Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 10 (6.3.1936)
- Date
- 1936-03-06
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. jO Seite 5 JÜDISCHE PRESSE »J| 1; Her Bundesgerichtshof gegen den Afierparagraphen Der deutsche Turnverein ״Glück auf!״ in Ratten, Steiermark., wurde von der Behörde aufgelöst, Weil er den Arierparagraphen enthielt und seinen Mitgliedern Verbot, an Veranstaltungen teil* zunehmen, die ״Fremdblütigen" offen stehen. Die Be* sch werde gegen das Verbot des Vereines wies der Bundesgerichtshof mit der Begründung ab, daß wenn auch die Statuten mit dem Arierparagraphen im Jahre 1922 genehmigt worden waren, dies heute nicht mehr gelten könne. Eine Tätigkeit gemäß dem Arierparagraphen könne heute nicht mehr als eine unpolitische angesehen werden. Der Arierparagräph be- Weise, daß der Verein eine Betätigung ausübe, die in Oesterreich verboten ist. Groß verhören in der Jessode Hathora Wie angekündigt fand letzten Schabbos das Groß* verhören in der Jeschiwoh ketanoh der Jessode Hathora in Wien statt. Eine besonders große Anzahl von Freunden und Talmide Chachomim, an der Spitze Sr. Ehrw• Herr Oberrabbiner Fürst, hatten es sich nicht nehmen lassen, sich von dem großen Fortschritt ■ der Kinder persönlich zu überzeugen. Der besonders schwierige Perek: Elu Naarau.s wurde mit Tausfos von den Kindern außergewöhnlich gut vorgetragen. So sollen denn auch die .Namen jener Schüler speziell Erwähnung finden, die sich besonders ausgezeichnet haben: Donner, Brüder Feigelstock, Scheffer, ferner Breuer, Fischer und Surkis. Die jüdische Oeffentlichkeit Wiens wird gut daran tun, die ganz hervorragenden Erfolge der Jeschiwoh ketanoh, die unter der verdienstvollen Leitung des Herrn Lehrer Deutsch steht, zu beachten. Allen jüdischen Eltern kann nur angelegentlichst empfohlen werden, ihre Kinder diese Musteranstalt besuchen zu lassen. DIE PURIMFEIER der Agudas-Jisröel-Mädchengruppe Wien findet am Montag, dem 9. März, um halb 8 Uhr abends im Hotel Post (Drachengasse 1) statt. Karten sind täglich (außer Samstag und Sonntag) von 9 bis 10 Uhr abends im Lokal der Mädchengruppe (Malzgasse 16) erhältlich. | LITERATUR ״Mekor Chajim“, Wien, i% Große Schiffgasse 1 Schabboä, il Üftff4 Mabbinef Säiömori Baumgarten: Sidröh*Vbrtrag, Dinim. Montag, 8 bis 9 Uhr abends: Räbb. Br Baumgartehi Mischtiajös. Dienstag, 8 bis 9 Uhr abends: Sekretär Moritz Spitzer: Hagada schel Pessach. M i 11 w o c h, 8 bis 9 ühr: Rabbiner Moses Blech: Ejn Jaakow. Donnerstag, 8 bis 9 ühr: Sekretär Moritz Spitzer: Chumisch Raschi," Dinim. — Gäste herzlich willkommen. Das Chinuchamt des Keren Hathora veranstaltet für die Schüler der Wiener Talmud*Thoraä am Sonntag, den 8. März, um 342 Ühr nachmittags im Saale, II., Prat.erstraße 60, eine große Purimfeier mit sehr reichhaltigem Programm. Karten zum ermäßigten Preis von 50 Groschen sind an der Kasse erhältlich. Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Schabbos Parschas Tezewe spricht Frl. Edith Pappenheim über ״Die Stellung der jüdischen Frau״ im Lokale der ״W jene a" um halb 11 Ühr vormittags. Zum 7■ März Präsident-Befreier Masaryk 86 Jahre alt Der siebente März ist seit der Schaffung unserer Republik einer der schönsten und erhabensten Feiertage des Jahres. Er ist der Geburtstag unseres Vaters, des Vaters der Republik. Mit dem Rücktritt des Präsidenten Masaryk hat der siebente März — über dessen ausdrückliehen Wunsch — aufgehört, Feiertag zu sein. Und dennoch drückt sich die Feder in unsere Hand, um unserer Bewunderungdiesem Manne und seinem Werke gegenüber Ausdruck zu geben, um die Gefühle, die unser Herz an diesem Tage beherrsche, irgendwie in Worte zu kleiden. Der siebente März hat wohl offiziell aufgehört, Feiertag zu sein, aber in Wirklichkeit bleibt er ein ganz bedeutender Feiertag für alle Bürger