Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 23 (26.6.1936)
- Date
- 1936-06-26
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite £ «jüdische Presse Nr. 23 Delegierten Jamal Al Husseini, Shibley Jamal und Doktor I22at Tanus empfangen und mit ihnen verhandelt. Wie ״Daily Herald“ erfährt, hatte aber die Besprechung kein Ergebnis. Die Ausführungen des Unter- Staatssekretärs deckten sich mit dem Inhalt der letzten Rede des iKölonienministers Ormsby-Gore im Unterhaus. Die Mitglieder der Delegation erklärten׳, daß die Unruhen in!Palästina solange nicht aufhören werden, als nicht ein Verbot der jüdischen Einwanderung erlassen werden wird. * Wie England Palästina sieht Der Regierungsbericht an die Mandatskommission Das englische Kolonienministerium Ver- Öffentlich^ jet2t den Bericht Uber Palästina und Tr ans Jordanien für das Jahr 1935, der der Mand a t s k o m m i s s i o n des V ö 1 k er b u׳ n d e s in ׳Genf unterbreitet worden ist. Der Bericht behandelt die allgemeinen politischen Verhältnisse im Lande, Wobei auf die Erstarkung des arabischen Nationalgefühls hingewiesen wird, gibt einen Ueberblick über die jüdische Einwanderung und die Entwicklung der jüdischen Kolonisation und hebt den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung des Landes hervor. Obwohl die öffentliche Sicherheit gut gewahrt wurde, heißt es u. a. in dem Bericht, war der letzte Abschnitt des Jahres 1935 nicht frei von Spannung; die Unzufriedenheit unter den Arabern rührte von der jüdischen Einwanderung und dem Bodenkauf her und kam. dauernd in heftigen Reden und scharfen Artikeln in der •Presse zum Ausdruck; eine gewisse Unruhe wurde durch den italienisch-abessinischen Krieg hervorgerufen Und weitere ansteckende Unruhe kam aus Aegypten. , Zur jüdischen Einwanderung bemerkt der Berieht, daß ,insgesamt 61.654 jüdische Einwanderer im Jahre 1935 registriert wurden. Von diesen waren 6309 Kapitalisteii mit 5694 Pärnilienangehörigen, während die Arbeiter- Schedule 27.729 Personen umfaßte. Die Regierung hat weiterhin die Einwanderung auf Grund der geschätzten Aufnahmefähigkeit des Landes reguliert. 1557 Personen, davon 665 Juden, wurden wegen illegaler Einwanderung zu Gefängnis verurteilt und ihre Landesverweisung wurde empfohlen. 1079 Personen, darunter 245 Juden, wurden auf diese Weise deportiert. Administrativ Wurden 1354 Personen, davon 38 Juden, nach Syrien und Aegypten abgeschoben. Die jüdischen Einwanderer gravitieren noch immer zum größten Teil in die Städte, angezogen durch die höheren Löhne und die Bequemlichkeiten der ׳Stadt. Aber gegen Ende des Jahres nahm die Arbeitslosigkeit in Tel-Aviv und Haifa zu und es fand eine leichte Ab- Wanderung von Arbeitskräften in landwirtschuftliehe Siedlungen statt, Die Arbeitslosigkeit bei den Juden betrug schätzungsweise, vom September angefangen: im September 2600, im Oktober 3500, im November 5050 und im Dezember 6000. Was die jüdischen Angelegenheiten■ betrifft, so seien die Differenzen Zwischen W a a d Leumi und Agudäs Jisroel merklich weniger scharf gewesen. Politische und wirtschaftliche Einigung zwischen den beiden Körperschaften dürfte unschwer erzielt werden. Eine Lösung sei noch zu finden für die religiösen Differenzen, was möglicherweise geschehen׳ könne durch die Einsetzung eines religiösen Rates bei der