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Jüdische Presse · 1936-05-15 · 18 (15.5.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
18 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 18 Seite S Kunschak redivivus Der Ruhm Julius Streichers läßt anscheinend, Herrn Kunschak nicht schlafen. Er hat den rechte zeitigen Anschluß an das neue Oesterreich versäumt und sö den Ast abgesägt, auf dem er im Parteienstaat ge* Sessen ist Nun mochte er auf dem Rücken der Juden wieder hinaufklettern. Dazu dünkt ihm dieser Rücken gerade jetzt g e* krümmt'genug. Es gibt nichts Leichteres und ״Bank* bareres", als dem Sch w.a Chen gegenüber ״m u t i g" zu ,sein, gegen den Wehrlosen aufzutrumpfen und den, der schweigen muß, herabzusetzen und zu beleidigen. Deswegen, setzt sich so ein Held am besten aufs jüdische Pferdchen, um darauf in׳ die politische Arena einzureiten, aus der er sich im gegebenen Fall selbst ausgeschlossen hat. Denn Kunschak ist nicht nur ein Verfechter ״wahren Christentums", sondern auch ״wahrer Demokrat! e". Allerdings, wie e r sie versteht. Für ihn bedeutet nämlich Demokratie. das Recht, eine Minderheit zu ׳— mißhandeln, und Christentum die Pflicht, den Nächsten zu — hassen. .Die Affäre Berliner ist zu einer Ber* liner Affäre geworden! Mit einer garstigen Hetzpropaganda, deren sich die Nazi nicht zu schämen brauchten, mit Pamphleten in ״Stürme r" -Manier (die konsequente Schreibung von Kleebinder anstatt!Klebinder beweist die Reinheit der Mittel!) hat der alte Kunschak dem österreichischen Judentum den Krieg erklärt. Er vergißt dabei — und das ist das Verhängnisvollste daran —, daß jeder mit Streicher-Methoden gewonnene Antisemit nur ein Streicher-Antisemit sein kann, daß heutzutage in deutschen Landen jeder Judenhaß mit National- Sozialismus identisch ist. , Apropos, Nationalsozialismus! Es gibt ein Gebiet, auf dem in Oesterreich noch viel, sehr viel zu leisten ist! Wem es um das Wohl des Vaterlandes und auch um das des Christentums wirklich ernst ist, der mag sich auf diesem Schlachtfeld Verdienst und L01*beeren holen und nicht im gefahrlosen, heimtückischen Brunnenvergiften. Wie lange übrigens dieses in Wahrheit staatsfeindliche Treiben noch fortgesetzt werden soll, hängt von der Geduld der Regierung ab, die nach wiederholten Erklärungen keinesfalls gewillt ist, Erscheinungen in unserem Lande heimisch werden zu lassen, die seinen moralischen Kredit in der ganzen gesitteten Welt untergraben müßten. Wir fahren nach . . . Der Anbruch der schönen Jahreszeit bringt — sofern es die anderen ׳Sorgen zulassen — eine neue Sorge:'Wo nehme ich oder, wenn man so glücklich ist, nehmen wir, den Sommer auf enthalt? Erwägungen verschiedenster Art spielen da mit: die Bahnverbindung, die Seehöhe, die Lage, der Komfort und — es bleibt unter uns! — der Kostenpunkt. Wie es nun schon einmal auf dieser Welt ist, tritt für den jüdischen Sommerf rischler eine besondere Komplikation hinzu. Er möchte, was ja psychologisch begreiflich ist, das- Gefühl haben, daß sein ländlicher Gastgeber seine Linke doch wissen läßt, was die Rechte tut, indem er nicht die eine Hand drohend ballt, während die andere sanft j ü d isches Geld nimmt. Lebt er, der jüdische Sommerfrischler, noch gar ritual 1, so wird er über dem Problem des Sommeraufenthalts am Ende wirklich e rbolungs.be dürftig und . m u ß schließlich das tun, was er anfangs bloß wollte.. Soweit wollen wir es nun nicht kommen lassen! Die ״Jüdische Presse“ hat als treue Freundin ihrer Leser beschlossen,, ihnen diese sommerlichen Sorgen abzunehmen, indem sie eine ״Reiseberatungsstelle“ schuf, die allen, die sich an sie wenden, kostenlos zur Verfügung steht. Das einschlägige Material ist gesammelt und geordnet — wir sind bereit! Es ist mehr als selbstverständlich, daß wir dabei in allererster Linie den österreichischen Kurorten und Sommerfrischen den Vorzug geben werden. Dafür sprechen sowohl die