Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 23 (26.6.1936)
- Date
- 1936-06-26
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2629891-2630637-2630660--5291-2637604- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. .23.. . JÜDISCHE PRESSE . * Seite 3 stärkt bei ßrmüduiicjl Vtärky* •w111 ״ * fffl lJife) 351» Woclic JKBfl Die für eine vierjährige Amtsperiode vorgenommene Neuwahl der Repräsentanz der jüdischen Kulturaütonomie in Estland brachte den Zionisten 81, den Jiddischisten k, den Sozialisten und der Wirtschaftsgruppe je ein Mandat. Die Zionisten haben ein Mandat gexoonnexi, die Sozialisten eines verloren. In Estland leben 11381 Juden, ■die 0,lf Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Der antisemitische Sachverständige im Berner Prozeß um die ״Protokolle der Weisen von Zion<{, Fleischhauer, hatte für sein Gutachten 80.000 Schweizer Franken als Honorar gefordert. Von dem Richter der ersten Instanz war sein Honorar auf 8000 Franken herabgesetzt worden, wogegen Fleischhauer rekurrierte. Das Obergericht wies jedoch die Beschwerde als unbegründet ab. Da gegen Fleischhauer noch ein Verfahren anhängig ist, empfahl der Unter- ■suchungsrichter, das Honorar bis zum Abschluß der Untersuchung zurückzuhalten. Der Council for German Jewry m London hat die neunte Spendenliste bei seiner Aktion zur Aufbringung von einer Million Pfund für die Hilfsaktion zugunsten der Juden aus Deutschland veröffentlicht. Die Sammlungen haben bisher die Höhe von 685.195 Pfund erreicht. 9 Justizrat Dr. Julius Brodnitz, der erste Vorsitzende des Zentralvereines, der Juden in Deutschland, ist in der Nacht vom 16. zum 11. Juni in Berlin an den Folgen einer Gehirnerschütterung, die er bei einem Autounfall erlitten hatte, kurz vor Vollendung des 70. Lebensjahres gestorben. 9 Die antisemitischen Pr ovokationen von Mitgliedern faschistischer Vereinigungen in dem von Juden dicht bevölkerten Londoner East End bildeten abermals den Gegenstand einer Anfrage im Unterhaus. Der Unterstaatssekretär im Innenministerium erklärte, daß der Innenminister in den letzten Monaten gezeigt habe} daß er ein persönliches Interesse an dieser Angelegenheit nehme; sicherlich werde der Innenminister die Sache im Licht der gegebenen neuen Informationen einer weiteren Erwägung unterziehen. 9 Das schwedische Parlament hat mehrere Anträge von Vertretern der Rechten, die Einwande rungsbestimm ungen zwecks Femhaltumg von Einwanderern aus Deutschland zu verschärfen, ab g elehnt und die Regierung lediglich beauftragt, Möglichkeiten für eine Verbesserung der technischen Kontrolle über die Einwanderung von Ausländern zu, prüfen. 9 Der polnische Ministerpräsident, General Slawoj-Skladkowsky, besuchte die Stadt Minsk- Mazowieck, wo zweimal hintereinander pogromartige antijüdische Ausschreitungen stattgefunden haben. Er besichtigte' die zerstörten Häuser und Geschäfte und hielt dann eine Beratung mit dem Starosta ab. 9 Der W arschauer Regierung skomm iss är hat der Warschauer jüdischen Gemeinde mitgeteilt, daß die geplante Konferenz der jüdischen Gemeinden Polens zum Protest gegen die Unruhen in Palästina nicht abgehalten werden darf. ,Gegen diesen Bescheid wurde beim Innexiministerium Rekurs eingelegt. 