Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 6 (7.2.1936)
- Date
- 1936-02-07
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nt. 6 Antwerpen, Presov und ■ Wien! Am 7. Adar, dem Tag, der im Zeichen unseres größten Lehrers Möses steht, versammeln sich in A n t- « erpen m. G. H. die Vertreter der westeuropäischen Organisationen des Keren Hathora und Komitees von Beth Jakob, um zu beraten, in welcher Weise in den Ländern des europäischen Westens am besten und sichersten das Werk Dr. Leo Deutschländers vor Erstarrung und Schrumpfung zu bewahren ist. Die Anregung zu dieser Konferenz kam von dem tatkräftigen Führer des englischen Keren Hathora, dem Raw Twerski; der Antwerpener Raw, Oberrabbitier Rottenberg, griff die Anregung sofort auf, mit dem Hinzufügen, daß es ihm eine besondere Freude wäre, wenn seine Kehillo die Konferenz beherbergen würde. Und die belgische Agudas Jisroel schritt sogleich zur Tat und— so hoffen wir alle, daß das Werk gelingen und ganz im Zeichen des 7. Adar stehen wird, der unser jüdisches Volk nicht nur an Moses* Tod erinnert, sondern ihm auch erzählt von M o s es Geburt. Wir alle, die wir uns in Antwerpen unter dem Namen dessen, der uns am meisten fehlen wird, treffen wollen, hoffen, daß die Erinnerung an den vergänglichen Menschen überstrahlt werden wird von seiner unsterblichen Leistung, die wir dort neu in unserem Bewußtsein verankern, der wir dort neue Menschen und hingebungsvolle Miatarbeiter erschließen wollen. Die Menschen, die in Antwerpen zusammenkommen: viele von ihnen kannten Dr. Deutschländer nicht persönlich, die wenigsten von ihnen haben je an den Stätten geweilt, in denen die Arbeit seines Lebens steckt; sie sahen die Jeschhvos nicht, für die er unter unsäglicher Bemühung Gelder herbeischaffte — ob viel, ob wenig, das lag ja nicht an ihm, sondern am Versagen der anderen -- sahen die Anstalten von Beth Jakob nicht, die er und Sara Schenirer der Welt gegeben haben — und wenn sie nach Antwerpen kommen, dann kommen sie, gedrungen von heißem Pfiichtbewußtsein, sie wollen als einfache Matrosen ihre. Pflicht tun, nachdem das Schiff seinen Steuermann verloren hat. Sie empfinden es, daß man treu und dankbar sein muß, und darum tun sie ihre Pflicht! Das westeuropäische Judentum, auf das gewisse Kreise in vornehmer Ueberlegenheit herabsehen, ist pflichtbewußt und sich darum seiner Pflicht bewußt. Und der ״nähere Osten“, auch er wahrte seine eigene Ehre, indem er sich dem Werk zu Ehren Deutschländers hingab: in P r e § o v hat e i n Mann gefühlt, wras die Pflicht und der Sinn der Stunde ist. Wir wiesen ihn mit einem kurzen Brief hin auf die Bestrebungen der Deutschländer-Gedächtnisstiftung — und in reiner Hingabe schuf er gemeinsam mit der agudistischen Jugend seines Ortes ein Goldenes Buch: ״Das ostlowakische Judentum dem Andenken Dr. Leo Deutschländers“ — und in diesem Buch werden sich dort all die Menschen verewigen, welche wissen, was eine wahrhafte Orthodoxie von ihren Mensehen fordert. Antwerpen und PreSov — wenn man von dem einen zum anderen Ort will, wenn man unter dem Namen Leo Deutschländers und Sara Schenirers die Gedanken gehen läßt von hier nach dort, dann kommt man an Wien vorbei! Und die Bitterkeit steigt uns zum Herzen, wenn wir uns fragen: Gerade wir in