Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 6 (7.2.1936)
- Date
- 1936-02-07
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6 JÜDISCHE PRESSE Seite 3 Graue Haare erhalten natürliche Farbe ohne Färben durch Selbstbehandlung mit Haarfärbe-Regenerator ״THEOL" Garantieiter Erfolg l Packung zu S 4.— bis S . Gratisprospekte und Versand Laboratorium ״THEOL“ Wien, XV. Bezirk, Benedikt-Schellinger-Gasse 2/H Einschränkung des Boden Verkaufes in Erez Jisroel Schutzmarke ״Theol‘ Aus dem Heiligen Lande kommen beunruhigende Nachrichten. Nach den Meldungen über die geplante Drosselung der Einwanderung, wird jetzt bekannt, daß die Regierung Palästinas ein Gesetz vorbereitet, das den Verkauf von Boden durch Araber einschränkt. Bodentransaktionen sollen nicht genehmigt werden, wenn der Teile seines Bodens verkaufende Araber nicht mindestens 120, bzw. 85, bzw. 50 Dunam Boden in seinem Besitz zurückbehält; der Umfang des minimalen Bodenbesitzes des Arabers wird von der Lage des Bodens abhängig sein, nämlich ob er in einem Hügelgelände oder in der Ebene gelegen und wie weit der Boden von einem Stadtzentrum entfernt ist. Das Gesetz soll für den Beer-Sheba-Distrikt wegen seiner Wasserarmut und des Fehlens jüdischer Kolonien in demselben keine Geltung haben. Es verlautet weiter, daß der High Commissioner arabischen Führern erklärt habe, daß die geplanten gesetzliehen Maßnahmen gegen Bodenverkäufe sich sowohl auf Grundbesitzer als auch auf Pächter erstrecken. Er fügte hinzu, daß zwar heute die arabischen Bauern, die ihre Böden verkaufen, ohne Schwierigkeiten andere Beschäftigung finden, daß aber diese Lage sich ändern könne. Die Ankündigung des Gesetzes über Einschränkung von Bodentransaktionen hat in jüdischen Kreisen alarmierend gewirkt. Es wird die Befürchtung geäußert, daß die von Sir Arthur Wauchope verfügte Politik der Einschränkung von Bodentransaktionen auf den Bericht der von Sir John Hope Simpson im Jahre 1930 geleiteten Kommission zurückgreift, obwohl dieser Bericht nicht nur von den Juden nachdrücklichst abgelehnt, sondern später auch von der englischen Regierung selbst als nicht entsprechend ad acta gelegt wurde. Wie schwerwiegend die geplanten Maßnahmen sind, geht schon daraus hervor, daß Dr. Weizmann, der stets eine Politik der Loyalität der Mandatarmacht gegenüber befolgt hat, dem High Commissioner — unter Berufung auf die von der Regierung in letzter Zeit befolgte politisehe Linie, die die Grundlagen des Jüdischen Nationalheims zu zerstören drohe ,— die Anrufung des Internationalen Gerichtshofes im Haa. g durch die Jewish Agency für den Fall angekündigt haben soll, daß die Palästina-Regierung bei ihrer gegenwärtigen Politik verharren sollte. Um den Legislative Council Meldungen der arabischen Presse zufolge ist es — anläßlich der Verhandlungen über die Stellungnähme der Araber zum Plan der Einsetzung eines Legislative Council — zu einem Friedensschluß zwischen dem Großmufti, dem Oberhaupt der einflußreichen Husseini-Partei, und dem früheren Bürgermeister von Jerusalem und Führer der Arabischen Verteidigungspartei Ragheb Bey Nashashibi gekommen. Die' in Damaskus erscheinende arabische Zeitung ״Alif Ba“ veröffentlicht Einzelheiten aus einem Gespräch des High Commissioner Sir Arthur Wauchope mit arabischen Führern und auch mit dem Emir Abdullah von Transjordanien über die Frage des Legislative Council. Danach hätte der High Commissioner versucht, die Zu- Stimmung der arabischen Kreise zum Council-Plan durch ' folgende Zusage zu erlangen: ״Der heutige Zustand erlaubt es England nicht, mehr zu konzedieren; Ihr könnt aber sicher sein, daß der Legislative Council den Boden bereiten wird, auf daß Ihr in der Zukunft weitere Rechte erhaltet. Ihr werdet auch eine nationale Regierung bekommen. Es wird sich Euch lohnen, dem Beispiel der Staatsmänner des Irak zu folgen.