Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 5 (31.1.1936)
- Date
- 1936-01-31
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. s als er nicht gegen den draußen lauernden Drachen des Zweifels und Unglaubens gewappnet ist und als er nicht das scharfblinkende Rüstzeug des Wissens zu handhaben versteht. Nicht jedem kann es vergönnt sein, auf dem weiten Felde der talmudischen Wissenschaft unverwischbar tiefe Furchen zu ziehen und den umfangreichen Boden des Pilpui mit all seinen zahllosen Windungen und Krümmungen wegsam zu machen und zu ebnen; aber alle die künftigen Hüter. und Wahrer des jüdisehen Traditiotisgutes müssen die schon vorhan• denen Furchen nachziehen und die bereits gebahnten Pfade durchschreiten, die Thora hakdoscha pflegen — das Judentum geistig erleben. Dazu gesellt sich die Awoda, das seelische Erleben, das in die Tat mündet. Gewiß, die fundamentale Grundbedingung des Judentums, sein Ausgang und Ziel, Anfang und Ende, Ursache und Zweck sind eine Idee: der G-ttesglaube! Allein, darin erschöpft sich das Wesen unserer Religion nicht. Der G-ttesglaube erfordert den G־ttesdienst als das ihn ergänzende Moment, als den zweiten Teil einer Einheit, als andere Hälfte eines Ganz en, eine Erkenntnis, die dem aufnahmsfähigen jungen Menschen eben nirgends so zuteil werden k$nn, als im Schoße der Jeschiwoh. Hier!wird der künftige Führer Und Wegweiser einer jüdischen Gemeinde darüber belehrt, daß מלבוחא דא!־עא כעין מלבוהא דרקיע, daß der himmlische König gleich dem irdischen an seine Untertanen Wünsche und Ansprüche hat, daß er neben der prinzipiellen Anerkennung den praktischen Gehorsam, neben der idealen Verehrung den realen Dienst heischt. Denn die jüdische Religionslehre, deren Inhalt ja G-tt und seine Gebote sind, ist kein Katechismus von allgemeinen Wahrheiten Mosche Mark, Mitarbeiter des ״Jüdisehen Tagblattes“ in Warschau und vieler anderer orthodoxer Zeitungen, gilt in jüdisehen Kreisen als besonderer Erez -Jisroel-Kenn er. Um so größeres Interesse verdient der Inhalt der mit ihm vor einigen Tagen in Wien, auf der Heimreise von seinem dritten Aufenthalt im Heiligen Lande, geführten Unterredung. Frag e: Welche Eindrücke, Herr Mark, haben Sie in Erez Jisroel gewonnen und wie beurteilen Sie die derzeitige politisch, e Lage, speziell im Zusammenhang mit dem Plan der Schaffung eines Gesetzgebenden Rates? Antwort: Die Lage in Erez Jisroel muß mit nüchternen Augen betrachtet werden. Im Jahre 1935 sind allein auf legalem Wege 62.000 jüdische Menschen eingewandert. Nach Regierungsschätzungen sollen überdies etwa 12.000 als Touristen eingewanderte ׳Personen im Lande verblieben sein und schließlich fällt auch der natürliche Zuwachs ins Gewicht, der mit 7000 bis 8000 Seelen angenommen werden kann. Die Schätzung des Mufti-Organs״ ־Al Liwaa", daß im Jahre 1935 die Zahl der jüdischen Seelen sich um etwa 80.000 vergrößert hat, dürfte daher mit den Tatsachen übereinstimmen. Insgesamt zählt heute die jüdische Bevölkerung des• Heiligen Landes mehr als 400.000 Seelen, womit etwa 29 bis 30 Prozent der Gesamtbevölkerung erreicht sind. Diese Ziffern berechtigen zu der Hoffnung, daß das blühende Land sich auch weiterhin in diesfem Maß entwickeln wird. Was die Frage des Legislative