landschaftliche',Schönheit unserer Heimat, als auch ihre wirtschaftlichen Erfordernisse, sowohl das Bewußtsein, mit einer solchen Beratung allen Ansprüche n ,g e r e c h t zu werden, als auch die begründete Ueberzeugung, daß das jüdische Publikum die gesuchte Erholung bei uns auf dem Lande völlig ungestört finden werde. Wen von unseren Lesern also die — schließlich nicht schlimmste — Sorge wegen des Sommeraufenthaltes beschlichen hat, der weise sie getrost an uns; wir werden mit ihr schon fertigwerden! Flüchtlinssschutz Auf eine Anfrage, betreffend das Schicksal der jüdisch-deutschen Flüchtlinge, erklärte Außenminister Eden im englischen Unterhaus, der Oberkommissar für Emigrantenschutz, Sir Neill Malcolm, stehe mit den verschiedenen Regierungen und privaten Organisationen zwecks Hilfeleistung an die Flüchtlinge in — Verbindung. ץ Sir Neill ist ein englischer Politiker und weiß als solcher, wie internationale Probleme zu lösen sind: Man beruft Konferenzen ein und läßt sie so lange verhandeln, bis sie gegenstandslos Werden. Wie die verewigte Sedernacht der Weisen zu Bne-Brak, finden dann gewöhnlich solche Tagungen ihren Abschluß durch den Weckruf der Tatsachen: ״Rabboßäi, es ist bereits Morgen! Die Zeit ist über euer Thema hinweggegangen!" Apropos Sedernacht! Vielleicht entschließt sich Sir Neill auch zu ״Kasches“ und versendet einen der berühmten englischen Fragebogen? Was aber inzwischen mit denen geschieht, um deretwillen so viel Aufhebens gemacht wird, ist eine andere Frage; allerdings keine englische, sondern eine jüdische, ״Hausmittel“ sind nicht zu unterschätzen! Sie beruhen meist auf־ jahrhundertalten Erfahrungen und letzten Endes geht ja auch die Zusammensetzung aller modernen Präparate auf die längsterprobte Wirkung solcher Mittel zurück! Mit Recht wird darum ein guter Franzbranntwein, also der Alpa-Franzbranntwein, hochgeschätzt: als Eihreibungs- und Massagemittel, als Desinfektions- und Schmerzberuhigungsmittel PRESSE Die antisemitischen Unruhen in Polen (Siehe Auch ״ton Woche zu Woche“*) Im Städtchen B US ka, Ostgalizien, kam es zu einem schweren antijüdischen Exzeß, als in eine religiöse Prozession ein Stein fiel und sich das Gerücht verbreitete, daß ein Jude den Stein geschleudert hat. Viele Juden wurden niedergeschlagen, in jüdischen Häusern wurden die Fenster eingeschlagen. Schließlich stellte die Polizei fest, daß der Stein von einem Zigeuner geschleudert wurde. Im Dorfe Rembielic*Szlachecki, Kreis Czenstochau, wurde die Wirtschaft des Juden Meir Binantal niedergebrannt. Vernichtet wurden sein Wohnhaus, der Laden samt der gesamten Ware und seine Getreidespeicher. Er konnte lediglich die Thora-Rolle retten, die sich in seinem Hause befand. Während des Brandes wurden viele Gegenstände, die ,Binantal zu retten suchte, von Bauern weggeraubt, Das Feuer entstand an mehreren Punkten zu gleicher Zeit. Zur Verhaftung von etwa 120 Nara-Terroristen in Warschau und Umgebung berichtet die Warschauer Presse, daß die;Verhafteten a n t i j ü d isehe Terrorakte in Lodz, Kielce, Lemberg und in anderen Städten verübten und Terrorakte auch in Warschau vorbereiteten, wo insbesondere die jüdischen Restaurants mit Dynamit in die Luft gesprengt werden sollten. Auf der Kleinbahn zwischen Warschau und Gura-Kalwarja wurden der Sohn des Gerer Rebbe, Israel Alter, und seine Gefolgschaft von etwa zehn Huligans überfallen, die mit Stöcken auf sie einschlugen. Die Ueberfallenen wurden . gewaltsam daran gehindert, die Notbremse zu ziehen. Der Magistrat des Kurortes O t w o c k bei Warschau, affichierte eine Kundgebung, wonach nur ״europäisch gekleidete" Personen den Kurpark betreten dürfen. Juden in traditioneller Kleidung werden nicht hineingelassen. umranraranramr Eine beispielgebende Tat Am vergangenen Donnerstag fand im Rahmen der Vorbesprechungen für die Hilfsaktion ״Rettet die jüdische Jugend!", die der Verein Tiferes Bachurim am Schabbos' Bamidbor in sämtliehen