“ ,,Alif Ba“ glaubt, daß in Palästina eine nationale arabische Regierung mit dem Emir Abdullah an der Spitze gebildet werden wird. Diese Meldung des arabischen Blattes klingt so ungeheuerlich, daß ,sie auch als in höchstem Maße unwahrscheinlich anzusehen ist. Nachrichten aus Erez Jisroel Die Stadtverwaltung von Jerusalem plant, ein Verbot für Pferdefuhrwerke einzuführen.' Die Fuhrwerker werden Lizenzen für Autokraftwagen erhalten. Der König von Irak bestellte in einer Tel- Aviver Fabrik einen kostbaren elektrischen Luster. Ein Beweis dafür, welches Vertrauen die palästinensische : Industrie im vorderen Orient bereits genießt. In der Jerusalemer Altstadt wurden jetzt elektrische Lampen errichtet, die die frühere Petroleumbeleuchtung ablösen. Eigentümlicherweise wurde dabei das jüdische Viertel übergangen. Die Jerusalemer Stadtverwaltung hat auf Antrag des Vizebürgermeisters Auster beschlossen, sämtliche alten Häuser, die von Neubauten umgeben sind, niederreißen zu lassen und an ihrer Stelle Neubauten zu errichten, damit die Stadt ein einheitliches Gepräge bekommt. Rabbiner Z. P. Frank, der vor einigen Wochen von den Rabbinern und religiösen Funktionären der ,,Kenesseth Jisroel“ zum Oberrabbiner von Jerusalem als Nachfolger von Rabbiner Kuk s. A. gewählt wurde, ist am 21. Jänner trotz schärfsten Protestes des Waad Leumi in feierlicher Weise in sein neues Amt e i ngeführt worden. Der Waad Leumi veröffentlichte gemeinsam mit dem Misrachi eine Erklärung, daß sie auch weiterhin die Wahl des Oberrabbiners Frank nicht anerkennen. Die Orthodoxie ist natürlich an diesem Streit uninteressiert, da sie ihr eigenes, ganz unabhängiges Oberrabbinat besitzt. I. S. Schützen Sie sich vor Krankheiten, welche das ungünstige Wetter mit sich bringt. Durch regelmäßige Massagen mit Alpa-Franzbranntwein härten Sie Ihren Körper ab und machen ihn gegen die schädlichen Ein■* Wirkungen der rauhen Jahreszeit widerstandsfähiger. Befragen Sie Ihren Arzt! Hilfsaktion für die jemenitischen Juden Von Zeit zu Zeit gehen durch die europäische Presse Nachrichten über die Verfolgungen und Leiden, denen die Juden in Jemen ausgesetzt sind. Dieser in ethnischer und historischer Beziehung ursprünglichste Teil des jüdischen Volkes ist in einer abseits aller Kultur gelegenen, von fanatischem Haß erfüllten Umwelt, einer viehischen, abendländischen Begriffen ünbegreiflichen Behandlung unterworfen. Nicht nur, daß sie zu erniedrigenden Arbeiten, wie Latrinenreinigung und Straßensäuberung, gezwungen, daß ihnen unerträgliche Lasten auferlegt werden, sind sie täglich und stündlich an Leib und Leben und — was für sie noch fürchterlicher ist — an ihrem Glauben bedroht. Denn die luden Jemens hängen mit unerschütterlicher Treue e-n ihrer angestammten Religion, von der sie abtrünnig zu machen, die dortigen Behörden kein Mittel unversucht lassen. Eine Flucht aus dieser Hölle bedeutet höchste Gefahr, denn Auswanderung ist bei strenger Strafe verboten. Trotzdem haben viele unserer schwergeprüften Brüder die Grenzen überschritten und befinden sich zu einem Teile schon in Palästina, zum anderen auf dem Wege dahin. Wenn es gelänge, diese ans Ziel zu bringen, wären nicht nur sie selbst endgültig gerettet, sondern auch denen in ihrer infernalischen Heimat wäre eine Tür ins Freie geöffnet. Denn die englischen Behörden haben die Einreise nach Aden, die Uebergangsstatlon, für so lange gesperrt, als es von Flüchtlingen überfüllt ist. Ein vor kurzem gebildetes Komitee, das sich diese Aufgaben gestellt hat, weist in seinem Aufruf darauf hin, daß die Ueberführung eines Juden nach Erez Jisroel zirka 6 Pfund (150 S) kostet, ein Ret.rag, mit dem ein jüdisches Menschenleben erhalten und dem Lande eine billige, allen Anforderungen gewachsene Arbeitskraft zugeführt werden kann. Wir lenken die Aufmerksamkeit der jüdischen Oeffentlichkeit auf diese überaus wichtige Aktion. ADAS JISROEL-SCHIFFSCHUL Wien, II., Gr. Schiffgasse 8 (Kanzlei: Gr. Schiffgasse 1) Warnung אזהרה Zufolge einer behördlichen Vorschrift muß in Wien zur Erzeugung von Kaisersemmeln und mürben Kipfeln Milch und Fett verwendet werden. Mit Rücksicht