Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 24 (3.7.1936)
- Date
- 1936-07-03
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 JÜDISCHE!*HESSE nt. 24 kommen, daß mancher Jude seihen eigenen Schulchan Aruch besitzt uhd nur seine persönliche Auslegung der religiösen Vorschriften für verbindlich hält. Es ist klar, daß darunter das Judentum leiden muß, daß auf diese Weise Viele ״Judentümer" entstehen, die oft nur ver2errte Karikaturen des echten Kernes sind. Wer darauf bedacht ist, das echte Judentum unter Wahrung der jüdischen Gemeinschaft zu erhalten, der wird ehrlich und mit allen Kräften an der Schaffung einer obersten Instanz — etwa eines Synhedrions in Jerusalem — mitarbeiten (? — Kfeä.). ״Von Zion geht die Lehre aus“, das ist der jüdische Beitrag zur menschlichen Kultur. Tatsächlich ist ohne diese jüdische Leistung die heutige Menschheits- Forfdauer der Unruhen 1'm Heiligen Lande Während in Jerusalem vollkommene Ruhe herrscht, geht auf dem Lande der Kleinkrieg — obwohl ihn die Araber mit zahlreichen Toten bezahlen — unverändert weiter. Die Zahl der jüdischen Opfer hat sich — auf 37 — erhöht. Auch die Sabotageakte werden fortgesetzt. Es wird geschätzt, daß seit Beginn der Unruhen 140.000 Wald- und Obstbäume, sowie Weinstöcke, ferner die stehenden Saaten auf einem Gebiet von über 160 Hektar vernichtet worden sind. Der am Dienstag, den 23. Juni, zu einer Sitzung zusammengetretene Oberste Arabische Ausschuß hat gemeinsam mit den Führern der lokalen Streikkomitees beschlossen, die Streikkomitees in den verschiedenen Orten zur Fortsetzung des Streiks aufzufordern. Dennoch glaubt man in englischen Kreisen, daß der Streik den Höhepunkt überschritten habe, da die Mittel zu seiner Fortführung erschöpft sein sollen. Inzwischen werden weitere Maßnahmen ergriffen. Um weitere Angriffe auf die Eisenbahnen zu verhindern, wurde über alle Eisenbahnlinien der Ausnahmezustand verhängt. Von 7 Uhr abends bis 4.30 Uhr morgens darf sich niemand einer Bahnlinie auf weniger als 500 Meter nähern. Nur die Linie Afule—Beisan, sowie die Teile der Eisenbahnlinien, die auf Städte und Dörfer entfallen, sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Eisenbahnstation Lydda darf nur mit besonderem Erlaubnisschein betreten werden. kultur weder ift ihrem Inhalte, noch in ihrem Niveau denkbar. Wir Juden dürfen aber nicht nur voll Stolz auf die Vergangenheit unseres Volkes blicken, wir müssen uns vielmehr den Glauben an die Zukunft unserer Gemeinschaft bewahren. Wir dürfen von der Üeber- Zeugung durchdrungen sein, daß unser Volk seine Rolle in der Weltgeschichte noch nicht ausgespielt hat, sondern der Welt noch etwas zu gehen vermag, und sei es die Verwirklichung der Aufgabe, um deretwillen wir das ״auserwählte Volk“ heißen, Dr. E. H. Die Palästina-Regierung hat auch eine allgemeine Briefzensur für Auslandssendungen eingeführt. Zu diesem Zweck wurde eine Zensurstelle mit 26 Beamten errichtet. Auch über die nach dem Auslande reisenden Personen wird eine strenge Kontrolle ausgeübt. Die Zahl der jüdischen Sonderpolizisten, die zur speziellen Bewachung der jüdischen Wohnviertel in den Städten eingestellt wurden, ist auf 1800 erhöht worden Im Unterhaus beantwortete Kolonienmiriister Ormsby-Gore eine Reihe von Anfragen, die sich auf die gegenwärtige Lage in Palästina bezogen. In diesem Zusammenhang stellte er fest, daß die Zunahme der arabisehen Bevölkerung in Palästina gerade in denjenigen Landesteilen am stärksten ist, die die Zentren der jüdisehen Ansiedlung in Stadt und Land sind. Der Oberste moslemitische Rat hat als Antwort auf ,die Rede des Kolonienministers .Ormsby-Gore im Unterhaus eine Erklärung veröffentlicht, in der die Politik der Errichtung eines Jüdischen Nationalheims u. a. mit der Begründung abgelehnt wird, die Juden seien bestrebt, sich in den Besitz der Omar-Moschee zu setzen, um an ihrer Stelle den Tempel wieder aufzurichten. Gleichzeitig