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Jüdische Presse · 1936-12-25 · 44 (25.12.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
44 (25.12.1936)
Date
1936-12-25
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nf. 44 ist erfolgt uttd wird sich hoffentlich in Bälde segensreich auswirken. Vermutlich wird Auhel Soro in Lodz als unsere zentrale Stätte handwerklicher Ausbildung zum Mittelpunkt unserer Bestrebungen auf diesem Gebiet gemacht werden uhd daneben zunächst die Errichtung weiterer Handelsschulen, neben den unter unserem Einfluß bereits bestehenden, vorgenommen werden. Die Einrichtung einer solchen in Krakau hat Herr Oscher Spiro, der Erbauer unseres Krakauer Seminargebäudes, in die Hand genommen. IV. Es ist schon früher darauf hingewiesen worden, daß das Beth-Jakob-Werk unter dem Mangel g e e i gneter Lehrbücher stark leidet; auch die Bezirkskonferenzen haben sich mit diesem Notstand beschäftigt und seine schnellste Beseitigung gefordert. Es ist daher besonders dankbar zu begrüßen, daß die deutschen Freunde durch ihre Beiträge zur Deutschländer-Schenirer-Stiftung es gemeinsam mit dem deutschen Keren Hathora ermöglicht haben, nunmehr den ersten Band der Pädagogischen Schriften Leo D e u tschländers dem Druck zu übergeben. Noch wichtiger wäre es aber, die Möglichkeit zu schaffen, den nachgelassenen Psalmenkommentar Deutschländers sofort nach Abschluß der letzten Sichtung dem Druck zu übergeben. Wer weiß, welche unvergleichliche Wirkung die Deutschländerschen T'nachvorlesungen hatten, der kann ermessen, wie sehr durch die Herausgabe dieses Kommentars der fUnterrichtsbetrieb in Beth Jakob gefördert werden würde. V. Wenn. dieser Bericht feststellen darf, daß dank dem guten Zusammenwirken der verschiedenen an Beth Jakob Interessierten das Werk einigermaßen auf der Höhe gehalten werden konnte, so ist ein Fortschritt in der Bewegung kaum zu verzeichnen. Die Schuld hiefür trägt die jüdische Oeffentlichkeit. Sie hat sehr viel Bewunderung für die Arbeit Sara Schenirers und Leo Deutschländers aufgebracht, den Lebenden gehuldigt, die Toten beweint, beides gewiß in vollster Aufrichtigkeit, dann aber die. Sorge um den Bestand des Werkes — und das kann für die weitere Oeffentlichkeit ja nur die wirtschaftliche Sorge bedeuten — Einzelnen überlassen, . die sie nicht bewältigen konnten. Die jüdische Welt muß endlich aus dem Stadium der Versprechungen in das der Leistungen treten, denn Beth Jakob ist ja nicht nur die Liebhaberei Einzelner, Beth Jakob ist ja das Anliegen und die Aufgabe der jüdischen Welt, soweit sie die Verantwortung für die Zukunft der jüdischen Tochter und Frau zu tragen begreift! VI. Mit dem Verlangen, daß alle Menschen mit Verantwortungsbewußtsein endlich sich zu tätiger Mitarbeit •erheben, verbinden wir eine Bitte: Seht euch das Werk von Beth Jakob persönlich an! Wir wollen ein bewährtes Beispiel nachahmen: Vor einigen Jahren veranstaltete Dr. Deo Deutschländer s. Z. 1. eine Gesellschaftsfahrt zu den großen Jeschiwos des Ostens — allen Teilnehmern wurde sie zu einem Erlebnis und zu einer Verpflichtung gegenüber den Jeschiwos, denn wer einmal vom Zauber dieser Jeschiwos gebannt war, will nicht mehr, daß sie untergehen. Und so rufen wir zu einer Beth-Jakob-Fahrt auf! Wir möchten, daß Interessenten aus allen Ländern gemeinsam Stätten von Beth Jakob besichtigen, unsere Lehranstalten, Ohel Sara und die wichtigsten sonstigen Schulen und Gründungen von Beth Jakob! Wer das Werk einmal mit eigenen Augen׳ gesehen hat, wird ihm in Zukunft ganz angehören! Und so bitten wir alle Beth-Jakob-Komitees, einen aus ihrem Kreise zu bestimmen, der sich an dieser Fahrt beteiligt, bitten wir Freunde von Beth Jakob, sich anzuschließen. Wir werden diese Fahrt dann gründlich vorbereiten; sie soll den Teilnehmern zu einem ewigen Besitz und Beth Jakob zur Rettung werden! ״Das Gehörte gleicht nicht dem, was man mit eigenen Augen sah!“ (Anmeldungen zur Teilnahme wolle man baldmöglichst an die Keren-Hathora-Zentrale, Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 26, richten.) ti-J—-s■!■ ai- ׳״1; ■=׳■־ ז!!!■■■■g | FEUILLETON ־■ Uten wetdeu Un HumhsI q.