Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 34 (30.9.1936)
- Date
- 1936-09-30
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 jüdische pbesse Nr. 34 nasere jüdisehnatlonälen Brüder auch £ur v 011 k a öitrieften Einigkeit, aut■ftücftkehr, 4um Ütquell des jüdiechett ,Volkes gettifeft haben. Denn was diese Tagr and Monate an Beweisen für die Allmacht G-ttes üftd seines Erbarmens mit dem jüdischen Volk er* bracht haben, das konnten unsere Großen und Vorfahren nie sehen. Jeder Tag brachte uns neüe Wunder. Jede Bombe, die nicht explodiert ist, jede Kugel, die ihr Ziel verfehlt hat, zeigte das Werk einer göttlichen Vorsehung, eines Hüters Jisroels, der mit uns ist, auch wenn wir Öhr und Hetz ihm verschließen. Andererseits wie War doch die Zeit geeignet, die :Nichtigkeit der eigenen menschlichen Kräfte aufzuzeigen. Große Worte hatten wir über den Aufbau Erez Jisroels mit nationalen Kräften gehört; große Worte über die Kraft des Selbstschutzes des jüdischen Jischuw; große Worte Über die den Arabern zufallenden Vorteile, die schließlich ein freundschaftlicheres Verhältnis zwischen ihnen und den Juden herbeiführen sollten, große Worte über die Versprechungen und die Verantwortung der Regierung, die es auf sich genommen hat, den Kindern des jüdischen Volkes die Rückkehr in ihr Land zu gewährleisten. Und was sind die Früchte dieser Anmaßungen und ,Selbsttäuschungen? An einem hellichten Tage sind alle diese großen Worte in sich zusammengefallen. Wo ist heute noch von einer eigenen Kraft des Selbstschutzes die Rede, wo von Prosperity, wo von Verantwortungsbewußtsein und Zuverlässigkeit der Regierungsstellen usw.? Wir hatten geglaubt, hoffen zu dürfen, daß die traurigen Ereignisse der jüngsten Monate Wunder wirken werden. Daß sie die großen Massen des jüdischen Volkes zum jüdischen Glauben, zur jüdischen Lehre zurückführen und so ein wirkliches jüdisches Achdus herbeiführen werden. Diese Einigkeit hätte zwangsläufig zu einem Zusammenschluß der verschiedenen Richtungen im jüdischen Volk geführt. Doch zu unserem Schmerz; Die Wunder der Zeit haben in die Herzen unserer Brüder keinen Eingang gefunden. Umsonst haben wir gehofft. Die schweren iStunden sind über das jüdische Volk hinweggegangen, ohne daß der Segen, der aus ihnen fließen sollte, gekommen wäre. In dieser gedrückten :Stimmung werfen wir einen Rückblick auf das, was sich im Jahre 5696 innerhalb des glaubenstreuen Judentums in Erez Jisroel ereignet hat: Auf dem Gebiet des Chinuch sind keine wesentliehen Fortschritte zu verzeichnen. Es war nicht leicht, den 'Bestand des agudistischen .Schulwerkes zu sichern, und der Kampf um die Erlangung der rechtmäßig zustehenden!Regierungssubventionen, dem bisher nur ein Teilerfolg beschieden war, geht weiter. Die Einwanderung von Rabbinern und Bachurim ist im Berichtsjahr infolge der neuen Vorschriften sehr eingeschränkt gewesen. Der Anteil der Agudas Jisroel an der allgemeinen Zertifikatenschedule blieb unverändert, trotz der großen Not der strenggläubigen jüdischen Jugend DIE JÜDISCHE HANDELSSCHULE veranstaltet aus Anlaß des am 22. September begonnenen Unterrichts am 12. OKTOBER 1936 im großen Pestsaal des Hotel Bayrischer Hof eine GROSSE ERÖFFNUNGSFEIER PROGRAMM: Einweihung: Se. Ehrw. Herr Oberrabb. Dr. Israel Taglicht Herr Oberkantor Fränkel mit dem Chor des polnischen Tempels 0 Festreden: Herr Staatsrat Präsident Dr.Desider Friedmann u.a. Künstlerischer Teil: Fritz Grünbaum u.a. Eintrittskarten in der Direktion: II, Taborstraße S9, bis längstens 7. Oktober erhältlich in der ganzen Welt. Die Verhandlungen wegen Erhöhung des agudistischen Anteils haben leider infolge der Unruhen unterbrochen werden müssen. Erwähnenswert ist noch der agudistische Anteil an den Sonderzertifikaten für Mittelständler aus Deutschland, die über Initiative von Sir Herbert Samuel ausgegeben worden sind. Die Poale Agudas Jisroel hat zusehends eine erfreuliche Entwicklung zu verzeichnen, die nicht zuletzt auf die Uebemahme der Präsidentenstelle durch