Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 39 (20.11.1936)
- Date
- 1936-11-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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aeite 2 JÜDISCHE PRESS» Nr. 39 ohne jedweden Schutz einer europäischen Macht, in den Ländern •Temen, Irak und Aegypten, Wie ergeht es nun •diesen Juden hei den Arabern, wie ergeht es Jjsroel bei Onkel Jischmoel? Die weit* * fremden Chedermelamdin der Vorkriegszeit pflegten als Jischmoel die ׳türken zu bezeichnen. Das ist natürlich grundfalsch. Demi das historisch noch junge Volk der ] Türken ist eigentlich mongolischen Stammes, während der alte Jischmoel, der ״wilde Mensch“, in niemand anderem als in ehen den Arabern fortlebt. Die Türken haben die Juden nie schlecht behandelt. ..Hingegen haben die Juden unter den Arabern immer nur zu leiden gehabt, waren sie blutigen Verfolgungen und barbarischen Mar■ tern ausgesetzt. Selbst während des sogenannten ״goldenen Zeitalters“ in Spanien, wo Juden und Araber gemeinsam in den Wolken der Philosophie spazieren gingen und zusammen in den höheren Regionen der Poesie schwebten, selbst, als es einzelne Juden zu ersten Würdenträgern in den Kalifaten und Sultanaten brachten, selbst da haben die Araber die Juden mit Füßen getreten, haben sie ihre Vermögen geraubt und ihr Blut vergossen. Daß sich das Los der Juden mit dem geistigen Verfall der Araber — nachdem diese die kulturelle Politur eingebüßt hatten und der ,,wilde Mensch“ wieder zum Vorschein gekommen war — noch verschlimmerte, ist nur selbstverständlich. Das Golus Jischmoel war dann und ist seither nicht minder schwer und drückend als das Golus v Edom. Und vielleicht sogar noch schwerer und drückender. In Aegypten Eine Ausnahme bildet lediglich Aegypten. Hier Sind die Regierungen der verschiedensten Richtungen allen judenfeindlichen Bestrebungen immer entgegengetreten und haben nicht einmal die versuchte Hetze gegen die Juden im benachbarten Heiligen Land zugelassen. Die Juden genießen in' Aegypten völlige GleichberechtigUng und sind in keiner Weise in ihrem Wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortkommen behindert. An den hohen jüdischen Feiertagen sind alle Banken in Aegypten, auch die in nichtjüdischem Besitz, geschlossen, was für die Stellung und den Einfluß der Juden wohl genügend kennzeichnend ist. Allein, Aegypten stellt, wie gesagt, eine rühmliche Ausnahme dar. In Transiordanien und Saudlen werden Juden jetzt weniger denn je geduldet. Nationaler und religiöser Haß machen einen auch nur zeitweiligen Aufenthalt eines Juden in diesen Länderu zu einem ausgesprochenen Selbstmordversuch. In Jemen sind die Juden — wie allgemein bekannt — den furchtbarsten Leiden ausgesetzt. Es hat sich an ihrem Schicksal, seit den Tagen, da der Rambam seinen berühmten Iggeret Teman an sie richtete, kaum etwas geändert. Finsterstes Mittelalter herrscht dort ungemildert fort. Vor den Augen der ganzen .Welt ist der jemenitische Jude, der ursprünglichste Typ unseres Volkes, das Opfer unmenschlicher Tyrannei und tierischer Grausamkeit, heute wie seit undenklichen Zeiten. Es ist ein gewöhnlicher Gedanke, die jemenitischen Juden leiden zu wissen. Hingegen haben die letzten Vorgänge im I r a k-die angespannteste Aufmerksamkeit der jüdischen Weltöffentlichkeit auf sich gelenkt. Das Gebiet des heutigen Irak stand ehedem unter türkischer Herrschaft. Diese war den Juden nicht ungünstiger gesinnt als den Arabern. Im Weltkrieg hatten beide Bevölkerungsteile schwer zu leiden, so daß die Engländer mit offenen Armen begrüßt wurden. Dies und wohl mehr noch die Erdölfelder von Mossui waren der Anlaß dafür, daß der Völkerbund das Mandat Über den Irak England übertrug und englische Interessen waren es auch, aus denen der Irak 1932 ein selbständiges Königreich unter Feisai I. und Mitglied des Völkerbundes wurde. Für die nationalen Minderheiten war dies ein Un- I glück. Vier Jahre bloß Sind seit der Unabhängigkeitserklärung verstrichen; aber sie haben zur Genüge gezeigt, wie .würdig die Araber der Unabhängigkeit sind. Als erste mußten die Kurden daran glauben, deren Freiheitsbewegung