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Jüdische Presse · 1936-03-06 · 10 (6.3.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
10 (6.3.1936)
Date
1936-03-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 ׳JÜDISCHE PHESSJE io Die Gefahr eines SdiMitverbates in Polen Elgertbericht der ״Jüdischen Presse“. Mit sicherem Instinkt hat die Judenheit der ganten Welt die Gefahr erkannt» die ein aus ״Barmherzigkeit tu den Tieren“ geschaffenes Hungergesetz für drei Millionen ihrer Angehörigen in sich birgt. Abgesehen Von der Bedeutung des Problems an sich, ist seine Tragweite darüber hinaus gar nicht abzuschätzen. Die Tier■* liebe der mitleidigen Frau Prystor kann ein Präjudiz und den Anfang einer unabsehbaren Entwicklung bilden. Daher das gespannte Interesse und die tätige Anteilnahme, mit der das gesamte jüdische Ausland die Ereignisse in Polen verfolgt. Andererseits zeichnen sich allmählich die Hintergründe der Humanität ab, von denen allein sich angehlich die Initiatoren des SchäChtverbotsentvvurfes hewegen lassen. Immer deutlicher wird es, daß es diesen Kreisen lediglich darum zu tun ist, sich der deutschen Freundschaft würdig zu erweisen. Das geht vor allem aus der Rede des Sejm-Vizepräsidenten Mjedzynski hervor, der wohl einen dicken Trennungsstrich zwischen der Regierungspartei und den Nationaldemokraten gezogen wissen wollte, aber gleichzeitig erklärte, daß die ״I n t e rnationale der Freimaurer, Sozialisten und Juden die von Josef Pilsudski ins Leben gerufene und von Minister Beck fertgefUhrte nationale polnische Politik bekämpfe“. Zu dieser Nazi-Terminologie gesellen sich verschiedene andere Anzeichen eines keineswegs Pilsudskisehen Kurses in der Judenfrage. Das von uns gemeldete Ansuchen der Warschauer Kultusgemeinde, einem jüdisehen Sachkenner Gelegenheit zu einer Erwiderung auf die im Rundfunk erfolgten Angriffe gegen das Schächten zu geben, wurde mit der Begründung zurückgewiesen, daß das Radio als staatliche Institution das Prinzip des ״Audiatur et altera pars“ nicht anwenden könne, da nur jene die Möglichkeit zu Vorträgen, haben, die den Standpunkt des Staates vertreten. (!) Auch der Empfang einer Rabbinerdeputation durch Ministerpräsidenten Koscialkowski wurde von diesem ״aus Zeitmangel“ abgelehnt. Die polnische Judenschaft fühlt sich durch diese Vorgangsweise zurückgesetzt und kann sich des Eindruckes nicht erwehren, daß eine sachliche Beh a n d 1 u n g des Problems kaum noch zu erwarten sei. Die V e r w u 11 u n g 8 k o m m i s s i o n des Sejm, der der Gesetzentwurf nach der ersten Lesung im Plenum zugewiesen wurde, hat diesen trotz einer Fülle älterer Verhandlungsgegenstände als ersten Punkt auf die Tages- Ordnung gesetzt. Zum Berichterstatter für den Entwurf wurde ־ Abg. Dudzinski, zum S a c 11-v erstand igen für den jüdischen Standpunkt Abg. Rabbiner Rubin stein bestellt. Es wurde beschlossen, auch einen Sachverständigen zur Darlegung des Standpunktes der S c h ä c 111 g e g n e r zu vernehmen. Außerdem wird den Beratungen der Verwaltungskommission auch Frau Prystor zugezogen werden. Inzwischen sind einige Gemeinden und Städte — darunter K a 1 i s z und W i 1 n a, letzteres ein Zentrum der polnischen Orthodoxie — durch Einführung lokaler Schächtverbote dem Beispiel Posens gefolgt. In Posen wurde überdies auch noch die E i 11 f u h £r koscheren Fleisches verboten'. Einer Delegation der dortigen jüdischen Gemeinde erklärte Vize-Innenminister Kowecki, das vom Posener Städtpräsidenten, Oberst Wyneckowski, erlassene Schächtverbot bilde jetzt ein Streitobjekt zwischen dem Innenministerium und der Posener Wojvvod- Schaft; das Innenministerium