Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 3 (17.1.1936)
- Date
- 1936-01-17
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3 JÜDISCHE PRESSE Seit« 3 Wird der Legislative Council werden! Noch ist die Situation zu undurchsichtig, um auf diese Präge eine auch nur einigermaßen verläßliche Antwort geben zu können; Der Widerstand auf jüdischer Seite besteht unverändert fort, während innerhalb der arabischen Kreise noch Verwirrung und geteilte Meinungen herrschen. in einem Kommunique wird bekanntgegeben, daß in der gemeinsamen Beratung der in Palästina anwesenden Mitglieder des Aktionskomitees, der Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency, des Waad Leuriii, der Leitung der Agudas Jisroel und des Bürgermeisters Meir Dizengoff am 7. Jänner die früheren ablehnenden jüdischen Entscheidungen in bezug auf den Plan, in Palästina einen Legislative Council einzusetzen, bestätigt worden sind. In der von den Vertretern der arabischen Parteien Palästinas zwecks Beratung der Vorschläge des High Commissioner über die Schaffung eines Legislative Council abgehaltenen Konferenz versuchte der frühere Bürgermeister von Jerusalem und Führer der arabischen Verteidigungspartei, Ragheb Bey Nashashibi, hinter dem angeblich die Mehrheit der Konferenz stand, die Opposition zur Annahme der Vorschläge zu bewegen. Er stellte den Antrag, die Konferenz möge als Bedingung für die Annahme der Vorschläge des High Commissioner eine Vermehrung der arabischen Vertreter im Legislative Council um weitere drei zu ernennende oder zu wählende Mitglieder sowie einige andere kleinere Abänderungen des Plans fordern. Eine endgültige Stellungnahme der arabischen Führer zu dem Plan der Schaffung des Legislative Council ist allenfalls noch nicht erfolgt. Am Donnerstag, den 9. Jänner, hätte die endgültige Antwort der Araber formuliert werden sollen, vorausgesetzt, daß der High Commissioner bis dahin die Antwort des Colonial Office auf das seinerzeitige Memorandum, das die arabisehen Forderungen enthält, mitteilen würde. Diese Voraussetzung aber traf nicht ein. Die Zeitung ״The S co tsman“ führt aus, die Regierung betrachte es als ihre Aufgabe, den Legislative Council — falls nicht anders möglich — auch ohne jüdische Repräsentanz in Funktion treten zu lassen; bis zur Herbeiführung einer Mitarbeit der Juden werden die für die Juden bestimmten Mandate durch vom High Commissioner ernannte Regierungsbeamte besetzt werden. Die Partei des Großmufti und der Kongreß der arabischen Jugend Palästinas haben beschlossen, den geplanten Legislative Council abzulehnen und eine arabische Nationalregierung sowie ein Parlament mit vollen gesetzgeberischen Befugnissen zu verlangen. (Siehe auch ״Von Woche zu Woche".) Von unserem Korrespondenten. Vergangene Woche fand eine Konferenz zwi- .sehen den Vertretern der Aguda-Expositur und Vertretern der Jewish Agency, betreffend die Aufteilung der eben bewilligten Zertifikaten- .schedule statt. Die agudistischen Vertreter forderten eine angemessene Erhöhung des der Agudas Jisroel zuzubilligenden Anteiles. Die Vertreter der Jewish Agency erklärten, daß sie nach den bisherigen Erfahrungen die Einwanderung agudistischer Elemente sehr begrüßen, da sie sich überzeugt haben, daß diese aufopfernde Arbeit für den Aufbau des Landes leisten. Nur mit Rücksicht