in Blut ertränkt Wurde. Darauf kamen die Assyrier, die christlichen Nachfahren des gleichnamigen Altertumsvolkes, an die Reihe. Ohne Grund Und Ursache wurden tausende Assyrier buchstäblich abgeschlachtet, so daß dies sogar die Aufmerksamkeit des Völkerbundes erregte, der dann den Rest des Unglückliehen Volkes in Syrien unterbrachte. Nun soll es allem Anschein nach gegen die Juden gehen. Gegen sie — hunderttausend Menschen unter einer Gesamtbevölkerüng von drei Millionen — ist vom ersten Tag der Unabhängigkeit des Irak an, deren Zustandekommen zum nicht geringen Teil den Juden zu danken war, eine wüste Hetze und. Unterdrückungs- Politik betrieben Worden. Das Verbot der Einfuhr hebräischer Bücher und Zeitungen und die strenge Ueberwachung jeder Verbindung und Korrespondenz mit Palä* stina werfen ein. Licht auf die. Lage der Juden im Irak. Kein Wunder, daß auch das nationalsozialistische ״Ideengut“ dort fruchtbaren Boden fand. Seit dem Machtantritt Hitlers werden die natiönalistisohen Jugendverbände im Irak vom deutschen Konsulat aus mit politischem Material versorgt. ״Mein Kampf" und andere ״Werke" der- Nazi-Literatur sind ins Arabische übersetzt und mit beträchtlichem Kostenaufwand im ganzen Lande verbreitet worden. Die antijüdische Stimmung erhielt begreiflicherweise durch die Dinge im Heiligen Lande immer neue Nahrung; das Dasein der Irak-Juden war zur Hölle geworden, deren Teufel die Regierung und auch England wohl kannten, aber völlig ungeschoren ließen. Sie hatten in der ״Liga zur Verteidigung des Vaterlandes“ sogar eine feste Organisation, die man jedoch ungestört arbeiten ließ, weil die Regierung ja schließlich eine arabische war und England sich wieder jeder Einmischung fernhalten wollte. Der Irak war für die dortigen Juden ein großes Gefängnis, aus dem nicht einmal eine Klage dringen durfte, weil eine solche als ״Greuelpropaganda“ schwer geahndet wurde. Die jüdischen Notabein wurden im Gegenteil sogar oft gezwungen, dem Auslande beruhigende Erklärungen abzugehen. (Fortsetzung folgt.) ®^G7a- ׳ner2en 1800 Zertifikate — keine Einwanderungssperre In einer Sitzung des Unterhauses gab der Minister für die Kolonien Ormsby-Gore die vom Premierminister Baldwin für diese Sitzung angekündigte Regierungserklärung über die englische Politik" betreffend Palästina ab. Minister Ormsby-Gore teilte zu Beginn seiner Erlclärung mit, daß der High Commissioner für Palästina Sir Arthur Wauchope der Jewish Agency for Palestine eine Schedule für die Arbeitereiinvamlerung im Halbjahr Oktober 1936 bis April 1937 in der Höhe von 1800 ׳Zertifikaten zur Verfügung stellen wird. Die englische Regierung, fügte Ormsby-Gore hinzu, halte eine vorübergehende Einstellung der Ein- Wanderung in Palästina für die. Dauer der Untersuchungsarbeit der Kgl. Kommission nicht für rieht i g. Es soll kein Präjudiz geschaffen werden. Eine Ein- Stellung der Einwanderung lasse sich weder mit Wirtschaftlichen noch mit anderen Gründen rechtfertigen. Doch werde man darauf sehen, daß ein Ueberschreiten der Einwanderungsquote nicht eintrete. Weiter erklärte Minister Ormsby-Gore, daß die der Jewish Agency bewilligte neue Schedule für das Halbjahr Oktober 1936 bis März 1937 in der Höhe von 1800 Zertifikaten 300 Zertifikate einschließe, um die Registrierung von 300 deutschen Juden als Einwanderer zu ermöglichen, die bereits in Palästina weilen und über ein Kapital von je mindestens 1000 Pfund verfügen, aber nicht in der Lage waren, innerhalb der vorgeschriebenen Frist von 12 Monaten das Vorzeigekapital aus Deutschland herüberzubringen. Die Stellungnahme der Araber ... Der Oberste Arabische Ausschuß hat nach Bekanntwerden der letzten Erklärung des britischen Kolonienministers Ormsby-Gore. im Unterhaus zur Frage der Einwanderung in Palästina! beschlossen, die Kgl. Untersuchungskommission zu boykottieren. Der Ausschuß erließ einen Aufruf an alle Araber, sich jeder Zusammenarbeit mit der Kgl. Kommission zu enthalten. Als Hauptgrund für dieses Verhalten wird angegeben, daß die britische Regierung die arabische Forderung nach Sperre der jüdischen Einwanderung in Palästina abgelehnt habe. ... und