halte das Schächtverbot für ungesetzlich, der Streit werde in den nächsten Tagen durch Staatsjuristen entschieden werden. Abschließend muß gesagt werden, daß detr einzige Erfolg der angestrengten Bemühungen der jüdischen Stellen darin besteht» däß endlich Klarheit über die religiöse Seite der Schächtfrage erreicht Würde, was auch Bildungsmlnister Szwyentoslawski einer Abordnung des Rabbinerverbandes gegenüber ausdrücklich anerkannt hat. Von der Beurteilung der anderen Momente hängt das Schicksal des Gesetzantrages und somit die weitere Gestaltung der Lag e d e r J tt d e n in Polen ab. * Die I. T. A. meldet: Unter dem Vorsitz des politischen Ehrensekretärs der Weltorganisation Agudas Jisroe 1. H. A. Goodman, fand ln ־Londorf eine vom englischen Rabbinerverband, dem Verband der jüdischen Hilfsorganisationen, der Agudas Jisroel in England und dem Verband der orthodoxen jüdischen Gemeinden einberufene Konferenz statt, der etwa 250 Delegierte von Synagogengemeinden und religiösen Institutionen, unter ihnen eine große Zahl von Rabbinern, beiwohnten. Der Vorsitzende erklärte, das Geschick von mehr als drei Millionen Glaubensgenossen in Polen werde von den 15 Millionen Juden überall in der Welt mit Sorge verfolgt. Er gab bekannt,' daß die Veranstalter dieser Kundgebung in enger Fühlung mit. dem Oberrabbiner des britischen Reiches, Dr. J. H. Hertz, und mit dem Joint Foreign Committee des Board of Deputies und der Anglo- Jewish Association stehenr Der Präsident des Weltverbandes Agudas Jisroel, Jakob Rosenheim, führte aus, eine Beeinträchtigung der Schechita in Polen., würde eine Verletzung der Menschenrechte dr.rstellen. Es wäre unvorstellbar, daß diese furchtbare Herausforderung der polnischen Judenheit bei den Juden der ganzen Welt nicht stärkste Unruhe hervorrufen sollte. Die Konferenz beschloß einstimmig, an den Präsidenten und die Regierung der polnischen Republik sowie an den Sejm und Senat Polens den Appell zu richten, diesen in der Geschichte Polens unerhörten Versuch eines E i n g r i f f s in die von der Verfassung Polens geschützten religiösen Rechte und Freiheiten der jüdisehen Bürger Polens zurückzuweisen. Die Wiener Aguda interveniert . , . Am vergangenen Freitag sprach eine Abordnung der Landesleitung der österreichischen Agudas Jisroel unter der Führung von Großrabbiner Abraham Heschel (Kopyczince) an der polnischen Gesandtschaft in Wien vor, um die Besorgnis der orthdoxen Judenheit in bezug auf die Neuregelung der' Schechita-Frage in Polen zum Ausdruck zu bringen., Es wurde nachdrücklich darauf hingewiesen, daß die Schechita-Frage für das orthodoxe Judentum eine lebenswichtige Frage ist, da die orthodoxe Judenheit die Schechita als biblisches Gebot unverrückbar hochhalten muß. Gerade in einer Zeit, wo die konservativen Kräfte in jedem Staatswesen so außerordentlich notwendig sind, um subversive Elemente niederzuhalten, ist es ein dringendes Staatsinteresise, die Orthodoxie in ihrem Bestreben, die religiösen Vorschriften ihres Glaubens auszuüben, zu unterstützen. Die Delegation wies auf die bekannte Stellungnahme des großen österreichischen Bundeskanzlers Dr. Ignaz.Seipel hin, der seinerzeit, als die Schechita-Frage zum erstenmal in Oe.sterreich eine gewisse Aktualität erfuhr^ einer Abordnung der Agudas Jisroel gegenüber erklärte:־ ״Sicherlich werde .von Staats wegen nichts unternommen werden, was der verfassungsmäßig gewährleisteten freien Religionsübung widerspricht und außerdem ernem von den Juden als biblisches Gebot betrachteten Brauch den Makel der* Grausamkeit aufdrücken würde. Auch in der Bevölkerung selbst, mindesterfs in der katholischen, Bestehe MCÄt die Tehäeftz, den Angehörigen des jüdischen Glaubens das Schächten unmöglich zu Mächen.