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Jüdische Presse · 1936-12-11 · 42 (11.12.1936) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
42 (11.12.1936)
Date
1936-12-11
Page
– (sequence 5)
Language
German
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H& 42 י jir0^ ־'־־—-—־:•־־ —1-—־*■•=-! ‘.a.1 V.. i&aksHfat«jsouium&mmamimm Seite d WortQ! Tdl6n und dli Risktion ' ״fgr!־;tel■merkwürdig, Wtfc UbdraÜäiif dfflft'vWfTäm stößt... \tfe g0ft1de ln der Judenfrnge dfeSer ktaffeftde Gegensatz &ich öffenbärt;... ttftd wie dieJudenln aller lief teil Länder für die G pferartG-ti tun d Blut*, die sie für ihr Heimatland . . brachten und täglich neu zu bringen,bereit 8irtd,mitVertfnglimp,£ung und Drangsalierung belohntwerden. Eine Revue der (Geschehnisse in Polen «wd Rumänien eröffnet da einen lehrreichen.aberaehmeratichert EWtlind Ausblick. ־: wandte sich an das Kultusministerium mit der Bitteum Erhöhuhg des KösCberflefech^Köntingentö. .Wie deto^erband der MäMln *W*A1 prdmmg der BehöfäeÄ, inr tför; Prövina, Mreitsfcv i e 1 e Äundiertd* SWhlWtdrt! 4eff#Ä Öen - erwerbslos gewordenen Schächtern . und ihren Eaittilien ,droht bitterste N£t. . ..wie in Rumänien So wird gesprochen Der polnische Ministerpräsident a a י •General Slawoj Skladkowski, gab im Sejm ein kurzes Expose Über die politische Lage und .äußerte sich dabei auch zur Juden frage.' Die Regierung, sagte der Ministerpräsident, Wird die antijüdischen Ausschreitungen mit aller Strenge bekämpfen. Alle Bürger ohne Unterschied müssen der sozialen Wohlfahrt teilhaftig werden. Indessen begrüßt die Regierung den Drang und den Zug der Bauern in die Städte. ׳ Der rumänische Ministerpräsident, Gheorghe Tatarescu, hjelt in der Festsitzung des rümänisehen Parlaments, an der auch Abordnungen der Pariamente von Jugoslawien und der Tschechoslowakei teilnahmen, eine Ansprache, in der er das Verhältnis des Staates zu den religiösen und nationalen Minderheiten kennzeichnete. Wir, die wir jahrelang von Fremden unterdrückt wären, sagte der Ministerpräsident, können nicht .selbst Unterdrücker werden. Wir sichern daher den Angehörigen der verschiedenen Glaubensgemein־ schäften und Nationalitäten, die innerhalb der Grenzen unseres' Landes leben, zu, daß wir ihnen gegenüber stets das Gesetz der Duldsamkeit, Versöhnung und Gerechtigkeit hüten• werden. Die Juden selbst . ■ ' bringen ihre Er g e b e n h e i t dem Staat gegenüber zum Ausdruck. So hat der Zentralrat der Juden Rumäniens an König Carol H. von Rumänien die nachstehende Adresse gerichtet: ״Sire! Die jüdische Bevölkerung des ganzen Landes nimmt mit unerschütterlicher Treue an der Feier der ge- -Schichthöhen Gerechtigkeit, die bei der Schaffung Großrumäniens geübt wurde, teil. Als Bürger,- die dem Thron und dem Vaterland; ergeben sind,-werden sowohl• wir als׳ auch unsere Kinder׳ in Erfüllung ,unserer Pflicht mit unserer Seele, mit unserem ganzen Leben, mit aller Entschiedenheit die Grenzen des Vaterlandes und seine moralischen und materiellen Güter zu schützen wissen...' .- .י• . Wir, wünschen״ daß unter der glorreichen Herrschaft-Eurer Majestät die Grundlagen für das Recht Rumäniens für alle Ewigkeit eine Stärkung erfahren. Wir bleiben Eurer Majestät ergeben . ..