9 Laut Beschluß der Sowjetregierung sollten im Jahre 1936 nach dem jüdischen Land Biro-Bidschan 29lf6 Familien und 8000 Alleinstehende, insgesamt 10.000 Seelexi, gebracht icex'den. Es sind aber in dexi ex'Stexi fünf Monatexi des Jahres im ganzexi 8913 Seelexi nach Bix'0- Bidschan gekommen, Im General rat des S eine de pdrtement s fand eine Debatte über den von dem Ratsmitglied Darquier de Pellepoix vor kux'zem eingebrachten Antrag statt, in dem der Widerruf aller seit dem Waffexistillstand Juden bewillig texi Einbürgerungen, die Einschränkung des Stimmrechtes der Juden und ihrer Zulassung zu öffentlichexi Aemterxi gefoxulert werdexi. Es kam zu heftigexi Auseinandex'setzungexi. 9 Das Radomer Kreisgericht sprach gegen vier Juden, die am 17. März sich an einer Demonstration und axi eixiem eintägigexi Proteststreik gegen den Pogrom in Przytik beteiligt habexi, auß er g ew öhnlieh schwere Strafen aus. Der in Paris lebexide Professor V exit our a ist zum Oberrabbiner der Türkei als Nachfolger des verstorbexiexi Großrabbinex's Chaim Badjeraxio erxiaxmt wox'dexi. Prof. V ent our a ist türkischer Staatsangehöriger. 9 Anläßlich einer Kundgebung der Volksfroxit ist es in Sidi Belabbes (Algerien) zu heftigexi judenf ei nd lichexi Ausschreitungen gekommexi. Juden wurden in dexi Straßen axigegxiffen uxid jüdische Geschäfte zerstört. Polizei uxid Militär sorgten für die Wiederherstelluxig der Ordnung. Vexnouxidete wurdexi nicht gemeldet. 9 Bei den Wahlexi zum xieuen litauische xi Parlament ist keixi Jude durchgedruxigexi, obwohl die Regiex'uxig zioei Vex'treter der jüdischexi Bevölkex'ung auf ihre Liste gesetzt hatte. Die meisten nicht jüdischexi Wähler hatten vor Abgabe der Stimmliste die Namexi der jüdischexi Kandidaten gestrichexi. Im Alter von 63 Jahren ist in Rom der jüdische Senator Ugo Ancoxia, der xoährexid des Krieges italienischer Verkehr&mixiister war, g e s t o r b e xi. Er exitstammte einer angesehexien altexi jüdischexi Familie aus Ferrara uxid hat sich uxn den italienischen Staat bedeutexide Vex'diexiste ex'worben. Als Delegierter der italiexiisehen Regierung nahm er axi zahlreichexi ixitexmationalexi Konferexizen teil. 9 Der erste Botschaftsx'at der polnische xi Bot- Schaft in Paris, bevollmächtigter Mixiisfev Anatole Mil st ein, wurde von seinem Postexi abberufen uxid wird ein hohes Amt im Außenministexium in Wax’schau üb'erxiehmex 1. Milstein ist Jude und Schwiegex'Sohn des Pariser Barons Rothschild. H. Grün, II., Taborstraße 8 b. Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E Die antisemitische Hetze in Polen Die im Verlauf des Preytiker Prozesses erfolgte Vernehmung des Chefs des Sicherheitsdepartements bei der Radomer Kreisverwaltung, Licke, brachte Auf- Schlüsse über die Vorbereitung des Pogroms durch planmäßige Propaganda der Nationaläemokraten. Nach den bekannten Exzessen in Odrywol, bei denen Polizei auf die Bauernmassen feuern mußte, die das jüdische Städtchen umzingelt hatten, Weil das Gerücht verbreitet worden war, Juden hätten katholische Priester gefoltert, hatten Nationaldemokraten den Bauern eingeredet, nicht Polizisten hätten die tödlichen Schüsse auf die Bauern abgegeben, sondern als Polizisten Verkleidete Juden. In gleichem Sinne sagte auch ein Polizeibeamter aus Przytik aus. Er erklärte, nach den Vorfällen in Odryvvoi, wenige Tage Vor dem Pogrom in Przytik, hätten nationaldemokratische Agitatoren die Bauern aufgefordert,׳an den Juden Rache zu nehmen•. In dem Städtchen Klwow bei Odrywol wurde der 70jährige Jude Mosche Poznan.ski ermordet, viele Juden wurden verwundet. Die Agitatoren aber hätten erklärt,; an diesen Opfern sei es n o c h n i c h t g e n u g. * Aus