der JewishsAgehcy־Exekutive Die Exekutive der Jewish Agency veröffentlicht eine Erklärung zur neuen Sjichedule, in welcher das B edauern darüber ausgesprochen wird, daß die Arbeitereinwanderungsquote für das laufende Halbjahr so außergewöhnlich klgin sei und nicht einmal die allernotwendigsten Bedürfnisse der Wirtschaft des Landes befriedigen könne. Die Bewilligung dieser Schedule, heißt es in der Erklärung weiter, habe jedoch eine wichtige prinzipielle Bedeutung, indem die Schedule- Frage diesmal durch das englische Kabinett entschieden wurde; aus der Erklärung des Kolonienministers im Unterhaus ist auch zu ersehen, daß das Kabinett sich nicht so sehr mit der Höhe der Schedule, als vielmehr mit der Frage der jüdischen Einwanderung an sich beschäftigte. . Die Königliche Kommission in Jerusalem Die Mitglieder der britischen Kgl. Kommission zur Untersuchung der Ursachen der letzten Unruhen und zur Entgegennahme der arabischen und jüdisehen Beschwerden, betreffend die Anwendung der Be- Stimmungen des Mandats sind unter Führung von Lord Peel in Jerusalem eingetroffen und haben im Hotel King David Wohnung genommen. Die Ankunft der Kgl. Kommission hat den Jischuw veranläßt, alle Kräfte zu gemeinsamer Wahrung der jüdischen Interessen zusammenzufassen. Eine Konferenz aller großen jüdischen Verbände und Institutionen Palästinas ist zusammengetreten, um über ein gemeinsames Vorgehen in den Fragen, die die Kgl. Kornmission beschäftigen werden, . zu beraten und entsprechende Beschlüsse zu fassen. Der Oberste Arabische Ausschuß hat sich gegen den Plan der arabischen Nationalisten in Nablus ausgesprochen, am 11. November, dem Tage des Eintreffens der Kgl. Kommission in Palästina, einen Proteststreik zu proklamieren. Der Oberste Arabische Ausschuß hat beschlossen, sofort nach dem Eintreffen der Kgl, Kommission eine Abordnung zur Kgl. Kommission zu entsenden und dieser die Gründe darzulegen, die den Ausschuß bewogen haben, die Zusammenarbeit mit der Kommission zu verweigern. Man glaubt, daß dies der erste Schritt zu einer Revidierung des Boykottbeschlusses des Obersten Arabi- * sehen Ausschusses ist. Rabbi Duschinsky hat im Namen der Agudas Jisroel eine Proklamation erlassen, in der es begrüßt wird, daß die Kgl. Kommission am Waffenstillstandstag in Jerusalem eingetroffen ist. Darin liege ein gutes Vor- Zeichen für die Arbeit der Kommission, An den Jischuw ]utteien Uhfea, Gold* and Silberwaren, insbesondere fcllp כ5י, Sedersc&üssel, Menof**, [ Leuchter and Bestecke in großer Auswahl, auch GelegenhettsfcSttfe. stets vorrätig II« fibdfÜMl« 14 wird der Appell gerichtet, dafür zu beten, daß es der Kommission gelingen möge, den Frieden herzustellen. Eine ähnliche Proklamation ist vom anglikanischen Bischof erlassen Worden. Dagegen hat der Großmufti es es abgelehnt, einen entsprechenden Aufruf zu unterzeichnen, obwohl er von den Bischöfen dringend dazu aufgefordert worden war. In einer Sonderausgabe der ״Palestine Gazette" ist eine Verordnung veröffentlicht worden, durch die der Kgl. Kommission richterliche Befugnisse eingeräumt werden, indem ihr das Recht zugestanden wird, Zeugen unter Strafandrohung vorzuladen. Die Kommission hat mit ihren Arbeiten begonnen Die Kgl. Kommission hat am Donnerstag, den 12. November mit ihren Arbeiten begonnen. Die erste Sitzung der Kommission war öffentlich und nahm einen feierlichen Verlauf. Der britische High Commissioner Sir Arthur Wauchope hielt eine An- Sprache an die Mitglieder der Kommission, in der er auf die Wichtigkeit und gleichzeitig auf die Schwierigkeit ihrer Aufgabe hin wies. Der High Commissioner erklärte, er habe Vertrauen zu der Klugheit, Erfahrung und Autorität der Kommission und gebe der Hoffnung Ausdruck, daß es ihr gelingen wird, einer gerechten und alle Teile befriedigenden Lösung den Weg zu bereiten. Der Führer der Kommission Lord Peel erwiderte auf die Ansprache des High Commissioner und gab die Entschlossenheit der Kommission kund, das ihr gestellte Problem ohne jede Parteilichkeit zu studieren und von keiner Seite beeinflußte Entscheidungen zu treffen. Ihre Entschlossenheit zur Unparteilichkeit und