“ . Doch der Judenhaß will es .. anders... ׳ ׳ ’׳י׳יי*,Der Verlauf ־der großen־: Judendebatte im; polnischen Bejm־ ist •ein• trauriger und schmerzlicher- Beweis dafür: O נ Der Sejmdeputierte Rabbiner Rubinstein aus Wilna brachte im Sejm im Namen -des Jüdischen Parlamentklubs eine ־Interpellation an die Regierung ein, die die, pogromartigen Ausschreitungen gegen die Juden in Wilna im Verlauf der letzten Wochen• zum Gegenstand hatte. Sämtliche jüdischen Zeitungen, die den Text der Inter-, pellation abdruckten, verfielen der Konfiskation. In der Interpellation wird eine ausführliche Schilde- ,rung der mehrt ä gl gen pogromartigen Aus- ״s c h reitunge n gegen die jüdische Bevölkerung ge- ' geben, die •ihren Höhepunkt am 23. November erreichten. Die antisemitischen Agitatoren verbreiteten das Gerücht,. ־ ein christlicher Knabe sei durch einen jüdischen Knaben erstochen worden. Die erschreckten Juden mieden die Straßen, die jüdischen Geschäftsleute schlossen ihre Läden. .Die Polizei aber zeigte sich keineswegs geneigt, die be- -drohten Juden zu. schützen, sondern sie schlug auf jeden: Juden, der ihr in die Hände fiel, ,unbarmherzig ein. Polizisten brachen sogar in die geschlossenen Läden und 'Werkstätten ein und mißhandelten die Inhaber. Greise und Frauen wurden nicht geschont. Die Polizisten schlugen :ihre Opfer über Schädel und Gesicht, sie hatten sich hiezu ein spezielles Peinigungssystem zurechtgelegt. Der. agudistische jüdische Deputierte Leib Minzberg appellierte an den Ministerpräsidenten, die ganze Wahrheit über die soziale Lage der Juden zu hören. Es :fehlen die Worte, sagte Minzberg, die Tragik der jüdischen Bevölkerung von Polen auch nur annähernd erschöpfend darzustellen. Die Juden werden moralisch und materiell zurückgesetzt und brutal verfolgt. Ueber ihre eingeschlagenen Köpfe hinweg will die Nationaldemokratie zur Macht in Polen gelangen. Die Hirne werden vernebelt, :Kadera von Mördern werden aufgestellt. Dieselben Leute, auf deren Schuldkonto die Ermordung des ersten Präsidenten der polnischen Republik,. Prof. Narutowicz zu .setzen ist, hetzen jetzt die Bevölkerung gegen die Juden .auf. Die Lodzer Zeitung ״Republika“ veröffentlicht soeben kü&dgeburig; die latitit: ״Es wird sehr viel Blut vergöSäeh Wefdäh, Wäil cÜöä' die einzige Disküssionsbasis ist. Der Süch׳ des Bajonetts vuäd die Kugel des Revolvers sind die einzigen.;gerechten.Argumente/' In der Volks- . schule in Jädweina sagte der Geistliche"den Kindern in der RerigiohsStüfiäe: ״Man Miß die Juden lä Polen ebenso behandeln, wie sie Phafäofi in Aegypten behandelt hat,“ Die Judenfrage in Polen wird nicht durch Demolierung der jüdischen Läden und nicht durch jüdische Auswanderüng gelöst werden. Wir Juden sind gleichberechtigte und loyale Bürger des Landes.״ Seit Hunderten von Jahren leben die Juden auf der polnischen Erde. Zu einer Aus- Wanderung werden wir uns .nicht zwüngen lassen. .. und täglich sucht er neue Opfer In P^en... Die nationaldemokratischen ,Studenten in Wilna haben vor den jüdis.ch.en Geschäften Posten aufgestellt, die nichtjÜdisHhe Käufer am Betreten der Geschäfte hindern. Mehrere5 *Studenten wurden verhaftet. ״ Der Wilnaer Stadtrat. hat, die Forderungen der jüdischen Stadträta, einen gewissen Betrag zur Unter- Stützung derjenige״n Juden auszuwerfen, die infolge der letzten Exzesse''"brötlos geworden sind, a bg e 1 e h n t. 1 5 In Warschau haben sich zahlreiche