jüdischen Gemeinschaft,, dem die Verwaltung aller religiösen. Angelegenheiten, wie Wahl von Rabbinern, rituelle Schlachtung, Begräbnis wesen usw,, zu übertragen ׳wäre. Voraussetzung sei, daß der Rat aus religiösen Juden zusammengesetzt und von ihnen ohne Beteiligung von Frauen gewählt werde. Auch die Differenzen! zwischen Revisionisten und Histadruth seien im Jahre 1935 weit weniger betont gewesen. Zentral-Komitee der vereinigten Gemeinden (Rollelim) in Palästina Aüs dem Land unserer Väter kommen traurige Nachrichten. Der Araber-Aufstand trifft am härtesten den sogenannten alten Jlschuiv. Die armen Eingeborenen des Landes, speziell der Altstadt in Jerusalem, wo die armen alten Leute unter furchtbarstem Druck und Elend die Beziehungen unserer alten Heimat mit der jetzigen Zelt aufrecht erhalten haben, sind ein Opfer der Pogromisten. Unsere Vorsteher in Jerusalem mußten in diese Quartiere Lebensmittel -unter eigener Lebensgefahr bringen. Diesen Unglücklichsten, darunter einige tausend Seelen aus dem alten Oesterreich-Ungarn, Brot zu schaffen, ist das Gebot der Stunde. Seit 150 Jahren existieren in der ganzen Welt Komitees der vereinigten Gemeinden in Palästina, die zur Unterstützung von Witwen, Greisen, Kranken und Armen bedeutende Summen aufbringen. Wir bitten für diese spezielle Notlage 11m eine entsprechende rasche Spende. Die eingehenden Spenden werden in wenigen Tagen ihrer Bestimmung zugeführt. FÜR DAS KOMITEE: Rabbiner J. Fürst, Großrabb. Abr. Heschel, Adas Jisroel, Wien, Wolf Pappenheim. Kopeczynee. Ehrenpräsident. Das Martyrium der luden in Deutschland Ueber die wirkliche Lage der Juden in Deutschland dringt in letzter Zeit weniger als je in das Ausland. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, daß mit Rücksicht auf die bevorstehende Olympiade von Aktionen größeren, nach außen merkbar in Erscheinung tretenden Stils abgesehen wird. Es kommt hinzu, daß das Netz der Geheimen Staatspolizei immer engmaschiger und somit die Weitergabe von Nachrichten schwieriger geworden ist. Immerhin lassen sich auch heute noch bei einer Reise durch Deutschland eine Reihe 'von nicht allgemein bekannten Feststellungen treffen. Zunächst: daß der Eifer der untergeordneten Organe der Partei gerade mit Bezug auf die Judenfrage nicht nachgelassen hat. Jeder Gaufürst regiert auf diesem Gebiet, wie er will und die wirtschaftliche Existenz vieler tausender Juden hängt viel weniger von den Richtlinien ab, die das Reichswirtschaftsministerium erläßt., als von dem Fanat i s m u s der hundert und aber hundert Unterführer. Der geschilderte Eifer des radikalen Flügels der Nationalsozialisten kann sich natürlich nicht immer so durchsetzen, wie er möchte. Dazu sind die Verhältnisse örtlich zu verschieden. Mehr noch als im alten Rußland gilt für das Dritte Reich der Satz, daß ״der Himmel hoch und der Zar weit“ ist. In den Mittel- und Klein- Städten ist fast durchweg eine weitere Verschlimmerung der Gesamtlage der noch dort wohnenden Juden festzustellen. Der Schatten der N ü r nberger Gesetze lastet riesengroß über ganz Deutschland, aber besonders über den Kleinstädten und den Orten mittlerer Größe. Mit diesen Gesetzen, insbesondere dem über Rassenschande, ist Deutschland ein klassisches Land für Erpresser geworden. Die Natur'der hier in Betracht kommenden Dinge und