Wien, wo die Kultusgemeinde mit schwerem Gelde eine ״T h e o 1 o g i s c h e Lehran st,alt“ erhält, haben Gelegenheit, uns eine Meinung über eine derartige Rabbinermanufaktur zu bilden. Und so erleben wir den himmelschreienden Nonsens, daß eine der Religion errichtete Institution einem destruktiven Prinzip huldigt und ihr die Ve 1n e i n u n g dessen, dem sie dienen sollte, Programm ist. Oder trifft dies auf ein ״Rabbiner seminar“, in dein den Hörern der Glaube an das, was sie I später verkünden sollen, geraubt wird, wo | in denen, die dereinst das Gewissen einer religiosen Gemeinde zu sein hätten, das religiöse Gewissen getötet wird, nicht zu? Der נביא שקף und הלב הלום hat heutzutage sein Zelt in den diversen hohen Schulen des modernen Rabbinismus aufgeschlagen, wo er eine alberne Wissenschaft verzapft und haltlose Theorien zum Besten gibt, von denen man nicht weiß, ob sie mehr von Amhaarazu־s oder mehr von Böswilligkeit diktiert sind. Die uneingeschränkte Authentizität des TNCh wird geleugnet und darin nur das glaubhaft gefunden, was durch irgendwelche Ausgrabungen oder Hieroglyphen bestätigt erscheint, Mit willkürlichen ,,Vermutungen“ und dreisten ,,Verbesserungen“ wird gegen die überlieferten Texte gewütet, die den Großen in Israel■ jahrtausendelang gut genug und über alle Maßen heilig waren. Es ist eine ״F o r s c h u n g", deren innere Hohlheit in hochtrabenden Termini technici klingt und die bestenfalls mißlungene Pur im tauros liefern würde, wenn sie nicht durch den Zusatz von Apikorsus denaturalisiert wären. Und so kommt es, daß die Rabbiner, die diese Vorbereitung für ihr Amt genossen haben, wohl auserwähl t, aber nicht berufen sind. Denn!בל בואיה לא ישובין Die Herren Theologen erfüllen sowohl, was ihre Kenntnisse, als auch, was ihre Lebensführung betrifft, das •דע מאין באתי. in dem gleichen Maße, wie mutatis mutandis — die orthodoxen Rabbonim. Weihen diese, vom Bewußtsein ihrer hohen Aufgabe durchdrungen, in aufopfernder Berufstreue ihr ganzes Dasein der Religionsübung und dem Thorastudium, so machen die aufgeklärten Rabbiner — von sittlichem Ernst! nicht übermäßig beschwert — von der Religions- | Übung nicht viel Aufhebens und nehmen es \ auch mit der Be rufstreue nicht allzu genau. Während dem Rabbiner alten Schlages das Wort G־ttes unverrückbarer Lebensstil ist, er es e r k 1 ä r t und erläutert und somit zum mundgerechten Eigentum der ihm! anvertrauten Gemeinde macht, erschöpfeu sich Amt { und Tätigkeit des neuzeitlichen jüdischen Seelsorgers j darin, daß er bei gew issen Anlässe» seinen i Ornat und ein feierliches Gehaben zur Schu u trägt u nd sich inbreitge treteneu I Welchen Beitrag hat die Orthodoxie Wiens geliefert» diesen Mann zü ehren, den alle Welt als einen der hervorragendsten Orthodoxen Wiens betrachtet? Was leisteten die Baale Batim der ״Schiffschul“, deren allverehrter Raw שליצנא Leo Deutschländer liebte wie sein eigenes Kind, deren unvergessener Rabbi Josef Batimgarten sich oftmals — nur in halbem Scherz — als Schüler Deutschländers bezeichnete, weil seine Töchter ihm so oft Deutschländers unvergleichlichen Tehillimdeiitungen nachsagten — was gaben die BegÜtcrten der Schiffschtil an reichen Beiträgen für die Deutschländer-Stiftung, was gab der ״Hamaun Om“ an halber Schekelspende, die