Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 12 (20.3.1936)
- Date
- 1936-03-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCH» DRESSE Nt. 12 Westeuropäische Keren«lflathora#Köuferenz Am 7. uiid 8. Adar fand in Antwerpen die Westeuropäische Keren-Hathora-Konf e r e n z statt. So sachlich, wie die Arbeiten dieser Konferenz, sei der Bericht über diese. Anwesend waren die Vertreter Belgiens^ Dänemarks, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Hollands und der Schweiz. Das P r ä s i d i u m der Konferenz setzte sich zusammen aus den Herren Oberrabbiner Kottenberg-Ant- Werpen, Jakob Rosenheim-London und Rabbiner Rabbinow- Hamburg; die Sitzungen leitete Herr Rosenheim und in dessen Vertretung teilweise Herr Jos. Vromen-Rotterdam. Die Konferenz fand im Gemeindesaal der Machasike Hadas statt und erledigte ihre Arbeit in vier Sitzungen.י Die erste Sitzung am Sonntag vormittag wurde, nach Begrüßungsworten durch den Antwerpener Raw und nach kurzen einleitenden Ausführungen Herrn Rosenheims, ausgefüllt durch ein umfangreiches Referat des derzeitigen Leiters der Keren-Hathora-Zentrale־, Rabbiner Wolf S. Jacobson-Kopenhagen, über ״Keren Hathora und Beth Jacob als Bekenntnis und Aufgabe". Das Referat legte der Konferenz den genauen geistigen, und finanziellen Stand der Arbeit vor; es stand im Zeichen Unter Aufsicht des ehrw. Herrn כשר Rabbiner H. Schenk של««״ werden heuer II U f die Schokoladen Kakoapulveretc. der Marken Emola“ und ״Gourmet“ der Chocolaterie Gourmet, Eugen Molner Wien II, Gr. Muhrengasse 19, erzeugt der Erinnerung an Dr. Deutschländer s. Z. 1. und forderte, daß der Dank an ihn durch Konzentrierung aller Kräfte auf die Erhaltung seines umfangreichen Lebenswerkes abgetragen werden. Während des Referats hatten sich alle Schüler und Schülerinnen der Antwerpener Jessode Hathora auf dem Schulhof versammelt, um der Konferenz den Gruß der Thorajugend Antwerpens zu entbieten; diese kurze, aber tiefergreifende Kundgebung bildete die einzige Unterbrechung der völlig auf Arbeit eingestellten Tagung. Die Nachmittagsitzung wurde eingeleitet durch ein anderthalbstündiges Referat, in welchem kein Wött überflüssig war, übet das 1»ääfna: ״Wie organisiert mah die Reten-Hathofa-Arbeit in dfefi einzelnen Ländern״. Das Referat erstattete Herr Henry P e 1 s-Hamburg, der Reorganisator des deutschen Keren Hathora, Im Anschluß hieran fand die Generaldiskussion statt, welche durch Herrn Rabbiner Teichtäl-Piestiany, welcher sich zufällig in Antwerpen aufhielt und an der ganzen Konferenz teilnahm, eingeleitet wurde. Im Anschluß an diese Generaldebatte wurde dann bis in den späten Abend und während der ganzen dritten Sitzung am Montagvormittag die Situation in jedem einzelnen Land mit dessen Vertretern durchgesprochen *und die zukünftige Arbeit für jedes einzelne Land genau festgelegt. Die vierte Sitzung am Moütagnachmittag wurde eingeleitet durch ein Referat des Direktors Eisenstein Vom belgischen Phönix über den Aufbau einer Versicherungsorganisation (im Anschluß an den Aguda-Phönix-Vertrag): Nachdem Einzelheiten über die zukünftige Versicherungsarbeit in Belgien und Holland mit Direktor Eisenstein vereinbart waren, War das Pensum der Arbeitstagung absolviert. Mit Dankesworten des Direktors der K.-H.