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Jüdische Presse · 1936-08-21 · 31 (21.8.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
31 (21.8.1936)
Date
1936-08-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 81 «JDJSCHE PBt»9* Seite 8 H WOClMJ xii Woche Die schweizerischen Behörden haben gegen den Frontistenführer Friedrich Eisenegger und den berüchtigten antisemitischen ״Sachverständigen“ Ulrich Fleischhauer in Erfurt Anklage wegen Organisierung eines politischen Nachrichtendienst es erhoben. Wie verlautet, handelt es sich um die Organisierung eines Spitzelsystems gegen den ״Jüdisehen Weltkongreß“ in Genf. II Die Regierung des Kantons Luzern hat den unterstehenden Behörden Weisung gegeben, deutschen Aemtern keine Auskünfte über die ,(Rasse“ von Schweizer Bürgern zu erteilen. Der ״I. Jüdische W eltkongreß“ wurde am Samstag, 15. August, in später Nachtstunde geschlossen-. Der Kongreß wählte drei Körperschaften, die bis zum ״II. Jüdischen Weltkongreß“, der im Jahre 1938 tagen soll, die Geschäfte zu führen haben werden, eine Exekutiv e, ein Administrative Committee und einen Rat (Council). In dem Rechtsverfahren, das gegen die Zeitschrift ״The F as eist“, das Organ der ,Jmperiäl Fascist League“ (die mit den Mosley-Faschisten nichts zu tun hat), wegen Verbreitung der Ritualmordbeschuldi g un g gegen Juden eingeleitet worden ist, hatte Polizeirichter Dummett am 14» August über die Zulassung der öffentlichen Anklage vor dem Strafgericht zu entscheiden. Richter Dummett erklärte, die’ Anklägeerhebung gegen Leese und Whitehead, den Herausgeber und den Drucker des Hetzblattes, wegen ״aufrührerischer Verleumdung“ für gerechtfertigt. Der Prozeß wurde für die nächste Session des Hauptstrafgerichts festgesetzt. Aus Zilina (Slowakei) wird gemeldet, daß eine dortige christliche Bettlerin namens Katharine Brycha der dortigen Jüdischen Gemeinde ihre Ersparnisse in der Höhe von 59.000 Tschechokronen testamentarisch vermacht hat, mit der Begründung, daß die Juden zu ihr stets freigiebiger gewesen wären als die Nichtjuden. Unter dem Namen ״.K ooperative Kreditzentrale“ wurde in W ars chau ein zentrales jiidisches genossenschaftliches Kreditinstitut in das Handelsregister eingetragen. Wie aus Berlin gemeldet wird, wurde eine Reihe deutscher Juden, die nach dem Machtantritt Hitlers nach Spanien ausgewandert waren und die ■nach Vernichtung ihrer Existenz im spanischen Bürgerkrieg mit anderen Deutschen nach Deutschland zurückkehrten, in ein Konzentrationslager gebracht. General Franco, der Oberbefehlshaber der nationalistischen Truppen in Spanien, hat an die jü di- Ache Gemeinde von T et uan ein Schreiben gerichtet, .in dem die Juden auf gefordert werden, die judenfeindlichen Reden, die zu Beginn der Aufstandsbewegung ■im Sender von Sevilla gehalten wurden, nicht zu beachten und nicht ernstzunehmen. Dieses Schreiben, hat ,den Zweck, den Juden die Pille der ihnen auferlegten Zwangsabgaben zu versüßen. Den jüdischen Gemeinden in Spanisch-Marokko sind neuerdings recht empfindliche ״f r eiwillig e.A.bg a be n“. zugunsten.. der ..Aufständisehen auf erlegt worden. Wie der Exekutive-Direktor des American Joint Distribution C ommittee, Joseph C. Hyman, bekannt gibt, hat Joint im ersten Halbjahr 1936 Organisationen und Einrichtungen für jüdische Kinderfürsorge in Polen Beihilfen im Gesamtbeträge von 48.000 Dollar gewährt. Joint wird die Kinder fürsorge in Polen ,auch weiterhin durch Beiträge unterstützen. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E wir der Sache doch erst einmal ihren Lauf lassen; vielleicht fällt es dem Rabbi noch selber rechtzeitig genug ein. Wenn der Roschhakohol das Zimmer verlassen und der Rabbi den .Ring behalten wird, dann ist für uns die ,Zeit zum Reden gekommen.