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Jüdische Presse · 1936-01-24 · 4 (24.1.1936) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
4 (24.1.1936)
Date
1936-01-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 jüdische presse Nr. 4 WAK Die **Trimms Chowet“-Aktion Wie bereits bekanntgegeben, hat das Präsidium der Agudas-Jisroel-Jugendorganisation die ״Trutnas• dhowtir"- Aktion eingeleitet. Diese Aktion erstrebt die Erfassung jener religiösen jungen Juden, die bis nun der Aguda-Idee ferngestanden sind :und daher als Splitter der jüdischreligiösen Gesamtheit ihre Kräfte nicht zur Entfaltung bringen konnten. Dieses Bekenntnis der Zugehörigkeit zur religiösen Organisation des Thoravolkes sollte kein strenggläubiger Jude abzulegen sich weigern. Es soll eine feierliche, mächtige Demonstration gegen gewisse Organisationen sein, die sich nach und nach des jüdischen Volkes zu bemächtigen suchen und ihm mit neuen Wegen und neuen Lehren kommen — mit Wegen, die es nie gekannt, mit Lehren, die am Sinai nicht gegeben wurden. Tag für Tag werden hunderte und aber hunderte jüdische Seelen dem ׳wahren Judentum geraubt. Unsere Aufgabe ist es daher, alle, die zu uns gehören, um die Fahne der Thora zu sammeln und sie gegen den Ansturm von außen zu wappnen. Mat der einzelne den Weg zür gleichgesinnten Gesamtheit gefunden, wird er bestrebt sein, sich dieser Gesamtheit auch in allen auftauchenden Fragen des praktischen Lebens anzupassen, er wird zum zweiten Wesensanoment der Agudas Jisroel, Awodah, gelangen, der Bekenner wird zum Kämpfer werden. Wer daher dieses schönste jüdische Ideal verwirklichen will, der muß zu Agudas Jisroel finden. Der ״Trumas Chower", der seinem Besitzer das Recht gibt, innerhalb des großen Kreises der Arbeitswilligen mitzuwirken, ist bereits bei allen Gruppen und Vertrauensmännern der Agudas Jisroel im Lande erhältlich. Jeder religiöse Jude, der die Notwendig kei t vereinter Kraft und deren Wirkung erkennt, wird auch seine Pflicht kennen und den ״Trumas C ho־ wer" e i n 1 ö s e n. BEKIZZUR... — Bratislava: Am vergangenen Sonntag hielt der ״Jüdische Patronage-Verein für die Slowakei" im großen Saale des Handelsgremiums seine konstituierende Generalversammlung ab. Der Zweck dieses Vereins ist es vornehmlich, die Organisierung der jüdischen sozialen Jugendfürsorge durchzuführen und für jüdische Kinder, die infolge ihrer ungünstigen sozialen Verhältnisse moralischen oder gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt sind, oder mit den Gerichten in Konflikt gekommen sind, schließlich für eine jüdisch-religiöse Er- Ziehung jüdischer Kinder zu sorgen. Der Verein arbeitet im Einverständnis mit den staatlichen Jugendfürsorgeämtem. Die Generalversammlung eröffnete Herr Dr. Viktor Stein mit einer rührenden Ansprache, in welcher er auf die Wichtigkeit dieses Vereins hinwies und an die zahlreich erschienenen Anwesenden den dringenden Appell richtete, sich der unschuldigen jungen jüdischen Mensehen anzunehmen. Die Rede übte auf die Zuhörer einen nachhaltigen Eindruck aus. Nach Annahme der vom Schriftführer Dr. Platschek vorgelesenen Statuten wurde ein Präsidium gewählt, an dessen Spitze Herr־ Dr. Viktor Stein als Präses steht. — Die hiesige Agudas-Jisroel-Jugendgruppe veranstaltete am, Sonntag, den 25. Tewes, eine imposante Sijum-Feier auf Mes’ Bowo Basro, an welcher zirka 150 Mitglieder und Gäste teilnahmen. tm festlich geschmückten großen Saale der Jugendgruppe rezitierte der Jugendchor, geleitet vom Kantoreleven M. Fettmanri, ein herrliches ״S׳u Scheorim", wonach die Mesechto vom Vortragenden des Daf-Jomi-Schiurs, Herrn Rabbiner Jakow Siiyders, beendet wurde. An der Festtafel begrüßte Herr E. Glück die Gäste in einer schönen Ansprache. Er dankte im Namen der Jugendgruppen־ leitung dem unermüdlichen Vortragenden für seine erzieherische Wirkung im Kreise der Jugendgruppe. Herr Rabbiner Jakow Snyders hielt zunächst einen tief durchdachten und scharfsinnigen Hadron, um nachher mit einer fast eineinhalbstündigen Festrede die Anwesenden zu fesseln. Der Redner betonte besonders die große Bedeutung des Daf-Jomi-Lernens, indem es einen ideellen Zusammenschluß aller Gesetzestreuen der Welt bildet. Hier kommt Ost mit West, der Orient mit dem Okzident zusammen, um die ungeteilte Souveränität der Thora feierlichst zu manifestieren. Stürmische Beifallskundgebungen unterbrachen den Redner öfters. Herr Gerson Goldstein, ein Schiur-Teilnehmer, hielt eine gediegene Tischrede, in welcher er die besonderen Verdienste des Vortragenden hervorhob und ihm namens der Schiur-Teilnehmer herzlichst dankte. Herr Dr. Josef Fisch sprach über die Bedeutung des täglichen Daf- Jomi-Lernens, verbunden mit der Geschichte jüdischer Größen und deren Wirken *auf Grund vom Doros horischonim, wie es das System des Vortragenden ist, für den jungen jüdischen Menschen. Herr L. D. Blumenfeld forderte in einer kurzen, aber inhaltsreichen Anspräche die Chawerim auf, sich dem neubeginnenden Sanhedrinschlur zahlreich anzuschließen. Neben den vielen Gönnern, die sich um das Gelingen dieses herrliehen Festes bemüht haben, sei noch den Arrangeuren H. Reisner, I. Benedikt und M. Fettmann und Frau Adolf Farkas für die Zubereitung des Festmahles herzliehst gedankt. (kj.) — Vergangenen Mozze Schabbos hielt der Verein ״M e w a. k sj c h e Thora" in Bratislava seine diesjährige Generalversammlung ab.• Diese General- Versammlung war die zwanzigste seit Bestand des Vereines und. hatte daher auch den Charakter einer Jubiläumslversammlung. Es hatten sich zahlreiche Mitglieder und Freunde der Chewra eingefunden, die hiedurch ihr Interesse an dem Verein bekundeten. — Die Bedeutung der Generalversammlung wurde auch dadurch gehoben, daß sich Se. Ehrw. H. Rabb. Salomon Unsdorfer einfand und ein Referat über die zwanzigjährige Tätigkeit der Chewro hielt. , In seiner Rede gedachte H. Rabb. Unsdorfer der ersten Gründer des Vereines — David Kästner s. A., H, Weinreb, dzt. Palästina, und H. Böck — sowie der agilen Tätigkeit der jeweiligen Leitungsmitglieder, besonders des bisherigen Präses H. Hermann Adler. Es folgte der Tätigkeitsbericht des Vizepräses Läzär Blumenfeld für das vergangene Jahr, in welchem er auf die segensreiche Arbeit auf dem Gebiete des Thora-Lernens hinwies und auch dem Vereinsrabbiner Salomon Unsdorfer für sein Wirken dankte. Herr Ernst Schay erstattete