“ Nach den Verbringungen der Delegation ergab sich eine zwanglose Aussprache, wobei dieses Überaus wichtige Problem sowohl von wirtschaftlichen als auch von religiösen und humanitären Gesichtspunkten betrachtet würde. Der Sprecher der Gesandtschaft versicherte der Abordnung, daß der polnischen Regierung antisemitische Tendenzen fernlägen, vermeintlich Wirtschaftliche Momente hätten die Antragsteller im Sejm Zur Einbringung dea bekannten schächtgegnerischen Antrages veranlaßt und man wird sicherlich bei der Durchberatung des Ge^ setzes die religiösen Momente und die religiösen BedÜrfnisse der jüdischen Bevölkerung berücksichtigen. Die in außerordentlich freundschaftlichem Geiste stattgefundene Aussprache, von der der Legationssekretär seine Regierung zu benachrichtigen versprach, dauerte über eine halbe Stunde. Der Antisemitismus in Polen. Die Von den Nationaldemokraten systematisch geleitete antisemitische Hetze beginnt in vielen Orten der polnischen Provinz geradezu katastrop h a 1 e Folgen zu zeitigen. Der zentrale Kleinhändlerverband erhielt aus mehreren Provinzorten alarmierende Nachrichten über die Auswirkungen des antisemitischen Boyko'tterors. In mehreren kleineren Orten ist die jüdische Bevölkerung vollkommen ruiniert. In K o scenice wurden zwei Juden, von denen einer 70 Jahre alt war, ermordet. Die Untersuchung hat ergeben, das der Mord ein Resultat der antisemitischen Verhetzung der Bauernschaft ist. Die jüdischen Deputierten in Sejm und Senat wiesen in wiederholten Reden anläßlich der Behändlung! des Budgets auf die unhaltbaren Verhältnisse hin und forderten von der Regierung Schutz für die jüdische Bevölkerung. Das von der Regierung geförderte System der Monopole und Kartelle, die die freie Initiative in Handel und Handwerk erdrücken, wirkt sich überdies für die Juden in wirtschaftlicher Beziehung katastrophal aus. Die Lage der Juden in Litauen verschärft sich Die Lage der jüdischen Bevölkerung in Litauen, die sich in den letzten Jahren politisch und wirtschaftlich immer mehr verschlimmerte, hat in der letzten Zeit neuerdings eine Verschärfung erfahren. In dem Städtchen V i e c z n a i hat die Polizei eine Geheimorganisation entdeckt, die Vorbereitungen zu einem Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung getroffen hat. An der Spitze der Organisation standen einige Staatsbeamte. Die Exzesse sollten am kommenden Markttag mit einer Massierung der aus den Dörfern hereinströmenden Bauern zum Angriff auf die jüdische Bevölkerung beginnen. Die schuldigen Staatsbeamten wurden von ihren Posten eמ tf ern t und außerdem zu• je 15 Tagen, ־ die übrigen Mitglieder der Organisation zu je zehn Tagen Gefängnis verurteilt. Ueber ganz Litauen wurden Aufrufe der antisemitischen Organisation Verslininkas zum Boykott ־ j ü'idi's ch'e rf G e seih äf t 'e־'ühd Betriebe5 verbreitet, die auch schon gefährliche Spannungen und tätliche antijüdische Angriffe im Gefolge gehabt haben. Zur .Purimfeier der Wiener Agudä-Jugendgruppe müssen Sie kommen! Ein so gut.es Programm haben Sie schon lange nicht gesehen! Wir haben uns selbst überboten und dabei die Preise sehr niedrig gehalten. Und noch eine Bequemlichkeit: Die Veranstaltung findet im Zentrum, in der Praterstraße 60, statt. Also Sie kommen! Am Mozze Schabbos, den 7. März, um 8 Uhr abends. I FEUILLETON ■ UüMUt tei Uitött Eine Purimgeschichte aus kommenden Tagen Hamans Höllen zeit loar vorüber. Aber auch jetzt waren ihm,die Pforten zum Reich der Seligen verschlossen und seine Seele mußte im einsamen Niemandsland des jenseits herumirren. Da faßte er