“ Wieder vergingen zwei lange Minuten, die der Rabbi mit Ausdrücken der Bewunderung des prächtigen Ringes ausfüllte, als sich Rabbi Mosche Sofer plötzlich an den Roschhakohol wandte: ״Ich wiederhole Euch, daß ich mich nicht erinnere, je ein solches Kunstwerk gesehen zu haben. Hättet Ihr mir den Ring in einigen Wochen zum Geschenk gemacht, so hätte ich ihn dankbar angenommen. Aber jetzt kann ich ihn niemals in meinem Leben annehmen; das wäre ja Ribbis! Nehmt den Ring ünd bringt ihn Eurer Frau mit, sie wird daran eine große Freude haben und überall gerechtes Aufsehen erregen.“ Der Roschhakohol schlug sich vor den Kopf: ״Ich Am Hoorez!“ rief er. ״Wie konnte ich auch eine so naheliegende Sache übersehen! Es scheint, der Vater im Himmel will selbst dem Rabbi seinen Lohn voll und ganz auszahlen und läßt sich daher von unsereinem nichts hineinpfuschen. Lebt wohl, Rabbi, ohne Dank und ohne Ring!“ * Mit diesen Worten verließ der Roschhakohol den Rabbi, um sein Haus aufzusuchen. Als Lehrer und Schüler wieder allein waren, ergriff der ältere der beiden das Wort: ״Wir müssen den Rabbi um Verzeihung für die Anmaßung bitten, mit welcher wir in jugendlichem Leichtsinn vorhin den Rabbi erinnern wollten, daß hier eine Verletzung des Zinsverbotes vorliege. Wir sind jetzt sicher, daß der Rabbi schon vom ersten Augenblick an nicht im Zweifel darüber war; aber wir sind in unserer Uebereilung deshalb an der Handlungsweise unseres Lehrers irregeworden, weil der Rabbi fast volle fünf Minuten seiner Freude über das kostbare Geschenk in so überschwenglicher Weise Ausdruck gab. Und damit stehen wir vor einem neuen Rätsel. Wenn, worüber wir ja nicht im Zweifel sind, der Rabbi von vornherein gewußt hat, daß die Annahme des Ringes eine Verletzung der Ribbisgesetze bedeutet, warum hat der Rabbi sich so an dem Ring gefreut und den Roschhakohol — und damit auch uns — so lange in der Meinung gelassen, als wollte der Rabbi das Geschenk annehmen?“ ״Eure Frage ist berechtigt“, erwiderte der Rabbi mit einem Anflug von innerer Ergriffenheit, die ihn unwillkürlich überkam, sooft er von־ seinem eigenen großen Lehrer sprach. ״Das, was ich hier getan habe, habe ich von meinem unvergeßlichen Lehrer Rabbi Nathan Adler, das Andenken des Gerechten werde zum Segen, einmal bei einer merkwürdigen Veranlassung zu lernen das Glück gehabt.“ (Fortsetzung folgt.) Blutige Tege in Erez^iisroel Wider alle Erwartung hat die Situation kn Heiligen Lande neuerdings eine bedrohliche Wendung genommen. Eine Terror welle geht jetzt Über das hartgeprüfte Land dahin, die Renner der Verhältnisse als die schwerste seit Beginn der Unruhen bezeichnen. Die Zahl derjüdischen Toten ist in den letzten Tagen sprunghaft auf?4 gestiegen. Unter ihnen befindet sich der Bürgermeister von Mizpah am G®nezareth- See, God Peleg-Avigdori. Aber auch die eigenen Leute werden von den blindwütigen Terroristen nicht verschont; wenn sie ihre Beseitigung für zweckdienlich halten. So würde der arabische Bürgermeister von Hebron, Nasr El Din, deswegen erschossen, weil er die Vermittlungsaktion des Emirs Abdullah unterstützt hatte. Bombenwurf in Tel-Aviv. Besonderes Entsetzen im ganzen Jischuw löst ein Vorfall aus, der sich Sonntag, den 16. August, auf einer der belebtesten Straßen Tel-Avivs, der jüdischen Stadt, abgespielt hat. Aus dem Zuge Jaffa—Tel-Aviv— Lydda, wurde am Sonntag vormittag, während der Zug die Straße passierte, eine Bombe auf die am Bahnübergang wartende Menge geworfen, die explodierte und eine große Verwüstung anrichtete. Ein jüdisches Kind wurde getötet, 20 jüdische Einwohner wurden verletzt, 11 von ihnen so schwer, daß sie ins Hadassa-Krankenhaus gebracht werden mußten. Der Täter, der ein Zugspassagier oder ein Eisenbahnangestellter sein muß, wurde bis jetzt nicht ermittelt. Eine Erklärung des Obersten Arabischen Ausschusses. Inzwischen veröffentlicht der Oberste Airabisehe Ausschuß eine Erklärung zur Frage der Kgl. Kommission, in der die Unvereinbarkeit der Anerkennung dieser Kommission mit der bei der arabischen Volksabstimmung 1919 ausgedrückten Willensmeinung der Araber und mit