unserer Republik und nicht zuletzt für uns Juden. Masaryk, dessen Wahrheitsfanatismus so weit reichte, daß er sich öfters einer Lebensgefahr aussetzte, Masaryk, dessen Gerechtigkeitssinn keine Hemmungen und Hindernisse kennt, dieser von der ganzen Welt als Held anerkannte, zielbewußte Vorkämpfer und Begründer unseres Staates, ist nicht nur Politiker und Philosoph, ist nicht nur Diplomat und Gelehrter, er ist vor allem — und das ist viel mehr — ein aufrichtiger Freund der Menschheit, er ist einer der wenigen ״Europäer“, die es verstanden haben, ihre Lehre auch zu leben. Er ist Freund und Berater, Lehrer und Meister. Er, der mitten i»ane11alMcl1ricl1t«n Frau Rabbiner Cfiaje Frledmann ע״ה. Im Alter von?8 Jahren verschied in Wien am vergangenen Schabbos die Enkelin des Trisker Maggid und Schwiegertochter des ältesten Sohnes des ״RiZiner" s. 2. 1., Frau C h a j i Frledmann s. A. Die Ver* blichene war als große צדקת bekannt und geschätzt. Von ihren beiden Söhnen, Rabbiner Nachüm Friedmann, dem Schwiegersohn des Husiatyner Kebben, und Groß* rabbiner Mosche Friedmann, Bojan-KrakaU, hat ins* besondere der letztere sich dadurch in allen jüdischen Kreisen Beliebtheit und Anerkennung errungen, daß er nach dem Tode Von Rabbi Meier Schapira sich an die Spitze der Lubliner Jeschiwah gestellt hat. Großrabbiner Mosche Friedmann zählt auch in Wien über eine große Zahl von Chassidim und Verehrern. ,תנצב־ד in den furchtbaren Nöten der Zelt und der all ge* meinen bangen Unsicherheit der aufgewühlten Gegenwart, als Staatsoberhaupt der tschechoslowakischen Republik, allen Angehörigen unseres Staates, ein befriedigendes Gefühl des politischen Geborgenseins sicherte, dieser Mann wird auch heute gefeiert Und wird für alle Zelten ein unauslöschliches Blatt in der Geschichte bilden. Das ist es, was dem 7. März alljährlich das Ge* präge erhebender Volkfeste verleiht. Das ist es, worin die Bevölkerung des ganzen Staates, ohne Unterschied der Konfession, Nationalität, Welt- und Lebensanschauung, einig ist. Das ist es, was Thomas G. Masaryk schon bei seinem Leben zur historischen Gestalt erhebt. So bleibt auch für uns Juden dieses Staates und für alle Juden der Welt der 7. März ein Feiertag. Ein Tag, an dem e?n Mensch — ein Mensch im tiefsten Sinne des Wortes — das Licht der Welt erblickte und seit diesem Tage immer mehr und mehr Licht in das Dunkel der Welt brachte. Als Masaryk von der Präsidentschaft zurücktrat, hat er einen Wunsch geäußert: ״Wenn mir G-tt hilft, möchte ich euch noch eine Weile zu* schauen, wie ihr es macht״.׳ Dieser bescheidene Wunsch — das ist unser innigster Wunsch — soll in weitestgehendem Maße in Erfüllung gehen. Wir beten zum Allmächtigen, daß es diesem edlen Manne nicht nur gegönnt sei, zuzuschauen, sondern daß es seine körperlichen und geistigen Kräfte auch erlauben mögen, als B erater und Wegweiser — mitzutun.*Möge er die Früchte seiner Saat in vollstem Maße mit Freuden ge-!ließen. Ad multos annos. J. M. Mandel. TSCHECHOSLOWAKEI ״Das Buch der Preisungen.“ Verdeutscht von Martin B u b e r. Sonderausgabe von ״Die Schrift“, Band XIV. 280 Seiten, Oktav. Leinen RM. 2.25. Schocken Verlag, Berlin. Verband jüdischer Lehrer in der C. S. R. Von Samuel Reiner, PreSov. In der von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig begonnenen und nach dem frühen Tod Rosenzweigs von Buber allein fortgeführten Verdeutschung der Schrift liegt nunmehr der Psalmenband vor. Buber fiat dem Buch eine kleine Abhandlung ״Zur Verdeutschung der Preisungen“ beigegeben, in der er über die Methode seiner Uebersetzung* dieses Buches Rechenschaft gibt. Eine wahrhaft treue Uebertragung der Bibel hat es bisher in keiner Sprache gegeben. Treue bedeutet nicht Wiedergabe des ״Inhalts“, sondern Nachbildung einer unauflösbaren organischen Einheit von Inhalt und Form. Diese ist hier ermöglicht worden durch ein vorgängerloses Ernstnehmen des Textes in seiner Gesprochenheit: in Laut, Rhythmus, Wortwahl, Satzbau und kompositioneller Gestaltung. ״Rechtshinweise für die Erwerbstätigkeit in Palästina“. Unter diesem Titel ist im Fiba -Verlag eine Broschüre erschienen, die zum Preise von RM. —.40 erhältlich ist. ״Alijah“, Informationen für Palästina-Auswanderer. 