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Jüdische Presse · 1936-01-24 · 4 (24.1.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
4 (24.1.1936)
Date
1936-01-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 4 jüdische presse Seite S fiEprv«s wociH:. H8ft x<» Woche Jüü 0 in New York wurde ein Drive stur Aufbringung von 70.000 Dollar zwecks Schaffung von Heimen für deutsche Flüchtlinge in Haifa und Tel-Aviv eröffnet. 25.000 Dollar wurden beim ersten Lunch des Drive aufgebracht und nach Palästina gesandt. Es imirde festgestellt, daß Jonescn, der das Attentat auf Oberrabbiner Dr. Niemirower verübt hat, in Gesellschaft dreier anderer junger Leute seit dem frühesten Morgen auf das Erscheinen des Oberrabbiners gewartet hatte und, als dieser aus seinem Hause trat, durch seine Begleiter auf die Person des Oberrabbiners aufmerksam gemacht worden ist. Amtlich wird bekannt ge geben, daß der High Commissioner Sir Arthur W auchope eine Ergänzung zum Pressegesetz erlassen wird, durch die er die Befugnis erhält, ohne vorherige V er war n u n g Zeitungen zu verbieten, wenn sie fatsche Nachrichten verbreiten, die geeignet sind, Erregung und Unruhen hervorzurufen. 9 Es wird berichtet, daß die Palästina-Regier u n g ein Darle h e n von 200.000 Pfund aus dem Vex'waltungsiibex'schuß der Regierung für die Stadtgemeinde, J erusalem zur Durchführung öffentlicher Arbeiten bewilligt hat. Wiederum sind im Jerusalemer Ge f än gnis neun jüdische ״illegale" Einwanderer in den Hungerstreik getreten, weil man sie trotz Verbiißung der Strafe nicht aus der Haft entläßt. 9 Die Geheime Staatspolizei hat vielen Hunderten jüdischen Einwohnern Bayerns, hauptsächlich in München und in Würzburg, die Pässe abgenom m e n. Diese Juden sollen offenbar gehindert werden, auszuwandern. O Eine Delegation mit Sir Herbert Samuel an 'der Spitze hat sich nach ü> S. A. begeben, um dort mit jüdischen und nichtjüdischen Persönlichkeiten den von uns schon besprochenen Plan auszuarbeiten, der die A u s- Wanderung von 2 5 0.0 0 0 deutschen Jude n und ihre Seßhaftmachung in Palästina und in anderen Ländern vorsieht. 9 Vor dem Richter vo n S af e d standen wegen illegaler U eher, s ehr eitu n g der Grenze 2 k j üdis che M än « er, Fr a u e « u n d Ki n de rt darunter auch eine blinde Frau aus Buchara, mit einem kleinen Kind auf dem Arm. Sämtliche Angeklagten wurden zu Gefängnisstrafen von verschiedener Dauer und zu L a n desverweis u n g verurteilt. Die österreichische Völkerbundliga hat an den Generalsekretär des Völkerbundes und an alle Schwesterligen einen Appell zugunsten der F lilcht li n g e gerichtet. 9' Durch Notverordnung erhielt die polnische Re gier u n g die Vollmacht, zum Schutze ihrer Staatsungehörigen in finanziellrechtlicher Beziehung Retor sions m a ß n a h m e n gegen andere Staaten zu ergreifen. Man gluubt, daß nun Maßnahmen getroffen werden, um unter anderem auch die Vermögenswerte polnischer J uden inD e u tsc hl cCn d zu schützen. 9 4)1 Stelle des verstorbenen Lord Reading ist Sir Herbert Samuel zum Präsidenten der Palest ine Electric Corporation (Ruthen berg-Elekirizitätswerke) gewählt worden. Die P alästina - Re g ie run g hat eine Ak- Hon zur Aufforstung von 25.000 Dunum Boden in fünf Jahren beschlossen. Der Oelberg soll noch in die- ■sem Jahre bepflanzt werden. In B ag d a d soll demnächst ein ״P a n-A rabis c he r Ko n gre ß“ abgehalten werden. Die Initiatoren des Kongresses haben sich lange Zeit bemüht, die Irak- Regierung zur Uebernahme des Protektorats zu bewegen. Diese hat jedoch, wie soeben bekannt wird} das Angebot endgültig abgelehnt. 