den dem König Hussein gemachten Zusagen därgelegt wird. Der Ausschuß erklärt, die Forderungen der Araber seien nach wie vor dieselben: Ein- Elnzise JOdlnhe Handelsschule für Knaben und Mädchen. Abendkurse. Wien, H., Taborstraße 89., Telephon A-45-6-57. Unterricht nach dem normalen Lehrplan der Handelschulen. Erstklassige Lehrkräfte. Aufnahme täglich von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags. Prospekte gratis. Stellung der jüdischen Einwanderung; Verbot des Bodenverk&ufs an Juden; Schaffung einer nationalen Regierung, die sich auf ein vom Volk gewähltes Parlament stützt, Der Ausschuß, heißt es׳ zum Schluß, habe die Erklärung des Rolonienministers über die Ernennung der Kgl. Kommission geprüft, sei aber zu dem Ergebnis gekommen, daß sich in derselben nicht die Absicht kundtue, die Palästina-Politik der Regierung zu ändern. Der demnächst zusammentretende Kongreß der ständigen Ausschüsse im ganzen Lande werde die Gesamtläge erörtern und die Meinung der Nation ausdrücken. Streikende Araber durch Juden ersetzt, Als Ersatz für streikende Araber wurden soeben 200 jüdische Arbeiter im Hafen von Haifa eingesetzt, Acht jüdische Lokomotivführer, fast alle aus Deutschland stammend, wurden angestellt, ebenso zwölf jüdische Heizer. Matrosenpatrouillen bewachen Hafen und Stadt Haifa, wo die Lage' eine gespannte ist. Verschwörung im Gefängnis von Jerusalem. , Den Behörden ist esf im letzten Augenblick gelungen, eine gefährliche Verschwörung arabischer Gefangenenaufseher und Gefangener des Jerusalemer Gefängnisse^ auf zudecken. Es wart ein Aufruhr de(«* arabischen Gefangenen geplant. Sie wollten den Gefängnisdirektor und alle englischen und jüdischen Beamten des Gefängnisses ermorden, aus dem Gefängnis ausbrechen und sich den bewaffneten arabischen Terrorbanden anschließen.. An der Spitze der Verschwörung stand der mohammedanische Gefängnisbeamte Josef Gabriel, ein Aegypter, der seit Uber zwölf Jahren im Gefängnis von Jerusalem Dienst tut. Für die Durchführung der Revolte war eine Nacht bestimmt worden, in der ein jüdischer Beamter die Aufsicht führen sollte. Im letzten Augenblick aber besann sich einer der Verschworenen und machte dem Gefängnisdirektor Mitteilung von den verbrecherischen Plänen. Gleichzeitig lieferte er einen Revolver mit 17 Schuß Munition ab, den er von Gabriel erhalten hatte. Dieser wurde sofort festgenommen und auf Grund einer vom High Oommissioner unterschriebenen Order nach Aegypten geschickt. Ueber weitere Strafmaßnahmen ist noch nichts bekanntgeworden. Beschleunigte Abfertigung der Aulim in Polen. Im Hinblick auf die Gefahr einer Einsteilung der Palästina-Einwanderung im Oktober wurden die Zertifikat-Besitzer in Polen aufgefordert, spätestens Ende September nach Palästina abzureisen. Die Palästina-Aemter sind beauftragt worden, die Alija beschleunigt abzuwickeln, da man annimmt, daß eine, etwaige Einwanderungssperre auch die Inhaber bereits äusgegebener Zertifikate betreffen würde. Einen herzlichen Gruß, die Glückwünsche zum Neuen Jahr, damit den Dank für erwiesene Freundschaft und den Beweis persönlicher Anhänglichkeit und Erkenntlichkeit übermittelt man billig, bequem und in anerkannter Vornehmheit durch die ״JÜDISCHE PRESSE“ Ein Einh e i tsfe ld unter den וחתימה טובה nyrD-wüNscHEN laut neb enst ehend e m Mus t er kostet 5 5.—. bezw. Kc 25.— Bestellungen sind unter Angabe des zu veröffentlichenden Textes zu richten: Aus der Tschecho- Slowakei an die ״Jüdische Presse“, Bratislava, Postfach 381, aus Oesterreich und dem sonstigen- Ausland an die ״Jüdische Presse“, Wien II, Malzgasse 12a (Tel. A-46-0-15) “V WOLF PAPPENHEIN Wien II, Kl. Pfarrg. 