8. Auflage. Es ist ein überaus instruktives Heft, das hier das Palästina-Amt der Jewish Agency, Berlin W 15, Meineke- Straße 10, der interessierten Oeffentlichkeit zugänglich machte. In hundert Quartseiten erscheinen alle Fragen behandelt, die den Palästina-Auswanderer interessieren. Eine Palästina-Landkarte ergänzt die wertvollen Winke, Ratschläge und Uebersichten. Auch die äußere Ausstattung des Heftes verdient Hervorhebung. Der Preis des Büchleins beträgt RM. 1.35. Massiere Dich täglich; verkühl Dich nie! Das ist einmal ein Schlagsatz, dessen Beherzigung nicht genug empfohlen sein kann. Und er ist so leicht zu befolgen: Ein paar Tropfen des Alpa-Franzbranntweins in die hohle Hand und dann fest den Körper damit eingerieben׳; erst ist es angenehm frisch, dann wohlig warm und vor allem: der Körper ist, gefeit, gegen Verkühlung und Folgekrankheiten! Das sagt auch der Arzt! Zu den zahlreichen Problemen, vor die sich die Judenheit unserer Republik zufolge und seit der Staats- Umwälzung gestellt sieht, gesollt sich seit den jüngst verflossenen Monaten ein solches, welches dank seiner Wichtigkeit die größte Aufmerksamkeit der slowakischen Republik erregen — sollte, bislang aber auf die Indolenz stößt, welche offizielle und nichtoffizielle Kreise unserer Orthodoxie in vollkommen unbegreiflicher ünd keineswegs gutzuheißender Weise auch anderen hochwichtigen Lebensfragen des Judentums gegenüber bekunden. Dieses, den größten Ernst erheischende Problem stellt . das Verhalten dar, welches die Orthodoxie dem im Dezember des Vorjahres neubegründeten Verbände der jüdischen Lehrer inder C. S. R. gegenüber zu beobachten hätte, wenn sie den gerechten Postulaten der Lehrerschaft einerseits und den Lebensinteressen der Orthodoxie andererseits gerecht werden will.., Daß es nicht angeht, das vielumstrittene Prinzip des שב ואל תעשה, welches die Ereignisse an sich herankommen zu lassen diktiert, anstatt ihnen vorerst entgegenzuarbeiten, auch im gegenwärtigen Falle zur Geltung zu bringen, muß jedem, auch, dem enragiertesten Anbänger des passiven Verhaltens in religiösen Zeitfragen, einleuchten, wenn man bedenkt, daß der Verband aus seinem embryonalen Zustande bereits heraus ist und daß er, wenn nicht alle Anzeichen trügen׳, im öffentlichen jüdischen Leben unseres Landes einen Faktor bilden wird, mit dem allenthalben und für unabsehbare Zeiten ernst-, lieh gerechnet werden muß. Angesichts des bereits bestehenden und — es' sei dies auf Grund der Mitteilungen des ״Kronika“ betitelten Amtsorgans des Verbandes, dessen erste, besonders reichhaltige Nummer dieser Tage hier erschienen ist, rückhaltlos konzediert — schon jetzt klaglos funktionierenden Verbandsorganismus, gibt es für die Orthodoxie I bloß ein Entweder-Oder, über das sie sich, je früher desto besser, klar werden muß. Entweder sie erblickt in der neugeschaffenen Organisation der jüdischen Lehrerschaft etwas auch vom allgemein orthodox - jüdischen Standpunkt aus Fördernswertes, — oder aber sie wittert in ihr das trojanische Pferd, welches die Aufgabe zu leisten׳ hätte, durch unsere eigenen Lehrer den größten Feind des orthodoxen Gedankens, den modernen jüdischen Nation a 1 i s m u s, in die sonst uneinnehmbare Festung des traditionellen Judentums einzuschmuggeln, in welchem Falle diese Organisation allerdings nicht genug scharf bekämpft werden könnte. . In beiden Fällen — es kann dies nicht genug nachdrücklich