Doktor Isaak Breuer zurückzuführen ist. Durch Mithilfe der Jerusalemer Aguda-Zentrale hat die Tel-Aviver Gruppe der Poale Agudas Jisroel von der Abteilung für öffentliehe Arbeiten der Palästina-Regierung den Bau einer Straße übertragen bekommen. Die Jerusalemer Gruppe steht ebenfalls mit der Abteilung für öffentliche Arbeiten in Verhandlung wegen einer größeren Arbeit. Die agudistischen Kibbuzim entwickeln sich :sehr, schön. Kfar Saba konnte den schweren Schlag, den diese Kolonie durch die durch einen!Brand erfolgte Vernichtung ihres Wohnhauses erlitten hat, bald überwinden und ein neues Gebäude aufführen. Machne Jisroel kämpft mit materiellen Schwierigkeiten. Diese Kolonie hat in den letzten Monaten besondere Bedeutung erlangt, weil sie an exponierter Stelle mitten in arabischer Umgebung liegt und weil das dort vor etwa einem Jahr durch die polnische Aguda errichtete Bauwerk geradezu als Festung für den ganzen Emek dient. Glücklicherweise ist in Machne Jisroel niemand von den Kolonisten zu Schaden gekommen, obwohl hier einige englische Soldaten während der Kämpfe gefallen sind. Auf dem Gebiete der Organisation konnte natürlicherweise im zweiten Halbjahr 5696 nichts getan werden. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die vielfachen Interventionen bei den Behörden und Regierungsstellen. . . Die politische A r beit sah die Aguda auf besonderer Höhe. In erster Linie war es die Frage des Gesetzgebenden Rates, die uns viel!Sorge bereitet und zu einer klaren!Stellung der Agudas Jisroel zu dieser Frage geführt hat. Bekannt sind die von der Aguda bei der Regierung unternommenen Schritte bezüglich verschiedener Einwanderungsfragen und bezüglich der Anerkennung der selbständigen orthodoxen Gemeinde. Daß diese Frage noch keine Fortschritte machen konnte, ist angesichts der derzeitigen Verhältnisse nur zu verständlich. Uebrigens hat es trotz der Unruhen der Waad Leumi nicht unterlassen, das sogenannte Verzeichnis seiner Mitglieder zu veröffentlichen, in das alle Neueinwanderer automatisch aufgenommen werden. Es ist erfreulich, feststellen zu können, daß mit der gleichen Pünktlichkeit wie sonst tausende strenggläubige Juden dem Waad Leumi sofort ihre Austrittserklärung e n zugeschickt haben. Das Jahr 5696 stand im Zeichen innerer Kämpfe im Rahmen des Waad Leumi, die durch den Tod von Qberrabbiner Kook und durch den Streit um seine Nachfolge ausgelöst worden waren. Dieser Streit ist natürlich nur indirekt für die Agudas Jisroel von Bedeutung, hat aber jedenfalls in seinen Begleit* umständen, auf die hier nicht näher eingegangen werden S0lh 'xu•׳' einer weiteren Zerrissenheit in den Fragen der Wie immer, entfällt auch diesmal wegen des ChohMamoed die am nächsten Frei־ tag fällige Ausgabe der »Jüdischen Fresse“ Schechita und des Kaachrus geführt, die aus grundsätzliehen Gründen für die strenggläubige Judenheit nicht gleichgültig sein kann. Die orthodoxe Gemeinde des Waad hoir Asch* k e n a s i hat im Berichtsjahr durch die Zuwanderung zahlreicher Gesinnungsbrüder aus allen Ländern׳ eine bedeu* tende Stärkung erfahren. Demnächst soll ein bekannter Gaoft aus der Gola die Stelle eines Rosch-ßes-Din im Rabbinat des Oberrabbiners Duschinsky antreten., Zum Schluß muß noch auf die weitverzweigte Hilfstätigkeit hingewiesen werden, die die Agudas Jisroel als erste Organisation für die Geschädigten der jüngsten Unruhen einleitete. Im Zusammenhang mit diesen Unruhen hat die Aguda-Zentralleitung auch ununterbrochen mit der Regierung im Kontakt zu bleiben gehabt und es ist bekannt, daß die agudistische Delega- . tion die erste war, die in einem kritischen! Augenblick vom | High GömnusMoner die Zusicherung bekommen hat, daß augenblicklich an eine Sperre der Einwanderung nicht gedacht Wird. Nicht unerwähnt kann die schmergliche Tatsache bleiben, daß während der letzten Monate, zum erstenmal in der Geschichte, die Heiligen Stätten in Sre2 Jisroel den Juden nicht zugänglich waren. Es bedurfte großer Bemühungen der Agudas Jisroel, um