den Entschluß, um für eine Weile der trostlosen Oede zu entgehen, der Erde einen Besuch abzustatten. Nachdem er die nötigen Schritte bei den zuständigen Stellen eingeleitet und seinen Liebling Wajesoßo als Geisel gestellt hatte und den Paß- und Devisenvor- Schriften nachgekommen war, sah er sich eines Tages zum zweiten Male auf diesem wunderlichsten aller Planeten. Er konnte ihn kaum wie ü er er kennen! Gewiß, die Menschen waren die gleichen: sie neideten einander den Bissen Brot im Munde und rauften sich um Gßld und Ehren wie zur Zeit seines ersten Erdentoandels; noch immer 1predigten die Schwachen Frieden und die Starken Krieg, die Hungrigen Brüderlichkeit und die Satten Arb ei t, putzten sich die Frauen und tranken die Männer, Und doch war alles ganz verändert! D)ie Menschen wohnten in riesigen Biene 71^ stocken, die so groß waren wie die Pyramiden, die er seinerzeit auf einer Inspektionsreise durch Aegypten so bestaunt hatte. Aus den Straßen waren die Maulesel verschwinden und statt ihrer rasten jetzt in dem ihm so gut bekannten Höllentempo pustende Karren dahin, Hoch oben in den Lüften surrten seltsame Vögel aus Met all und aus zahllosen Trichter 71 tönten menschliche Stimmen, die sich zuweilen wie die Gebetrezitatioxiexx der Magier zu Susa, aber öfter wie das Gekreisch der Si'mdör iw der Hölle anhörten. Die Menschen brachten einander nicht mehr mit den Händexx um, clemi sie führten nun Donner und Blitz 7nit sich; vielleicht lag es daran, daß jetzt weder von ׳Ormuzd und Ahriman'1) 7100h von anderen Götter71 viel die Rede war, Hama71 mußte sich gestehen, daß er sich in dieser so gründlich verändertexx weit f re 7nd und verloren fühlte. Da geschah es ewmal, daß er auf seixxer ziellosew Wanderung die Grenzen . des D e ut s che 71 Reiches überschritt. V071 dem Augenblick an war er zu H ause. Wie wurde ihm da zumute! Hier kam ihm alles so v e rtraut und b e kan n t vor, daß ihn die süße Wehmut eines Heimkehrenden beschlich. Aji diesem gesegneten!) Altpersische Gottheiten, Stück E7'de loaren zweiemhalb Jahrtausexule spu7'l0s vorübergegangexx! Alles, was er zu sehen nnd sw höre71 bekam, gcmahnte ih71 an seine Zeit^xind Heimat: die Satrapen, die sich hier Gauleiter nannten, die ״Obersten Z eh71t ause 71 d“, die man als ״S. S.(( bezeichnete, und sogar die Reli gi 0 71, dieanicht wie in den ׳axideren Läxxder71 v071 den Jude 71 eingeführt wordexi war, s071der71 gewiß den Lehren des Zo'roaster-) entnommen wu7'de. Denn die Deutschen waren Arier wie die Perser, deren gemeinsame Wiege auf dem Hochla71d V071 Iran 9estanden war. ,171 Ha7na71 ex'wachte die Stimme des Blutes; diese Mexxschexi warexi seine V er w axxdt exx u 71 d Br ilder. Er weinte Tränen der Freude nnd Rührung und hätte beinahe vor lauter* Erregung ein Schauspiel wersäu7nt, das ihn erst recht (in das Leben iw S71sa erinnerte. Scho71 weilaxid König A ch as chweros ch hatte das Geheimnis der Völksguxxst ergründet und die Kunst versta71den) die Untertanexx a 71 h ä n glich 71 nd z uf rie de 71 zu machen, indem er ihnen rau$che71de Feste gab. In Deutschland taten es die Par ade 71, deren eine Um gerade zum Zeugexx hatte. Allerorten würden sie an S65 Tage71 des Jah7'es abgehalten und immer wieder stand die Menge mit 0 f f e n e n׳M ü 71 de r n da, so daß sie gar 71icht mehr ans Essen dachte; das Zante T-schind arassa Ube7'tö71te die k xvu rr enden Mägen — man vergaß den Hunger, reckte die Arme, schrie ״Heil!1 nnd war glü ckli c h. Wer es nicht war, kam in ein sogenanntes Ko nzentratio 71 slager. Hama71 konnte sich 71ic11t entsinnen, ob es1 auch im alten Persien eine deiy a7'tige Einrichtung gegeben hatte, fand sie aber für alle Fälle ebenso zweckmäßig wie die keineswegs seZtewen Gal g e71, die zwar kleiner waren als die voxx ihm gebauten 50 Ellen hohen, aber nichtsdestoweniger die sichere Gewähr boten, daß keine?