die Scheu, die Intimitäten des geschlechtlichen Lebens der Oeffentlichkeit vorzusetzen, haben die ausführlichere Erörterung bisher verhindert. Auf e i n e na Gebiet allerdings haben die Niirnberger Gesetze einen von der großen Oeffentlichkeit ,viel zu wenig beachteten Rückzug angetreten. Das ist die Abschwächung oder, wenn man will, die teilweise Verleugnung des Arierbegriffes ■ und damit einer der wichtigsten rassischen Grundlagen des Dritten Reiches. Was zu dieser Kehrtwendung geführt hat, ist nicht bekannt geworden, läßt sich aber unschwer aus den Machtverhältnissen folgern. Bekanntlich hatte der Nationalsozialismus in seiner ersten Zeit die Judenreinheit von mindestens drei Generationen für" ״Arier" gefordert. Hier haben die Nürnberger Gesetze nicht nur halt geboten, sondern sie haben bewußt ein religiöses Element neben und zum Teil über die rassischen Erwägungen gesetzt. Für alle zur Hälfte aus jüdischem Blute (zwei Großeltern) stammenden Personen wird bestimmt, daß sie das vorläufige deutsche Reichsbürgerrecht, das den Juden aberkannt worden ist, besitzen, wenn sie christlichen Glaubens sind. Hier hat die Kirche mit ihrer Lehre von der Wirkung der Taufe einen Teilerfolg erzielt. Die gleichen Fanatiker der Rassenlehre also, die noch 1933 geglaubt haben, die ganze Weit mit ihrer Theorie erobern zu können, sehen sich schon 1935 genötigt, nicht nur in einem wichtigen Punkte naehzugeben, sondern das religiöse Element durch eine Hintertür wieder hereinzulassen und sogar eine Prämie auf die Taufe zu setzen. Gerade in den letzten Tagen ist übrigens ein w e i t e rer Rückzug, aber dieses Mal nicht aus religiösen, sondern aus p; o 1 i t i s c h - w i r t s c h a f tliehen Gründen in der Rassenfrage erfolgt. Der Reichsinnenminister Frick hat einen Erlaß herausgegeben, durch den allen in Europa seit längerer Zeit ansässigen Völkern die Würde von Ariern ״verliehen“ wird. Die wirtschaftliche Lage der Juden ist natürlich örtlich und den Berufen nach nicht einheitlich. Im allgemeinen folgt ihre Lage, aber um vieles verschlimmert, der ihrer Berufsgenossen. In der Anwaltschaf t, die in früheren Zeiten einer erheblichen Anzahl von Juden eine gute Position gegeben hat, liegen die Dinge allgemein schlimm. Man braucht nur auf eine einzige Ziffer hinzuweisen: in Berlin ist die Zahl der ordentlichen Prozesse, die im Jahre 1932 etwa 64.000 betrug, für 1935 auf 14.000 zurückgegangen. Jüdische Beamte, jüdische Notare gibt es nicht mehr. Unter den jüdischen A e r z t e n ist . die A b w a n d erung besonders groß, da ihnen anders als zum Beispiel den Juristen, trotz aller Erschwerungen des Fortkommens in der Welt immerhin noch Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Auf dem weiten Gebiet der künstlerischen und literarischen Betätigung reichen die in Deutschland bestehenden jüdischen Organisationen, die Zeitungen, der Kulturbund natürlich bei weitem nicht aus, um allen Fähigen und Bedürftigen Arbeit und Brot zu geben. Im Bereich der Wirtschaft erstrecken sich die Auswirkungen der A,ufrüstungskonjunktur auch auf die jüdischen Betriebe, die irgendwie mit Fabrikation oder Vertrieb dieser Dinge zu tun haben. Es gibt daher noch eine kleine Schicht jüdischer Fabrikanten und Gewerbetreibender, die voll beschäftigt sind. Aber ihnen steht das große Heer aller. derer