darum nicht geringwertiger ist? Was geschah durch die ״Stumperschu 1“, wo doch alle, von groß bis klein, in gleichem Maß entzückt waren von diesem Beter, von dem sie Wüßten, daß er so groß war wie bescheiden? Was geschah durch die Jugend der Agudas Jisroel, deren kluger und frommer Führer in inniger Freundschaft mit ihm verbunden war, was durch die Mädchengruppe, die Deutschländer ihr Wissen vom Tenach und ihren Stolz aufs Judesein verdankt? Was geschah durch die ״Jüdische Presse“, die doch sonst auf dem Posten ist? Hat sie es vergessen, wie willig und unverdrossen Deutschländer ihr immer Rat und Feder lieh? Und schließlich: die weiten chassidischcn Kreise Wiens; wenn sie es zu Lebzeiten nicht mißten, sein Sterben, seine Ruhestätte hätte es ihnen zum Bewußtsein bringen müssen, was die größten chassidisehen Führer, die Zaddikim, von ihm hielten. Ich lasse die Fragen, die ich vermehren und noch deutlicher formulieren könnte, in einen großen Anruf an die Orthodoxie Wiens zusammenströmen: Was Antwerpen anstrebt, was Preäov verwirklichen will, laßt es durch Wien, laßt es durch Euch Erfüllung werden: Erhaltet das Werk Leo Deutschländers durch die Dr.-Deutschländer-Gedächtnisstiftung Wolf S. Jacobson. Nachbemerkung der Redaktion: Wir für unseren Teil wollen den Aufruf des Amtsnachfolgers von Dr. Deutschländer s. Z. 1. beherzigen. Wir wollen von heute an unausgesetzt unseren Lesern einhämmern, daß es ihre Pflicht ist, durch ihren Beitrag für die Deutschlander-Gedächtnisstiftung an der Rettung und Erhaltung des orthodoxen Erziehu 11 gsWerkes teilzunehmen. Es liegt jetzt an der Keren-Hathora-Zentrale selbst, die organisatorische Arbeit für die Gedächtnisstiftung zu leisten. Herz und Hand der Wiener Juden werden — dessen sind wir sicher — wenn richtig an sie hetangetreten wird, nicht ungerührt bleiben. j -' ־ i _ ג Gemeinplätzen und a b,g e d r o s c h e n e n Phrasen — Predigt genannt — ergeht. Er verzichtet auf das Glück der Leistung, auf die Freude am Schaffen und den Segen des Erfolgs, und führt lieber ein bequemes und angenehmes Dasein, ein geruhsam-freundliches Leben. Die aber, denen die G e sun dh ei t; u n d Gesundüng der jüdischen Gesamtheit am Herzen liegen, sind von schwerer Sorge erfüllt. Denn wie soll das Volk den Weg zu G-tt finden, wenn die, die es führen sollten, selber Verirrte sind? Und was soll aus der j ü d isehen Jugend, die doch die jüdische Zukunft ist, werden, wenn sie solchen ״Erziehern" ausgeliefert ist?! Wer soll in die jungen. Herzen heilige Saat streuen, wenn die, deren Aufgabe dies wäre, mit Unkraut großgezogen wurden? ■i וחורה מ ה ת ה א ע ל ה Und die T h a u r o, der unsere Väter trotz aller Fährnisse der Zeiten treugeblieben sind und die sie, ihre Getreuen, in allen Stürmen der Geschichte erhalten hat, soll sie am Ende der Hut und Pflege solcher anvertraut werden, die sie weder kennen noch lieben? Sollen sie die Vor-Münder der Menge sein, von denen es heißt, הוי שותה בצמא את דבריהם, s i e, die, nur wenn sie schweigen, nicht fehlen? Gewiß, die, die sich diese bangen Fragen vorlegen, sind sich im klaren darüber, daß vorderhand an der Sachlage als solcher nichts zu ändern ist. Zu tief sitzt schon der Krebsschaden im kranken Körper des modernen Judentums! Allein, sie wissen auch, daß