-Zentrale an die Erschienenen, insbesondere aber an den Antwerpener Raw, dessen Initiative die Abhaltung der Tagung ausschließlich zu danken war, mit einem Wort der Ermunterung, das Jakob Rosenheim an die Vertreter der verschiedenen Länder richtete, mit einem innigen und schönen Dwar Thora des Antwerpener Raw wurde die Arbeitstagung nachmittags 6 Uhr geschlossen. * Die Antwerpener Keren-Hathora-Konferenz hat eine Reihe von Entschließungen angenommen, von denen wir die über die; Deutschländer-Schemrer-Gedächtnis- Stiftung wörtlich abdrucken: Die Konferenz beschließt, die K.-H.-Zentrale mit der sofortigen Durchführung der Propaganda für die Deutschländer-Schenirer- Stiftung zu beauf tragen und verpflichtet die Landesdirektorien, sich in den Dienst der Propagandaarbeit zu stellen. Die Stiftung verfolgt den Zweck, das Keren-Hathora- und Beth-Jakob-Werk dauernd mit dem Namen seiner Schöpfer zu verknüpfen, indem sie dieses Werk in seiner Gesamtheit finanziell stärkt und sichert. Zur Verwaltung der Stiftung soll die K.-H.-)Zentrale einen internationalen Verwaltungsrat und ein engeres Verwaltungskomitee berufen. Der Verwaltungsrat bestimmt im Einvernehmen mit der K.-H.- Zentrale, inwieweit die Gelder der Stiftung für die laufenden Bedürfnisse verwendet, inwieweit sie als eiserner Fonds zinstragend angelegt werden. Der Legislative Council Anfragen imץ Unterhaus. In der Sitzung des Unterhauses am 4. März riehtete Davidson an den Minister für die Kolonien J. H. Thomas die Frage, ob eine Aenderung der Ver' fassung des geplanten Legislative Couneil erwogen werde. Minister Thomas erwiderte mit einem ״Nein". In der Unterhaussitzung vom 11. März gab Kolonialminister J. H. Thomas in Beantwortung von Anfragen bedeutsame Erklärungen zur Frage 'des Legislative Council ab. Er teilte mit, daß dem Hause Gelegenheit zu einer Aussprache über diese Frage gegeben wird, bevor die endgültige Entscheidung fällt. Gleichzeitig wurde nochmals betont, daß Fragen des Mandats oder der jüdischen Einwanderung keinesfalls der Kompetenz des geplanten Legislative Council unterliegen werden. Andererseits lehnte der Kolonienminister die Einsetzung einer Kommission zur Ueberprü'fung des palästinensischen Verfassungsproblems ab. Briefwechsel Thomas — Melchett Die JTA. veröffentlicht jetzt den!Briefwechsel, der im Anschluß an einen vor kurzem erfolgten Empfang einer englisch-jüdischen Abordnung durch den Kolonienminister Thomas, zwischen diesem und Lord Melchett, dem Führer dieser Delegation, stattgefunden hat. Das Schreiben Thomas׳ hat den Zweck, die Befürchtungen, der Judenheit der Schaffung eines Legislative Council gegenüber zu zerstreuen. Nachdem er eingangs versichert, daß das Problem von den maßgebenden Stellen ״unter dem Gesichtspunkt des Gesamtwohles Palästinas betrachtet“ worden wäre und daß es nichts in diesem Plan gäbe, ״das die Erfüllung der Mandats- Verpflichtungen der Regierung Seiner Majestät stören oder sie in irgend einer Weise beeinträchtigen könnte", geht er auf die einzelnen Argumente ein, die von jüdischer Seite gegen die Einrichtung eines Legislative Council erhoben werden. Er weiß ihnen im wesentlichen nichts anderes entgegenzuhalten, als daß die Regierung durch ihre Zusagen gebunden sei, und beruft sich dabei auch auf die seinerzeitige Stellungnahme der Zionistischen Organisation, die . 