Council betrifft, muß bemerkt werden, daß der High Commissioner Wauchope mit seinem Plan bestimmt keine a n t ijüdischen Tendenzen verfolgt. Allerdings hat er sich in einen Irrtum verstrickt, aus dem er sich nicht befreien kann, in die Meinung nämlich, durch die Schaffung eines Gesetzgebenden Rates die Araber zu befriedigen. Die Tatsache, daß die Funktionsdauer des gegenwärtigen High Commissioner um eine weitere Periode von fünf Jahren verlängert wurde, ist als Beweis ׳dafür zu betrachten, daß die Mandatsmacht seine Pläne betreffend den Legislative Council gutheißt und unterstützt. Für den High Commissioner war — das scheint sicher zu sein — die Opposition auf jüdischer Seite keine Ueberraschung. Ueberraschend für ihn war bloß die mehr oder minder ablehnende Haltung der Araber, die, wenn sie sich auch nach außenhin in einer ״nationalen Front“ vereinigt haben, doch innere Kämpfe auch hinsichtlich der Mandatsverteilung innerhalb des Legislative Council durchzumachen haben. Diese Kämpfe, die vielfach auf die bei den Arabern noch aktuellen Familienfehden zurückgehen, bilden eine große Schwierigkeit für die Verwirklichung des Legislative Council, und wenn es daher apch noch nicht möglich ist, * Voraussagen über das Schicksal des Planes des High Commissioner zu machen, so scheint doch die Hoffnung berechtigt, daß er mindestens an dem arabischen Widerstand — wenn nicht an dem jüdischen allein — scheitern wird. Jedenfalls wird man auf jüdischer Seite sehr־ wachsam sein müssen. Denn wenn auch nach dem Verfassungsentwurf für den Legislative Council die Alijah-Fragen n i c h t in die Kompetenz dieses Rates fallen sollen, kann nicht übersehen werden, daß die Formulierung dieser Be- Stimmung eine recht unklare ist. Es heißt in ihr'nur, daß die Festsetzung der Zertiflkatenschedule für Arbeiter dem High Commissioner Vorbehalten bleibt, während sich der Verfassungsentwurf über die Frage der anderen Zetifikatenkategorien ausschweigt. Frage; Wie beurteilen Sieג Herr Rolle get die wirtschaftlichehage? Antwort: Die Bauarbeit geht nach der kurzen, panikartigen Unterbrechung weiter. Ebenso und frommen Sentenzen, keine Sammlung metaphysischer Lehrsätze und — allen Rabbinerseminaren zum Trotz — auch keine Theologie, sondern eine das ganze Lehen best immende, ordnende ünd regelnde Gesetzeslehre. Und da das Judentum als Religion der Tat mit der bloßen Sittenreinigung und Gedankenheiligung noch lange nicht sein Bewenden hat, sind mich seine Organe, die Rabbiner, keine versöhnenden, die Pforten des Himmelreiches aufschließenden Pastoren und keine das Himmelreich schildernden Theologen, sondern Religionslehrer und Gesetzeskundige, denen die Behandlung der praktischen Fragen des rituellen Lebens obliegt und deren Wirkungskreis deshalb mit keiner anderen Bezeichnung als mit אב בימ ךיך♦ oder *,מורד, הוראד• umschrieben wurde. Der traditionelle Rabbiner ist ein Verdolmetscher der religiösen Vorschriften und kein angestellter ״Seelsorger“, weil jeder Jude für seine Seele selbst sorgen muß; er ist auch der Wächter des religiösen Gutes und kein besoldeter ״sündenlösender Priester", weil G-tt allein die Sünden vergeben kann. אבל מלך אביון Der moderne Rabbiner hingegen ... Der hat vor allem ein Doktordiplom beizubringen. Ob