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Jüdische Presse · 1936-07-10 · 25 (10.7.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
25 (10.7.1936)
Date
1936-07-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
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SSftü',;Ä י* Die antisemitische W eile in Polen In der Pogromstadt Przytik haben sich die LeidehaeMfteh noch nicht beruhigt. Zwei Nationaldemokraten lockten den jungen Sohn der Witwe Feige Schuch, . der im Prozeß Wegen des Przytiker Pogroms als Zeuge belastend für die Muligans ausgesagt hat» unter dem Vorwand, sie wollten ihn was fragen, aus der Wohnung. Als er zu ihnen trat, übergossen sie ihn mit Benzin und zündefen ihn an. Der junge Schuch glich bald einer lebenden Fackel, Er wurde mit schweren Brandwunden in das HoSpital gebracht. Die jüdische Bevölkerung in SosnoWice steht unter starkem antisemitischen Terror. Der Ortsrabbiner Hager erhielt von den Nationaldemokraten telephonisch den ״Befehl“, zusammen mit der ganzen jüdischen Gemeinde die Stadt zu verlassen, sonst — so wurde gesagt — werde man alle Juden der Stadt ausrotten. Im Städtchen Wolomin brannten Nationaldemokraten das Haus des Juden Pessach Fürst nieder, nachdem sie es vorher mit Petroleum begossen. In P1 o n s k wurden an zahlreichen jüdischen Woh- / nungen Fenster und Türen eingeschlagen, jüdische Passanten wurden verletzt. Eine Abordnung der Juden mit dem Gemeindepräsidenten und Rabbiner an der Spitze intervenierte beim Starosta, der ihnen riet, die öffentliehen Promenaden und Gartenanlagen zu meiden. Das Polizeigericht in Plonsk verurteilte das jüdische Mädchen Chaja Jagoda zu zwei Tagen Gefängnis, weil sie um Hilfe schrie, als Huligans ihren Vater mörderisch schlugen. Tobias Kohn, der von den Huligans blutig geschlagen wurde, erhielt drei Tage Gefängnis. Weitere zwei geschlagene Juden wurden zu je drei Tagen Gefängnis verurteilt. Von der Huligan-Bande, die die Juden überfiel, wurde einer zu sechs Tagen, drei zu je drei Tagen und drei zu je einem Tag Gefängnis verurteilt. In Monästerziska, Galizien, wurden der 49jährige Dorfjude Schmuei Polak, seine Frau und sein 12jähriger Sohn in der Nacht barbarisch abgeschlachtet. Jüdische Senatoren protestieren Im polnischen Senat nahmen die jüdischen Senatoren Schorr und Trockenheim gegen das U e b e rhandnehmen des Antisemitismus und seine Duldung durch die Behörden Stellung. Trockenheim, der Vertreter der Agudah, erklärte, die Juden hätten beim Aufbau Palästinas bewiesen, wessen sie fähig sind, wenn man ihre Kräfte nicht bindet. Sie würden ebenso zum Wiederaufblühen Polens beitragen, falls man ihnen eine Möglichkeit zur Betätigung ließe. Gegenüber dem Vorwurf, daß die Juden Kommunisten seien, wies Trockenheim auf die letzte Palästina-Debatte im englischen Parlament hin, in der alle Redner ihre Bewunderung für die jüdische Leistung aussprachen und einzig und allein der Kommunist Gallacher die Juden angriff. Von der Wiener Kullusgememde Vergangene Woche hat in Wien ein internationaler Kongreß der jüdischen Frontkämpfervereinigungen stattgefunden, an dem die Vertreter von 16 verschiedenen europäischen und überseeischen Staaten teilnahmen. 'Die staatlichen und städtischen Behörden haben von der Anwesenheit der Kongreßgäste in würdiger Weise Notiz genommen, nur eine Körperschaft hat augenscheinlich demonstrativ bei allen Veranstaltungen gefehlt. Interessanterweise war diese Körperschaft niemand anderer als die Israelitische Kultusgemeinde Wien. Keiner der drei Präsidenten fand es der Mühe wert, den Festg-ttesdienst dieses Kongresses mit seiner Anwesenheit zu beehren und die unumgängliche Begrüßung bei der Eröffnung im ׳Konzerthaussaal wurde einem sonst belanglosen Mitglied des Kultusgemeindevor- Standes übertragen. Diese augenscheinliche Negligierung hat ihre tiefere Ursache in einer vorhergegangenen Auseinandersetzung zwischen Kultusgemeinde und Bund, jüdischer Frontsoldaten Wien, die darum ging, ob die zionistische Parteidisziplin höher steht als die Disziplin . des B. J. F. oder umgekehrt. Diese Auseinandersetzung endete damit, daß die unentwegten B. J. F.