1 \ . * Der Mensch Deutschländer Von, Universitätsprofessor Dr. Max Eisler Anläßlich des ersten Jahrzeittages nach Dr. Leo Deutschländer fand im Krüger- Heim eine schlichte, jedoch sehr eindrucksvolle Gedenkfeier, statt, in deren Rahmen Professor Dr. Eisler sprechen sollte, woran ihn aber eine dringende Reise hinderte. Im nachstehenden, an die Veranstalter gerichteten Entschuldigungsschreiben, gab er eine so treffende Würdigung des Menschen Deutschländer, daß wir sie unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Der Brief lautet: ״Durch meine vorzeitige Abreise ist es mir leider nicht möglich, bei der iSchlußfeier von ״QBeth Jakob“ zu erscheinen und meinen verewigten Freund Dr. Deutschländer durch einige Worte des Gedenkens zu ehren. Wie sehr, wie aufrichtig ich diese unvorhergesehene Verhinderung bedaure, wissen Sie und alle, die das Verhältnis zwischen dem liebenswürdigen, bedeutenden Manne und mir auch nur ungefähr gekannt haben. Freilich, über seine wichtigste und wirkungsvollste Leistung, über die Organisation des jüdischen Schulwesens in Litauen, des ״Keren Hathora“, der ״Rußlandhilfe“ und endlich über die ״ Krone■ aller dieser organisatorischen Großleistungen, über ״Beth Jakob“, hätte ich nichts aussagen können, was nicht andere einsichtige und unmittelbare Tatzeugen besser zum Ausdruck bringen werden. Aber gar zu gern hätte ich vor einem Kreise junger Menschen etwas darüber gesprochen, was gerade einem solchen Kreise nahe ans Herz geht: über den Mensehen Deutschländer, über die schlichte Anmut seiner Erscheinung und seines Wesens, über die Wärme und Treue seiner Augen, über den dunklen Wohllaut seiner Stimme, über seine einfache, imschlaue Klugheit, über die leidenschaftlich lyrische, immer überzeugende Art seiner Rede, über seinen offenen Sinn für Schönheit und Bildung, über seine weitgespannte, unermüdliche und aufreibende, immer selbstlose, immer ideale Tätigkeit im Dienste unserer heiligen Gemeinschaft und endlich darüber, was mir — als einem Manne brüderlicher Gesinnung und als einem armen Sünder — so besonders nabeging, daß ich ihn wie einen Blutsverwandten empfand: nämlich übe? jene edle Religiosität, die bei aller Treue gegen unseren geliebten Glauben imstande war, die Unvollkommenheit des Nächsten lächelnd zu verstehen, zu verzeihen und eben deshalb, über alle Gegensätze hinweg, die Brücken der jüdischen Brüderschaft immer wieder zu verteidigen. Ueber dies alles sehr Intime, sehr Menschliche, hätte ich gern gesprochen, um die Jugend, die das so gut versteht und ihm deshalb so herzlich angehangen ist, mit seinem lebendigen Geiste zu erwärmen, zu befeuern und mich durch alles das zu ihm zu bekennen. Dieses Bekenntnis muß jetzt schriftlich geschehen. Hoffentlich tut es auch in dieser Form seine ehrende, alle Anhänger des Mannes und seines Werkes ermutigende, erhebende Wirkung.“ Rabbiner Dr. Selig Bamberger זצ״ל Im Alter von 65 Jahren verstarb der Rabbiner der Vereinigten Alten und Neuen Klaus in Hamburg, der langjährige Dajan des Oberrabbinats, Dr. Selig B a mb e r g e r, Enkel des berühmten Würzburger Ra/w, S. B. Bamberger, und Sohn des Sennheimer Raw Salpmon Bamberger. Im Jahre 1901 kam er nach Hamburg. Besonders bekannt wurde er durch die Neubearbeitung des volkstümlichen ״Bibel- und Talmudschatz“, durch die Ueber- Setzung des Machsor, die Uebersetzung des Raschi-Kommentars zur Thora und des Kizzur Schulchan Aruch. Auch die Erklärungen des Rambam zur Mischna hat er in vielen Teilen im arabischen Urtext in hebräischer und deutscher Uebersetzung herausgegeben. Die sterbliche Hülle von Rabbiner Bamberger wurde in der Synagoge der Klaus auf gebahrt, wo Oberrabbiner Dr. Carlebach u. a. Nachrufe hielten. Vor der Beisetzung gab ein rabbinisches Gericht den Rechtsspruch ab, daß die Beerdigung nach dem Wunsche des Verstorbenen, der in Erez Jisroel begraben sein wollte, nur vorläufig sein soll, und daß das Recht besteht, die Leiche wieder auszugraben und in das Heilige Land zu' überführen. חנצב׳דו Die besten Eisen-Wurst־ und Seldiwaren 3mai täglich frisch bei ־ HAGEL, Wien 11, Praterstr. 33 Unter Aufsicht . des Rabbinats der Adas-Jisroel-Schiffschul ד T

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