strengster Objektivität habe — so bemerkte Lord Peel — die Kommission schon dadurch bewiesen, daß sie vor ihrer Abreise aus London keinerlei Aussagen und Meinungen entgegennahm. Bei Beginn der sachlichen Arbeiten der Kommission wird als erster der High Commissioner Sir Arthur Wauchope Erklärungen über die Gesamtlage abgeben; diese werden sodann durch die Leiter der einzelnen Departements im speziellen ergänzt werden. Von den ״Parteien" werden zunächst die Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency, die gemäß dem Mandate als die Repräsentanz des Weltjudentums anzusehen ist, gehört werden. Es werden dann die Einvernahmen der Führer des Waad Leumi, der Agudas Jisroel und anderer den Jischuw repräsentierenden Organisationen und Institutionen erfolgen. Die von der Exekutive der Jewish Agency eingesetzte Kommission zur Vorbereitung des Materials für die Kgl. Kommission hat ihre Arbeiten beendet und eine Reihe Memoranden hergestellt, die alle Seiten des Palästina-Problems behandeln. Die Memoranden wurden der Kgl. Kommission überreicht. Es wird erwartet, daß auch Repräsentanten der christlichen Gemeinschaft in Palästina Erklärungen vor der Kommission abgeben, werden. Was die Haltung der arabischen Führer anbetrifft, die den Boykott der Kommission proklamiert haben, so hegt׳ man keinen Zweifel, daß die arabischen Beschwerden gegen die britisehe Administration in der einen oder der anderen Form der Kommission unterbreitet werden würden. Mandatskommission fordert außerordentliche Tagung Die Mandatskommission des Völkerbundes hat ihre Herbsttagung beendet. Die Kommission , beschloß, dem Völkerbundsrat zu empfehlen!, die Mandatskommission, zu einer außerordent liehen Tagung im Frühjahr 1937 zwecks Untersuchung der durch die Unruhen unter den Arabern und Juden in Palästina entstandenen Lage einzuberufen. Die Behandlung aller aus Palästina kommenden Beschwerden mußte bekanntlich verschoben werden, weil die englische' Regierung noch nicht imstande ist, der Mandatskommission einen Bericht über die in Palästina getroffenen Maßnahmen vorzulegen. Das Verlangen nach einer außerordentlichen Tagung im kommenden Frühjahr wird damit begründet, daß es nicht angängig sei, die Untersuchung der Ursachen und der Umstände der Unruhen bis zur ordentlichen Sommertagung der Kommission hinauszuschieben. Was die Unruhen die Regierung gekostet haben Aus den offiziellen Bekanntmachungen gewinnt man jetzt einen Ueberblick über die Kosten, die die Unruhen, abgesehen von den Zerstörungsschäden, der Mandatsverwaltung verursacht haben. Im Zeitraum von April bis August wurden für den Unterhalt der Polizei 272.000 Pfund Sterling, für die Bedürfnisse der Gef angenenverwaltung weitere 133.000 ausgegeben. ׳Hinzu kommen die Kosten für die nach und nach eingetroffenen 15.000 Mann englischer Truppen. Darüber liegen einzelne Angaben noch nicht vor. Ihre Höhe wird jedoch durch den Umstand angedeutet, daß seit August die Regie^ungsausgaben durchschnittlich um 40 Prozent höher gewesen sind als die Einnahmen. Vorsprache Goodmans bei Minister Beck. Der polnische Außenminister Oberst Beck empfing in London den politischen Sekretär der Weltorganisation Agudas Jisroel, H. A. Goodman, der die Bedenken der religiösen Judenheit über die Einführung des teilweisen Schächtverbotes in Polen vortrug und die Möglichkeit einer Zurückstellung des am 1. Jänner in Kraft tretenden neuen Gesetzes nahelegte. Nach der Unterredung teilte H. A, Goodman mit, der Außenminister habe geantwortet, es sei unmöglich, das Inkrafttreten des Gesetzes hinauszuschieben; doch werde die Regierung alles tun, um die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse der jüdischen Gemeinden Polens zu sichern. Die Grippe läßt sieh nicht unterschätzen! Wer es versucht, sie zu übergehen, oder sie mit Nichtachtung zu strafen, an dem rächt sie sich oft bitter! — Am besten ist * es, man läßt sie erst gar nicht an sich heran und beugt beizeiten vor! Regelmäßige Einreibungen und Mund- Spülungen mit Alpa-Franzbranntwein kräftigen den Körper und desinfizieren: so ist der Grippe am besten vorgebeugt! Das sagen auch die Aerzte!