1922 — als zum ersten Male der Plan ventiliert wurde, einen Gesetzgebenden Rat ins Leben zu rufen — erklärte, daß ihre Tätigkeit ״konform mit der Politik durchgeführt werden würde, über die sie informiert worden war". In seiner R ä p 1 i k stellte Lord Melchett fest, daß trotz der Enunziationen Thomas' die jüdische ״Besorgnis in hohem Maße unbehoben bleibt“. Die Annahme des Planes in der von der Regierung vorgeschlagenen Form würde nichts anderes bedeuten, als ״sich formell mit der endgültigen Herabsetzung der jüdischen Bevölkerung Palästinas auf jenen Minderheitsstatus zufriedenzugeben, der für die jüdische Lage in vielen anderen Ländern bezeichnend ist und dessen Beseitigung in Palästina einer der primären Zwecke der B a 1 f o u r- Deklaration und des Mandates war". Da unter anderem auch das .Verhältnis zwischen Arabern und Juden zu keinerlei Hoffnungen auf gedeihliche Zusammenarbeit berechtigt und außerdem die Ereignisse außerhalb Palästinas den gegenwärtigen Augenblick als ganz besonders ungeeignet für die Einführung eines Legislative Council erscheinen lassen, müsse gefordert werden, ״daß ein Schritt, der mit so schweren Gefahren für den friedlichen Fortschritt des Landes verbunden wäre, zwecks nochmaliger Erwägung zurückgesteilt wird". YOhm HouitoetUat 1 Prag, 12. März) Der bekannte amerikanische Publizist Louis Fischer berichtet in verschiedenen Zeitungen über die Eindrücke seiner letzten Deutschland-Reise. Niemals, schreibt er, sah ich Berlin so pessimistisch wie 1936. Im Autobus bemerkte ich, daß Reisende sich auf der Plattform zusammendTängten, obwohl reichlich Sitzplätze frei waren. Ich fragte nach dem Grund. ״D i e Juden“ — so antwortete man mir — ״wagen es nicht mehr, sich zu setzen, weil sie Angst haben, an ge pöbelt zu werden." Nürnberg, 16. März. Wie die ״Fränkische Tageszeitung“ meldet, erklärte in Nürnberg Staatsrat Prof. Börger, der Treuhändler der Arbeit im Rheinland, zur Judenfrage: ״Der Jude, der zum Verbrecher geboren ist, wird getreu seines Talmuds auch' die Nürnberger Gesetze nicht beachten, wird sie übertreten und weiter versuchen, die deutsche Rasse zu schänden. Da muß dann die Arbeit des ganzes Volkes einsetzen, um dieses Vorhaben unmöglich zu machen." Warschau, 17. März. Die Angehörigen •und Freunde des verstorbenen jüdischen Abgeordneten Waclaw Wyszli cki hatten, als Wyszlicki seinen 50. Geburtstag feierte, auf seinen Namen ein S t ipendium an der Warschauer Handelshochschule für einen bedürftigen •Studenten gestiftet. Dieser Tage wurde dieses Stipendium einem nichtjüdischen Studenten gewährt. Bei der Stipendienverteilung an den Hochschulen in diesem Jahre sind Juden in keinem einzigen Fall berücksichtigt worden. Berlin, 15. März. Die Zeitschrift ״Deutsche Rechtspflege“ veröffentlicht einen Beschluß des Amtsgerichtes Berlin-Lichter f.elde, der das Recht einer •geschiedenen Arierin, mit ihrem Kinde zu verkehren, wegen Be-. Ziehungen zu ihrem jüdischen Verlobten als v e rwirkt erklärt wird. Es heißt in dem Beschluß: ״Eine so art- und rassenwidrig handelnde Mutter verdient das ihr zustehende Verkehrsrecht am Kinde nicht mehr und hat, da sie sich gegen fundamentale Grundsätze des nationalsozialistischen Staates vergangen hat, dieses Recht verwirkt. Zum Schutze des Kindes vor artfremder Beeinflussung ist vielmehr die völlige Trennung zwischen Mutter und Kind erforderlich und auch mit Rücksicht auf das Interesse des Kindesvaters gerechtfertigt.