verschiedenen Gegenden Polens treffen Meldüngen über eine Portdauer der antijüdischen Hetze und der Ueberfälle auf Juden ein. Im Dorfe Nienica, Kreis Opatow, wurde die einzige dort wohnende jüdische Familie, Pinchas Panzer, seine Gattin Debora und deren Tochter Juta, bestialisch ermordet. Einige Dorfbewohner wurden unter dem Verdacht der Täterschaft verhaftet. Polnische Regierung tiir diewirtscbaftliche Gleichberechtigung. Ministerpräsident General Slawoj - Skladkowski hat eine Abordnung des Jüdischen Kleinhändlerverbandes empfangen, die ihm ein Memorandum über die Notlage der jüdischen Kleinhändler überreichte, auf die den jüdischen Handel einschränkenden Maßnahmen der Behörden; in den Provinzen! Posen und Pomereilen und auf die Verlegung der Markttage auf S amstag hinwies. •Der Ministerpräsident zeigte Verständnis für die vorgebrachten Beschwerden׳. Er sprach seine Genugtuung darüber aus, daß er Gelegenheit habe, mit Vertretern eines jüdischen Wirtschaftsverbandes persönlich zu verhandeln. Er stehe auf dem Standpunkt, daß a'l 1 e Bürger, die durch den; Erwerb von Lizenzen! und die Zahlung von Steuern ihren Teil an den Lasten für den Staat tragen, auch das Recht auf freie Ausübung ihres Gewerbes haben. Einschränkungen gegen sie seien! unzulässig. Er werde nach dem!Studium der Denkschrift entsprechende Weisungen erteilen. Auch die Forderungen nach Kredithilfe würden berücksichtigt werden, insbesondere für die •Kleinhändler derjenigen! Ortschaften, die unter den letzten' Ereignissen zu leiden hatten. Bei der Abstimmung Jüber das von der polnischen Regierung eirigeb'rächteT *Ermamitigüng'sgesetz stimmten die drei zionistischen Sejmdeputierten dagegen, während sich der Vertreter der Aguda, Minzberg, der Stimme enthielt. Auch im Senat stimmte der Zionist Schorr gegen das Gesetz. Dem aus London in Warschau eingetroffenen politisehen Sekretär der Weltorganisation Agudas Jisroel, H. A. Goodman, wurde im polnischen Außenamt erklärt, die Regierung mißbillige den von der nationaldemokratischen Partei organisierten an.tijüdischen Boykott. Goodman brachte weiter die tiefe •Besorgnis der englischen JUdenheit über die andauernden a n t ijüdischen Unruhen in ׳Polen zum Ausdruck, durch die eine an sich schon verzweifelte Situation noch verschärft werde; dies bringe die an dem Wohlergehen der polnischen Judenheit interessierten ausländicheni Organisationen in eine äußerst schwierige Lage. Es wurde Herrn Goodman die Versicherung gegeben, daß die Regierung das Versprechen des Ministerpräsidenten, derartige, von allen! verantwortlichen Kreisen bedauerte Ausschreitungen zu unterdrücken, erfüllen werde. Inzwischen treffen! alarmierende Nachrichten; aus verschiedenen Städten und Ortschaften Polens ein. Im Lemberger Hospital verstarb Szlomo Rosenman, der beim Ueberfall der Huligans auf jüdische Spazier- ,gänger im Stadtpark lebensgefährliche Verletzungen davontrug. In Grochow bei Warschau wurde der Jude Gutkanowicz von einem Huligan durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. In der Rudnickagasse in Warschau überschütteten Huligans zwei jüdische Mädchen mit!Salzsäure; in der Pilsudski-Gasse wurde der Jude Epstein erheblich verletzt. Auch in Wilna hören die antisemitischen Ueberfälle nicht auf. Alle Städtchen! in der Umgebung von Minsk-Mazowieck, wie Dobra, 'Szenica, Stanislawow, Mrczy usw., sind von den Juden zum Teil aus Furcht verlassen. Weltkongreß der jüdischen Frontkämpferorganisationen