schweigendes Hinnehmen halbe Zustimmung bedeutet und daß die traurige Erkenntnis der Dinge das;שויא אנפשיה חתיכה דאיסורו nach sich zieht, daß es also für sie nur einen Weg gibt: den Austritt aus dem Dunstkreis des modernen Rabbinisraus, Damit die Alten das Bewußtsein gewinnen und die Jungen damit aufwachsen: Wir gehören nicht zu ihm und er gehört nicht zu uns; es sind zwei Arten von Judentum, das, dem eben der moderne Rabbinismus sein geistiges Gesicht gibt, und das, dessen Wesen sich im traditionellen Rabbonus spiegelt. Ob die, die diesen innerjüdischen Auszug aus Mizraim mitmaehen, eine mächtige und zahl■־ reiche Organisation bilden, ist nicht von Belang; denn alle Macht und Zahl der Welt wird vom Geist auf gewogen. לא בבח ולא בחיל בי אם גתחי י Auch ob der große Tag, der die ersehnte reinliche Scheidung bringt, näher ist, als wir hoffen, oder ferner, als wir fürchten, sei uns einerlei! לא עליך המלאכה לגמור ולא אתה ין חורין להבמל טמנה. Wir haben Hand anzulegen! Der allen שלוחי מןנוה verheißene Segen wird mit G-ttes Hilfe auch uns nicht versagt sein. v״s woiTic Cfljfe X» Wo eil € Jüi, Im Zentrum von Lodz wurde in den Glasladen des Samuel( Winter eine Bombe geschleudert, die explodierte und den Laden vollständig demolierte. Der Attentäter konnte entfliehen. % In Wilna wurde die Drogerie des Juden Gershuni durch eine Bombe zerstört. Der Attentäter, ein nationaldemokratischer Student, wurde verhaftet. % Der Vizepräsident der Jüdischen Gemeinde Istanbul, H. Reisxier, tritt in einer Mitteilung an die J. T. A. den in der Auslandspresse erschienenen Berichten entgegen, wonach die türkische Regierung das Eigentum der Gemeinde wegen Steuerrückständen beschlagnahmt habe, so daß die jüdischen Schulen werden schließen müssen. Das sei nicht wahr, die Regierung bewilligte vielmehr den jüdischen Schulen eine Subvention und unterhalte gute Beziehungen zu den Gemeinden. Der O two cker Rabbiner Sehman wurde bei seiner Ankunft in Korczew durch mehrere junge Nationaldemokraten überfallen und schwer mißh a n delt. Er mußte unter polizeilicher Bexoachung nach Otwock zurückkehren. Der in der Chassidimwelt sehr populäre A ms z in 0 10 er Rebbe, Jerachmiel Aron Josef K alis z s. Z. I., v er st a r b plötzlich in Otxoock im Alter von 58 Jahren. ln Otwock tind Lodz hat die Polizei etwa dreißig Mitglieder der illegalen Organisation des nationalradikalen Lagers unter der Beschuldigung v e rhaftet, in der letzten Zeit in Otwock und in Lodz Bombenanschläge gegen jüdische Geschäftsläden und gegen lokale jüdische Organisationen verübt zu haben. 889 Personen sind im Jahre 1985 aus Oesterreich nach Palästina au s g e w an d e r t. In dieser Ziffer sind die sogenannten ״Kapitalisten“ nicht enthalten. Der soeben zwischen dem Irak und S au die n (Hedschas) abgeschlossene Vertrag enthält eine Palästina betreffende Klausel, die dahin lautet, daß beide Regierungen Schritte unternehmen wollen, um England dahin zu bringen, daß e,«? das Palästina-Problem im Einklang mit den im Kriege seitens Englands den Arabern gegebenen Versprechungen löst. Der ״S türme r“ teilt frohlockend mit, daß die Stadt Roth in Franken, wo noch vor kurzer Zeit. 76 Juden wohnten, nunmehr ״judenrein“ geworden ist; die letzten drei jüdischen Familien haben die Stadt in der Neujahrsnacht