“ Prag, 14. März. Die ersten tschechoslowakisehen Interessenten, die die Leipziger Messe besucht haben, sind dieser Tage zurückgekehrt. Sie haben, wie die ״U. T. K." meldet, den Eindruck des stärksten Rückganges an Besuchern, der jemals auf den Leipziger Messen zu verzeichnen war, mitgebracht. In diesem Jahre wurde zum ersten Male kein Sonderzug zur Leipziger Messe aus der Tschechoslowakei abgefertigt, da die Anzahl der Interessenten sehr gering war. Seit tausend Jahren schon wird der Myrrhe- Extrakt, der sich gegen Lockerung der Zähne und Blutung des Zahnfleisches besonders wirksam erwiesen hat, verwendet. Odol-Mundwasser enthält neben dem Odol-Antiseptikum den Myrrhe-Extrakt. VMS W4IC ZI1W4 tn Kaunas, der Hauptstadt van Litauen, sind die Altstadt und mehrere Vorstädte überflutet, manche Häuser stehen bis zum Dachfirst Unter Wässer, viele andere wurden zerstört oder weg geschwemmt. Von der jüdischen Bevölkerung der litauischen Hauptstadt sind etwa S000 Familien obdachlos geblieben und habexi ihre letzte Habe verloren. Das Elend ist ungeheuer groß. 9 Der spanische Ministerpräsident A z an a hat in einem Interxnew erklärt, die Regierung habe dem juristischen Beirat den Artikel 23 der Spanischen Verfassung mit dem Auftrag zugewiesen, ' entsprechende Maßnahmen für die Durchfiihrxtng dieser VerfassuHgsanweisung zu treffen. Der Artikel lautet: ״Es ist ein Gesetz zur Erleichterung der Erwerbuxig der spanischen Staatsangehörigkeit durch im Auslaxxd lebende Personen spanischer Herkxmft zu erlasse n.“ Der Erlaß eines solchext Gesetzes wäre von besonderer Bedeutuxig für die Naturalisierung der Sephax'dim. 9 Aus zahlreichen Kleinstädte n P 0 1 e ns langexi Nachrichten über dox't herrschenden antisemitischen Terror ein. 9 Im Verlauf des Monates Februar 1986 sixid in Palästina in dexi Häfen von Haifa und Jaffa 2270 jüdische Einwanderer gelandet; dazu kommen eine Reihe Einwaxiderer, die auf dem Landwege kamexi. Auf einer in London xtxiter Beteiligung der amerikaxiischexi Direktoren abgehaltenen Vorstandssitzung der Palestine Po tas h Limited wurde beschlossen, die Erweiterxmg der Chemischen Werke am Siidufer des Toten Meeres zu bes chleuxxig en. 9 Der ehemalige rumänische Ministerpräsident und Fühx'er der Natioxialen Bauernpartei (N atioxialzaraxiisten) Jxilixi M aniu gab Pressevertretern eine Erklärung über die innen- und außenpolitische Lage ab xmd veru rteilte in scharfen Wortexi alle deut s chlaxidfreundlichen und antijüdis chen Beweguxigexi in Rximänien, indem er auf dexi ixitimen Zusammexihang zwischexi Deutschfreundlichkeit uxid Antisemitismxis xmd auf die gleiche Quelle, aus der diese beidexi Stimmxmgen gespeist werdexi, hinwies. 9 Im Büro des W aad Leuxni fand eine dritte Sitzung der Wahlkommission des H axiptrabbinatsrates statt; der Vox'Sitzende Rabbi M. Ostrowski teilte mit, daß bereits alle Gemeixidexi xmd jüdischexi Stadträte, ausgenommexx Rischon-le-Zion, die Namen ihrer Vertreter in der Sitzung, die den Rabbixiatsrat zu wählen habexi wird, bekanntgegeben haben. Alts verschiedexiexi Quellen wird gleichzeitig mitgeteilt, daß sich ixi dexi ällerletztexi Wochen die Lage auf dem pal ästine xi sischen Arbeitsmarkt gebessert hat. 9 Der Minister für die Koloniexi J. H. Tho m a s hat das Ehrenpräsidium der englischen Axisstellung auf der Levante-Messe ixi Tel-Aviv übernommen. 