Tempeln und Bethäusern Oesterreichs durchführt, eine Konferenz des Erweiterten Exekutiv- .komitees -statt, an der sich zahlreiche Vertreter der Wiener Bethäuser beteiligten. Im Laufe der aufschlußreichen Debatte wurden verschiedene wertvolle Anregungen für die weitere Arbeit des Tiferes Bachurim besprochen. Namens des Bethausvereines ״M a c h s i k e Hadas", Lazzenhof, stellte^ dessen Obmann, Herr Ing. Ludwig Kritzler, den Antrag, daß jedes Bethaus die Verpflichtung übernehme, mindestens für einen, eventuell aber für mehrere Bachurim zu sorgen. Für den Bethausverein ״Machsike Hadas" übernahm Herr Ing. Kritzler an Ort und Stelle die Verpflichtung zur Aufbringung der nötigen Mittel für einen Bachur. Bevor noch der Schabbos verstrichen war, konnte Herr Ing. Kritzler bereits berichten, daß er die übernommene Verpflichtung gedeckt habe. Schon an diesem Schabbos ist es ihm gelungen, den für einen Sman erforderlichen Betragvaufzubringen. Wo ein Wille, ist ein Weg Das Bethaus ״Machsike' Hadas" mit seinem rührigen Obmann Herrn Ing. Kritzler begnügte! sich aber mit diesem Erfolg natürlich nicht. Am Sonntag Lag b’Omer fand im Hause des Herrn Ing. Marcell Li.ndenbaum ein Chinuch Sefer Thora statt, welcher in Anwesenheit zahlreicher Rabbiner und .Gemeindemitglieder ■feierlich begangen wurde. Nach Ansprachen der Herren Rabbiner. Babad und Rabbiner Neuwirthstiftete Herr Ing. Lindenbaum, einer Anregung des Herrn Ing. Kritzler folgend, die Verpflegung für einen Jeschiwobachur■ für ein ganzesJahr. . . . und die neue Währung Uebrigens bemüht sich der Tiferes Bachurim mit bemerkenswertem Erfolg um die Gewinnung aller Schichten der Wiener Judenheit für seine hehren Ziele und Aufgaben. Um jedem einzelnen Spender den Gedanken׳ des Tiferes Bachurim näherzubringen und plastischer• das Verdienst zu versinnbildlichen, das jeder sich mit der Unterstützung dieses Werkes erwirbt, wurde über Anregung der Herren Medizinalrat Dr. Reiniger und Ing. Kritzler beschlossen, erstmalig bei der Schabbos- Bamidbor-Aktion die einzelnen Spenden nicht in unserer üblichen Geldwährung auszurufen' und zu verzeichnen, sondern in der Form von Kosttagen. Jeder Spender soll das Gefühl haben, durch seinen Beitrag für den Unterhalt eines Bachur für eine gewisse Zeit gesorgt und so die Rolle des Sebulun. gegenüber dem Jisosschor erfüllt zu haben. Gespendet werden also: ein Kosttag — S 1.—, eine Kostwoche =' S 7.—, ein Kostmonat — S 28.—, ein Kostsemester S 140.—, ein Kostjahr S 280.—. Jetzt liegt es an der Wiener Judenheit, durch ihre Mitarbeit und Opferbereitschaft den Erfolg der Hilfsaktion ״Rettet die jüdische Jugend!" am Schabbos Bamidbor zu gewährleisten. m md dcumhaft Mode Fajjoiis , t , , , , , s 9.80, 13,— Aus feinem Haarfilz , . . , S 16,-—, 20,— Nutria,unsereHutspeziaUtät , , , , 826,— Borsalino, Antica Casa , , , , , . S 30,— II, TABORSTRASSE 39 Xi V, 8ECHSH AUSERSTRASSE34 XVil, KALVARIENBERGGASSE93 ״Mekor Chajim“, Wien, It, Große Schiffgasse 1 Schabbos, 11 Ühr vormittags: Sekretär Moritz Spitzer: Sidrohvortrag. Sohn tag, :i/4? Ühr früh: Herr A. Feigelstock: Mögen AWrohom. Sonn* tag bis Donnerstag: Täglich, 1/48 Ühr abends: Schiurim. Montag bis Freitag: Täglich, 6 Ühr früh: Gemoroh Schiur unter Leitung des Herrn A׳. Feigel* stock. — Gäste herzlichst willkommen! Aftt Montag, den.18, d. M., findet um %% Uhr abends eine dringende Besprechung statt, zu der alle Mitglieder auf diesem Wege eingeladen werden. Von der ״Pirche Agudas Jisroel“ in Wien Den diesjärigen Lag b’Omer benützte die Leitung der ״Pirche Agudas Jisroel", um die Mitglieder zu einem großen Werbeausflug einzuladen. Dem Rufe folgten mehr als 100 Pirche*Agudisten. Gruppenweise fuhren sie unter bewährter Leitung nach Hütteldorf. Nach ein wenig Spiel lernte der Leiter der Pirche-.Tugend, Herr Hermann Herzog, einige .Mischnos vor. Nachher feuerte er in kurzer Ansprache die Mitglieder zu eifriger Mitarbeit bei der Agudas Jisroel