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Jüdische Presse · 1936-02-28 · 9 (28.2.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
9 (28.2.1936)
Date
1936-02-28
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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tfr. 9 JÜDISCHE ÜßESSE Seite § VOS Wollte %n Woche im Gefängnis Dort Nur-Et-Sham bei Tut* karem traten etwa 400' Häftlinge, unter ihnen 20 Juden, in den Hungerstreik, weil die Gefängnis- Verwaltung den Angehörigen der Gefangenen verboten hat, ihnen Nahrungsmittel zu bringen. 9 Die jüdischen Gemeinden in Syrien haben sich an die palästinensische Judenheit mit dem Appell 11m Hilfe gewandt; infolge der andauernden revolutionären Unruhen sind die Juden gehindert, ihrer gewohnten Beschäftigung nachzugehen, Handel Und Handwerk liegen vollkommen darnieder. 9 ln Jerusalemer politischen Kreisen glaubt man, daß der High CommiSsioner General Sir Arthur W a 11chope im Verlaufe des Monats März abermals eine R.C\i s e n ach Lp ׳w do U unternehmen wird, um mit den dortigen maßgebenden Faktoren die letzte Wendung in der englischen Palästina-Politik nochmals zu besprechen. 9 Der Warschauer Stadt rat hat beschlossen, eine Straße nach Rabbi Berisch M eis eis im Gedenken an seine Verdienste beim polnischen Aufstand im .Jahre 1863 zu benennen. 9 Die arabische Tageszeitung ״Adifaa“ meldet, die Palästina-Regierung führe jetzt durch Vermittlung des Gesundheitsamtes eine Volkszählung durch. Die Zahl der Einwohner von Tel-Aviv sei mit 130.000, die Einwohnerzahl von Jaffa mit 68.000 festgestellt worden. Wie der J .-T.-A.-Vertreter erfährt, steht ein Wechsel in der Leitung des österreichischen Generalkonsulats in Jerusalem bevor. An Stelle des bisherigen Generalkonsuls Dr. Jvo J 0 r d a soll der gegenwärtig der österreichischen Gesandtschaft in Paris zugeteilte frühere Pressechef der Berliner Gesandt- Schaft, Dr. Wasserbäck, treten, Die angesehene Zeitung ״Regime F as eist a“ befaßt sich in einem ״F as chism 11 s und J ude nt um,“ iiberschriebenen Artikel mit der ablehnenden Haltung eines nicht unbedeutenden Teiles des Judentums gegenüber dem Faschismus und führt aus, das Judentum sei nicht genug darüber aufgeklärt, daß der italienische F as chi sm us keineswegs antis emitis ch sei. 9 Auf das Gebäude des französischen Vizekons ul at s in J af f a wurde von unbekannten Tätern ein Bombenanschlag verübt. Es wurde nur unbedeutender Sachschaden angerichtet. 9 Bei den Wahlen zur Advokatenkammer in Br all a in Rumänien haben die Cu zisten trotz ungeheuren Terrors eine Niederlage erlitten. Am Morgen nach der Wahl überfielen Cuzisten unter der Führung des Advokaten Dr. Balaban den jüdischen Rechtsanwalt Dr. Weißberg, 11 m Rache für den Wahlausgang zu.nehmen. Weißberg wurde erheblich verletzt. 9 Nach vierjährigen angestrengten Vorarbeiten wird demnächst die Eröffnung des dreistöckigen Gebäudes für das Museum in Tel-Aviv vorgenommen. 9 Wie ״El Liw,aa" meldet, wurden in einem arabisehen Dorf in Nordpalästina 19 jüdische Männer und Frauen aufgegriffen, die mit einem Segelschiff illegal nach Palästina gekommen waren. Die Einwanderer wur- ~den in das Gefängnis von Akkö gebracht. 