er Sprachen, Chemie oder Tierheilkunde studiert hat, ist gleichgültig. Entsch ei d e n d ist lediglich, daß er promoviert hat. Dafür wird ihm allerdings die Vorläge einer Hathoro — jedenfalls die einer maßgeben־ den Autorität *— nachgesehen. Denn der Nachweis, daß er soundsoviele Semester in irgend einem Rabbinerseminar die Bank gedrückt hat, genügt, um ihn zu seinem Beruf zu befähigen. (Fortsetzung folgt.) macht die A1 i j a h erfreuliche Fortschritte. Die durch den abessinischen Konflikt hervorgerufene Krise hat nur zu einer Gesundung der Verhältnisse geführt und zu der Erkenntnis, daß nur eine produkt i v e, auf gesunder Kalkulation berechnete Baubewegung, die sich nach dqm vorhandenen Bedarf richtet, gerechtfertigt ist. Das charakteristische Bild der Betonarbeiter an allen Ecken und Enden ist aus dem Gesichtskreis nicht geschwunden und speziell Jerusalem geht in seinem äußeren Aufbau einer neuen Blüte entgegen. Es ist nicht uninteressant, daß im allgemeinen die in Jerusalem zur Aufführung gelangten und gelangenden Bauten wesentlich massiver sind als die in den anderen Städten. Vielleicht ist darin ein Symbol für das stärkere und gesündere Fundament in allgemein-jüdischer und religiöser Hinsicht in Jerusalem zu erblicken. Abschließend ist nur noch zu sagen, daß die allgemein wirtschaftliche Lage sich stabilisiert hat und daß unter der Krise bloß die Spekulation gelitten hat, was wohl niemand zu bedauern braucht. Frage: Wie steht es tim das Gedeihen und die Entwicklung der Orthodoxie? Antwort: Die produktive Arbeit der Agudas Jisroel in den jüngsten Jahren läßt die ersten Früchte reifen. Die orthodoxe Jugend macht sich im ganzen öffentlichen Leben bemerkbar und beeinflußt offensichtlich die wirtschaftliche und politsche Entwicklung. Die Erklärung des Vertreters der Agudas Jisroel vor dem High Commissioner, betreffend den Legislative Council, hat auch den Feinden der Orthodoxie von links zu erkennen gegeben, daß es zu jeder aktuellen Frage einen von religiöser Ueberzeugungstreue diktierten Standpunkt gibt, den zu vertreten die Agudas Jisroel berufen ist. Es liegt in der Hand unserer agudistisehen Freunde in aller Welt, der orthodoxen Weltorganisation bestimmenden Einfluß im heiligen Lande zu sichern und unserer Ueberlieferung zu ihrem Recht im Lande der Väter zu verhelfen. Insbesondere die bevorstehende Kenessio G e d a u 1 o, die nach den jüngsten Beschlüssen in Jerusalem stattfinden soll, berechtigt zu der Hoffnung, daß es der Agudas Jisroel gelingen wird, im heiligen Lande den •Platz sich zu erobern, der ihr als Vertreterin des G-tt es- Volkes zusteht. T. Zurückstellung des Legislative Council aut ein Jahr? ״El Liwaa“, das offizielle Organ der arabischpalästinensischen Partei (Partei des Großmufti), veröffentlicht die aufsehenerregende Meldung, daß die E i n- Setzung des Legislative Council für Palästina auf ein Jahr zurück gestellt wurde. Das Blatt behauptet, es habe seine Informationen aus Regierüugskreisen erhalten. Daß die Einsetzung des Legislative Council auf geschoben wurde, sei auf eine Verständiguug zwischen dem Außenminister Anthony Eden und dem Minister für die Kolonien J. H. Thomas zurückzuführen. Verwandten-Zertifikate werden eingeschränkt Die Jewish