&stlttassen Aus Anlaß der verschiedenen Vorbereitungen, die jetzt in Portugal zur Feier des Gedenktages des Abarbanel getroffen werden, bringen wir folgende sehr interessante historische Erzählung, in deren Mittelpunkt die Gestalt dieses großen Menscheti und Juden steht. König Alfonso V. von Portugal hatte soeben seine Räte versammelt, um mit ihnen die Absendung einer Gesandtschaft an den Papst Sixtus IV. zu beraten, welche zu dessen Thronbesteigung die Glückwünsche des Königs überbringen sollte. Es wurde beschlossen, Lopo de Almeida und den Doktor Irno Sezira als die Wortführer der Gesandtschaft zu ernennen und ihnen die nötigen Instruktionen für diese Mission zu erteilen. Die Sitzung war beendet und der König erhob sich von seinem Sitze zum Zeichen, daß die Räte entlassen seien. Beim Erheben meinte der König, daß noch die Geldmittel für die Geschenke und die ganze Gesandtschaft flüssig zu machen seien und daß der Verwalter der Finanzen, Don Izchak Abarbanel, noch einen Augenblick länger verweilen möge, um das Erforderliche mit ihm zu beraten. Die Granden verneigten sich und verließen den Saal, in dem der König und sein Finanzminister allein zurückblieben. Als die Tritte der Räte verhallt waren, sprach der König mit gedämpfter Stimme: ״Wegen des erforderlichen Geldes wirst du das Nötige veranlassen; deshalb wäre es nicht nötig gewesen, dich zurückzuhalten. Ich wollte dich in einer anderen Angelegenheit um deinen Rat fragen. Die übrigen Granden sind dabei mehr oder weniger interessiert, während du als Jude unparteiisch bist. Ich möchte bessere Beziehungen, als bisher, mit dem spanischen Königshause anbahnen und halte für diesen Zweck eine Heirat der spanischen Prinzessin Isabella mit meinem Vetter, dem Herzog Fernando von Braganza, als das beste Mittel, Wenn diese Verbindung deinen Beifall findet, möchte ich, daß sie von dem Di6 Königliche Kommission Das Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, Dr. Maurice B. Hext er, hat seine Aussagen vor der Kgl. Kommission zu Ende geführt und die jüdischen Forderungen formuliert, Als er auf den bekannten MacDonaId-Brief zu sprechen kam, fragte Lord Peel, ob die Araber seinerzeit gehört worden! seien, bevor der MacDonald-Brief an Br. Weizmann geschrieben worden ist. Dr. Hexter verneinte dies; es seien nur die Juden gehört worden. Als nächster Zeuge wurde der Direktor der Pica- Kolonien, W o 1 f s o n, vernommen. Darauf folgte die Aussage des ehrenamtlichen Rechtsberaters der Jewish Agency, Bernard Joseph. Er erklärte, daß die Regierungs- und Oedländereien Palästinas sich in einem erschreckenden Zustand befänden. Die Regierung gestatte, daß solche Böden von Fellachen auf Grund eines von dem Mukhtar des betreffenden Dorfes und zwei Dorfnotabein ausgestellten Zeugnisses besetzt wird. Dieser Besetzung folge in der Regel die Gewährung eines Besitztitels. Der Zeuge betonte weiter, daß die Regierung den Artikel 6 des Mandats dadurch verletze, daß sie den Juden, die Boden erwerben wollen, Hindernisse in den Weg legt. Bei dem jetzigen Tempo des Bodenkaufs würden die Juden 150 Jahre brauchen, um die Hälfte des verfügbaren Bodens Palästinas zu erwerben. Als Nächster erschien vor der Kgl. Kommission der Präsident des Verbandes der palästinensischen Exporteure und Direktor der Jaffa Citrus Exchange, Ing. Samuel Tolkowsky. Er äußerte sich über die Lage der Zitrusindustrie und forderte insbesondere die Fertigstellung der Straße Jaffa—Haifa, die Errichtung von Packhäusern und die Bereitstellung anderer technischer Einrichtungen für den Zitrusexport. Der Präsident der Palästinensischen Handelskammer und Generaldirektor der Anglo-Palestine Bank, H o 0 f i e n, äußerte sich vor der Kgl. Kommission über die Lage der palästinensischen Wirtschaft und die Maßnahmen, die von der Palästina-Regierung zu ihrer Förderung ergriffen werden müßten. •Er gab eine Analyse der Witschaftsstruktur der Bevölkerung Palästinas, von der, •wie er sagte, 19׳ Prozent in der Landwirtschaft beschäftigt seien. Er unterstrich die Tatsache, daß der Jischuw auf einer wirtschaftlich durchaus gesunden Basis aufgebaut