den Kassenbericht, an welchen sich eine rege Debatte anschloß. Die Neuwahl des Vor- Standes erbrachte nachstehendes Ergebnis: Präses Ei’nst Schay, Vizepräses Emmerich Treuhaft, Kassier Wilhelm Grünsfeld, Kontrollor Arpad Bruck, Schriftführer Emanuel Reisner, Bibliothekar Ludwig Kohn. Ausschuß- I LITERATUR__ R. Koppel Charif זצ״ל hundert Iahte Am 21. Kislew waren hundert Jahre seit dem Heimgang des berühmten R. Kopel Charif s. Z. 1. verflössen. Er war um 5525 (1765) in Altenkunstadt (Bayern) geboren; seine Nachkommen führen daher als aus dem ״Reich" Stammende den Familiennamen Reich. Als Zehnjähriger, schon ein ״Iluj", kam Koppel auf die Jeschiwa nach Fürth, wo R. Josef Steinhardt und R. Hirsch Charif s. Z. 1.'wirkten, dann nach Prag zu R. Jecheskel Landau s. Z. 1., der bald sein immenses Wissen und die haarscharfe Disputierkunst erkannte. Als Verboer Raw leitete R. Koppel Charif eine der größten und berühmtesten Jeschiwos des Landes, aus der Leuchten des Judentums hervorgehen sollten. Zur hundertsten Jahrzeit erschien nun dieser Tage der dritte Teil des Werkes ״Thoras Jecheske 1“, von R. Jecheskel Reich, dem Sohne R. Koppel Charifs, das nach handschriftlichen Aufzeichnungen von Oberrabbiner Moses Reich, Bänovce n. Bebr., redigiert und herausgegeben wurde. Seine schon im ersten Teil auf Bereschis anerkannten Vorzüge sind wirklich danach angetan, den Leser zu erfreuen. Dem Werke sind auch Reden des bekannten Oberrabbiners, Oberhausmitgliedes und lcönigl. Rates R. Koppel Reich s. Z. 1., Budapest, eines Enkels R. Koppel Charifs, beigegeben. Der I. und II. Teil zum II. bis IV. Buch sind beim Herausgeber (obige Adresse) zum Preise von Kö 22.—, P. 4.—, S 5.—, inkl. Porto erhältlich. Ein neuer ״Mei*ri“ Dieser Tage erscheint der ״Me'iri" (מאירי) zu ,ריה הוריות, עדיות mit einem Anhang von einigen תשיביח von התעוררות תשובה. Dieses Werk erscheint zum ersten Male nach der einzigen in Parma befindlichen Handschrift. Die Wichtig- .keit dieses ״Mein" hervorzuheben, ist daher nicht notwendig. Das Werk ist mit Quellennachweisen und gelehrten Bemerkungen des Oberrabbiners Abraham Schreib e r, Gorizia, versehen. Preis 12 Schilling. Bei dem Herausgeber zu beziehen. )Eine ״jüdische Chronologie“ Gegen Ende seines Lebens hat A. Marcus seinen um die Jahrhundertwende erschienenen ״B a r s i 1 a i" dahin bearbeitet, daß er dessen rein geschichtliche Leitgedanken in einer historischen Spezialstudie, der ״J ü d isehen Chronologie", verwertete. Eine bessere Materialsaramlung für ein lebensvolles und erzieherisches biblisches Geschichtslehrbuch jüdischer Schulen können wir uns kaum denken! und wünschen. Dies gilt sowohl vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, als such was den Geist des Stolzes und der Gewißheit betrifft, ohne den ein Geschichtsiehrbuch nichts zur jüdisch-religiösen Erziehung beitragen kann. So stellt — nachdem gewisse historische Funde schon viele biblische Berichte in neues Licht gerückt haben — diese Schrift einen ungemein brauchbaren Anschluß der biblischen an die allgemeine Geschichte hei־, was in der heutigen Zeit so nottut, daß das Erscheinen! der ״Chronologie" fast so etwas wie eine Erlösung bedeutet. —th. Soma