an. Bei der letzten Mitgliederversammlung wurden die Preise für die Mitglieder, die unsere Winter-Schiurim am fleißigsten besuchten, verlost. Die Preise fielen auf: 1. Karl ScKischa, 2. Erwin Lazar, 3. Flintenstein. Die Verlosung gestaltete sich schwierig, da viele Mitglieder täglich die Schiurim besuchten. Vergangenen Montag begannen die Sommer- Schiurim. Anmeldunge'n allabendlich bei den Leitern in unserem Lokal, II., Große Schiffgasse 2. Pirche Agudas Jisroel in Mattersburg Auf Initiative des Akiwe Ehrenfeld, ׳Sohn des Mattersburger Raws, wurde der dortigen Zeire Agudas Jisroel eine Pirche ,Agudas Jisroel angegliedert. Es ist zu hoffen, daß die Neugründung in der orthodoxen Jugend Mattersburgs Anklang und in den anderen Kehillos des Burgenlandes Nachahmung findet. Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien Den dieswöchigen Vortrag ״Schabbos Parschas Behar-Bechukaußen" hält Herr Rabb. Dr. Joel Pollak um halb 11 Uhr vorm, in der ״Wienea“. Das Schülerfest der Talmud-Thora-Schule Die Wiener Talmud-Thora-Schule veranstaltete am Lag b’Omer ein herrlich gelungenes Schülerfest. Raummangels halber •lassen wir einen ausführlichen Bericht erst in unser nächsten Nummer folgen. TSCHECHOSLOWAKEI, Eine Beth-Jakob-Zentralinstanz Von besonderer Seite Vor ungefähr einem Jahre hatte ich Gelegenheit, in der ״Jüdischen Presse“ mehrere Aufsätze zu lesen, die das Problem der Mädchenerziehung behandelten und ausführlich ein Programm, besprachen, das zu erfüllen wahrlich nicht schwer, aber uni so• wertvoller gewesen wäre. Leider muß ich heute konstatieren, daß wohl eine gewisse Neubelebung ׳in, der"..Beth- Jakob-Bewegung zu bemerken ist, .es wurden auch einige neue Schulen ins Leben gerufen, aber der Kern der Sache, das Band, das die vereinzelt dastehenden ״Privatünternehmungen“ fest umschlingen soll, damit diese ein dauerndes Band bleiben, damit diese, gesichert gegen jedweden Angriff, unerschütterlich ihrem hehren Zweck dienen sollen, das fehlt' noch immer. Und mehr denn je erweist sich heute die Notwendigkeit einer sogenannten Beth- J a k o b - Schulen- Zentralstelle. Diese Zentralstelle soll, dem erwähnten Programm gemäß, eine gewisse Stütze der einzelnen Schulen im ganzen Lande sein, die den Schulen das Lehr- Programm vorschreibt, die Hauptrichtlinien kennzeichnet, aber auch in jeweiligen Sonderfällen den entsprechenden Bescheid gibt. Diese Zentralstelle (der Name ist Neben- Sache) ist schon deshalb unentbehrlich, weil heute sich die *Zahl der Schulen von Semester zu Semester G. s. D. vermehrt, die Schar der Lernbeflissenen steigt von Tag zu Tag. Wenn nun nicht eine zielbewußte Hand die Lenkerin aller Schulen sein würde, ist zu befürchten, daß manche mit der Zeit vom vorgezeichneten Weg — ohne es zu wollen und ohne dies zu bemerken — abweichen könnten. ׳., Auch die finanzielle Frage würde leichter zu lösen sein, wenn das ganze Beth*Jakob-Schulnetz vpn eine r Instanz geleitet werden würde. Es wird nicht mehr möglich .,sein, daß durch eine anderweitige Inanspruchnahme einer Beth-Jakob-Lehrerin der Unterricht an ihrem früheren Wirkungsort einfach aufhört, wie dies bei den heutigen Zuständen eine normale Erscheinung ist, denn die zentrale Instanz wird dafür sorgen müssen, daß sofort eine entsprechende Ersatzperson den Unterrieht, weiterleitet. Aber noch ein — keineswegs zu unterschätzender — Umstand spricht für die Einrichtung einer zentralen Instanz. An den meisten Beth-Jakob-Schulen ist die Staatssprache fast unerläßlich, aber die vor* handenen Lehrerinnen ׳beherrschen diese nur in ganz wenigen Fällen, und wenn schon, so nicht vollkommen. Dies ist ein Zustand,1 der eine Besserung verlangt. In diesen Zusammenhang fällt auch das ganz berechtigte; Verlangen nach einer Beth - J a k 0 b - V o ro de r Fortbildungsschule im Inlande, Das heißt: Ent* weder ermöglicht diese Stelle den Lehrerin-Kandidatinnen

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