9 Der bekaxmte, griechische Industrielle Epaminoxidas C haril a 0 s, ein Nichtjude, hat 100.000 Drachmexi für die Errichtung eines griechischen Pavillons gespendet. Ein Teil der Baukosten wix'd von der griechisehen Regierung getragen. 9 Im Namen der lux embur gischexx Regierun g wies Ministerpräsident Be ch den in der Kammer von dem sozialistischen Deputiex'ten Weixich eingebrachten Antrag, ein S chachtv erbot zu erlassen, energisch zurück. Ministerpx'äsident Bech, der der katholischen Pai'tei angehört, ex'kläx'te in Beantwox'tung des Antrages, ein Schächtverbot würde mit dem ixi Luxemburg herrschenden Geist religiöser Toleranz unvereinbar sein. Im Vex'fauf der Generaldebatte über das Bxidget im Plenum des polnischen Senats kam auch die latente a'ntisiemit i!.! che U\ n ruhe im Lande zxm Spx'ache, wobei eine Reihe prominenter Senatoren gegen die Natioxialdemokx'aten den Vorwurf erhob, daß sie durch Au f p eit s chun g der Leidenschaften der Massen gegexi die Juden den Staat untex'minierexi. 9 Der Österreich i^ che Handelsattache in Jerusalem veröffentlicht Zahlen, aus denen eine Verstärkung des palästinensischen Exportes nach Oestex'- reich zu ersehen ist. Während der Impox't Palästinas aus Oesterreich von 3118.000 Pfuxid im Jahx-e 1984 auf 321.000 Pfund im Jahre 1935 gesuxikexi ist, stieg der Export nach Oesterx'eich von 6532 Pfund im Jahre 1934 auf 29.000 Pfund im Jahre 1935. Px'ofessor Dr. Ludwig B l au, ehemaliger Rektor der Franz-JosefjLaxidesx'abbixierschule in Bxidapest, ist im 76. Lebexisjahre an dexi Folgen eines Hex'zleidens gestorben. 9 An der Univex'Sität Cernauti (Czernowitz) kam es zu antisemitischen Unruhexi, die in den Stmßen der Stadt ihre Fortsetzung fanden. 9 Auf dem Geyersmax'kt zu Lodz explodtiex'te eine Bombe in der Tasche des 25jähxigex1 Eugeniusz Pjonowski. Ex' wux'de sterbend in das Hospital gebracht uxid ex'lag dox't seinen Vex'letzungen. Es wux'de festgestellt, daß Pjonowski ein Attentat auf einen jüdischen Bäckex'laden geplaxit hatte, wobei die Bombe vox'zeitig explodiex’te. 9 In Warschau verstarb Frau Channah Deborah Hannover im Alter von 113 Jahx'exi. Sie war wohl die älteste jüdische Frau Polens, Sie hintex'läßt eixie zahlreiche Nachkommenschaft, sogax״ Uxmx'exikel. sie war bis zuletzt rüstig und konnte ohne Brille lesen. 9 ln Berlin wurden an den Litfaßsäulexi gx'oße Plakate axigeschlagen, ixi denexi Judexi xmd Judenmischlinge unter Androhung vdxi Strafen davor gewarnt wei:- dexi, axi dexi Wahlen teilzunehmen. 9 Seit einex' Reihe von Jahrexi figuxierte im r u m änischen Budget ein Posten von sechs Millionen Lei für dexi jüdis chexi Kxiltu s. Im Budgetvoranschlag für 1986 hat das Kultusministexium ' gex'ade das Suusidium für den jüdischen Kultus ganz g es tri chexi. 9 Der Generalixispektor der palästixiexisischen Polizei, Spie er, vex'öffentliöht eixie Kundgebuxig, in der er auf die Zxmahxjie der Ve rb.rechen im Lande hixiweist und axi der nicht gexi ü g en de xi Wachsamkeit der Polizei scharf e Kritik übt. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E