9 Der vor Jahren heraus gebrachte Weltreisefilm Wunder der Welt“■ ist mit Zustimmung der deutsehen Reichsfilmkdmmer' zu. einem ״Auswanderungspropaganda-Film für die in Deutschland ansässigen Nichtarier“ umgearbeitet worden, um den Juden auf diesem Wege das ״Fortgehen von Deutschland zu erleichtern“. 9 Das Budget der Stadtverwaltung von Jerusalem für das Jahr 1936!37 beträgt 92.000 Pfund. Es ist um 13.000 Pfund kleiner als im vergangenen Jahr. Damals gewährte die Palästina-Regierung der Stadtverwaltung eine Beihilfe von 42.000 Pfund, ■ während ihr in diesem Jahre bloß 25.000 Pfund zur Verfügung gestellt werden. Während einer Sitzung des W aa d Leumi in Jerusalem erschienen plötzlich etwa 300 illegale jüdis che.E in w anderer im Saale und forderten, daß seitens der jüdischen Faktoren energische Schritte unternommen werden, um den Status der sogenannten illegalen Einwanderer zu legalisieren. 9 Der Vorsitzende des Völkerbundrates hat mit Datum vom 14• Februar die Ernennung des englischen Generalmajors Sir Neil Malcolm zum Oberkommiss ar für die deutschen Flüchtlinge offiziell vollzogen, nachdem General Malcolm vor einigen Tagen die Zustimmung zu seiner Ernennung gegeben hat. Das Mitglied des englischen Unterhauses Ernest Thurtle überreichte dem Innenminister Sir John Simon eine von 1000 jüdischen Ladeninhabern in London East Unterzeichnete Petition, in der diese um• Schutz vor dem antisemitischen Terror der Faschisten, der ihre Existenz zu vernichten droht, ersuchen. 9 Am 22. und 23. Februar wurde unter der Leitung der National Conference of Jews and Christians im Gesamtgebiet der Vereinigten Staaten ein der Förderung der Verständigung zwischen Christen und Juden gewidmeter ״V e r b r ü d e r un g s t a g“ abgehalten. 9 In einer Straße H ambur g s, haben SA.-Leute Aufschnften angemalt: ״Hängt die Juden!“ Das Hamburger Warenhaus Tietz, jetzt Alsterhaus, hat die letzten 4 0 jüdischen An g e st eilten entlassen. Während des Jahrmarkts in Kruszewice in Polen wurden die Stände der jüdischen Markthändier zerstört und ansgeraubt, sämtliche Juden schwer mißhandelt und etwa SO bis 40 mehr o weniger schwer verletze, in Rua k a b-ei Warschau wurden die Wohnungen einiger jüdischer Bürger niedergebrannt. 9 Dr. Goebbels erklärte in Magdeburg -vor 25.000 Menschen unter Hinweis auf den Mord an Gustloff, das Judentum sei der W eit f eind, und er bedaure eine Auslandspresse, die sich auf den Standpunkt stellt, nicht der Mörder, sondern der Ermordete sei schuldig Wir geben, sagte Dr. Goebbels, von unserem Programm nichts preis. Dieses Programm wird durchgeführt, Zug um Zug, wie es die Verhältnisse gestatten. 9 Der Erzbischof von Saloniki, Msgr. Ghennadios, und der Direktor der Internationalen Messe von Saloniki, Achille Calevras, haben ihre Beteiligung an einem von den B ne Brit veranstalteten V ort ra g s- Zyklus angekündigt, der der geistigen Zu sa m m e narbe it zwischen dei' j ü (ki s 0 h e n und der g rie 0 hisehen Intelligenz dienen soll. H» Grün, II,, Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für leine Herrengarderobe, E Die VöIkerbuHdligen gegen die h deutschen Judengesetze. Tn Genf trat die