gegenüber, die immer mehr trotz aller vor der internationalen Oeffentlichkeit abgegebenen Erklärungen, der jüdische Wirtschaftssektor werde nicht beunruhigt und eingeschränkt, ihre Substanz mehr und mehr schwinden sehen. Es gibt für den, der einige Zeit von Deutschland abwesend war und jetzt wieder Gelegenheit hatte, in den Seelenzustand der geplagten jüdischen Gemein- Schaft einen Einblick zu nehmen, einen tiefgehenden Unterschied gegen das, was er vor Erlaß der Nürnberger Gesetze und der Hetze, die ihrem Erlaß vorausgegangen ist, bei den deutschen Juden feststellen konnte: der Abwanderungs Wille ist in außerordentlichem Grade gewachsen. Während früher hei den zwischen den einzeinen Vorstößen der radikalen Wellen liegenden etwas ruhigeren Zeiten sich sofort auch ein entsprechender Optimismus in den jüdischen Kreisen zeigte, ist die Ueberzeugung heute allgemein, daß der Vernichtungswille der nationalsozialistischen Bewegung gegen das deutsche Judentum, und wenn sie die Macht hätte, gegen das Judentum in der Welt, ungebrochen fortlebt und sich Einschränkungen nur insofern auferlegen läßt, als die innere ökonomische Lage Und die Gebote der Außen- Politik sie unabweisbar erscheinen lassen. Es ist heute dem überwiegenden Teil der deutschen Juden klar geworden: der Nationalsozialismus wird nur einen völlig proletarisierten, aller seiner Rechte beraubten kleinen Teil des deutschen Judentums im Reiche leben lassen, soweit er nicht durch die wirtschaftliche Lage des Landes oder durch internationale Interventionen ge-; zwungen wird, anders zu handeln. j Es ist darum ein verhängnisvoller Irrtum, wenn; man die Welt glauben lassen will, die jüdische Ausj Wanderung aus Deutschland sei schon! zu Ende. Die Erklärung des Hohen Kommissärs l׳־־ . l I tflähöAt*־׳ ן w***״ & CiVona׳*׳ 1 ** vv'nW|?״»**ו& Neill Malcolm über das Auf hören der Emig r a t i o n werden die Sachkenner mit Erstaunen gelesen haben. Wahr ist vielmehr, daß beim ersten Einsetzen einer neuen Verschärfungswelle mit einer zahlenmäßig die Jahre 1933 und 1934 noch übersteigenden Wanderungsbewegung zu rechnen ist. Die Regierungen und Organisationen in der Welt, die diese Immigration nicht wünschen oder nicht aufnehmen können, sollten das in ihren Kräften Liegende tun, um zu vermeiden, daß mit dem Ablauf der Olympischen Spiele die gleiche Judenhetze in Deutschland wieder einsetzt, die man im vergangenen Jahre gesehen hat. Es kann auch vieles getan werden, um eine etwaige neue Wanderwelle nicht sich in so ungeregelter Form vollziehen zu lassen wie die von 1933. Hiezu gehört ■ als besonders wichtig das Transf erproblem. Das fast ständige Absinken der Markkurse im Ausland, die immer schärfer werdende Praxis bei der Erhebung der Reichsfluchtsteuer sowie die im Dezember 1935 eingeführte Ablieferungspflicht etwaigen Auslandsvermögens vor der Abwanderung machen die Auswanderung und mehr noch die Unterbringung der Emigrierten im Wirtschaftsleben der Einwanderungsländer immer schwieriger. Deutschland ist aber in der Lage, Verpflichtungen zu übernehmen und durchzuführen, wenn es will; und es will, wenn es international dazu angehalten wird und sein eigenes Interesse darin sieht. Ein noch ungelöstes Problem bildet Ober- Schlesien. Die deutsch-polnische Konvention ist an ,sich nur für 15 Jahre geschlossen. Durch