auf die geringe Gesamtzahl der bewilligten Zertifikate müsse eine Erhöhung des agudistischen Anteils für diesmal abgelehnt werden. Bei der anschließend an diese Konferenz abgehaltenen Sitzung der Aguda-Leitung wurde beschlossen, die Forderung nach größerer Berücksichtigung agudistischer Einwanderer weiterhin zu verfolgen, bis den berechtigten Ansprüchen Genüge geleistet ist. Dieser Tage fand eine zweite große V e r s a m mlung der Rabbiner des Heiligen Landes statt, die .der Frage des religiösen Chinuch gewidmet war. In Gegenwart des Präsidenten des Misrachi, Raw Gold, deutete der Vorsitzende, Oberrabbiner Katz von Petach-Tikwah, an, daß die Erziehung in den m i s r a- chistischen Schulen keinen glaubenstreuen Men- .sehen hervorbringt, während das agudistische Schulwerk als beispielgebend zu bezeichnen ist. Nach einem pädagogischen Referat von Rabbiner Doktor Auerbach berichtete Raw Dworetz über die Ergebnisse seiner Inspektionsreise. Menachem Glikman-Porusch. Drakonische Strafen für illegale Einwanderung Die soeben in Geltung getretene neue Immigration Ordinance sieht vor, daß die Entscheidung darüber, ob jemand für die Zulassung nach Pa- 1 ä s t i n a ungeeignet ist, statt wie bisher dem High Com- ' missioner, nunmehr dem Direktor des Einwanderungsde.partmen ts überlassen1 sein soll. Ein Ve rz e i c h n i s aller Personen, die nach Palästina kommen, mit Ausnahme der Besatzung von Schiffen und Aeroplanen oder sonstigen Verkehrsmitteln, ist dem Einwanderungsdepartment .vorzulegen. Der High Commissioner kann im Einvernehmen mit seinem Beirat E i nwanderungsgebühren festsetzen. Das neue Gesetz bestimmt, daß Auslände r'n, die unter der Beschuldigung, illegal nach Palästina eingewandert zu sein oder die ihnen durch Touristen- oder Transitvisa gesetzte Frist überschritten zu haben, gerichtlich verfolgt werden, die Last des Beweises ihres rechtmäßigen Aufenthaltes zufällt. In einer weiteren Bestimmung heißt es: ״Jedermann, der einer Person bei irgend einer Uebertretung dieses Gesetzes oder einer auf ihm beruhenden Verordnung oder Regelung hilft oder Vorschub leistet, oder der eine Person beherbergt, von der er weiß, daß sie gegen das Gesetz gehandelt hat, oder von der er mit gutem Grund annehmen kann, daß dies der Fall ist, verfällt einer Geldstrafe bis zu 2 0 0 P f u n d oder einer Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr oder bei dem. Jedermann, der mehr als einer Person hilft, Vorschub leistet oder beherbergt, macht sich der Uebertretung in Bezug auf jede einzelne Person schuldig, der er hilft, Vorschub leistet oder die er beherbergt.“ Schiffe und Boote bis zu 250 Tonnen, die Illegale ins Land bringen, werden von der Palästina-Regierung be- . schlagnahmt. ... und Erschwerung legaler Einwanderung Von zuverlässiger Seite wird mitgeteilt, daß die Palästina-Regierung einschneidende Aenderungen der E inwander ungsvorschrif ten durchzuführen beabsichtigt. Es soll der für die Einwanderung in der Kategorie A bisher als Eigenkapital geforderte Mindestbetrag von 1000 Pfund auf 2 000 Pfund erhöht werden. Gleichzeitig wird die Erhöhung der von Touristen verlangten Kaution von 60 auf .80 Pfuud erwogen. Außerdem wird erwartet, daß durch die neuen Vorschriften auch die Möglichkeit der Ausnützung von Einwahderungszertiökaten zeitlich begrenzt werden wird; und