unterstrichen werden — stehen der Orthodoxie Mittel und Wege in ausreichender Zahl zur Verfügung, um dem Lehrerverbande ihre Sympathie oder Antipathie wirksam und unzweideutig zum Bewußtsein bringen zu können. Ich darf es mir wohl ersparen, die Arten, auf welche eine Konfession ihre־ Zufriedenheit mit den Aktionen ihrer Lehrerschaft dokumentieren kann, taxativ aufzuzählen. Es gibt ihrer so viele und sie liegen so klar auf der .Hand, daß es ganz überflüssig scheinen dürfte, hierüber viele Worte zu verlieren. Daß aber auch die Orthodoxie den an ihren Schulen wirkenden Lehrern gegenüber nicht ohnmächtig ist, wenn diese ihrer hauptsächlichsten Pflicht, die ihnen anvertrauten Kinder zu vollwertigen Juden zu erziehen, nicht .vollkommen nachkommen, oder, was ein gütiges Geschick gewiß verhüten möge, dieser Pflicht gar schnurstracks zuwiderhandeln würden, erhellt schon aus der Tatsache, daß jede Gemeinde zu jeder Zeit in der Lage ist, die von ihr mit großen und schweren Opfern erhaltene Schule, sobald sie die Mission verkennt, die ihre ganze Bestimmung ausmacht, aufzulösen. Daß dies noch nirgends geschah,!bildet einen ebenso glänzenden Beweis für die Ö.pfe'rWilligkeit der Judenheit, wie ein anerkennendes , Zeugnis für das Pf licht bewußt sein der jüdischen. Lehrerschaft, Betriebe, die der Anfsieht der Adas-Jisroel-Schiffschul unterstehen: Fleischverschleißstellen: ״ Eckerling Markus, IX., Liechtensteinstraße 117. Fischer Bela, VI., Schmalzhofgasse 19, Fischer Gabriel, II., Große Schiff gasse 11. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14. * Frledmann Samuel, X., Humboldtgasse 15. * Hönigsbeer Emanuel, II., Franz-Hochedlinger־G, 23. Brüder Stadler, IL, Im Werd 3. * Stern Josef, II., Große Schiffgasse 6. * Auch Wurst- und Selchwaren werden verschleißt. Geflügelhaudlungen; (Aufsicht nur für ungeteilte, mit Plombe versehene Stücke.) Deutsch Heinrich, II., Franz-Hochedlinger-Gasse 10, EckerUng Markus, IX., Liechtensteinstraße 117. Fischer Bela, VI., Schmalzhofgasse 19. Fridmann Meschulem, IL, Große Schiffgasse 6. Friedtuann Samuel, VI,, Stiegengasse 14. Friedmann Samuel, X., Humboldtgasse 15. Kaufmann Eazar, IL, Große Schiffgasse. 18. . Koppel Eitel, IX״ Säulengasse 19, Schlesinger Emanuel, II״ Große Schiffgasse 5, Schreiber Benjamin (Wienea), nur II״ Ob. Donaustraße 91. Gastwirtschaften und Selchwarenverschleißstellen: Deutsch Johanna (Milch-Trink- und Speisehalle), IL, Herminengasse 10. Eisen & Hönigsber, Selchwarenfabrik, III״ Rabengasse 13. Eisen & Hönigsber, II.. Haidgasse 5. Nagel’s Selcbwaren-Restaurant, II״ Praterstraße 33. Fischer Gabriel, II,, Große Schiffgasse 16. Fischer Gabriel, 11״ Kleine Sperigasse 7. Schiffmann David, II״ Hoilandstraße 16. Schreiber Benjamin (Wienea), 11״ Obere Donaustraße 91. Weldler Hermann, II.. Floßgasse 9. Konditoreien und Bäckereien: Lederer & Kobn,!!״ Hoilandstraße 7, und II׳, Große Schiffgasse 16. pomeranz Abraham Leib, II׳. Hermmengasse 13, und II״ Floßgasse 9׳ Weiß Karl Koppel, IL, Franz-Hochedlinger-Gasse 24, Betrieb Floßgasse 9. , Milch: Verschleißstelle der Adas Jisroei, IL, Haidgasse 5 (Leiterin Klara Brunner). Ferner wird mitgeteilt, daß die nachfolgenden Firmen ebenfalls Milch aus der unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates stehenden Molkerei der Firma S. & G, Pisk beziehen. Der Verkauf von Milch und ebenso anderen Nahrungs- und Genußmitteln in diesen Betrieben wird jedoch vom Rahhinate der Adas Jisroei (Schiffschul) nicht beaufsichtigt und nicht kontrolliert: Diamant Samuel, IL, Große Schiff gasse J0. Johanna Hirschler, verehl, Mandl, VI״ Schmalzhofgasse 19. Jeruchem Chaje, IL, Kleine Ffarrgasse 13. Eichler Bernhard, II., Haidgasse 14. Lanner B. S., II״ Große Schiff gasse 5, Sehischa David, IL, Rembrandtstraße 19. Scblscha Leopold, IL, Krummbaumgasse 1.