zu erwirken, daß das Kewer Rochel am firew Rosch-Chodesch-Aw einige Juden unter starker Bewachung aüfsucheft durften. So nehmen Wir denn vom verflossenen Jahr Ö696, das Licht* und Schattenseiten in sich Vereinte, in der Hoffnung und mit dem Wunsche Abschied: מד,ל שנד, וברבודיה. Zur Abhärtung und Stärkung Franzbranntwein Vor Verkündung des Kriegszustandes Wie schon die Tageszeitungen berichtet haben, spielen sich gegenwärtig im Heiligen Lande ungemein blutige und verlustreiche Kämpfe zwischen Militär und arabischen Freischärlern ab. Die Zahl der gemäßigten arabischen Elemente, die zu einer friedliehen Lösung des Konflikts bereit sind, nimmt infolge des Terrors und des Einschüchterungssystems der radikalen Araber stark ab, , so daß für die nächste Zeit nur sehr wenig Hoffnung auf eine Beendigung des arabiseken Aufstandes besteht. Der Organisator und Führer der arabischen Aufruhrbewegung gegen den ״Zionismus und britischen Imperialismus“, F’auzi Bey el Kaukadyi, empfing einen United-Press-Vertreter in seinem - Hauptquartier und bat ihn, der Weltöffentlichkeit mitzuteilen, daß die Araber den Kampf gegen .die englischen Streitkräfte in Palästina mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln weiterführen und von ihren Forderungen nicht hbgehen würden. Gut unterrichtete Kreise in Jerusalem erklären, es stehe die Verkündung des Kriegszustandes in Palästina unmittelbar bevor; einzig ein sofortiger Abbruch des Streiks und des Terrors seitens der Araber könne diese Maßnahme noch verhindern. Die Aufgaben der Kgl. Kommission. Die Palästina-Regierung hat eine Bekanntmachung über die Aufgaben der Kgl. Kommission veröffentlieht. . ־ , Alle diejenigen, die, Bekundungen vor der Kornmission zu machen wünschen, werden aufgefordert, eine kurze Angabe über die Ar&ihrer Aussage vorzulegen. Es wird darauf hingewiesen, ־["daß Bekundungen vor dem Eintreffen der Kommission in Palästina nicht entgegengenommen werden. Es würden auch von der Kommission nicht Anwälte der Parteien vernommen werden. Die Untersuchung der Kommission werde sich auf drei Punkte erstrecken: J. Feststellung der tieferen Ursachen der Unruhen;'2. die Art, wie das Mandat gegenüber Juden und Arabern durchgeführt wird; 3. Feststellung, ob bei richtiger Auffassung des Mandats Juden und Araber berechtigte Ursache zu Beschwerden über die .Art der Durchführung des Mandats haben. KLEINES FEUILLETON Ludwig Kossuth und der Segen des Rabbis Der Held und Führer der ungarischen Revolution vom Jahre 1848, Ludwig •v. Kossuth, ist auch Held einer jüdischen Legende, die jetzt der Pester Rabbiner Dr. Siegmund Großmanni in folgender Variation erzählt: Der Vater Kossuths war Rechtsanwalt in der Ort- Schaft Monok im Zemplöner Komitat. ZempUn war auch die Heimat der Chassidim, di^Hn inbrünstiger Andacht an dem Rabbiner von Sätoraljaühely, Rabbi Mosche Teit el bäum, dem Verfasser des ,Jissmach Moscheet, hingen, der im Rufe eines Wundertäters stand. Mit diesem Rabbi hatte der Vater Kossuths einen Rechtsstreit. Wie es im alten Ungarn üblich war, 'nahm der Streit, dessen Ursache unbekannt ist, kein Ende, inswischen starben zwei Söhne des Rechtsanwalts, bald starb auch er selbst. Juden und Christen glaubten an die wundersame Kraft des Rabbis, und von heiligem Schauer erfüllt munkelte man überall: G-ttes Strafe hat die Familie Kossuth ereilt, weil er den Zaddik geklagt. Die Witwe hatte Bedenken: Vielleicht ist der Volksglauben im Recht? Sie bangte um ihren einzigen am Leben gebliebenen Sohn, den kleinen Ludwig, Sie nahm ihn an der Hand und führte ihn zum Zaddik, den sie ersuchte, er möge der Familie, die gegen ihn gesündigt, verzeihen. Der Zaddik nahm mit verzeihender Liebe die Witwe tind das Kind auf, so daß die Frau Mut schöpfte und ihn bat, er möchte den Jungen segnen, Dem Zaddik■ gefiel der kleine, aufgeweckte, lebhaft blickende Junge, und er segnete ihn, seine Hände über seinen Kopf ausbreitend, mit folgenden Worten der Psalmen (Kap. 60, Vers 6): ,JJossato VJräacho Ness lehisnausses mipnö Kausohet sselo!