auf diese Verfügung werden alle Verbraucher aufmerksam gemacht, sämtliche Gebäcksorten ohne Unterschied nur zu benützen, wenn sie in Betrieben erzeugt werden, die unter einer rituell verläßlichen Aufsicht stehen, da nur bei solchen Bäckereien die Sicherheit gegeben ist, daß die Herstellung der mit Milch und Fett erzeugten Gebäcksorten, wie auch des sonstigen Weißgebäckes den strengsten rituellen Vorschriften entspricht. Selbstverständlich dürfen Kaisersemmeln und mürbe Kipfel mit Fleisch und zu Fleischmahlzeiten nicht genossen werden. Die unter ritueller Aufsicht erzeugten Barches werden besonders kenntlich gemacht. 40 Jahre ״Marpe Lanefesch“ Die Erinnerung an die Gründung des ״Marpe Lanefesch“ führt uns in das letzte Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts zurück. Dje glänzende Reichshaupt- und Residenzstadt des großen Habsburgerreiches übte mit ihrem Reichtum und Leben eine mächtige Anziehungskraft auf die Bewohner des Reiches. Selbstverständlich kamen auch Juden. Aus den Provinzgemeinderi, in denen der alte jüdische Geist thoraerfüllt und überlieferungstreu lebendig war, kamen sie nach Wien, wo damals religiöses Leben und Thoratreue für das offizielle Judentum ein unzeitgemäßer, überwundener Standpunkt war und sehr, sehr unfreundlich angesehen wurde. Eine Oase invder religiösen Wüste Wien gab es damals, die Zitadelle in der Schiff gasse! Die führte einen harten, entschlossenen Wissen Sie, weshalb ich immer und überall guten Erfolg habe? Weil ich die bequemen ״Bata-Schuhe“ trage, die verleihen mir ein sicheres Auftreten, Dabei sind die Schuhe nicht teuer, denn Bata hat soeben die Preise um 20 Prozent reduziert. 'י Kampf für das •alte, unveränderliche Judentum, Die Zugewanderten, die hier zerstreut lebten, hatten es schwer, einen Zusammenschluß zu finden. Und es war eine verdienstliche Tat, die Zerstreuten zu sammeln; da und dort entstanden auch Minjanim. Eine dauernde Schöpfung jedoch, ein wirklicher Sammelpunkt Wahrer Jüdischkeit konnte nur zustande gebracht werden von Männern, die zugleich von echter Begeisterung für das alte Judentum und mit. unerschütterlicher Tatkraft erfüllt waren. Rahbiner Nenhemjas Friedmann s. A. und Adolf Leitner s. A. waren solche Männer. Es gelang ihnen rasch, eine Anzahl gleichgesinnter Freunde zu finden, mit denen eine festgefügte Vereinigung auf Grundlage der jüdischen Orthodoxie geschaffen wurde. Mit Fleiß und Ausdauer wurden die Statuten ausgearbeitet. Als juristischer Beirat stand ihnen Dr. Arnold Ascher zur Seite. Die erste Obmannschaft übernahm Adolf Leitner trotz seiner beruflichen Ueberbelastung. Es wurde ein Bethaus mit vorzüglicher Ordnung geschaffen. Für regelmäßige Lehrvorträge und verschiedene Schlurim wurde gesorgt. Sehr bald wurde auch eine verhältnismäßig umfangreiche Armenunterstützung eingerichtet, die unter der Obmannschaft •Jakob S te r n s, der Leitner in seinem Amte ablöste, eine Ausgestaltung erfuhr. Einen weiteren Aufschwung erfuhr die ״Marpe Lanefesch“ unter der Obmannschaft des angesehenen greisen Abraham Fischer. Das Streben, die eigenen Institutionen zu kräftigen! und zu erweitern, stand immer im Einklang mit dem Interesse und dem Verständnis für die Bedürfnisse der gesamten Wiener Orthodoxie. Wiederholt hatte ״Marpe Lanefesch“ — allerdings leider vergebens — angeregt, daß die orthodoxen Bethäuser Wiens sich zusammenschließen, um in einem einheitlichen Verbände die gemeinsamen Interessen mit größerem Nachdruck zu vertreten und als Grundstock für eine kräftige Gesamtorganisation der unabhän׳ gigen Orthodoxie zu dienen. Als vor etwa dreißig Jahren unter der' Führung der Schiffschul der harte Kampf um den Bau einer neuen Mikwoh geführt wurde, machte man von einer gewissen Seite den Versuch, durch Aufwiegelung eines Teiles der Glaubenstreuen, der Schiffschul die ihr gebührende Führung in dem Kampfe streitig zu machen. In einer aus diesem Anlaß abgehaltenen Ver- Sammlung der Betbausvereine war es der Vertreter des Vereines ״Marpe