worden sei. Am 17. Dezember hat die Kgl. Kommission in nichtöffentlicher Sitzung den Leiter des politischen Departements der Exekutive der Jewish Agency, Mosche Shertok, und den Distriktskommissär von Jerusalem, James Erward Francis Campbell, vernommen. Die neuen Pläne Fauzi Beys Im Unterhaus fragte Josiah Wedgwood den Außenminister Eden, ob er von dem englischen Gesandten im Irak einen Bericht über die Entsendung einer Bande von etwa 500 irakischen Arabern unter dem Kommando Fauzi Beys nach Transjordanien zwecks Vorgehens gegen die englischen Truppen in-Palästina anfordern wolle. Der Außenminister erwiderte, daß ihm der Gesandte den Berieht, auf dem die Anfrage beruht, zugehen ließ. Die entsprechenden Untersuchungen würden durchgeführt. Britische Kommissäre in den palästinensischen Landbezirken Zum neuen Jahr sollen sämtliche Polizeistellen in den Landbezirken Palästinas der Leitung britischer Polizeikommissäre unterstellt werden. Bisher wurden diese Polizeiposten in der Regel von jüdischen oder arabischen Kommissären geleitet. Bereiten die Araber eine neue Terror־ Kampagne! vor? Einer Londoner Pressemeldung zufolge bereiten die arabischen Führer in Palästina eine neue Terror- Kampagne vor, die entweder gleich nach der Abreise der Kgl. Kommission oder anläßlich des Nebi-Musa-Festes zu Ostern, bei dem der religiöse Fanatismus seinen Höhepunkt erreicht, einsetzen soll. Der Rebellenführer Fauzi Bey, der jetzt als Flüchtling im Irak lebt, leitet zum größten Teil den Waffenschrduggel. In ganz Transjordanien fänden Aushebungen statt. Denn durch die Unruhen solle die Beseitigung der Mandatsherrschaft nicht nur in Palästina, sondern auch in Transjordanien herbeigeführt werden. Die Rekruten erhalten regelmäßigen Sold und Waffen. Der Oberste Arabische Ausschuß soll bereits einen Kriegsschatz von 138.000 Pfund besitzen. Täglich treffen neue Mittel, teils aus Europa, teils aus den Steuern ein, die zu zahlen arabische Geschäftsleute unter Einschüchterung gezwungen werden. So müßten die arabisehen Orangenexporteure von jeder ausgeführten Kiste eine Abgabe leisten. In der Meldung■ wird erklärt, daß diese Enthüllungen aus Jerusalemer Kreisen stammen, die gewöhnlich gut informiert sind. Palästina־Regierung subventioniert jüdische Flüchtlinge Nach einer Ankündigung des Kolonienministers Ormsby-Gore im Unterhaus wird., die Palästina-Regierung 5000 Pfund zu den Kosten für die Fürsorge der jüdischen Flüchtlinge in Tel-Aviv und Jaffa beitragen. Der Kolonienminister sprach weiterhin die Hoffnung aus, daß nach Erstattung des Berichtes der Kgl. Kommission es für Juden und Araber möglich sein würde, in freundschaftlichem Einvernehmen in Jaffa zu leben. Amerikanisch־christliche Konferenz für jüdi־ sehe fleimstätte in Palästina Auf Anregung des Amerikanischen Verbandes Pro- Palästina wurde in New York eine große Konferenz führender amerikanischer Christen (American Christian Conference) abgehalten, die zwei Resolutionen annahm; in der einen wird gegen die Judenverfolgungen im nationalsozialistischen Deutschland protestiert, in der zweiten wird Palästina als das natürliche Zufluchtsland der Juden bezeichnet und Großbritannien aufgefordert, der jüdischen Einwanderung und Siedlung in Palästina keinerlei Hindernisse in den Weg zu legen, sondern die von ihm auf Grund des Mandats übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen und auch Transjordanien in dieser Hinsicht als Teil Palästinas wiederherzustellen. Vom britischen Ministerpräsidenten Baldwin ist auch bereits die Zusicherung an den Pro-Palästina- Verband eingetroffen, daß Großbritannien entschlossen sei, seinen international übernommenen Verpflichtungen mit Bezug auf Palästina nachzukommen. In der Chanuka.- Nummer der ״Jüdisehen Presse“ waren — was sonst streng vermieden wird — zwei נמחקים p'שמות שא enthalten. Wir müssen daher unsere Leser darauf aufmerksam machen, daß die Chanuka-Nummer genau so wie sonstige שמות ZU behandeln ist. neugewählten Papste angeregt werde und ich möchte, daß der Führer unserer Gesandtschaft diesen Wunsch dem Papste nahegelegt.