Rabbiner aus der Provinz . zu einer *Beratung im Zusammenhang mit dem am 1. Jänner 1937 in Kraft tretenden neuen Schlachtungsgesetz;Zusammengefunden. Es wurde berichtet, daß von den örtiiöK’en Behörden ein so kleines Kontingent Schlachtvieh zur rituellen׳ Schächtung zugelassen wurde, daß auf den einzelnen Juden nur 156 Gramm Fleis'cft*•״wöchentlich' entfallen würden. ,Faktisch werde: die rituelle Schächtung vollständig v e r b o t e n. Eine Abordnung von Rabbinern . Auf der Feier .der Reichseinigung in Radautz, der zweitgrößten Btadt der Bukowina, Zu der Vertreter aller Konfessionen, auch derז Juden, erschienen waren, hielt ihit Erlaubnis des Festkomitees ein Cuza-Student eine antisemitische Brandrede und bezeichnete alle Juden als ״Staatsfeinde und Kommuniste n“. Die offiziellen Repräsentanten der Kultusgemeinde verließen unter Protest den Saal. Diese krasse Brüskierung der jüdischen Vertreter durch das Festkomitee hat unter der jüdischen und der fortschrittlichen allgemeinen Bevölkerung Proteste hervorgerufen. Wir aber hoffen zu G-tt, der am Chanuka die Starken den Schwachen ausgeliefert hat, daß er das jüdische Volk heimführen werde in das Land seiner Väter. Es liegt nur am jüdischen Volk selbst, in allen seinen Teilen, den Weg zu Gott zurückzuflnden. לא זכו — בעתו, זבו — אחישנו Hochkommissar Neill Malöolm in Prag. Der Hochkommissär des Völkerbundes für die deutschen Flüchtlinge, General Sir Neill Malcolm, traf am Mittwoch, 2. Dezember, in Prag ein. Hauptzweck seines Besuches ist, bei der tschechoslowakischen Regierung zu erwirken, daß sie dem Genfer Flüchtlings- Statut vom 26. Juni 1936 beitritt. Ferner will Sir Neill Malcolm erfahren, wie sich die Tschechoslowakei zu der Annahme eines sozialen Statuts für Flüchtlinge stellt. Das Genfer Flüchtlingsstatut regelt bekanntlich die Fragen des Aufenhältsrechtes, der •Pässe; der Ehe- Schließung, der Ausweisung und berührt schließlich das Arbeitsrecht. Das soziale Statut soll soziale Fragen der Flüchtlinge, insbesondere Arbeitsbewilligungen, regeln. Dem Flüchtlingsstatut sind bereits Frankreich, Dänemark, Belgien, Holland, Schweden und Norwegen beigetreten. ——8a————■■״ Die'königliche Kommission . Im Verlauf der-—•־vpn uns., bereits gemeldeten — Vernehmung, des: Leiters des* Politischen:^Departments der Jewish. Agency, .Mosche־ S׳h־ertok, befaßte sich dieser mit der Zusammenarbeit.;^wischen JeWish Agency und Palästina-Regierung. Er beklagte sich darüber, daß die Regierung nur gering.? Möglichkeiten für eine jüdische El;nWanderung gibt.?. .. — - •Shertok •legte dar,w;daß״ die .Einwanderung; den •;Hauptfaktor ׳ beim .. Aufbau ״iPb-lästinas. .bildet.. Die nür , geringen• jüdischen-; Jlinwan^gry^gsmögiichkeitenj J;die'; die ‘■Regierung*-־ gibt,' hätten zu keinen, 11 1 e!g a l.e n Einiwaüderung geführt; Mosche 'Shertok betonte, daß alle jüdischen illegalen Einwanderer , sich :;■selbst erhalten können und auf öffentliche Hilfe nichttiangewiesen seien. Als nächster Zeuge: »erschieh der Leiter des Einwanderungsdepartments der; Jewish. Agency, Dr. Werner Senat o.r, vor' der' ׳Kommission. Er ׳ schilderte: die ׳ Arheit■• des Einwanderungsdepartments, legte die Grund- Sätze für die Verteilung der ׳ Zertifikate dar. und ging besonders ausführlich auf *dieüLage1• der׳ Juden in den! Ländern der D i asp o r ä^־ einerseits sowie auf das Bedürf nis P aläs t iniasi ria c h neuen Einwander ern andererseits ein.. Mit Genugtuung stellte Dr. Senator fest, daß sich die* Einwanderer, insbesondere die aus dem Yemen und dem übrigen Orient, sehr schnell akklimatisieren. ' '4:* Die Zuteilung^der Zertifikate Der Vorsitzende der Kommission, Lord Peel, fragte, ob die Jewish Agenöy selbst die Verantwortung für die Zuteilung der. Zertifikate trage oder ob ,es irgendeine Verständigung zwischen ihr und den verschiedenen jüdischen Parteien übqi* deij' Zuteilungsschlüssel gebe; ob Zionisten und Nichtzionistexf.einen gleichen Anteil an den Zertifikaten bekämen' ''und;'o|b''.(®[e' Ansprüche der Revisionisten und der Aguda b^rÜcksichtigt würden. Auf diese Fragen antwortete Mosche Shertok. Er erklärte, das Reservoir der jüdischen Einwänderuhg nach Palästina bestehe mit, A^isnabiihe der Mitglieder der Agudas Jisroel aus Zionismen.' F.ür die Zuteilung der Zertifikate trag.e.mit Ausnahme wen.iger Fälle d i e• J e w i s Ä g e,n c y die volle V e rantwortung. Die Regierung - jedoch habe darauf bestanden, daß eine bestimmte Zahl von Zertifikaten für Einwanderer aus Deutschland reserviert bleibe. Am Mittwoch, dem 2*., Dezember, hat die Kgl. Kommission wieder eine öffentliche Sitzung abgehalten., Der Vorsitzende der Kommission, Lord Peel, regte an, daß die Jewish Agency schriftlich ein kurzes Verzeichnis ihrer B e s c h w e r d e p u n k t e auf dem Gebiet der Einwanderung einreichen möge, damit die Kommission sich auf das Wesentlichste konzentrieren könne. Darauf setzte Dr. Senator seine Aussagen ־ fort. Berechtigten Grund zur Beschwerde gegen die Palästina- Verwaltung, erklärte er u. a., bildet die Einschränkung der .Einwanderung von Brüdern und Schwestern, unter .8נ Jahren und von Eltern unter 55 Jahren. Weiter be- . schwerte״Dr.'.Senator sich darüber, daß über 35 Jahre alte Arbeiter zur Einwanderung• auf Grund des Labour- Schedule nicht zugelassen werden. Als nächster Zeuge wurde der Beamte' des Politisehen Departments der Jewish Agency, Eliahu Epstein, vernommen. Er berichtete über die sozialen und Wirtschaft liehen. Verhältnisse im Hauran. Als Lord Peel bemerkte, er möchte wissen, was für ein Zusammenhang zwischen den Angelegenheiten des Hauran und denjenigen Palästinas bestehe, wies Epstein darauf hin, daß aus dem Hauran 2 0.0 00 bis 2 5.0 0 0 illegale Einwanderer gekommen sind, und daß auch Trans Jordanien eine erhebliche Zahl illegaler arabischer Einwanderer geliefert hat. Am Donnerstag, dem 3. Dezember, hielts die Kgl. Kommission eine geschlossene Sitzung ab. Am Freitag wurde der Leiter des Regierungsdepartmerits für Zölle und Handel, Kingsley W. Stead, •in nichtöffentlieber Sitzung vernommen. Hernach begab sich die Kgl. Kommission vollzählig zum Besuch der Kolonie Rechobot. Von Rechobot begab sich die Kommission nach Beer Tuwia und einer Reihe arabischer Dörfer in der Umgebung. Die Kgl. Kommission verhörte dann in geschlossener Sitzung den Chefsekretär der Palästina-Regierung Sir John. Hathorn Hall, den Schatzmeister der Regierung Johnson und den Chefinspektor der Landespolizei S p i c e r. ' Dienstag, den 8. Dezember, wurden von der Kgl. Kommission in öffentlicher Sitzung Dr. Arthur Ruppin, Leiter des Instituts für Wirtschaftsforschung und Wirtschaftsplanung bei der Jewish