Morgenstern: ״Der Söhn des verlorenen Sohnes." Roman. (Erich-Reiß-Verlag, Berlin.) Ein gutes Buch. In׳ einer Romanreihe, deren erstes Buch dieser bildet, will Morgenstern, Mitarbeiter der ״Frankfurter Zeitung", ein großes Gemälde des jüdischen Lebens entwerfen. Der Anfang ist ihm gelungen!. In meisterhafter Weise schildert er den Weg des von seinem Volke »!)gefallenen! jüdischen Sohnes und weiter den Weg dessen Sohnes!zum Judentum zurück. Der reiche Gutsbesitzer Mohylewski findet, a.ls Vertreter seiner Gemeinde am Weltkongreß der orthodoxen Juden in Wien, den Sohn seines vor vielen Jahren vom Judentum abgefallenen Bruders, führt ihn heim und nimmt ihn an Sohnes Statt an. Das Buch ist ein Werk künstlerischer Dichtung, das sicherlieh das Durchschnittsniveau ähnlicher Bücher übersteigt. Zu bemängeln an diesem Roman sind nur verschiedene nebensächliche Fehler, die besonders den Lesern ins Auge springen, die den Kongreß (2. Kenessio Gedaulo) miterlebt haben, Wenn Morgenstern in der Eröffnungs- Sitzung des Kongresses eine Störung eintretera läßt und [ wenn er den Gegensatz der westeuropäischen Kongreßteilnebmer zu den ״Kaffcanijuden" gar zu scharf schildert, so mag ihm dies entschuldigt sein, weil ihm doch als Dichter eine gewisse Bewegungsfreiheit eingeräumt werden muß. Daß er aber den Kongreß in das Jahr 1928 zurückverlegt, um denselben unbedingt mit dem Sängerfest in Verbindung zu bringen, daß er einen agudistischen Delegierten die Absicht haben läßt, sein Vermögen dem ״Jüdischen Nationalfonds" zu hinterlassen und noch andere ähnliche Umstände, die!mit dem Roman nicht ursächlich Zusammenhängen, ist nicht gut erklärlich. Alle Dinge zählen. Im Zeitalter der gewaltigen geschichtlicben Ereignisse und Umwälzungen, die sich fast ständig um uns abspielen, haben wir uns daran gewöhnt, alle Dinge mit großen Maßstäben zu messen und die kleinen Geschehnisse kaum mehr zu beachten, sie zumindest rasch zu vergessen. Wenn es hingegen um unser Ich geht, um unsere eigenen Sorgen und! täglichen Not- Wendigkeiten, merken wir erst, wie wichtig auch die anscheinend geringfügigen. Dinge sind, wie unbeholfen und ratlos wir so vielen vermeintlichen Nichtigkeiten gegenüberstehen. Wie oft möchten wir da gern einen Retter aus den unzähligen Verlegenheiten aller Art rufen, den wir um Rat fragen und um Hilfe angehen könnten! Zum Glück ist ein solcher Freund und Helfer leicht und rasch erreichhar, wir können ihn jederzeit zu Hause und zur Hand haben, er heißt ״Krakauer Schreib-Kalender" (Preis: S 330) und ist ungeachtet seines hohen Alters von 182 Jahren — in Wirklichkeit ist es noch viel höher — immer neu und verjüngt, allen veränderten Bedürfnissen angepaßt und darum durchaus verläßlich, ja, dank der Unsumme gewissenhafter Arbeit, die in ihm steckt, fast 1 unfehlbar. ■ mitglieder: David Eckstein, David Goldberger, Heinrich Groß, Lad. Käufer, B41a Princz, Eugen Schay. Ludwig־ Wosner, Ferd. Zwickel, Endre Wet21er, Karl Katz, Samuel Lebövics und Emmerich Kohn. — B. Bystrica: Die in der hiesigen Gemeinde entstandenen Diferenzen veranlaßten die orth. isr. Landeskanzlei, einen Vertreter in der Person des Herrn A. Brody, Ke2mart>k, hieher zu