Das Arbeitsprogramm des zweiten Weltkongresses der jüdischen Frontkämpferorganisat i o n e n, der in Wien vom 27. Juni bis 4. Juli abgehalten werden soll, wird in vier großen Kommissionen durchgeführt werden. Eine Kommission wird sich mit innerjüdischen Angelegenheiten, eine zweite mit den Angelegenheiten der jüdischen Frontkämpferorganisationen (Ehrung der deutsch-jüdischen Kriegsgefallenen durch Schaffung des ״Dorfes der 12.000“), eine dritte mit außerjüdischen Angelegenheiten, die vierte mit antisemitischen Angriffen und ihrer Abwehr befassen. Groß verhören an der Jessod Ilathora Das-Großverhören aller Abteilungen der ״Jessod Hathora“, Wien, H., Nestroygasse 11, findet an folgenden Tagen statt: Schabbos Parschas Chukas (27. Juni) von 3 bis 5 Uhr nachmittags: 2., 3., und 4. Klasse Knaben und 4. Mädchen-Klasse. — Sonntag, 28. Juni, 3 bis 5 Uhr nachmittags: 1. Klasse Knaben und 1., 2. und 3. Klasse Mädchen. — Montag, 29. Juni, 3 bis 5 Uhr nachmittags: 5., 6., 7. und 8. Klasse Knaben. — Schabbos •Parschas Bolok (4. Juli) 3 bis 5 Uhr nachmittags: ״Ganztägiger Kurs“. — Die Eltern der Schüler und Schülerinnen als auch die Freunde und Gönner der ״Jessod Hathora“ werden zu den Prüfungen höflichst eingeladen.' AgudAs-rfisroel-MädöhettgDlppe, men Diesen Schabbos spricht Herr Sekretär Moritz Spitzer um halb 11 Ü:hr vorm. 1M Lokale der ״WiehearV II., Obere Donaustraße 91. Damit ist unser diesjähriger Vortragszyklus beendet. ׳Wir danken bei dieser Gelegen* heit allen unseren Vortragenden und Kursiertem iür ihr förderndes Interesse an unsere Arbeit. TSCHECHOSLOWAKEI. Beth-Jakob^SdhitiliprüfiiHgen In Bratislava Ein Ereignis ganz besonderer Art bedeuteten die am Sonntag, dem 2. Tag Rosch Chodesch Tammus abgehaltenen Schlußprüfungen der Beth-Jakob-Lehrgänge an der hiesigen Volks- und Bürgerschule. War es doch im eben abgelaüfenen Schuljahr das erstemal, daß im Rahmen und in Ergänzung des obligatorischen Lehrplanes ein Beth-Jakob-Unterricht erteilt wurde. Die zahlreich ‘erschienenen Zuhörer lauschten mit stets wachsendem Interesse, das sich bis zur Begeisterung steigerte, den vorzüglichen Leistungen der SchÜlerinnen aller Jahrgänge. Fern von jeder Schablone Wird da in unseren Töchtern die Liebe zum Judentum geweckt, werden sie mit den zum täglichen Leben nötigen Kenntnissen der heiligen Lehre ausgestattet, mit den Ereignisten und Gestalten unserer Vergangenheit vertraut gemacht, mit dem notwendigen Rüstzeug für das Leben als bewährte Jüdinnen versehen. Es war ein herzerhebender Anblick, das verständnisvolle Mitgehen der jugendlichen Schülerinnen mit ihren Lehrerinnen, die lebensvolle und wohldisziplinierte Art des Unterrichtes zu beobachten. Voll freudigen Stolzes kann konstatiert werden — und zünftige Schulmänner haben es anerkennend bestätigt — daß dieser erstmalige Versuch, das Beth- Jakob-System dem Schullehrplane anzugliedern, von vollem Erfolg gekrönt war. Als Abschluß der Prüfungen sprachen die beiden bewährten Beth-Jakob-Lehrkräfte, Frau W o 11 i z- Seckbach’ und Frl. Rosa Sch;echter in treffenden Worten über Ziel und Zweck der Bsth-Jakob-Bewegung. Herr Rabbiner Unsdorfer sprach begeisterte Worte der Anerkennung, während der allzeit getreue Sachwalter Herr Dr. .Tosef Fisch, allen Freunden und Förderern und in erster Reihe den Lehrkräften in wohlgesetzter Rede dankte. Nach dem bisherigen Erfolge des Beth-Jakob- Unterrichtes ist mit Sicherheit anzunehmen, daß ausnahmslos