9 Bei Ausgrabungen in der Altstadt von Jerusalem wurde das Fragment einer Insc h ri ft in griechischer Sprache gefunden, die ein V e rbot f ü r C hriste n enthält, das T empelgebiet zu betreten. Die Periode, aus der die Inschrift stammt, konnte noch nicht genau festgestellt werden. 9 In einem amtlichen Bericht über die Entwicklxmg des jüdischen autonomen Rayons B ir o - B i d s c h a n im russischen Fernen Osten im Jahre 1935 (der Rayon soll später in eine jüdische Republik umgewandelt werden) wird festgestellt, daß die Lage Biro-Bidschans Ende 1935 außerordentlich befriedigend ivar. Nach einer Mitteilung des Oesterreichischen Wanderungsamtes ist für 1936 eine Einwanderung von 1000 jüdischen Familien und Einzelpersonen aus dem Auslande nach Biro-Bidschan in Aussicht genommen. Gemäß einer soeben; erlassenen Verordnung haben Juden axtsländischer Staatsdxigehöx'igkeit, die Inhaber einer Druckerei oder eines Verlages im Deutschen Reiche sind, ihre Unternehmen entweder zu liquidieren oder an Arier deutscher Staatszugehörigkeit abzugeben. 9 Am 26. Juni 1935 rettete der jüdische Schneiderrne-ister Josef Fröhlich in Köln unter eigener Lebensgefahr einen Verunglückten aus einem brennenden Kraftwagen, wobei er selbst erhebliche Brandwunden davontrug. Der Regierungspräsident von Köln hat nunmehr; dem Lebexisretter in einem Schreiben seine A n e rke n- : nung ausgesprochen und angekündigt, daß er in der nächsten Nummer des Regienmgsblattes ihm ־ eine öffentliche Belobung ausspx'echen werde, Die Warschauer Militärbehörden haben dem H e e r e s r ab b in a t ein Gebäude überlassen, das alsSynagoge der jüdischen Soldaten der Warschauer Garnison eingexichtet •werden soll. Die lnstandsetzung und innere Einrichtung des Gebäudes für seinen neuen Zweck wird aus Mitteln der Heeresv e r %0alt u xi g bestHttexi. Auf ihre Kosten wird auch ein K a ntor engagiei't. Der Synagogenchor wird aus Soldaten gebildet. 9 In Tel- A,viv fand die feierliche A m ts e i nf ii h r u n g des neugewählten Ob errabbiners Amiel, früher Antwex'pen, statt. ., «•Grün, II.. Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-( Atelier für feine Herrengarderobe. Le Tvaducteur, französisch-deutsches Sprachlehr- und Unterhaltungsblatt. Nach wie ver sei die anregende Are, sich in der französischen Sprache mit Hilfe dieses Blattes zu üben und zu vervollkommnen, bestens empfohlen. Probelieft kostenlos durch den Verlag des Traducte u r in La ChauX’de’fonds (Schweiz). BETRACHTUNG KRITIK Auch in Bielitz ... ״Geteiltes Leid ist halbes Leid.״ Diesen trost — Wenn es einer ist — bietert uns die Vorgänge in der Bielitzer Kultüsgemeittde. Auch sie wird von Zionisten beherrscht Und bildet so ein Pendant zu ihrer Wiener Schwester. Auch dort wird der Ruf Herzls: ״Erobert die Gemeinden!“ dahin aufgefaßt, daß die •M i t g 1 i e d 8 k a r t e die beste Q u a 1 i f i k a t i o n für Posten und Aemter darsteile, und daß ParteiZW ecken dienende Institutionen mit öffentlichen Geldern zu subventionieren oder gar zu erhalten seien, wie der Bau des Bialik-Hauses, die Unterstützung des Parteiblattes u. a. beweisen. Auch dort wird eine Finanzpolitik betrieben, die mit ״Ersparungen" —Wie zum Beispiel am Wein zum Kiddüsch im Tempel! — und einer rücksichtslosen Steuereintreibung arbeitet. Auch dort sehen die Machthaber die Gemeinde als Dependance der zionistischen Organisation