Lanefesch“, der diese Bestrebungen zum Scheitern brachte. Die Entwicklung des Vereines war eine stetige. Wohl hatten die Kriegsjahre und die lange Zeit der Krise nachher sich empfindlich fühlbar gemacht; aber in allen Stürmen blieb das auf Treue gegründete und mit Liebe gebaute Haus des Vereines fest. Von den Männern, die in den vordersten Reihen der Kämpfer gestanden waren, sind nun schon viele in die Welt des Friedens eingezogen. Fast ein Jahrzehnt ist Adolf Leitner tot. Abraham Fischer ruht schon lange. Vor einigen Monaten schied Wilhelm Morgenstern, der viele Jahre führend im ״Marpe Lanefesch“ war, aus dem Leben. Edmund Hermann, Ferdinand :Kohn, Zollschan, Schaffer, Tob, Schäfer, Augapfel und viele, viele andere ruhen in Frieden. Das Andenken aller dieser Wackeren wird am Tage der Gedenkfeier lebendig’ sein. Auch der Gründer des ״Marpe Lanefesch", Rahbiner Nechemjas Friedmann, ist hingegangen. Noch bei seinen Lebzeiten wurde sein Sohn, Rabbiner David Friedmann, damals... Rabbinatsassessor in Wr. Neustadt, zu seinem Nachfolger bestellt. Im Geiste seines Vaters führt er sein Amt weiter. Er ist bestrebt, durch neue Schiurim der Entwicklung des Vereines neue Impulse zu geben. So tritt der Verein ״Marpe Lanefesch“ in das fünfte Jahrzehnt seines Bestandes. Die Richtlinien, die ihm bei der Gründung vorbezeichnet, wurden, bestimmen auch weiterhin die Bahn, auf der er fortschreitet. Begeisterung für die Thora, die Liebe zum alten, unverfälschten Judentum sind die Fahne, der er folgt. Ihr Ziel ist. gemeinsam mit den alten Kämpen des ererbten Judentums die einige, unzerstörbare, völlig unabhängige völlig selbständige Gemeinschaft der Wiener Orth o.doxie. A. F. F. * Anläßlich des 40jährigen Jubiläums des Vereins ״Marpe Lanefesch“ findet am Mozze Schabbos, den 8. Februar d. J., tun 8 Uhr abends, im Restaurant Nagel, II., Praterstraße 33, ein Festbankett statt. Agudas-Jisroel-Jugendgruppe Wien II. Freitag abend um 8 Uhr spricht Herr Rabbiner M. Schlesinger, Frankfurt am Main, im großen Saale der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe. Am Sonntag um halb 9 Uhr abends hält Herr Redakteur David T ür kl im Rahmen der Erez-Jisroel- Kommission einen Vortrag über Kenessioh-Gedaulo-Probleme. Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Schabbos Parschas Beschalach (Schabbos Schiro) spricht Dozentin Eva Landsberg um X> 11 Uhr vormittags in der ״Wienea“ über ״Das Lied in der Thora‘. Jüdische Kredithilfe Die jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden werden darauf aufmerksam gemacht, daß die jüdische Kreditkasse für Kleingewerbe und Kleinhandel in Wien, TI., Praterst.raße 9/5, Betriebsk r e d i t e gegen entsprechende Bürgen gewährt. Aus Frauenkirchen Zu unserem in der Vorwoche veröffentlichten Berieht über die Wahlen in den Kultusvorstand von Frauenkirchen wird uns richtigstellend mitgeteilt, daß infolge innerer Meinungsverschiedenheiten die Wahlen noch kein abschließendes Resultat gebracht haben. Bis auf weiteres werden daher die Geschäfte von den bisherigen Vorstehern geführt. Es sind dies die Herren: Leopold Neufeld, Hermann Rechnitzer, Emanuel Lefkowitsch, Salomon Kalisch, Friedrich Kohn., Aus Wiener Neustadt Am Sonntag, den 2. Februar fand die General- Versammlung der Agudas-Jisroel-Orts- und Jugendgruppe statt. Der bisherige Obmann, Herr Leser Rosenberger, der mit Rücksicht auf seine Uebersiedlung nach Baden seine Stelle zurücklegte, eröffnete die Versammlung mit einer programmatischen Ansprache. Für die Leitung der Schiurim haben sich die Herren Moses Rosenberger, Josef Rosenberger und Josef Glaser zur Verfügung gestellt. In den Vorstand wurden folgende Herren gewählt; Josef Rosenberger (Obmann), Ernst Koppel (Obmann-Stellvertrete!*), Otto Jaul (Kassier), Max Zimmer (Kontrollor), Josef Glaser (Schriftführer), Mayer Rosenberger (Bibliothekar), Herbert Rosenberger (Kassier-Stellvertreter), Sigmund Deutsch, David Schimmel, Moses Rosenberger, I Isidor Wettenstein und Josef Kohn.