•, der einmaZ daran gebaumeti, wieder hex’absteigen könnte. Was jedoch Hamatx mit besonderer Freude erfüllte und se%n Hex'z schwellexx ließ, war das Los der Jude71. Was war doch sein Programm, sie zu ״vex'tilgen und töten nnd auszurotten“t für eine Kinderei dagegen! Was d a betxieben wurde, war das reine Hölle w- System, wie er es am eigenen Leibe erfahren hatte. Man ließ diese Juden weder leben 710ch sterben, ,wies sie aus dem Lande und Heß sie nicht ziehen, man marterte «wd peinigte sie nnd sie durften nicht schreien, Haman war restlos begeistert,.. Aber ganz außer sich ge7iet er, als er Näheres, über den Mann hörte — Adolf Hitler war sein Name —, dessen verdienst all das war. Was man ihm da erzählte ־— war das nicht seine eigene, Hamans, Ge- 2) Stifter der altpersischen Religion, schichte? Beide waren sie von unten auf gestiegen und hatten die Macht von alten, schwachen Staats• Oberhäuptern übernommen, von dem einen, nachdem er die W as chti, vom andern, nachdem er den Schl eieher davongejagt. Beide, Haman and Hitler, hatten verkündet, daß es ״ein Volk gibt, zerstreut und' v ׳ert eilt, dessen Gesetze anders sind als die jeden Volkes, das des Kö7xig s Gebote mißachtet und dessen Dasein nutzlos ist“. Beide hatten sie erkannt, daß nicht bloß die Liebe Geld kostet, sondern auch ' der Haß. Zehntausend Zentner Silber ' hatte er springexx lassen wollen, erinne7'te sich Haman, und zollte sich selbst Ane7'kenmx71g ob solchen Idealismus\ Aber er hatte Pech gehabt und jüdische Hinterlist nnd Intxigt hatten ihn zu Fall gebracht. Von der ״Rasse nsch and e“, zu der König , Achaschwerosch verleitet wurde, bis zum ״D 01 chsto ß“, de« das ״jüdische Unter- Menschentum“ begixxg} indem' es eine fremde Macht anrief und sich in Sack und Asche, mit Fastexi und Weinen an seinen G-tt waxxdte, hatte es alles versucht, um das arische Perse7volk zu ״zersetze 71“. Er, Haman, allein hatte die Gefahr et'kannt und den Kampf au f g enommen, den die, die seines Geistes waren — wahre Enkel Amaleks — f ort g e führt haben nnd den zxx vollend exx nun Hitler beschieden war. Ein Gedanke durchzuckte ihn und war gleichzeitig Entschluß. Er wollte ihm, Hitler, helfen und beistehexx, ihn mit Ratschlägen untex'stützen und ihm mit seinen Erfahmngen dienen. Er wollte ihm Mut und Ausdauer eixiflößen. Er, Hitler, sollte das Ausland und die W eit meinuxx g, die doch vom jüdischen Kapital gekauft waren, nicht fürchten, sich an Kultur und Humanität, die ja jüdische Erfixxdungen waren, nicht kehi'en, Wexxn sie beide, Haman nnd Hitler, Anfang und Ende, Ausgang und Ziel, zusammenstehen, dann ist der Kreis um Alljuda geschlossen! Da werden auch die Unkenrufe eines Dr, Schacht — dessen Großvater gewiß noch Schächter geheißen hat — zuschanden werden. Es wird keine Devisen׳־. not mehr geben, dexxn die Devise ,Juda verrecke!“ wird sie vollauf decken; es wird kein Ru ft er maxigel mehr herrschexx, dexxn das Volk Hamaxi-HWers unrd Butter am Kopfe haben; es unrd auch nioht mehr unter Rohstof fa rm u t leiden, weil dann; alle Roheit der Welt ixx Deutschland zu fixiden sein ,wird ., ,׳■ Mit großem Pomp, mit Ehrenwache und klingendem _ Spiel, wurde Haman, der erste Nation ab sx> zialist der Ge schichte, von Hitler empfangen. Als sie sich Aug’ in Aug* gegexiüberstaxxdexx, Ahnung und Erfüllung, Idee und Tat — da schlugen beider Herzen höher, In Hamaxx stieg das "beseligende Gefühl stolzer Ge-

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