an, deren im eigenen Kreis gefaßte Beschlüsse allein maßgebend seien, auch dort werden die allgemeinen Einrichtungen und) — wie hier — besonders die Schule als Privatangelegenheit der Majorität betrachtet. Und damit nichts das Bild der Gleichheit störe, wurde auch in Bielitz das Budget in aller Eile durchgepeitscht Und mit Hilfe der Abstimmungsmaschine durchgebracht, denn die Opposition hat in nicht zu Übertreffender Analogie mit dem Verhalten ihrer Wiener Schicksalsgenossin ihre Stimmen dem Voranschlag verweigert, Um so mit aller Deutlichkeit ihr Mißtrauen gegen die Protektions- und Freunderlwirtschaft kundzugeben. Es liegt eben am Wesen des Zionismus, seine Macht auf diese geschilderte und erlebte Weise auszunützen. Es liegt aber nicht in jedermanns Wesen, sich bloß mit Mißtrauenskundgebungen zu begnügen, wo Mißtrauenshandlungen angebracht wären. Sapienti sat! Nichts vergessen und nichts dazugelernt Einer Zuschrift an die Berliner ״Jüdische Rundschau" ist zu entnehmen, daß bei einer vom Berliner Kulturbund für Kinder veranstalteten Chanuka-Feier die ״religiöse Zeremonie" darin bestand, daß vor einer elektrisch erleuchteten Menorah eine Dame das Moaus Zur sang. Dem satten, bis zur Bewußtlosigkeit emanzipierten deutsch-jüdischen Großbürgertum der vorhitlerischen Zeit war der altjüdische Rahmen zu eng. ״Als Jeschurun fett geworden, ward es übermütig." Mit fremdem Glanz und ausgeliehenem Prunk wurde ein neues Judentum aufgemacht, dessen innere Fäulnis in einem ״reformierten G-ttesdienst" fluoreszierte, in einem ״Kultus", der vor lauter ״Schritthalte n" mit Umwelt und Zeitgeist, ja, sogar mit der Technik, am Ende von nichts ferner war, als von seinen natürlichen Vorbedingungen׳, Tradition und Vorschrift. Ohne sie zu entschuldigen, konnte man doch — von soziologisch-politischer Warte aus — diese Entwicklung verstehen. Stellte sie doch einen Akt der Dankbarkeit und der Bewunderung eines Freigelassenen gegen seinen Herrn dar, die er damit zollt, daß er in ihm sein Vorbild sieht. Darüber hinaus hatte diesef Angleichung auch noch eine Mimikry zum Ziel (analog dem in der Natur oft beobachteten Vorgang, daß gewisse Tiere sich zu ihrem Schutze der Umgebung anpassen), und zwar eine Mimikry, die so ernst gemeint war, daß sie ׳gar nicht als solche, sondern als wesen h a f t e Erscheinungsform empfunden wurde. Dies alles war, wie gesagt, so lange begreiflich, als die deutschen Juden, oder — um ihre Terminologie zu gebrauchen — die ״jüdischen, Deutschen!", sich wohl und sicher fühlen durften, s o wohl und sicher, daß diese Kreise noch am 29. Jänner 1933 den Mann aus Braunau und seine Millionen nicht entsprechend ernst nehmen konnten. Nun aber, da er sie so furchtbar aus ihren׳ Träumen geweckt, fragt man sich vergebens, wozu diese — um bei ihrem Vokabularium zu bleiben — ״Synthese" von Religion uiid — Oper dienen mag; heute, nach dreijährigem Hitler-Regime, wo das deutsche Judentum nach außen hin nichts mehr zu verlieren hat und nach innen viel, sehr viel wieder gewinnen kann, muß diese unnütze Profanierung und Entweihung geheilig־ ter Bräuche und Symbole bei jedem unverdorbenen Menschen׳, sei er welchen Glaubens immer, mehr als unwilliges Kopfschütteln erregen. Oder sollte es etwa” in der Absicht des Berliner Kulturbundes gelegen haben, mit der in Rede stehenden Chanuka-Feier den! Kindern einen — von uns und leider gewiß auch von ihrem Publikum mißverstandenen — Anschauungsunterricht zu erteilen, um es ihnen sinnfällig zu machen, daß