wird die Fortführung des. Araberstreiks angekündigt. Schandurteil im Przytiker Prozeß Am Freitag, den 26. Juni, hat das Distriktsgericht in Radom das Urteil in dem am 2. Juni begonnenen Prozeß gegen 43 Christen und 14 Juden gesprochen, die angeklagt waren, an den blutigen Unruhen, die sich am 9. März d. J. in dem benachbarten Städtchen Przytik ereigneten, teilgenommen zu haben. Der jüdische Hauptangeklägte Schalom Jechiel L e s k o, etwas über 20 Jahre alt, wurde zu 8 Jahren schweren Kerkers, der ebenso junge Elieser Kerszenzweig zu 6 Jahren schweren Kerkers, der 27jährige Jizchak Friedmann zu 5 Jahren schweren Kerkers, zwei weitere jüdische Angeklagte zu je 10 Monaten, zwei zu je 8 Monaten, vier zu je 6 Monaten schweren Kerkers verurteilt. Drei jüdische Angeklagte wurden freigesprochen. Von den christlichen Angeklagten wurden drei zu je 1 Jahr, fünfzehn zu je 6 Monaten, sechs zu je 8 Monaten, einer zu 10 Monaten Kerker verurteilt. Achtzehn christliche Angeklagte wurden freigesprochen. Das Urteil gegen die christlichen Angeklagten erfolgte wegen allgemeiner Teilnahme an den Unruhen. Der Mord an dem jüdischen Ehepaar Josef und Chaja Minkowski blieb demnach ungesühnt, obwohl eine Reihe Angeklagter der direkten Teilnahme an diesem bestialischen Doppelmorde und der blutigen Mißhandlung der sechs Kinder des Ehepaares Minkowski beschuldigt und durch Nachbarn Minkowskis als die Täter erkannt worden waren. In der Begründung des schweren Urteils gegen Lesko und Kerszenzweig stellte das Gericht fest, daß die von Lesko abgegebenen Schüsse die Bauernschaft zu weiteren Unternehmungen gegen die Juden provozierten; immerhin gab das Gericht zu, daß die Aufeinanderfolge der Ereignisse, d. h. Ursache und Wirkung bei den einzelnen Delikten nicht mehr feststellbar ist. Auf die polnische Judenheit hat das Urteil einen furchtbar deprimierenden Eindruck gemacht. Dies um so mehr, als das Gericht bei der Verhandlung immerhin eine äußere Objektivität walten ließ. Hingegen haben sich die Verteidiger der christlichen Angeklagten in maßlos a n t isemitischen Reden ergangen und alle Legenden aufgewärmt, die gegen die Juden je verbreitet wurden. Sie stellten den ganzen Konflikt als einen Versuch der Polen dar, sich vom jüdischen Handel zu emanzipieren und forderten vom Gericht, daß es diese Bestrebungen durch den Urteilsspruch legalisiere, was nun gewissermaßen auch geschehen ist. ״Noch ist Polen nicht verloren!“ Noch lebt in seinem hochsinnigen Volk der alte Geist der Schlachzizen fort, in dem sie ewig unvergeßlichen blutig e n H 0 h n mit schwachen, wehrlosen Juden trieben. Noch lebt in anderer Form die Sitte der polnischen Edelleute fort, ihre Jagdlust in Ermanglung von Wild an den ״Zydzie“ zu stillen. Noch immer vermag der unbeug- Same Stolz dieser edlen Nation im Juden nur ein lächerliches Spielzeug zu sehen, ״Noch ist Polen nicht verloren!“ Aber beinahe wäre es dies gewesen! Denn die Juden von Przytik haben — man höre und staune — einen Pogr0m auf die Polen geplant. Die verschreckten, geängsteten fJuden dieses Städtchens waren׳ plötzlich über — mütig geworden und hatten Miene gemacht, unter Anführung eines*68jährigen (!) Greises, mit Stöcken hewaffnet, dem Volke Kosciuszkos den Garaus zu machen. Nur der Tapferkeit der Przytiker Antisemiten ist es zu danken, daß dieser ruchlose Anschlag vereitelt wurde. Sq lauteten die Aussagen der Mörder der jüdi-׳ sehen Familie Minkowski und ihrer, der Mörder, Helfer, Man schenkte diesen Kinäermördern G1 ä u b e n, denn auch die K i n d e r wurden bloß in Notwehr erschlagen. Man glaubte ihnen — e n t g e g en den Aussagen des Chefs des zuständigen Sicherheitsdepartements und seiner Beamten. Man glaubte ihnen, obwohl der Vorsitzende des Prozesses ihnen hundertmal ihre Verlogenheit und Widersprüche Vorhalten mußte. Man glaubte ihnen, weil man die Juden treffen und bestrafen, den Pogromhelden aber nicht wehtun und sie