-Anhänger sogar aus der Zionistischen Partei ausgeschlossen wurden. Für uns wäre ja die ganze Sache an sich uninteressant, um so mehr als es auch die Herren Frontkämpfer nicht über sich brachten, eine jüdische Veranstaltung jüdisch zu führen. Die Weihe des Schabbos wurde von der Weihe des Frontkämpfertages reichlich abgelöst. In Baden, wo ein offizieller Empfang stattfand, sollen die Frontkämpfer, trotzdem ihnen mehrere rituelle Gasthäuser zur Verfügung standen, einer Heurigenschenke den Vorrang gegeben haben. Diesen Herren kommen also gewiß auch nicht unsere uneingeschränkten Guter Rat ist teuer! In konsequenter Weiterverfolgung des eingeschlagenen Weges, unseren Lesern und Freunden möglichst in allemund jedem mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, haben wir neben unserer bereits erfolgreich tätigen Reiseberatungsstelle jetzt auch noch eine Au$kuH$t*deMe> fite eingerichtet. Unter Mitwirkung erfahrener Fachmänner werden wir unsere Wiener Freunde in allen Fragen der Lebens- und Schadensversicherung kostenlos be•» raten können. Vorsprachen bei der Auskunftsstelle für Ver- Sicherungsangelegenheiten In unserem Büro er•» bitten wir nach vorhergehender telephonischer Anmeldung unter A-46-0-15. Hauptgeschäftsstelle ״logische Preiie** Marillen« bereiten Sil Opekta Rein aus Fruchten gewonnen Die rituelle Zuverlässigkeit von ״Opekta“ wurde von Rabbiner Dr. Carlebach, Köln, in folgendem Schreiben attestiert: Nach eingehender Besichtigung der Herstellung des Einmachmittels ״Opekta“ (in flüssiger Form) vom Rohmaterial bis zur Abfüllung in die zum Verkauf gelangenden Flaschen habe ich mich davon überzeugt, daß ״Opekta“ ein rein י pflanzliches Produkt ist, ohne Beimischung irgend welcher religionsgesetzlich nicht zulässiger Stoffe. Daher kann ״Opekta“ unbedenklich in jedem jüdischen Haushalt verwendet werden. Der Rabbiner der Synagogengemeinde ״Adas Jesohurun“, Köln: (gez.) Dr. Carlebach (Rabbinatsstempel.) Sympahtien zu. Aber was interessant ist, soll doch festgehalten werden: Die jüdischen Frontkämpfer bemühen sich ehrlich um einen Frieden in der Wiener Judenschaft und um einen Ausgleich zwischen den sich befehdenden Gruppen. Zu diesem Zwecke propagieren sie die Schaffung einer Einheitsliste für die bevorstehenden Kultuswahlen. Da aber die Zionisten einmal den An- Spruch auf Totalität angemeldet haben, muß jeder, der sich ihnen in den Weg stellt, niedergerannt werden., So mußte denn auch der B. J. F., trotz seiner seelischen und zum Teil auch organisatorischen Verwandtschaft, sich vom Präsidium der Israelitischen Kultusgemeinde sagen lassen, daß die Zionistische Partei das uneingeschränkte Recht auf die Vertretung der Judenheit nach außen verlange und dieses Recht auch um das Unrecht einer Herabwürdigung der Kultusgemeinde zu ertrotzen gewillt ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich der B. J. F., eine Organisation, die immerhin schon bisher den Anspruch, ernst genommen zu werden, erworben hat, zu dieser beispiellosen Brüskierung׳ verhalten wird. Wenn für uns die Sache auch mehr akademische als praktische Bedeutung• hat, so wäre es doch an der Zeit, zu ermitteln, ob jene Kräfte, die ihr jüdisches Gemeinschaftsideal höher stellen als eine auf der ganzen Linie schiffbrüchige jüdischnationale Parteipolitik, sich nicht doch sammeln werden, um den jüdischnationalen Usurpatoren der Wiener Kultusgemeinde eindeutig zu verstehen zu geben, daß die Zionisten wohl auf ihre eigenen Kosten und mit ihrem eigenen Parteiapparat versuchen können, jüdischnationale Politik zu machen, daß es aber keinesfalls geduldet werden kann, daß die G e m e i n d e, die a 11 e n dienen soll, zu Parteizwecken mißbraucht werde. Die ״Union österreichischer Juden“ hat nach dem Exodus ihrer Vertreter aus dem Kultusvorstand beim Wiener Magistrat eine Aufsichtsbesehwerde gegen die derzeitige Gemeindeverwaltung eingereicht und darin über deren Geschäftsführung und insbesondere über die Bestellung gewählter Mandatare