jüfidiSch-pölitöehe RöffiMsäiöii des Weltverbäfidfel der VSlkefbuödligenr in dem 32 Staaten vertreten sind, 2ü einer Tagung züsammen, die sich auch mit einem Vorschlag der niederländischen Vöikerbundvereinigüng, betreffend die deutsehen Judengesetz'e, beschäftigte. Der Resolutionsentwirf protestiert gegen die dis kr im in ierenden Judengesetze und richtet an den Völkerbund den Appell, den FI fi C h 11 i nge.u aus Deutschland wirksame Hilfe zu leisten. Judendebatte 1m polnischen Senat Die beiden konservativen Senatoren, Graf Rostworowski und Fürst Radziwill, richteten in der Budget-Kommission des polnischen Senats an die Regierung das Ersuchen, sich mit Erleichterung für die Auswanderung von Juden und der Ausfindigmachung von Einwanderungsländern für dieselben zu befassen. Mit Rücksicht auf die antisemitische Welle und die wirtschaftliche Entwicklung in Polen sei eine verstärkte Abwanderung von Juden notwendig. Die polnische Regierung müsse auf diplomatisch em Wege versuchen, England als Mandatarmacht für ׳Palästina dahin zu bringen, eine verstärkte Einwan■ derung von Juden aus Polen nach Palästina zu' ermöglichen. sS*״•״ Xpm₪33DQCK Antisemitische Provokationen in Wien Das Präsidium der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wurde von mehrfachen Seiten darauf aufmerksam gemacht, daß in mehreren Bezirken Wiens weiße Zettel, auf welchen mit blauem Aufdruck ein Davidstern und die Aufforderung: ״Juden, kauft nur bei Glaubensgenossen!" angebracht sind, auf den Straßen verstreut werden. Das Präsidium der Kultusgemeinde stellt fest, daß die Verbreitung dieser Zettel nicht von jüdischer Seite aiisgeht. י Es ist vielmehr zu vermuten, daß es sich um eine Provokation v-on antisemitischer Seite handelt, weshalb das Präsidium die Anzeige bei der Staatspolizei erstattete, um auf diese Weise die Urheber dieser Provokation festzustellen. Dritter Jahrzeittag nach Rabbi Josef Baumgarten זצ״ל Am 6. Adar jährt sich zum dritten Male der Todestag des. unvergeßlichen Rabbi Josef Baumgarten s. Z. 1. Die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe Wien II veranstaltet aus diesem Anlaß auch heuer einen S i j u m- Hasch aß. Der Sijum findet am Mozze ׳Schabbos, den 29. Februar, um 8 Uhr abends im Saale II., Floßgasse 1, statt. Gäste sind auf. diesem Wege herzlichst eingeladen. Großverhören in der Wiener Jessode Hathora Wenn die Jessode .Hathora darangeht, in diesem Jahre all ihre Freunde zum Groß verhör einzuladen, so hat dies heuer gerade seine ganz besondere Bedeutung. Die große jüdische Oeffentlichkeit weiß es vielleicht noch nicht, daß die Jessode Hathora seit einiger Zeit durch Einstellung junger, erprobter Lehrkräfte, bedeutende Er- Weiterung des Unterrichtes, ständige wöchentliche Prüfungen in allen Klassen durch erfahrene Talmide Chachomim, Errichtung einer ״.Teschiwo ketanoh“ für die oberen Jahrgänge, besondere Rücksichtnahme bei der Erziehung des Kindes auf Jiras Schomajim einen ganz besonderen Aufschwung genommen hat. — Die arigedeutete erfolgreiche Entwicklung der ״Jessode Hathora“ soll der jüdisehen Oeffentlichkeit durch das Großverhören vor Augen geführt werden, welches, am Schabbos Parschas Tr um oh um y,'A