alle Eltern, denen das geistige imd seelische Wohl ihrer Töchter am Herzen liegt, auch im kommenden Schuljahr ihre Kinder die Segnungen des Beth-Jakob- Unterrichtes werden genießen lassen. BEKIZZUR... — Seredne: Letzten Schabbos weilte Frl. Bergglas, Beth-Jakob-Lehrerin in Uzhorod, in Seredne, wo Sie in . einem .meisterhaften -Vortrag die, erhabenen -Ziele״־ der Beth-Jakob-Bewegung schilderte. Unter Initiative׳ mehrerer Damen, mit Frau Sternhell an der Spitze, wurde daraufhin eine Beth-.Takob-Schule gegründet, in die sich bereits siebzig Kinder einschreiben ließen. Der Unterrieht beginnt am kommenden Sonntag. — Trnava: Die seit dem Wegzug unseres Rebben nach Nitra länger als 4 Jahre freie Stelle des! Oberrabbiners unserer Stadt gelangt nunmehr zur Besetzung. Wegen verschiedener Hindernisse wurde die Ausschreibung der Wahl bis nun immer verschoben. Jetzt hat sie die Gemeinderepräsentanz für Montag, den 29. d. M.,־anberaumt. Kandidaten sind die ehrw. Herren Oberrabbiner Eckstein - Sered, Friedmann - Starä Lubovna und die Herren Rabb. M. B. Weißmandl und M. Reichenberger. — Die hiesige Agudas Jisroel Jugendgruppe verabschiedete sich am Montag abends von ihrem agilen Chawer B. Feuer, der mit einem Agudo- Zertifikat nach •Erez Jisroel zieht. Worte des Abschieds sprachen die Herren Präses Nandor Herzog, Alex. Bernfeld4 D. Weingarten, für die Herr Feuer in bewegten Worten dankte. (B. B.) — Bratislava: Wie wir vor Blattschluß erfahren, ist Herr Rabb. Jaakow Snyders, der in den Kreisen der slowakischen Orthodoxie im allgemeinen und in der Agudas Jisroel als ihr in den ersten Reihen stehender Leiter und Förderer im besonderen allbekannt ist, zum Oberrabbiner der ehrwürdigen orthodoxen Gemeinde von Kis Körös (Ungarn), die eine ansehnliche Anzahl von angesehenen Baale Batim zählt, dieser Tage gewählt worden. (Dem verdienstvollen Raw und der Gemeinde zu ihrer güten Wahl gratulieren wir herzlichst. Die Redaktion.) Mit aniwoden... P. D. in Myjava: Der ״Darkejnu“ erscheint seit längerer Zeit wieder regelmäßig. Das Abonnement beträgt Zloty 3.— (zirka tsch. K 14.—) vierteljährlich. Zu abonnieren ist er unter folgender Adresse: ״Darkejnu“, Warszawa, S-to Jerszka 22. ׳ ״JÜDISCHE PRESSE“ Ferienreisen nach Polen. Wie alljährlich, werden auch in diesem Jahr unzählige jüdische Familien ihre Ferien in Polen verbringen, teils um ihre Angehörigen zu besuchen, teils um in den billigen polnischen Sommerfrischen Erholung und Vergnügen zu spottbilligen Preisen zu finden. Ueberaus günstig gestalten sich diese Ferienreisen durch die verbilligten Sonderfahrten, welche ab 5. Juli von Wien aus jeden Sonntag ab- •gehen werden. Alle näheren Auskünfte über diese Reisen erteilt Herr Dr. S. Tocker, Reisebüro ״In die Welt“, IX., Liechtensteinstraße 2. Eine seltene Gelegenheit ... im Hochsommer die schönsten Sommerschuhe zu tief ermäßigten Preisen zu erstehen. Natürlich bei Bata, wo es einen Inventurverkauf gibt. Da heißt es aber, sich mit dem Einkauf zu beeilen, solange noch alle Nummern auf Lager sind, Eine günstige Gelegenheit, den Schuhbedarf für den beverstehenden Urlaub billig zu decken, Bata. Unangenehme Kopfschmerzen können durch einfaches •Bestreichen von Schläfen und Stirn mit Alpa- Franzbranntwein gelindert werden. Einreibungen mit Alpa lindern auch rheumatische Schmerzen und erfrischen bei Ermüdung. Verlangen Sie Alpa-Franzbranntwein nur in Originalflaschen mit Plombe, Ausgewogenen Alpa gibt es nicht 1