Agency, und Dr. Maurice B. Hexter, einer der Vertreter der .Nicht- Zionisten in der Exekutive der Jewish Agency, vernommen. Die Darlegungen der beiden Fachleute bezogen sich auf eine Reihe wichtiger wirtschaftlicher und kolonisatorischer Fragen. H&tiM kfeete ftefiee ffiätutet Die Entscheidung Ein Babbinatsanwärter kam zu Rabbi Salomon JZliiger, dem berühmten Maggid von Brody, um das .Reifezeugnis zu erlangen, ״Wie wirst du entscheiden“, fragte der Maggid, ״wenn sich" jemand am Sabbath den Finger verletzt hat •und blutet?“ ,JSinen Augenblick!“, sagte der Anwärter verlegen, ״ich will im 8chulchan*A!ruch nachßchlagen“ ,*Das geht nicht an“, ,rief der Maggid, ״denn bis du im Schulchen-Aruch nachsiehst, kann der Mensch ״verbluten,“ Auch ein Väter . . . Rabbi Jerucham J e h u d a, Oberrabbiner von M i n s k, war der Sohn eines Schneiders, Zwei neidische Kollegen glaubten ihn seine niedere Herkunft fühlen lassen zu müssen,. Bitte Rabbimrzusammßnkunft gab ihnen die Gelegenheit dazu. ,Mein Vater**, hut> der eine un* ,igfl^gte die Talmudstelle sq und so zu erklären “ , ״Und mein Vater**, sagte d6r: atidere, ,,pflegte, die Frage so und so zu beantworten **; ׳ ' ״Und mein Vater*e, warf Rabbi Jeruchem ein, »Pflegte zu sagen: Mine Arbeit, die nicht einen neuen S.chni t t aufweist,,ist überhaupt keine Arbeit!‘“ . Darauf l&gte er mit*: seinen scharfsinnigen Forschungen los. geblendet und beschämt standen die anderen da. M Das Leid 7 Rabbi Michael v 0.41 Lee ha witz hatte einen lahmen Fuß und litt all seine Tage große Schmerzen, Einst war Rabbi Mos& von Kobryn sein Gast, Beim Mahle trank Rabb Mose seinem Freunde zu und sagte: ,JRabbi Michael, ich wünsche dir eine vollkommene Genesung!“ ,*Dm bist mir doch in Wahrheit zugetan(f, erwiderte Rabbi Miohael, ״wie kannst du mir das wünschen? Hätte ich das Leiden nicht,' wer1voeiß; was aus mir geworden wäre,“ t Bosewicht un4 Frommer Mäbpi Jäkob SzehaktMu Lublin, der ״Seher*', sagte einmal} 7."'׳7 יי י" ‘"7ז"י ,Jch halte mehr vonl einem Bösemcht, der weiß, PT ein TR ösewieht ist, als von einem Frommen; der weiß, daß er ein F Sommer ißt!«; Emir Abdulia bei Lord Peel Wie die.J.T. A. erfährt, hat Emir Abdulia von Transjordanien bei seinem letzten Aufenthalt in Jerusalem in Begleitung des früheren Bürgermeisters Ragheb Bey Nashashibi dem Vorsitzenden der Kgl, Kommission, Lord Peel, einen Besuch abgestattet. Die neue Zertifikaten*Schedule Die Exekutive der Jewish Agency hat in einer soeben abgehaltenen Sitzung die Verteilung der Zertifikate des für das Halbjahr Oktober 1936 bis März 1937 bewilligten Schedule vorgenommen. Wie bekannt, hat die Regierung von den für das laufende Halbjafir bewilligten 1800 Zertifikaten 300 für bereits in Palästina lebende ״Kapitalisten“ aus Deutschland, die ihre Kapitalien bisher noch nicht herüberbringen konnten, ferner 200 Zertifikate als Reserve, für Legalisierung des Aufenthalts von Touristen und Illegalen zurüekbelialten. Von den ver• bliebenen 1300 Zertifikaten wurden seitens der Exekutive Polen 600, Deutschland 300, den restlichen1 Ländern \ 400 Zertifikate sugeteilt, 850 von; den L30p Zertifikaten sind für Chaluäm und 450 für' alle übrigen Einwanderer• Kategorien mit besonderer Berücksichtigung der pst• europäischen Kibuzzim Vorbehalten.

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