Uhr nachmittags in der Jessode Hathora, TI., .Nestroygasse 11, stattfindet. ״Mekor Chajim“, Wien, II., Große Schiffgass© 1 ■Schabbos, 11 Uhr, Sekretär Moritz Spitzer: Sidrohvortrag, Dinim. — Sonntag; %\2 bis Uhr vormittags, Awrohom Feigelstock: Mögen Awrohom. — Montag, 8 bis 9 Uhr abends, Rabbiner Salomon Baumgarten: Mischnajos. -—Dienstag, 8 bis 9 Uhr abends, .Sekretär Moritz Spitzer: Tefiloh. —- Mittwoch, 8 bis 9 Uhr abends, Babbiner Moses Blech: Ejn Jaakow. — Donnerstag, 8 bis 9 Uhr abends, Sekretär Moritz Spitzer; Megilas Esther. HELLE KOPF! S//////////1 Agudäs-JisrDfel-JugfeHdgftip^Wiep, II., FIoBgasseü EINLADUNG der am Samstag; den 7. Märe 1936, um 8 Uhr abends im ״Kleinen Theater“, 11., Praterstraße 60, stattfindenden PURIM-FEIER Karten für Damen und Herren sind allabendlich in der Jugendgruppe erhältlich. Karten rechtzeitig sichern! Kindervorstellung': Sonntag, den 8. März, um 2 Ühr nachmittags. Frauenhilfe der Adas Jisroel Unser 5-Uhr-Tee findet Dienstag, den 3. März, Veranstaltet von Frau Sophie Pappenheim, in deren Wohnung; II., Obere Donaustraße 91, statt, und werden die P. T. Mitglieder hiemit herzlichst eingeladen. Gäste willkommenl — Der Vorstand. Die PÜRBIFE1ER der Agudas-Jisroei-Mädchcngruppe Wien findet am Montag, den 9. März, um 8 Uhr abends im Hotel Post (Drachengasse 1) statt. Karten sind täglich (außer Samstag und Sonntag) von 9 bis 10 Uhr abends im Lokal der Mädchengruppe (Malzgasse 16) erhältlich. Agudas-Jisroel-Mädchengnippe Wien. Vortrag Parschas Trumo im Lokal der ״Wienea“ um halb 11 Uhr vormittags. Vortragender: Herr Dr. Arthur Bogner. Kultusgemeindewahlen in Gattendorf Am 16. Februar fanden in Gattendorf im Burgenland die Kultusvorstandswahlen mit folgendem Ergebnis statt: M. Steiner, Präses; W. Reindler, Vizepräses; L. Reisz, I. Moser, I. Neufeld, O. Schindler und N. Spiegel, Ausschuß; W. Reindler, A. Löffler, M. Hauser, S. Reindler, Finanzkommission; A. Krausz, R. Spiegel, Kontrollore. Personalnachrlclnteir. David Jehudo Deutsch זצ״ל Im Alter von 67 Jahren verschied Montag, den 2. Adar, nach längerer Krankheit Herr David Jehudo (Eduard) Deutsch. Mit dem Heimgang dieses unentwegten, tapferen Kämpfers ist in die Reihen der Wiener Orthodoxie wieder eine unersetzliche Lücke gerissen worden, die ganz besonders fn den westlichen Bezirken bleibend fühlbar sein wird. David Jehudo Deutsch kam als junger Manrn aus Ungarn nach Wien, wo er sich im gesellschaftlichen gleichwie im jüdischen Leben zu beachtenswerter Position. hervorarbeitete. Aus dem ungarischen orthodoxen Milieu stammend, baute er sein Haus an der 'Seite seiner gleichgesinnten Gattin, die nunmehr mit vier würdigen Kindern um den Verblichenen trauert, auf vorgeschobenem Posten. Lange Jahre galt seine besondere Arbeit der Stumperschul, der er bis zuletzt. als Vizepräsident Vorstand und die nunmehr in kurzer Aufeinanderfolge ihre zwei tapfersten, begabtesten! und hingebungsvollsten Führer verlor. Aber die Tätigkeit David Jehudo Deutsch’ erschöpfte sich nicht im engen Raum des• Bezirkes, in dem er wohnte, sondern jahrelang gehörte er auch dem Vorstand der Adas-Jisroel-Schiffschul an, an deren Kämpfen und Arbeiten er bis in