Agency for Palestine gibt bekannt, daß sie vom 1. Februar an bis auf weiteres keine Be- Werbungen um Zertifikate für Angehörige in Palästina lebender Juden mehr entgegennimmt mit Ausnähme von Anforderungen Angehöriger aus Deutsch- 1 a n d, dem Jemen und Rußland. Gleichzeitig wird bekanntgegeben, daß die Paläs t i n a - R e g i e r u n g die Annahme von Gesuchen um die Einwanderung von ׳Familienangehörigen eingeschränkt hat. Noch einige Nachrichten ans Eres Jisroel Im ״Bikur - Choli m - Hospital“ in Jef usalem wurde eine Kinderklinik errichtet, die mit dert modernsten ärztlichen Apparaten und Einrichtungsgegenständen versehen ist. Die Leitung dieser Abteilung hat der berühmte Berliner Professor Dr. L. P. Mayer, früherer Vorstand der Kinderklinik im Berliner Krankenhaus, übernommen. Wie der ״Felestin״ mitteilt, werden in Haifa große Vorbereitungen zwecks Vergrößerung und Ausbau des dortigen Hafens gemacht. Der westliche Teil wird als Kriegshafen ausgebaut und wird dann die Stelle Maltas einnehmen. Es werden Reparatur- Werkstätten für Schiffe gebaut, damit die Schiffe an Ort Und Stelle ausgebessert werden können. Außerdem soll der Hafen derart erweitert werden, daß gleichzeitig nebeneinander acht Schiffe landen können. Schräge Chaikin, der am Mozze Jom-Kippur wegen Verstoß gegen das Verbot des Schoferblasens an der Klagemauer verhaftet worden ist, wurde am 9. d. M. nach viermonatiger Haft aus dem Kerker entlassen. Er wurde von seinen revisionistisehen Parteigenossen empfangen, die ihm große Ovationen bereiteten. Wie die Haifaer Postverwaltung mitteilt, sind von 180 in Haifa beschäftigten Postbeamten 71 Juden. Außerdem beherrschen auch 32 nichtjüdische Beamte die hebräische Sprache. Von den 17 Beamten, die den Schalterdienst versehen, sprechen 11 hebräisch. Zur Tiersdiulzfrage Obwohl anerkannte medizinische Autoritäten wiederholt festgestellt haben, daß die rituelle Schlachtung die humanste Art der Tiertötung darstellt, unternehmen von Zeit zu Zeit die Ti er schutzvereine — ohne zu bedenken, daß Menschenschutz höhersteht als Tierschutz — Vorstöße gegen das Schächten. Es ist für uns daher interessant zu erfahren, wie man in maßgebenden Kreisen über übertriebene Tierfreundlichkeit denkt. Die Gelegenheit dazu bietet ein von Staatssekretär a. D. 11 g im österreichisehen Bundeswirtschaftsrat erstattetes Referat, in dem er u. a. ausführte: . ״Bei einer weiteren Ausdehnung der gesetzlichen Bestimmungen über den Tierschutz müßte mit Recht befürchtet werden, daß der Tierschutz zu einer Schikane für die Wirtschaft, u. zw. vor allem für die Landwirtschaft ausarten werde. Eine Reihe grundlegender Bestimmungen . . . müßten Voraussichtlieh zu wesentlichen Erschwerungen Anlaß geben und der sittliche Erfolg, den sich manche Kreise erhoffen, könnte in ]{einem Verhältnis zu den wirtschaftlichen Nachteilen stehen, welche durch diese Erschwerungen verursacht werden müßten. Eine objektive Beurteilung der gegenwärtigen Verhältnisse muß vielmehr zu dem Schluß kommen, daß die gegenwärtig zutage tretenden sittenwidrigen Handlungen der Menschen gegenüber den Tieren mehr in einem übertriebenen Tierschutz, den man buchstäblieh als menschenunwürdigen Tierkult bezeichnen muß, zum Ausdruck kommen, als in Mißhand־ lungen anderer Art.