es diese Art von Judentum war, das damals, vor mehr als zwei Jahrtausenden, unser Volk an den Rand des Abgrundes gebracht hat, von dem es eben nur durch die Helden und Heiligen des Chanuka-Festes zurückgerissen wurde? Und sollten überdies die Kinder dahin belehrt werden, daß es jetzt wie einst diese Art von Judenltum war, das den Feind auf den Plan gerufen hat, daß das ״Juda verrecke!" auch ein Echo auf den Sopran zelebrierender Damen ist, und daß die dunklen Schatten, die die Juden Deutschlands umfangen, auch aus den f alschen Menorahlichtern hervorgegangen sind? Doch nein! Nichts lag jener Chanuka-Feier ferner, als gerade diese Tendenz. Obwohl sie der Kulturbund leicht hätte vertreten können, wenn schon nicht vom Standpunkt des gläubigen Judentu ms aus, was wir ihm gar nicht zumuten wollen, so doch auf Grund völkerpsychologischen Allgemeinguts. Aber eine solche Tendenz hätte Seihster kennt nis bedeutet, und davon scheint man in den Kreisen des Kulturbundes leider noch weit entfernt zu sein. ״Ehrlich währt am längsten" Gemeint ist nicht Dr. Jakob )Ehrlich, den die Zionisten jetzt ins Vertreterkollegium der Kultusgemeinde entsendet haben. Obwohl dies mit unserem Gegenstand in engstem Zusammenhang steht; denn genanntes Amt ist nach Herrn Stricker frei geworden, dem wieder die Würde eines Vizepräsidenten zufiel, auf deren Ehren Dr, Josef Löwenherz verzichtet hat, um sich um den wohldotierten Posten eines Generalsekretärs (Amtsdirektors) bewerben zu können. Wir sagen ״bewerben"! Denn diese Stelle ist öffentlich ausgeschrieben und alle» die sich dazu berufen fühlen, sind zu freier Konkurrenz eingeladen, aus der eben der Geeignetste als Generalsekretär hervorgehen soll, So verkünden es die Kultusmehrheit und Ihre Blätter. Auch das Sprachrohr Herrn Löwenherz’, die ״Stimme", und sein Pressechef, Dr, Jaköb Rosent h ä 1, wissen nichts anderes zu melden. *Allerdings nur für Wien! In Berlin liest man’s anders. Dorthin (der ״Jüdischen Rundschau" vom 14. d, M.) berichtet Herr Dr. Rösenthal mit einer bei seiner ״Stimme" ungewohnten Klarheit und Deutlichkeit; ״Dr. Löweiiherz übernimmt dasAmtdesGeneral Sekretär s." Da nun nicht anzunehmen ist, daß dieser wohlinformierte Herr den Ausgang eines Bewerbes, der in Wien noch nicht feststeht,׳ als vollendete Tatsache nach Berlin meldet, ist somit — wie immer, wenn sie aus der Schule plaudern — ein Schulbeispiel zionistischer Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit geliefert und das alte Sprüchlein ״Lügen haben kurze Beine" Wieder einmal bestätigt. So kurze Beine, daß sie nicht den Weg von Wien nach Berlin zurücklegen können. RE Zur Schächtirage Der Vorstand der Wiener Kultusgemeinde hatte vor einigen Tagen —ו wie wir erfahren —■ eine Besprechung einberufen, bei der Schächtangel,egenbeiten den Gegenstand der Beratungen bildeten. Die Adias JHsroel (Schi,ffschul) hat aus diesem Anlaß nachfolgendes Schreiben an die Kultusgemeinde gerichtet: Sehr geehrter Herr Präsident! In höflicher Beantwortung der geehrten Einladung erlauben wir uns zu bemerken, daß die Adas Jisroel (Schiffsohul) selbstverständlich alle Umstände, die mit der Schächtfrage in irgend einem Zusammenhang stehen, stets mit angestrengter Au ■fl m e/r,k s! a m k e i t i ■m A u g e hält. Als nun vor einiger Zeit wieder die Anregung zum neuen Tierschutzgesetz auftauchte, haben wir sofort nach allen Seiten hin in entsprechender nachdrücklicher Weise Interventionen gesucht, um allfällige Schäden zu verhindern, und