zu bezahlten Beamten Klage geführt. Das Besondere Stadtamt I hat nun die Beschwerde mit der Begründung ahgewiesen, daß die beanstandete Vorgangsweise des heutigen Kultusvorstandes keine gesetzliche Handhabe biete, gegen ihn einzuschreiten. Daß mit diesem Bescheid keine moralische Rechtfertigung der Vorkommnisse in der Seitenstettengasse verbunden ist, dürfte wohl klar sein. Es bleibt jedem Menschen mit unverdorbener Moral unbenommen, über die Dinge, so zu denken, wie es ihm die Sauberkeit seiner Anschauungen diktiert, und zu bedauern, daßan die öffentliche Tätigkeit die trockenen Paragraphe und nicht das Reinlichkeitsgefühl als Maßstab angelegt werden. Mehr haben wir ״Trennungsorthodoxen“ zu dieser Angelegenheit nicht zu sagen. Wir, für die die Macht- Übernahme in der Kultusstube durch die Jüdischnationalen bloß ein Ansporn, aber keineswegs der Beweggrund für die Austritts beStrebungen war, haben in diesem Streit die Rolle des Dritten, der nur noch — wider seinen Willen! — zu sehr daran interessiert ist, um lachen zu können. Oberrabbiner Feuchtwang s. A. Erschüttert stehen auch wir an der Bahre Oberrabbiner Feuchtwangs, mit berührt von dem Schlag, der die Wiener Gemeinde getroffen. Wir betrauern in dem Dahingeschiedenen einen würdigen und würdevollen Repräsentanten vornehmer jüdischer Geistigkeit, die ihm auch allseitige Verehrung sicherte. Was aber die Orthodoxie besonders an ihm schätzte, war das Interesse und Verständnis, das er ihr und ihren Institutionen entgegenbrachte und erst jüngst anläßlich der Tiferes- Bachurim-Aktion deutlich an den Tag gelegt hat. Das ganze Wirken und noch mehr das Wollen Oberrabbiner Feuchtwangs waren von einem konservativen Zug gekennzeichnet, Wenn es allzu oft bloß beim Wollen blieb.,, so lag das . weniger an ihm als an denen, die ihn bestellt hatten und in ihm nicht mehr als ihren höchsten. Beamten sahen, der wieder keine Kampfnatur war und sich fügte und schwieg, Und-so ist er auch dahingegangen; lautlos, still, ohne mit dem Tode zu kämpfen. Nun müssen sich die anderen fügen, wie schwer es ihnen auch fallen mag, .ת«נכ«ה ^215'?Nr׳■ •ד ':*':*'.v.׳, - ׳•<• ׳• '*■ \3s/k Woche Mm. % Am Freitag, den 8. Juli, hat sieh in de? Genf er V öl k e r b u n d v e r s a m ml u n 0 der ׳aus Deutschland emigrierte Jude Stephan Lux erschossen Aus einem Brief an den Generalsekretär des Völkerbundes, Avenöl, geht hervor> daß Lux die Tat begangen hat, um die Aufmerksamkeit der weit auf das Schicksal der Juden in Deutschland au lenken. 9 Nach Meldung der ״Frankfurter Zeitung“ hatte sich vor dem Sondergericht in Frankfurt a. M. ein jüdischer Geschäftsmann aus Limburg au verantworten, der gesagt haben soll, sogar SA.-FührCr würden heute noch Waren von ihm beziehen. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten. Das Kriegsgericht hatte sich mit den antisemitischen Ausschreitungen in der letzten Woche in Bukarest beschäftigt, und hat entschieden, daß von den Personen, die bei den Ausschreitungen verhaftet wurden, 57 in Haft bleiben. Diese sehen ihrer Aburteilung durch das Kriegsgericht — in Bukarest herrscht Standrecht — entgegen. Ein polnischer Student, der in Wilna zum Judentum übertreten wollte, ״um gemeinsam mit allen unglücklichen verfolgten Juden zu leiden‘‘, wurde an das Krakauer Babbinat verwiesen, da die im ehemaligen Russisch-Polen zum Teil noch geltenden russischen Gesetze den UebertHtt zum Judentum verbieten. Nach Meldungen der syrischen Presse ist die Ausfuhr, Wiederausfuhr und Durchfuhr von Waffen, Munition und Explosivstoffen aller Art für die unter französischer Mandatsvenoaltung stehenden Levante-Staaten Syrien-Libanon verboten worden. % In Damaskus retteten arabische Kaufleute den jüdischen Bankier David Toach aus den Händen nationalistischer Exzedenten, die ihn schwer mißhandelten, weil er sich geiveigert hatte, 50 Pfund zu dem palästinensischen Streikfonds beizutragen. Es kann zu einer Schlägerei zwischen den Kaufleuten und den Nationalisten. Hierbei wurde ein Araber erstochen, drei wurden verwundet. 