verlassen. > Auf Initiative der Jüdischen Gemeinde P o sen s hielten in Posen die Leiter von llf jüdischen Organisationen eine Beratung ab, in der Schritte zur Abwehr der antisemitischen Studentene x z e s s e erwogen xvurden. Wie H. I. A. S. .mitteilt, hat die Regierung der südamerikanischen Republik Paraguay die E i n- 10 an d e run g s b e s t immun g e n g ejn Udert und erlaubt nun die Eintoanderung von Juden, wenn sie sich über einen Besitz voxi 50 Goldpesos ausweisen können. Dieser Tage fand die Plenarversammlang des Obersten Rates der jüdischen Kultusg e m e i n d e n - V e r b än d e in Böhmen, Mähre n und Schlesien im Prager jüdischen Rathaus statt. Der antisemitisch-faschistische Verband ״Eiserne Garde“ in Rumänien setzt der Order der Regierung über Auflösung und Entwaffn u n g uniformtragender politischer Gruppen Widerstand entgegen. In Hamb u r g ist gegen mehrere Händler ein Strafbefehl ergangen, xoeil sie ixiländxsche Butter in Packungen, die außer der Sortexibezeichnung nur mit der Firxna des Herstellers oder Verkäufers gekexmzeichnet xoerclen dürfen, außex'dem noch mit dem hebräischen K o s c h e r s c h{r i f t z dj׳i c h e n und dem Zusatz ״Anerkannt vom Hamburger Oberrabbinat“ u. ä. versehen haben. Es ist die Einziehxmg der beschlagxiahmten Packungen angeordnet xoordexi. Dr. Mordechai Eliash, der bekannte J e r us ale me r Advokat, wurde am 29. Jänxier in der Bezalel-straße, im Stadtzentrum von Jerusalem, voxi zxoel europäisch gekleideten Mäxmern über f allen, die mit Dolchen auf ihn losstachen und ihn am Hals xmd an der Brust schwer verletzten. Ab 29. Jänner, xxach Ablauf der im römischen Abkommen festgesetzten einjährigen Schutzfrist für die saai'ländischexx Judexi, gelten auch im S aarla xi d die N ü 1' xi b e r g e r G e s e t z e. Wie mitgeteilt, haben alle g rie chis ch e n politxs che xi Parteien, mit Ausxiahxne der Faschistexipax'tei, anläßlich der letzten Pax'lamexitswahlen jüdische K a n didate n auf ihre LAstexi gesetzt. Auf dev Liste der Volkspartei wurde dev Jude Tchenio gexoählt. Als sicher xoird angenommen, daß auf der Liste der Venizelistexi Aaron Sciaky gexoählt wordexi ist. Entsprechend ihrem seinerzeit gefaßten Beschluß habexi die christlichen Araber Palästixias dem High Commissioner ein Memoraxidum übex'X'eicht, in dem sie sich bereit ex-klärexi, sich axi dem geplcvntexi Legislative C ouxicil zu beteiligen. Sie fordexn vier Sitze im Couxicil, dx'ei davoxi für gewählte Mitglieder, einexi für ein zu erxiexmendes Mitglied. Im letztexi Monat sixid 60 illegal eixigewanderte Araber aus dem xiox'dgaliläischexi Grexizgebiet xiach Syrien zurückgeschickt worden. Nach Rosch Pina wurden zwei Beamte entsaxidt, die die Grenzwache bei der Ausforschung illegal Eixigewanderter unterstützen sollen. Das New-Yorker Ober g er ich t hat in einer Entscheidung von gmxidsätzlicher Bedeutxmg das Recht der Nexv-Yorker Kaschrut-V er eixiiguxi g axierkaxixi t, den Handel mit Koscher-Geflügel zxi übe r xoache n, Julius Streicher xoies die Mitglieder der NSDAP, in Fx'ankexi an, die Weisuxig des Reichswix'tschaftsministers Schacht, die Juden im Wirtschaftsleben xiicht zu belästige n, zu ignoriere n. H, Grün, II., Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E Der moderne Rabbinismus (Schluß)