vielleicht noch gar zu weiteren Heldentaten e r.m u t i g e n wollte. Man glaubte ihnen, weil die Juden eben wieder oder noch immer das Spielzeug der polnischen Herren sind, mit dem man seinen Scherz treiben darf, und auch weil der große deutsche Freund Gefallen an diesem Scherz findet. Darum muß täglich j ü disches Blut flie ßen, werden die Mörder freigesprochen und müssen die, die nicht sterben wollen und sich zur Wehr setzen, in die Kerker wandern. Darum müssen die anderen um ihr Leben und Brot zittern und daneben dem Lande treu und ergeben5 sein, und es obendrein noch lieben! Schon ist Polen verloren! Verloren für die Menschheit, die Kultur und die Gemeinschaft der Nationen. Noch aber lebt der G-t t, der einst die Aegypter schlug und seither gewiß nichts verlernt'hat! Wiederum antisemitische Unruhen in Algerien In verschiedenen Orten Algeriens, so u. a. in Oran, Bu Saada׳ und in Constantine — die letztere Stadt war bekanntlich vor zwei Jahren Schauplatz eines blutigen Judenpogroms, bei dem mehrere Juden den Tod fanden —, kam es in den letzten Tagen zu a n t ijüdischen Unruhen, indem von Agitatoren aufgehetzte Teile der arabischen Bevölkerung Juden überfielen und mißhandelten. Der schwerste ׳Zusammenstoß ereignete sich in B u Saada, •wo ein Jude von Arabern gelyncht!wurde. In Oran wurde nach mehrfachen Ueberfällen der Araber auf jüdische Einwohner das jüdische Stadtviertel unter militärischen Schütz gestellt. Bei der Abwehr dieser Ueberfälle ikam es zu einem Feuergef echt zwischen Arabern und Polizei, ׳bei dem ein Araber getötet, zwei französische Polizisten und viele Araber verletzt wurden. Auch Juden wurden •durch fehlgegangene Schüsse verletzt. In Constantine kam es zu heftigen antisemitischen, Ausschreitungen, die ihren Ausgangspunkt in einer Protestdemonstration jüdischer Einwohner gegen den Gesohichtsprofessor am Gymnasium hatten, der ein führendes Mitglied der Croix de Feu ist und sich an der antijüdischen Hetze beteiligte. Kenessio Mechinoh in Marienbad Die Exekutive der Agudas Jisroel-Weltorganisation hat Im Einvernehmen mit dem Präsidium des Zentralrats für die Zeit vom 16. bis 18. Aw (4. bis 6. August) nach Marienbad eine erweiterte Zentralratstagung unter dem Titel einer Kenessio Mechinoh (Vorbereitende Versammlung für die Kenessio Gedauloh) einberufen. An dieser Tagung werden die Mitglieder des Zentralrats, die Mitglieder der Exekutive, die Vertreter der rabbinischen Räte der verschiedenen Länder, die Vert roter der Landesorganisationen und der Sondergruppen (Jugendorganisationen, Poale Aguda u. a.), sowie die Zentral- und Landesdirektorien des Keren Hathora und des Keren Hajisehuw teilnehmen. Die Kenessio wird zur gegenwärtigen Lage der thoratreuen Judenheit Stellung nehmen und über eine Reihe bedeutungsvoller inneragudlstischer Fragen Be- Schlüsse zu fassen haben. Ferner soll die Tagung Ort und Termin der Kenessio Gedauloh festsetzen. (JPB1.) Mr. Goodman bei Jan Masaryk. In Zusammenhang mit der bevorstehenden Tagung der Kenessio Mechinoh in Marienbad hatte diese Woche der politische Sekretär der Agudas Jisroel-Weltorganisation, Mr. H. A. Goodman, eine längere Unterredung mit dem tschechoslowakischen Gesandten und bevoiimächtigton Minister in London, Jan Masaryk. Bei dieser Gelegenheit brachte der Gesandte sein Interesse für die Arbeit und die Leistungen der Agudas Jisroel-Weltorganisation zum Ausdruck. Es freue ihn, daß die Wahl für diese Tagung auf sein Heimatland fiel und er wünsche ihr Erfolg, F1־isch^P*^F |wie am Zweig S bleibt das Eingesottene mit [Dr. 0eiker״s Einsiedehilfe. ~ Das Verderben öder Schimmeln wird damit sicher verhindert. Erprobte Rezepte erhallen Sie umsonst bei Ihrem Kaufmann oder von Dr. A.Oetker, Brünn. LlPpkVoss Woctoc fätäjf1 XII Wo dt € JüjL Der polnische Landwirts cha ft sminister Poniatowski hat einer Abordnung des jüdisehen Komitees zur Verteidigung der Schechita, der ua. auch die