburt»( tag).