“ Don Izchak Abarbanel war in Wirklichkeit in dieser Angelegenheit nicht der unparteiische Ratgeber, für welchen ihn sein König hielt.׳ Er war überrascht von dem weiten politischen Blick, den sein königlicher Herr durch diese Anregung bekundete und hätte daher dem Vorschlag nur unbedingt zustimmen können. Aber das spanische Königshaus zeigte schon damals die feindliche Gesinnung gegen die Juden, die wenige Jahre später (1492) zu ihrer vollständigen Vertreibung aus Spanien führte. Er wollte daher keinen Rat erteilen, der seinen, den Juden leutselig gesinnten königlichen Herrn in so nahe Beziehung zum spanischen Königshause bringen mußte. Er wollte aber auch nicht von einer Verbindung abraten, die aus politischen und dynastischen Interessen so überaus ratsam war. Er war daher entschlossen, weder zunoch abzuraten, sondern der Sache so gut als möglich auszuweichen. ״Majestät“, begann er nach einigen Augenblickender Ueberlegung, ״wollen zunächst meinen unbegrenzten Dank für das große Vertrauen hinnehmen, mit welchem ich durch diese Frage ausgezeichnet werde. Aber in Ehesachen ist es ungemein schwer, einen Rat zu geben, und noch schwieriger, ihn auszuführen. In Ehesachen sind schwache, sterbliche Menschen vollkommen ohnmächtig. Ehen werden im Himmel geschlossen. Will G-tt diese Ehe, so wird sie ganz sicher erfolgen, auch ohne unser Zutun, und will sie G-tt nicht, so helfen alle Schritte und noch so hochgestellte Vermittler nichts.“ ״Du bist also gegen diese Verbindung und fürchtest vielleicht* dieser meiner Lieblingsidee ohne weiteres entgegenzutreten; sonst könnte ich mir nicht erklären, daß du aus so nichtigen Gründen mit deinem Rat zurückhältst.“ ״Verzeiht, Majestät, aber nichtig ist doch die Er-, wägung wahrlich nicht, die ich hier vorbringe.“ ״Aber, lieber Abarbanel, das glaubst du doch selber nicht, daß die Ehe, die ein Mensch mit einem anderen eingeht, Gegenstand besonderer g-ttlicher Vorsehung ist?“ י ״Allerdings, Majestät, glaube ich das nicht nur, sondern ich bin davon so überzeugt, wie ich von dem Vorhandensein der Sonne überzeugt bin, die hier zum Fenster hereinscheint.“ ״Wie kann ein so kluger Kopf, ,wie du es bist, auch nur auf einen solchen Gedanken kommen, dessen Unrichtigkeit doch auf der Hand liegt, wie ich dir jeden Augenblick beweisen will? Gehört dieser wunderliche Glaube etwa gar zu euren religiösen Satzungen?“ ״Er ist in der Tat schon in der Bibel angedeutet und findet sich ausdrücklich in den Aussprüchen unserer Weisen.“ ״Die Heilige Schrift ist mir doch auch nicht unbekannt, aber ich wüßte nicht, wo ich derartiges finden sollte.“ ״Es findet sich im ersten Buche Mosis in der Erzählung, welche von der Mission des Dieners von Abraham handelt, für den Sohn seines Herrn Rebekka als Weib zu holen. Dort heißt es: ״Die!Sache ist von G-tt aüsgegangen.“ Der König lachte laut auf. ״Das hat ja der Ränkeschmied Laban dort gesagt, sind dessen Worte für euch Juden auch beweiskräftig, weil sie in der Bibel stehen? Laban zählt doch nicht zu den jüdischen Heiligen?“ ״Das nicht, Königliche Hoheit. Aber je weniger Laban uns im allgemeinen als Autorität gilt, desto mehr ist er es im vorliegenden Falle. Denn wenn selbst ein Laban von der Einwirkung G-ttes bei der Ehe durchdrungen ist, um wie viel mehr muß es dann jeder andere sein, der G-tt und sein Walten kennt und anerkennt. Uebrigens habe ich selbst dieser Stelle keine unbedingte Beweiskraft zuerkannt und von ihr nur als einer Andeutung gesprochen." ״Du läßt dir immer klüglicherweise •ein Hinterpförtchen zum Entschlüpfen offen. Aber von euren Weisen hast du doch behauptet, daß sie ausdrücklich die Stiftung der Ehen als rein von G-tt ausgehend bezeichnen, wolltest du mir mitteilen, wie sie sich darüber äußern?“ ״Es sind uns darüber mehrere Aussprüche überliefert; ich will den unzweideutigsten darunter hier anführen ,Er wird genügen, um Ee. Majestät zu überzeugen, *daß ein Mann, wie ich, dessen geringes Wissen und Können nichts als ein schwacher Abglanz jener Weisheit unserer Altvordern ist, nicht anders über den Gegenstand denken kann, als ich es bereits sagte.“ (Fortsetzung folgt.)

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