Abgeordneten Rabbiner Rubinstein und Minzberg angehörten, zu verstehen gegeben, daß das Antis ch acht, g e s et z in seiner ganzen Schärfe durchgeführt werden wird. Die infolge dieser Handhabung des Gesetzes} durch die die Hälfte des geschachteten Fleisches unverwertbar wird, zu erwartende Verteuerung des Koscherfleisches xoird voraussichtlich dem überwiegenden Teil der Bevölkerung Polens den Fleischgenuß unmöglich machen. Der litauische Staatspräsident Prof. A. Smetanas wohnte einer Staatsfeier in Janowe bei und wurde dort von einer Delegation der jüdischen Gemeinde begrüßt. In seiner Antwort erklärte der Staatspräsident, Litauen werde stets allen es bewohnenden Nationalitäten ein Vaterland sein. Auf Anzeige des christlichen Mitgliedes der ,JÄga gegen GoUesläste'^ung^ Kyriakos Papadapoulos, ־verurteilte das Gericht in Saloni.ki einen Griechen wegen Beschimpfung des ״Judengottes<(, begangen bei einer Auseinandersetzung mit einem jüdischen Händler, zu zwei Tagen Gefängnis. Der Händler selbst unterließ die Anzeige und sagte auch vor Gericht nicht aus, da er einen Racheakt befürchtete. Im Dorfe Cigani in Galizien wurde die jüdisehe Ladenbesitzerin Rosa Kohn, gegen die die Nationaldemokraten eine scharfe Hetze geführt hatten, in der Nacht bestialisch ermordet. Als des Mordes verdächtig wurde der Nationaldemokrat Moskal verhaftet. Das Milit ärkp mmando von Päcz (Fünfkirchen) in Ungarn, ordnet in einem Befehl an, daß von allen Militärabteüungen vor Synagogen, an denen Gedenktafeln für K rie g s g e f alle n e angebracht sind, die übliche Ehrenbezeug un g zu leisten ist. Amtlich wird bekanntgegeben, daß im Monat Mai 2261 Juden nach Palästina ein gewandert sind. Die Stadt Myslenice bei Krakau wurde nachts von einer hundertköpfigen Bande über f allen, die dort eine regelrechten Pogrom veranstaltete. Nachdem das T el- Aviv e r Hauptpostg ebäu de ausgebaut wurde, wurde darin eine Telephonzentrale eingerichtet, so daß die Tel-Aviver Telephonabonnenten von der Jaffaer Zentrale unabhängig sein werden. Das , fN'r.^'ue Tageblatt“ in W a Idenburg berichtet, daß die Große Strafkammer ״in Waldenburg einen Angeklagten zu sechs Monaten Gefängnis verurteilte, weil der Angeklagte an drei jüdische Einwohner Briefe gerichtet hatte, in denen er ihnen sittliche Verfehlungen vorwarf und sie zur Zahlung eines Schweigegeldes von je 20 RM. aufforderte, andernfalls er sie zur Anzeige bringen würde. Anläßlich des Geburtstages König Eduards VIII. ist der Bürgermeister von Tel-Aviv, Mair Dizengoff, in Anerkennung seiner öffentlichen Verdienste in Palästina zum Ehrenkommandeur des Ordens des British Empire ernannt worden. Die bayrische Synagogengemeinde Harburg, die früher zu den größten des Landes zählte, ist auf fünf Seelen zusammengeschrumpft und wurde nun aufgelöst. Das schweizerische Bundes g erich\t hat einen staatsrechtlichen Rekurs des Redakteurs der Genfer Zeitung ,JRöaction“, Jules Ernest Groß, gegen ein von der Genfer Regierung erlassenes Verbot von Veröffentlichungen, die das religiöse Gefühl der Juden verletzen, abgewiesen. ״Daily Herald(< berichtet aus Berlin, Julius Streicher habe in einer Ansprache an 800 Parteiführet angekündigt, nach Beendigung der Olympiade werde die Möglichkeit gegeben sein, in der Anwendung der Nürnberger Judengesetze andere Saiten (!) als bisher aufzuziehen. Die betreffenden Maßnahmen werden schon jetzt vorbereitet. König Georg II. von Griechenland, der nach einer Reise durch Mazedonien in Saloniki eingetroffen ist, nahm am letzten Freitag an einem Rest g ottesdienst in der Salonikier Hauptsynagoge Bet S phau l teil. > י ז•/» Tarnopol verübten nationaldemokratische Studenten einen U eb er f all auf den dort zu Besuch weilenden Kopeczincer Rebbe aus Wien. Nur mit großei' Mühe konnten die Chassidim ihren Rabbi aus den Händen der Angreifer retten. H. Grüu, II., Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderohe. E 786670 ^55105