die letzte Zeit, führend teilnahm. In seinem Haus, das er mit dem Segen G-ttes erbaute, schuf er für die Orthodoxie der westlichen Bezirke ein Heim, das dauernd für seine hohe Gesinnung und für sein kindlich frommes Gemüt ■zeugen wird. So war denn auch die Lewajoh, die am späten Nachmittag des Dienstag stattfand, eine;■ sinnfällige Bekundung der Trauer um den Heimgegangenen. Eine unabsehbare Menschenmenge, in der die Vertreter der verschiedenen jüdischen Korporationen, der Schiffschul und deren angeschlossenen humanitären Institutionen, der Agudas Jisroel, die Stumperschul fast vollzählig, . teilnahmen, folgten dem Trauerzug.... Im Traüerliause hielt Se. Ehrwürden Herr Oberrabbiner Jesajah Fürst dem treuen Diener und unentwegten Kämpfer der Orthodoxie einen würdigen Nachruf.- Am Bes Ha-chajimsprach Se. Ehrwürden ■Herr Rabbiner Flesch tief empfundene Worte des Dankes und des Abschiedes. Abendschatten senkten sich über den G-ttesacker, als das, was an David Jehudo Deutsch sterblich war, der Erde übergeben wurde. Möge G־tt die gramgebeugte Witwe und die Kinder, die zum Stolz der Wiener jüdischen Orthodoxie gehören, in der Fortsetzung des Werkes ihres Vaters Trost und Aufrichtung finden lassen. תנצביה. Frau Klara Schreiber ןז״ךן Am vergangenen Donnerstag ist in Wien Frau Klara Schreiber, die Gattin des allverehrten. Herrn Schlomo Schreiber, nach längerem Leiden im 63, Lebensjahre unerwartet verschieden. Die Verewigte war eine nicht alltägliche, eine anerkannte Esches Chajil, und ihr Hinscheiden bedeutet nicht nur einen schweren Schlag für die gramgebeugte Familie, sondern auch einen fühlbaren Verlust für alle, die ihr im Leben irgendwie nahestanden. Die ■Lewajoh vollzog sich demgemäß auch unter imposanter Beteiligung und gab Zeugnis von der allgemeinen Teilnahme, die dieser Trauerfall in den hiesigen Kreisen auslös^e. Tiefe Erschütterung kam in dem ergreifenden Nachruf des so scliwerbetroffenen Gatten aus, , nicht minder in dem rührenden Hesped des ältesten Sohnes, in denen Vorzüge und Tugenden der Verewigten zur ergreifenden Schilderung kamen. Die Verblichene war die Tochter des großen Zaddik und weitberühmten Wohltäters Rabbi Jizchok Ratzersdorfer s. Z. 1. in Antwerpen und eine Enkelin des großen Gaon, Rabbi Schalom Charif s. Z, 1. Sehr eindrucksvoll hob Herr Rabbiner Schenk in seinem Nachruf die Verdienste der Verblichenen und die Erziehung ihrer Kinder —־ drei Söhne und eine Tochter — hervor. Welch seltene S’chioh, daß es ihr beschieden war, an der Seite ihres Gatten alle ihre Kinder zu wahrhaften Zierden der glaubenstreuen jüdischen Gesellschaft großzuziehen, denen sich auch der einzige Schwiegersohn in jeder Hin־ sicht würdig anreiht. ־ חנצביה Die Grippe läßt sich uicht unterschätzen! Wer es versucht, sie zu übergehen, oder sie mit Nichtachtung zu strafen, an dem rächt sie sich oft bitter! — Am besten ist es, man läßt sie erst gar nicht an sich heran und beugt beizeiten vor! Regelmäßige Einreibungen und Mund? Spülungen mit Alpa-Franzbranntwein kräftigen den Kör* per und desinfizieren: so ist der Grippe am besten vorgebeugt! Das sagen auch die Aerzte!

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