zwar sollen Zertifikate von Einwohnern europäischer Länder drei Monate nach ihrer Ausgabe, Zertifikate für'Amerikaner nach vier Monaten und solche für Bewohner der fernöstlichen Länder nach fünf Monaten ihre Gültigkeit, verlieren. Wahre Liebe ist das nicht Die ״Neue Welt" und die ״Stimme", ebenso auch ausländische zionistische Zeitungen, haben plötzlich ihr Herz für Agudas Jisroel entdeckt. In einer Aufmachung, in der sie sonst nur ihre eigenen Parteidogmen der staunenden Welt vermitteln, bringen sie die Meldung der J. T. A., daß Agudaa Jisroel gegen die Errichtung eines Gesetzgebenden Rates im Heiligen Lande Stellung nahm. Der gewaltige sachliehe Unterschied zwischen dem Standpunkt der Agudas Jisroel und dem der zionistischen Organisationen wird natürlich verschwiegen. Diese ״Anerkennung" seitens der jüdischnationalen Blätter ist etwas bedrückend. Dies um so mehr, als sonst nach einem scheinbar ungeschriebenen zionistischen Gesetz nur alles, was schlecht ist, oder den Herren Jüdischnationalen schlecht scheint, als ״agudistisch“ bezeichnet wird, währenddem das Beste, was Agudas Jisroel macht, selbst wenn die Zionisten es als gut anerkennen müssen, verschwiegen oder verballhornt wird. Diesmal nur, weil es zufällig dem zionistischen P'arteizweck entspricht, sind wir salonfähig geworden. Wir genießen diesen Vorzug — wie gesagt — mit Unbehagen und sagen •mit Raschi: ״ לא מדובשך ולא מעוקצךWir verzichten auf euren Honig, verschont uns mit euren Stacheln." Aufsehenerregende Rede״ des agudistischen Abgeordneten Minzberg im polnischen Sejm In der, Budgetkommission des polnischen Sejm hielt der agudistische Abgeordnete Minzberg, Vorsitzender der Lodzer jüdischen Gemeinde, eine Rede, in der er die Verzweiflung der jüdischen Bevölkerung über die gegen sie gerichtete Hetzpolitik zum Ausdruck brachte und an den Ministerpräsidenten iKosziaikciwski den Appell richtete, die allgemeinen politischen Verhältnisse so zu gestalten, daß die jüdische Bevölkerung ihrer Lebensmöglichkeit nicht beraubt werde. Minzberg schilderte die Art, wie in Polen judenfeindliche Propaganda, und zwar vielfach unter Duldung der Behörden, getrieben werde, und erklärte, der Minister- Präsident wisse sehr gut, daß •dieser antisemitische Kampf in gleicher Weise auch gegen die Regierung selbst gerichtet sei und im Grunde ganz andere innenpolitische Ziele verfolge, als die proklamierten. Warum stehe die Regierung dieser Entwicklung mit solcher Gleichgültigkeit gegenüber? Könne man hoffen, daß •unter solchen Umständen eine Besserung der Wirtschaftslage henbeigeführt werden kann? In seiner Erwiderung versprach Unterstaatssekretär Grybowski Abhilfe. Den Gemeinden der ״Knesseth Israel“ zur Nachahmung empfohlen Die Stadtgemeinde Amsterdam verabfolgt, wie in vergangenen Jahren, so auch in diesem Winter, vom Jänner an warme Mahlzeiten an Bedürftige zu dem niedrigen Preis von 5 Cents. Zu diesem Zweck wurden in mehreren Schulen Volksküchen eingerichtet. In einer dieser Küchen, die im alten J.udenviertel gelegen ist, werden aussch 1 ießli ch rituell zubereitete Speisen abgegeben. 