“ ־־־ Obwohl das Schächten, wie wir von absolut verläßlicher Seite hören, auf keinen Fall angetastet werden soll, werden die Worte des Herrn Staats- Sekretärs als programmatische Stellungnähme nicht verfehlen, in der österreichischen Judenschaft weitgehende Genugtuung auszulösen. Die Trauer um König Georg V. Das Londoner Weltbüro der Agudas Jisroel sandte die folgende, von Präsident Jakob Rosenheim, Rabbi J. M. Lewin und H. A. Godrnan gezeichnete Kundgebung an die Königin-Witwe: Im Namen der Weltorganisation Agudas Jisroel und der orthodoxen jüdischen Gemeinden in der ganzen Welt übermitteln wir respektvoll unser Mitgefühl mit dem unersetzlichen Verlust, der Eure Majestät und das britische Volk sowie die Völker des British Empire und der •ganzen Welt betroffen hat. Wir betrauern das Hinscheiden eines geliebten Herrschers, der seinem Volk ein weiser Ratgeber und edler Vater war. Möge unser Vater im Himmel Eurer Majestät in dieser Stunde des Schmerzes Trost senden. Katholischer Bischof verurteilt Rassenhaß und Rassenverfolgung Der Bischof von St. Gallen, Dr. Aloisius S c h e ji w i 1 e r, hat einer Schweizer Kundgebung von Katholiken eine längere Botschaft zukommen lassen, die in folgenden Sätzen gipfelte: ״Die katholische Kirche trat immer jedem Versuch von Rassenhaß und Rassenverfolg ung entgegen. ...Wir müssen je und je unsere Stimme erheben gegen die Verfolgung irgendwelchen Volkes und vorab der Juden, nicht bloß im Namen der Menschlichkeit und insbesondere der Nächstenliebe, die jede Art von Rassenwahn und von Kränkung des Nebenmenschen verurteilt, sondern auch um der tiefen, heilsgeschichtlichen Wurzel und Zusammenhänge willen, die zwischen Judentum und Christentum bestehen.“ Gründung agudistischer Gruppen in Medias Auf Initiative des verdienstreichen Gemeindepräsidenten von Medias in Rumänien, Benjamin C i t r o n, fand am 19. Jänner unter Beteiligung aller positiv eingestellten jüdischen Kreise der Stadt die Gründungsversammlung der Orts- und Jugendgruppe der Agudas Jisroel statt. Nach Begrüßung durch Herrn Citron hielt der als Gast in Medias weilende wohlbekannte Agudakämpfer Herr Samuel Deutsch aus Subotica in der ihm eigenen meisterhaften Art einen Vortrag über die unerläßliche Notwendigkeit des Zusammenschlusses aller orthodoxen Kräfte. Unter dem Eindruck seiner auf zwingender Logik basierenden Rede wurde die Gründung der Orts- und Jugend gruppe der Agudas Jisroel in Medias beschlossen. Die Wahl ergab folgendes Resultat: Ehrenpräses Benjamin Citron, geschäftsführender Präses Bezalel Deutsch, Generalsekretär Dir. Mosche Kolb, Kassier Menachem Citron, Kurator Benjamin Fuchs. Ferner wurde ein zwölfgliedriger Ausschuß gewählt. . Der neugewählte Präses, Herr Bezalel Deutsch, entwickelte nun ein weitverzweigtes Agudaprogramm, das alle Gebiete des Keren-Hathora und des Keren-Hajischuw umfaßte. Er appellierte an die hiesige thoratreue Judenheit, sich unter der Flagge von Agudas Jisroel zu vereinen, um so wirkliche Aufbauarbeit zum Wohle des jüdischen Klall leisten zu können. Geschickte Hände- Zum guten Gelingen gehört noch mehr—ein heller Kopf—der helle Kopf auf Dr. A. Oetkers Erzeugnissen! Backpulver — Vanlllinzucker Die Lage im Heiligen Lande Von Mosche Mark