entsenden, um die in Schwebe befindliche Angelegenheiten zu untersuchen und zu regeln. Dank der Vermittlung und Anregung dieses agilen Vertreters ist es gelungen, den Frieden in der hiesigen Gemeinde wiederherzustellen׳. Alle Mitglieder der Gemeinde konnten sich dahin einigen, daß man die Neuwahl der Gemeinde leitung für den 15. März ausschrieb. Bis dahin werden die Agenden der Gemeinde von der bisherigen Leitung erledigt. Wie Mtlwoäett... E. K. in F.: Oeffentliche Institute der angefragten Art sind uns nicht bekannt. Von den uns bekannten privaten empfehlen wir Ihnen: Lehrer J. Eisenberg, Wien, II., Große Pfarrgasse 8, oder Frau Lola Schiff, II., Krummbaumgasse 1. ״JÜDISCHE PRESSE“ Szeren Lowinger Mätyäs Löwinger Galanta Verlobte Juwelen Uhren, Gold• und Silberwaren, insifniifAj■ filffMlPMHIl besondere כלי?ווי, SederschQssel, Menoras, 110111* WuilVllfly Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II« Taborstraße 14 I Täglich Spezialitäten Selchfleisch mit Ritschet, Scholet, Pfefferkarpfen, Würste mit Gulyassaft usw.—Menü von S 2.— aufwärts HAGEL, Wien II, Praterstr. 33 Unter Aufsicht des Rabbinats der Adas-J isroel-Schiffschul להסיר מכשול! Ich gebe hiemit bekannt, daß die Selchwarenerzeugnisse der Firma ״Jassa" A. G., Krahultsch in Mähren, nicht mehr unter meiner Aufsicht stehen. Gleichzeitig warne ich jeden im Sinne des השגת גבול, der die ה שגהה ohne meine vorherige Zustimmung übernehmen will. Ich würde ihn vor ein Din-Thora laden. ווילהאווימץ. ה׳ שמוח חרצ׳ו נפתלי הערצל ווייס, דימ״ן דפקיק PURIMSPIELE (Akedas-Jizchak, Feuerprobe, Jaakow und Esow, Prager Golem, Bostonai) samt Noten, die mit gutem Erfolg aufgeführt wurden, sind zu den billigsten Preisen zu haben: Agudas-Jisroel-Jugendgruppe, Bratislava, Edl-Hof, Chassam-Sofer-Gasse. Nur kautionsfähige Filialleiterin oder Pächterin zur Uebernahme einer Verschleißstelle für eine unter der Aufsicht der Schiffschül (Adas Jisroel)' stehende Filiale, womöglich mit Praxis, gesucht. Unter. ״Nur tüchtige Kraft" an die Wiener Expedition des Blattes. Alleinstehende, im 2. Bezirk wohnhafte Dame sucht Frau oder Mädchen (strengreligiös) zur Führung ihres kleinen Haushaltes gegen Logis und Verköstigung. Zuschriften an die Wiener Administration unter ״R. S.“. Tag Tewes 1 Schwat 1 Jänner 1 Februa] 1 דף יומי יומית משנה Kalendarium כלים סנהדרין משנה פיק | friiiag 29 14׳ יו ה ג ערב ר׳ח iamsiag 1 20 יה א ד פ׳ ואדא, שבה ראש חדש Sonntag 2 26 יב ב " Montag 3 27 ב ג יי Dienstag 4 28 בא ד " Mittwoch 5 29 בב א ה Oonnerst. 6;0 כג ב Freitag 7 31 כד » Sams’a״ 8 1 כה ■ר " פ׳ בא (סוף זמן קדוש לבנה (שבט : Donnerstag, den 6. Februar Gebetzeiten 8<פ׳ ואר WIEN 1 ׳hLSlAVA Uhr Min. Uhr Min. 6 25 6 25 9 00 8 55 סוף זמן קריאת שמע של שהריח .... 4 4 4 40 בשבת: קבלת שבח (מנחה כעש׳ק) . . . 7 10 7 30 9 3U 9 30 3 30 3 30 5 30 5 25 מעריב במש׳ק .. 6 40 6 30 4 45 5 00 מנחה ומעריב. Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Türkl (für eine Arbeitsgemeinschaft), verantwortlicher Redakteur; Karl Richter, beide Wien, II., Malzgasse 12 a. — Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. Ig. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6/8.

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