95 Prozent aller Juden verlassen das Saargebiet Wie das Deutsche Nachrichten-Büro mitteilt, hat der Gauleiter des Saarlandes Bürckel in einem-Rechenschaftsbericht erklärt, daß bis zum 1. März, dem Tage, an dem der einjährige Schutz der Rechte der Juden im Saargebiet erlischt, mehr als 95 Prozent aller Juden das Saargebiet verlassen haben werden. Die Juden, die im Saargebiet noch verbleiben, würden nach den im ganzen Reich geltenden Gesetzen behandelt werden. Tschechoslowakische Juden dürfen ihr Kapital mit sich nehmen Zwischen der deutschen und der tschechoslowakischen Regierung wurde soeben ein Sonderabkommen getroffen, wonach Juden tschechoslowakisch er Staatsangehörigkeit, die in Deutschland leben und infolge der Diskriminierungspolitik der deutschen Behörden genötigt sind, nach ihrer alten Heimat zurückzukehren, das Recht erhalten, einen wesentlichen Teil ihres Kapitals mit sich zu nehmen. Sie erhalten von der Reichsbank für ihr eingezahltes Kapital Schecks, die durch die Tschechoslowakische Staatsbank honoriert werden. Dieses speziell für die tschechoslowakischen Juden im Ausland geschaffene Privileg ist das Ergebnis der Anstrengung der tschechoslowakischen Regierung, die als einzige unter den Regierungen der mi.ttel-, ost- und südosteuropäischen Staaten die Rechte und Interessen ihrer jüdischen Bürger in Deutschland in vollem Ausmaße zu schützen sich bestrebt zeigt. VON WOCllC x» Woclic Die Palästina-Re gierung hat offiziell mitgeteilt, daß im Jahre 1936 nur fünfzig Aerzten die Erlaubnis für die Ausübung der ärztlichen Praxis in Palästina erteilt werden wird. Das Organ des Mufti fordert die arabischen Könige und Emire auf, ihren jü di sehen Untertanen die Auswanderung nach Palästina zu v erbieten. Aus Warschau ist der erste Transport von Palästina-Auswanderern des Jahres 1986 abgegangen. Die Gruppe bestand aus 850 Auswanderern aus Polen und 100 aus den baltischen Ländern. Gleichzeitig haben sich 50 Touristen nach Palästina begeben. Als am Samstag morgens der Bukarester Landesrabbiner Senator Dr. N iemir o w e r seine Wohnung verließ, um sich zur Andacht in den Tempel zu begeben, sprang ihm der Student Aurel Jonescu entgegen und feuerte aus einer Pistole vier Schüsse auf ihn ab, ohne ihn jedoch zu verletzen. Das Distriktsgericht in Gr odno verurteilte den Antisemiten W aclaw Demper, der während des Pogroms in Grodno am 24. August 1935 den jüdischen Schneider Mosche Lipoki durch Messerstiche getötet hat, zu sechs Jahren Kerkers. Die Palästina-Regierung hatte, wie sie mitteilt, am 80. November 1985 einen Ueberschuß von pal. Pf. 6,155.000. Der am 20. Dezember in B er lin aus einer Ver- Sammlung heraus verhaftete Rabbiner Dr. Emil Cohn ist aus dem Columbia-Haus, wo er bisher gehalten wurde, entlassen worden. Er wird sich vor Gericht icegen angeblicher Kritik an den Nürnberger Gesetzen zu verantworten haben. Auf Grund der beunruhigenden Berichte über die hungernde jüdische Bevölkerung B es sarabiens hat das Joint Distribution Committee einen außerordentlichen Beitrag von 5000 Dollar für eine Hilfsaktion bewilligt. In den Städten Kr os z und W or ne in der Nähe von T eis chi brachen antisemitische U nruhen aus, in deren Verlauf 88 Juden erheblich, davon einer sehr schwer, verletzt wurden. Die Polizei verhaftete mehrere Angreifer. 