(( (Du gabst denen, die dich fürchten, ein Wahrzeichen, sich zu dessen Höhe zu erheben vor der Macht der Wahrheit.) Der Zaddik wählte deshalb diesen Vers, weil das hebräische Wort Rauschet dem Namen Kossuth (lies: Koschuth) ähnlich klingt. Der Zaddik ermahnte zugleich den Jungen, niemals die armen> rechtlosen Juden zu verfolgen. Die Erzählung findet sich übrigens auch in! Ahron Marens* Werk ״Die Chassidim" in kursgefaßter Form vor, wie auch in Des. Schöns unlängsst erschienenem Werk ״Die Gottsucher 4er Karpathen", welches das Leben der Chassidim im ehemals ungarischen Maramaros schildert. ־־לי־".־. ׳ ־ Ergänzender Palästina־Bericht an die Mandats« kommission. Der von der Mandatskommission angeforderte Ergänzungsbericht über Palästina und die dortigen Unruhen wurde der Kommission von dem Minister für die Dominions, Malcolm MacDonald, vorgelegt. Schwere Lage der Juden im Irak Die über 100.000 Seelen zählende jüdische Gemeinschaft im Irak macht jetzt eine schwere Zeit durch. Infolge der Ereignisse in Palästina haben sich die Be- Ziehungen zwischen Juden und Arabern außerordentlich verschärft. Eine scharfe antijüdische Hetze wird innerhalb der Armee geführt, die jüdischen Soldaten fühlen sich direkt bedroht. Die Regierung hat der Presse, die sich in der Judenhetze nicht genugtun konnte, eine Weisung zugehen lassen, in der ausgeführt wird, man dürfe den irakischen Juden nicht auf eine Stufe mit einem palästinensischen Zionisten stellen: die Juden des Irak seien seit Generationen treue Landesbürger. Diese Weisung*.der Regierung hat ihre Wirkung nicht verfehlt, die Pressehetze ist schwächer geworden. Dafür aber müssen die Juden zu dom Fonds, der zugunsten der Palästina-Araber gesammelt wird, beitragen; von der bis jetzt im Irak gesammelten Summe von 3000 Dinar haben die Juden 2000 Dinar aufgebracht. Meir Dizengoff Mittwoch, den 23. September, ist Meir D i z e ngoff, Bürgermeister von Tel-Aviv, gestorben. Die Bei- Setzung gestaltete sich zu der größten Massenkuridgebung, die Tel-Aviv bisher erlebt hat. Neben der Bevölkerung von Tel-Aviv nahmen zehntausende Menschen aus anderen Städten und Teilen des Landes an dem Leichenbegängnis teil. Die Häuser in den Straßen, die der Zug zum Friedhof passierte, waren schwarz drapiert, Vertreter der Behörden, des Konsularkorps und Abordnungen aller Organisationen und Institutionen folgten dem Sarge. An dem Grabe Dizengoffs wurden keinerlei Reden gehalten. Nur das El mole rachamim wurde rezitiert. Meir Dizengoff wurde 1861 in Akimowzi (Bessarabien) geboren. 1882 schloß er sich den Chowewe Zion an. 1905 machte er auf seiner zweiten Palästina- Reise bei Jaffa die^ersten Bodenkäufe für die ״Gä-ulla" und die ״Achusat Bajit", 1906 legte er auf diesem Boden den Grundstein für Tel-Aviv. Nach der Besetzung Palästinas durch die Engländer wurde er Bürgermeister von Tel-Aviv und versah dieses Amt mit einer kurzen Unterbrechung bis zu seinem Lebensende. Meir Dizengoff war nicht nur der Erbauer der ersten jüdischen Stadt, sondern auch ihr großer Planer und Förderer. Noch in den ersten Nachkriegsjahren verschaffte er der Stadt auf einer Reise in Amerika eine ansehnliche Anleihe, die den ersten Anstoß zum modernen Ausbau der Stadt gab. Er verstand es, Städtebauer von Rang heranzuziehen und der Stadt alle modernen Errungenschaften westlicher Städte zu sichern. Unter seiner Führung entwickelte sich Tel-Aviv zu einer Großstadt mit jetzt etwa 135.000 Einwohnern. Er durfte noch die Anfänge des Baues des Hafens von Tel-Aviv erleben und, obwohl damals sehr krank, ließ er es sich nicht nehmen, dem Beginn der Arbeiten beizuwohnen. Obwohl persönlich in religiöser Beziehung indifferent, ist Dizengoff der Orthodoxie nie feindlich entgegengetreten. Er war sogar bemüht, den Charakter Tel-Avivs als jüdischer Stadt auch in dem Sinne zu wahren, daß im öffentlichen Leben die religiösen Vor- Schriften nicht verletzt würden. Original englische und!ranz. 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