wir werden in dieser Richtung unermüdlich weiter tätig sein. Wir begrüßen es dankbar und mit Vergnügen, wenn auch andere Körperschaften, insbesondere die Kultusgemeinde, in gleichem Sinne tätig sind. Mit vorzüglicher Hochachtung; Der Vorstand der Adas Jisroel (Schiff schul): Der Obmann-Stellvertreter: Richter m. p. Die Krise in der Wiener Kultusgemeinde Rückzug der Jüdisch nationalen? Wie die ״Jüdische Presse" erfährt, hat der Klubobmann der unionistischen Mandatare in der Kultusgemeinde, Herr Gera Klinger, am Montag, den 20. Jänner, beim Präsidenten Dr. Fried mann vorgesprochen und die sofortige Ueberreichung der Rücktrittserklärungen aller unionistischen Kultusvorsteher für den Fall angekündigt, als von der Tagesordnung der für den heutigen Abend einberufenen Vertreterkollegiumsitzung der Punkt ״Besteilung eines Amtsdirektors", das hieße die An- Stellung des jüdischnationalen Parteiführers Dr. Löwenherz, nicht abgesetzt werde. Dr. Friedmann entschloß sich daraufhin, ' die anberaumte Sitzung des Vetreterkollegiums a b z usagen. Die Ueberreichung der Rücktrittserklärungen unterblieb demnach vorläufig. Eine neuerlich ein berufene Vertretersitzung ist lediglich der Behandlung laufender Angelegenheiten gewidmet und läßt die Frage der Anstellung des Doktor Löwenherz unberührt. Es hat den Anschein, daß die Jüdischnationalen den Plan, der die nicht parteimäßig eingestellte Judenschaft stark verärgert hat, fallen lassen müssen. ״Mekor Chajim“, Wien, II., Große Schiffgasse 1. Schiurplan vom 25. bis 30. Jänner. Schabbos, 11 Uhr vorm״ Rabb. Salomon Baumgarten: Sonntag, 6 Uhr abends, Rabb. S. Weiß, Störchenschul: Midrasch-Vortrag. Montag, 8!bis 9 Uhr abends, Rabb. S. Baumgarten: Sefer Hachinuch. Dienetag, 8 bis 9 Uhr abends, Sekretär Moritz Spitzer: Tefiloh. Mittwoch, 8 bis 9 Uhr abends, Rabb. Moses Blech:!Ejn Jaakow. Donnerstag, 8 bis 9 Uhr abends, Elieser Spitzer: Chumisch Raschi, Mischnajos. Täglich von 347 bis 1/28 Uhr abends, Salomon Schreiber: Gemoroh Chulin. Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Schabbos Parschas Woero spricht Herr Sekr. Moritz Spitzer um ^11 Uhr vorm, in der Wienea. Aus Deutschkreutz. Aus Anlaß des 20jährigen Amtsjubiläums der Komiteedamen des hiesigen Isr. Frauenvereines, Frau Betti Lipschitz, Fx'au Paula Goldschmied, Frau Karoline Feigelstock, Frau Laura Hacker und Frau Bella Singer, wurde am Samstag, den 18. d. M. ein Teeabend veranstaltet, bei dem den Jubilarinnen der Dank für ihr aufopferndes Wix־ken dargebracht wurde. Massiere dich täglich; verkühle dich nie! Das ist einmal ein Schlagsatz, dessen Beherzigung nicht genug empfohlen sein kann. Und er ist so leicht zu befolgen: Ein paar Tropfen des Alpa-Franzbranntweins in die hohle Hand und dann fest den Körper damit eingerieben; erst ist es angenehm frisch, dann wohlig warm und vor allem: der Körper ist gefeit gegen Verkühlung und Folgekrankheiten! Das sagt auch der Arzt! Die sorgsame Erhaltung der. Milchzähne ist auch im Interesse der Zähne dringend erforderlich. Die heranwachsende Jugend schützt ihre Zähne am besten durch tägliche, mehrmalige Pflege mit OdohMußdwasser. Odoi-Mundwasser ist antiseptisch, wohlschmeckend, aromatisch und bildet noch stundenlang־ nach Gebrauch einen Schutz für Zähne, Mund und Mandeln, Außerdem enthält Odoi-Mundwasser neben dem Odol-Antiseptikurn den Myrrheextrakt, der gegen Lockerung der Zähne und Blutung des Zahnfleisches wirksam verwendet wird,

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