19 jüdische F amilien aus D eut s c hl and sind nach Argentinien abgereist, um dort auf Boden der J. C. A. angesiedelt zu werden. In Budapest wurden in den letzten Tagen in großer Zahl antisemitische Flugblätter verbreitet. Auf ihnen wurde als Ursprungsort eine Wiener Druckerei angeführt. Die eingeleitete Untersuchung hat jedoch ergeben, daß die Flugblätter aus Erfurt in Deutschland stammen, von wo große Massen antisemitischer Flugblätter in die ganze Welt verschickt werden. Die Erfurter Zentrale leitet bekanntlich Fl eis chhauer, der in dem Berner Prozeß um die ״Protokolle" als ״Experte“■ eine berüchtigte Rolle gespielt• hat; י In dem Städtchen M arowicki in Polen wurde der dort zum Ferienaufenthalt bei seinen Eltern weilende jüdische Hochschüler Leszcz von Antisemiten auf der Straße üb e r f allen und mit Eisenstäben totgeschlagen. Drei der Angreifer wurden verhaftet. Unter der Beschuldigung, in arabischen Dörfern zu U nruhen au f,f ordernde Flugschriften verbreitet zu haben, wurden in T el- Aviv mehrere Kommunisten verhaftet. Zu den Aemtern von V izebür g er meistern von T el- Aviv wurden der frühere Vizebürgermeister und Vertreter des rechten Flügels im Stadtrat, Ing. Rokeach, und der Vertreter der Histadruth, Dov Hos, Generalsekretär der Arbeitergewerkschaft, berufen. Beide Vizebürgermeister werden in der Führung der städtischen Verwaltung gleichberechtigt sein. Unerkannt gebliebene Huligahs haben in der Nacht die alte, historisch denkwürdige Syn,agoge von Grodno in Brand gesetzt. Da das Feuer rechtzeitig bemerkt wurde, ist ein größerer Schaden nicht entstanden. % In W ar s ch au wurde die zweite Landeskonferenz des Verbandes jü dis eher Teilnehmer an den Kämpfen für Polens Unabhängigkeit im Beisein von Delegierten aus ganz .Polen eröffnet. Der Eröffnungssitzung wohnten ein Vertreter des Ministerpräsidenten Koszcialkowski, mehrere Vizeminister, der Stadt-Vizepräsident Olpinski, General Trojanowski und Vertreter der polnischen Legionäre bei. ■ % Laut der letzten Volkszählung leben in Warschau, 352.659 Juden; davon gaben 383.554 ihre Muttersprache als jiddisch, etwa 19.000 als polnisch an, Dr. Ley hat Richtlinien erlassen, wonach nur Juden von der Arbeitsfront aus 'g es c h lossen sind, Mischlinge jedoch aufgenommen werden; dies liege im Sinne des Reichsbürgergesetzes, Durch, eine Verfügung unrd eine wesentliche Erleichterung der Lage der Staatenlosen in Frankreich herbeigeführt, unter denen sich viele Juden befinden, die aus Rußland und dem Saar gebiet ausgewandert sind. Arabische Zeitungen melden, während die Transjordanier für die Zu,lassung jüdischer Ansiedlung in Trans jordanden seien, wider setze sich dem der englische Vertreter mit der Erklärung, er brauche keine ״neuen Kopfschmerzen“. Die Völkerbund -Kommission für Flüchtlings fürs or g e hält es für angezeigt, daß man dem Nobelpreis-Komitee vorschlage, dem Flüchtlingshilfswerk, das einen Beitrag zum Frieden und zur internationalen Solidarität darstellt, einen oder mehrere N ob el preis e zuzuerkennen. Die vor einiger Zeit in Ri schon le Zion errichtete große Brauerei wird dieser Tage das erste palästinensische Bier auf den Markt bringen. Laut amtlicher Mitteilung wurden vom Beginn der Saison bis Ende Dezember 1935 1,374,212 Kisten Orangen, Gra/pefruit und Zitronen aus Palästina ausgeführt. In Krakau wurden in zwei hauptsächlich von Juden bewohnten Gassen B o m ben geschleudert, die mit *י solcher Gewalt explodierten, daß mehrere Wohnungen und Geschäfte stark beschädigt wurden, H, Grün, n״ Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E