die Verhandlungen in der Völkerbundversammlung des Jahres 1933 anläßlich der Petition Bernheim ist Deutschland gezwungen worden, anzuerkennen, daß den Juden in Deutsch- Oberschlesien Minderheitenrechte zustehen. Der Zustand, der sich infolge dieses Anerkenntnisses dort herausgebildet hat, ist von dem des übrigen Deutschland so verschieden, daß sich die etwa 20.000 Juden in Ober- Schlesien mit Besorgnis fragen, welcher Rechtszustand ab 15. Juni 1937 dort herrschen wird. Die ganze Ariergesetz'gebung ist dort nicjht ein, geführt, es gibt noch jüdische Richter, Beamte, Notare; die Nürnberger Gesetze gelten dort nicht. Kurz,, es ist eine Art Naturschut z, p a ת k geschaffen, den nach den Aeußerungen von maßgebender deutscher Seite man so schnell wie möglich beseitigt haben möchte. Mit Rücksicht auf den baldigen Ablauf der deutsch-polnischen Konvention muß beizeiten das Erforderliche zur Wahrung der Rechte der jüdischen Bevölkerung in Deutsch-Ober- Schlesien geschehen. Kinder-Fcrienaustauschaktion zwischen Oesterreich und Ungarn. Die Oesterreichisch-ungarische Gesellschaft in Wien hat entsprechend einer Anregung von maßgehender österreichischer und ungarischer Stelle sich zum Ziel gesetzt, heuer auch eine Kinder-Ferienaustauschaktion zwischen Oesterreich und Ungarn durchzuführen. Es mögen sich Familien (orthodox), die sich der Aktion anschließen wollen, an die Oesterreichisch-ungarische Ge- Seilschaft in Wien wenden. Auskünfte und Anmeldungen (brieflich gegen Rückporto) bei der Oesterreichisch-unga- .rischen Gesellschaft, Wien, I., Nibelungengasse 1. Hofgastein. Dias Kurhaus Westend in Hofg a s t e i n wird in diesem Jahre erstmalig streng koscher, unter Aufsicht der Adas-Jisroel-Schiffschul, geführt. Damit ist einem lang ׳empfundenen! Mangel gesteuert worden und es ist sicher, daß Hofgastein nunmehr von religiösen Juden viel besucht werden wird. Trotz bürgerlicher Preise ist Küche und Bedienung im Kurhaus Westend vorzüglich. Rrünn-Franzensbad-Frag. Am 29. Juni bringt die Prager Deutsche Sendung aus Franzensbad eine heitere Reportage, in deren Rahmen ein Großteil des Brünner Ensejnbles zu hören sein wird. Bekanntlich spielt jetzt in Franzensbad ein Ensemble Brünner Schauspieler unter der Leitung der Direktion Walter Bach. Eingerahmt, von Seufzern der Liebespärchen bei der ״Buberl-Quelle“, hört man Walter Bach konferieren, ein Duett aus ״Der König mit dem Regenschirm“ mit, Eva Müller-West, eine Szene aus Felcetes ״Liebe nicht genügend“. Zum Schluß singt Mizzi Freihardt das Fiäkerlied. E Das offizielle polnische Reisebüro ״Orbis“ veranstaltet billige Gesellschaftsreisen nach Pole n,^ welche sich allgemeinen Zuspruchs erfreuen. Nähere Auskünfte im Reisebüro ״Orbis“, I., Kärntner- Straße 41, Tel. R-21-5-78. Wirtschaftlichkeit ist das Schlagwort für jede moderne Hausfrau. Die jetzt niedrigen Obstpreise müssen ausgenützt werden, um für den Winter mit billigem Kompott und Marmeladen eingedeckt zu sein. Aber nur, wenn das Eingesottene nicht anläuft und schimmelig vnird,f haben wir tatsächlichen Nutzen. Das Verderben aber verhindert sicher Dr. Oetkers Einsiedehilfe. Eine Anzahl erprobter Rezepte und praktische Winke enthält das Einsiederezeptbüchlein, das Sie gratis bei Ihrem Kauf manne erhalten oder auch portofrei von Dr, A. Oetker, Brünn, Rossitzergasse 2.