0 Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichk eiten, die anläßlich des dreihundert jährigen Bestandes des nordamerikanischen Staates Rhode I sland stattfanden, wurde der 5. Juli als ״Jüdischer Tag“ proklamiert. ® Im Alter von 85 Jahren ist in Paris der bekannte russisch-jüdische Philanthrop Moses Ginzbour g gestorben. Er war als der ״Ginzbourg von Port Arthur“ bekannt. 9 Eine aus Bagdad mit primitiven Transportmittein durch die heiße syrische Wüste beförderte und untenoegs verdorbene Fischsendung, welche ausschließlich an die arme Jerusalemer B ev ölker u n g verkauft wurde, hat eine Masse nv er giftung verursacht. Es werden bisher rund 400 Erkrankungen und ein Todesfall gemeldet. 9 Auf Drängen Präsident Roosevelts und seiner Freunde hat sich Colonel Herbert H. Lehman entschlossen, seine Kandidatur für das Amt des Staatsg ouver neur s von New York zum drittenmal anzumelden, da allgemein die Veberzeugung herrscht, daß der Erfolg der Demokratischen Partei von dieser Kandklatur abhängt. Lehman ist bekanntlich Jude. Gretel B er g mann, die als einzige Jüdin für die deutsche Leichtathletik-Olympiamann- Schaft in Betracht kommt, gewann in Stuttgart die württembergische Hochsprungmeisterschaft. Mit 1,60 Meter erreichte sie den deutschen Rekord. ® Das H ous e 0 f Lords hat das Gesetz über die Regelung der Sonntagsruhe, das vom Unterhaus angenommen wurde, behandelt und unverändert bestätigt. 9 Die Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden ״TOZ“, Schwestergesellschaft von ״OSE“, beschloß, in diesem Sommer 2 9 Kolonien und 2 6 H alb k 010nien zur Unterbringung von 14.589 erholungsbedürftigen armen Juden und Kindern aus Polen zu schaffen. 9 Im Alter von 77 Jahren verstarb in New York der bekannte jüdische Philanthrop Aron N o rm a 11. Er war früher Kurator des Verbandes der jüdischen Wohlfahrtsgesellscha f ten. 9 Havas berichtet aus Berlin, daß der Reichspropagandaminister Dr. Goebbels die frühere Villa des emigrierten ehemaligen Direktors der Danatbank, Jakob Goldschmidt, auf Schwanenwerder bei Berlin, hat beschlagnahmen und für sich als Sommersitz herrichten lassen. Es ist dies eine der schönsten und technisch am wundei'vollsten aus gestatteten Großvillen in der Nähe der Reichshauptstadt. 9 Wegen Mitschuld an der Ermordung des jüdischen Musikers Simon K as p%} eines französischen Staatsangehörigen, der Ende 1988 von einer Bande mssischer Weißgardisten entführt worden war, sind in M aiids chukuo die ehemaligen Offiziere der alten russischen Armee Martinoff, Chandier und Zajtsev- Sienitza zum Tode und zwei weitere Weißgardisten zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden. Der Prozeß hat sieben Wochen gedauert. 9 Nach § 9, Abs, 1, Ziffer 6 des reichsdeutsehen Körperschaftssteuergesetzes von 1984 sind Körperschaften und Vermögensmassen, die ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen oder rmldtätigen Zwecken dienen, von der Körperschaftssteuer befreit. Das Reichsfinanzamt hat aber dahin entschieden, daß u 111 er dem all g e me inen B e st en nur das Wohl der deutschen Volksgemeinschaft zu verstehen s ei. Die Förderung von jüdischen, also fremdrassigen Staatsangehörigen, diene nicht dem Wohl der deutschen Volksgemeinschaft, Jüdische Stiftungen hätten daher die Körperschäftssteuer zu entrichten, Das Reichsgericht hat die Revision des vom Schwurgericht Braunschweig zum Tode verurteilten Walter S.iavers, der einen jüdischen Kaufmann in dessen Geschäft erschossen und beraubt hatte, verw 0 rfen. Die Gerichte schenken den Angaben des Angeklagten, er hätte aus Judenhaß gehandelt, keinen Glauben. 9 Dar litauische Innenminister General Julius Gaplikas kündigt an, daß die litauische Regierung demnächst d^m 8ajm ainen Gesetzentwurf verlegen wird, durch den eine jüdische Vertretung im Pariaי m e,n t gesichert werden soll. Für die Zwischenzeit plant die Ragiemng, zwei jüdische Abgeordnete in den Sajm kooptieren zu lassen. H, Grün, II., Taborstraße 8 b, Telephon ä-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe, E

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